Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt Fehrbellin

Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt Fehrbellin Unsere Gemeinde wurde 1862 von Bischof Heinrich gegründet und ist Teil des Pastoralen Raumes Fürstenberg-Neuruppin in der brandenburgischen Disapora.

  Gedanktag der hl. Edith Stein
09/08/2021

Gedanktag der hl. Edith Stein

Wer war Edith Stein?

Sie selbst schreibt als Studentin: „Am 12. Oktober 1891 wurde ich in Breslau geboren. Ich bin preußische Staatsangehörige und Jüdin.“
Die Atmosphäre ihres Elternhauses war geprägt von der gläubigen, gesetzestreuen Religiosität ihrer Mutter. Aber die 14-jährige Edith treiben weltanschauliche Fragen um: „Ich habe mir das Beten ganz bewusst und aus freiem Entschluss abgewöhnt.“, sagt sie später über diese Zeit; sie bezeichnet sich als Atheistin.

Edith galt als hochbegabte Schülerin und Studentin. Abitur, Staatsexamen und Doktorarbeit trugen ihr Höchstprädikate ein. Dennoch konnte sie schreiben: „Ich wusste von den ersten Lebensjahren an, dass es viel wichtiger sei, gut zu sein als klug.“
Sie studiert Philosophie. Die Studienjahre in Göttingen bringen die Welt des Glaubens von neuem in Sicht. Begegnungen vermitteln ihr den Sinn für das Transzendente, für religiöse Erfahrungen und Entscheidungen. „Es war wie ein erster Blick in eine ganz neue Welt“.

Weitere Jahre des Suchens folgen. Schmerzliche Lebenserfahrungen lassen sie innerlich wachsen. Die Lektüre der Schriften Teresas von Avila bringt die letzte Entscheidung: Am 1. Januar 1922 wird sie durch die Taufe in die katholische Kirche aufgenommen.
Ihre Bemühungen, sich an einer Universität zu habilitieren, scheitern. Sie arbeitet in der Lehrerinnenausbildung in Speyer und Münster. Sie schreibt, hält Vorträge.
„Es ist im Grunde immer eine kleine, einfache Wahrheit, die ich zu sagen habe: wie man es anfangen kann, an der Hand des Herrn zu leben.“ Sie will helfen, Menschen heranzubilden, die ihres Christseins froh sind; zumal den Frauen will sie die Aufgaben bewusst machen, die ihnen als Christinnen in Kirche und Gesellschaft aufgetragen sind. - Wie aktuell heute 2021!

In allen äußeren Aktivitäten sammelt sich ihr eigentliches Leben mehr und mehr nach innen. Wenn Gott es fügt – dann will sie eines Tages alle ihre Fähigkeiten umformen lassen in Liebe und Anbetung, in Lobpreis und Danksagung, da sein für den lebendigen Gott des Bundes, für JHWH den Einzigen, und für den, den er gesandt hat, Jesus Christus.
Am 14.10.1933 tritt Edith Stein in Köln in den Karmel ein. Sie trägt jetzt den Namen: Sr. Teresia Benedicta vom Kreuz.

„Ich bin jetzt an dem Ort, an den ich längst gehörte“, in der Fürbitte und stellvertretend ist sie für Gott und die Menschen da.
Am 21. April 1938 legt Edith Stein die Ewigen Gelübde ab und siedelt im selben Jahr nach Echt in Holland über. Als mit der deutschen Besetzung auch dort die Judenverfolgungen beginnen, wird sie verhaftet und verschleppt. Am 9. August 1942 wird Edith Stein zusammen mit ihrer Schwester Rosa und vielen anderen Schwestern und Brüdern des Jüdischen Volkes in den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau ermordet.

Edith Stein, Jüdin und Christin, Wissenschaftlerin, die für die Gleichberechtigung der Frau eintrat, eine rastlose Wahrheitsuchende, kontemplative Ordensfrau, Karmelitin, Opfer der Gewaltherrschaft in der Nachfolge Jesu. Eine große Frau, die Judentum und Christentum verbindet, die heute den Frauen in der Kirche Mut machen kann, die allen Suchenden Weggefährtin sein kann, mit meiner Frage nach meiner Beziehung zu Gott. Edith Stein kann uns helfen, im Alltäglichen den Blick für das Wesentliche nicht zu verlieren.

Schwester Mirjam Fuchs OCD, Karmel Regina Martyrum Berlin

26/07/2021

Unser Erzbischof Heiner Koch grüßt alle Großeltern ganz herzlich an Gedenktag der Großeltern Jesu, Anna & Joachim.

25/07/2021

„Nun setzte er es ihnen vor; und sie aßen und ließen noch übrig, wie der HERR gesagt hatte.“ (2. Könige 4,44)

Pfr. Förg fragt, wer in Zukunft noch den anderen Hunger, den Sehnsucht nach Gott, stillen können...

15/07/2021

Auch wir sind bestürzt über das Ausmaß der schweren Unwetter und schließen uns den Worten von Bischof Georg Bätzing an:

„Über das Ausmaß der schweren Unwetter am gestrigen Tag bin ich tief bestürzt. Bisher haben mehr als 40 Menschen ihr Leben verloren. Wasser ist Leben. Hier ist Wasser der Tod. Meine Gedanken sind bei den Verstorbenen, ihren Angehörigen, allen Verletzten und Opfern der Überflutungen. Viele Menschen werden noch vermisst – ich hoffe inständig, dass sie unverletzt gefunden werden, und dass alle, die in Not sind, die ihr Hab und Gut oder ihr Dach über dem Kopf verloren haben, Trost, Hoffnung und Hilfe erfahren.

Mein herzlicher Dank und meine ganze Hochachtung gilt allen, die seit gestern unermüdlich und selbstlos Hilfe leisten und dabei oft selbst ihr Leben riskieren: den Rettungskräften, der Feuerwehr, der Polizei und allen Menschen, die helfen und anderen zur Seite stehen.“

28/03/2021

zum Palmsonntag

Jubelrufe und Lockdown, wie geht das zusammen? Denn Gottesdienste laufen nur in abgespeckter Form. Alles ist von einem Thema besetzt.
Und wieso ist auch in der Corona-Pandemie der Hosanna-Jubel richtig und notwendig?

25/03/2021

für den 25. März 2021

Heute ist das Hochfest "Verkündigung des HERRN". wird in Jesus Mensch, und so dürfen auch wir immer mehr zu dem Menschen werden, der wir sind.

  Die Kirche hat als Moralanstalt ausgedient und auch innerhalb der Kirche schert sich kaum noch jemand, was von Kanzel ...
21/03/2021



Die Kirche hat als Moralanstalt ausgedient und auch innerhalb der Kirche schert sich kaum noch jemand, was von Kanzel oder Katechismus gefordert wird.
Was ist die Konsequenz? Relativismus und Beliebigkeit in Denken und Handeln?
und machen heute deutlich, dass es Verbindlichkeit auch ohne Fremdbestimmung geben kann. Hier geht's zur neuen :

https://www.youtube.com/watch?v=eqr4QlJyAIA

Gott verbündet sich nicht nur MIT den Menschen. Er bindet sich an sie – er will mit ihnen auf Du und Du stehen. Und deshalb ist sein „Gesetz“ und seine Weisu...

  Gott liebt. Gott rettet. Gott wartet auf Antwort - von uns. Esther Göbel erklärt das heutige Evangelium
14/03/2021


Gott liebt. Gott rettet. Gott wartet auf Antwort - von uns.
Esther Göbel erklärt das heutige Evangelium



Gott ist ein hartnäckiger Liebhaber: immer wieder überlegt er sich neu, wie er uns Menschen seine Liebe mitteilen kann. Er will, dass es uns gut geht und des...

  mit dem Sonntevangelium „Die Versuchung Jesu in der Wüste“ Der Gang in die Wüste bedeutet nicht, dass man vor der Real...
20/02/2021

mit dem Sonntevangelium „Die Versuchung Jesu in der Wüste“

Der Gang in die Wüste bedeutet nicht, dass man vor der Realität flieht, oder an einen tödlichen Ort geht - die Wüste kann auch ein Selbstbegegnung sein. Auch Jesus brauchte wohl so eine Begegnung.

Die Versuchung Jesu in der Wüste. 40 Tage lang – ähnlich wie Mose oder Elija – verharrt Jesus in der Trostlosigkeit und Einsamkeit der Wüste. Die Wüste ist e...

  mit   Weihnachten kann uns zeigen, dass Gott unser Leben zur Erfüllung führen will, ist Pater Philipp überzeugt.
24/12/2020

mit

Weihnachten kann uns zeigen, dass Gott unser Leben zur Erfüllung führen will, ist Pater Philipp überzeugt.

Da erfüllten sich die Tage (Lk 2,6), schreibt der Evangelist Lukas über diese heilige Nacht. Auch unser Leben will Gott zur Erfüllung führen, ist Pater Philipp überzeugt.

29/11/2020

Ein Grußwort unseres Erzbischof Heiner Koch. Wir wünschen einen schönen und gesegneten 1. Advent!

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