EFG Falkenstein

EFG Falkenstein Willkommen auf der Facebookseite der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde Falkenstein. Christen...

Wir folgen Jesus Christus, d.h. d.h. Glaubensgeschwister.

Hier können Sie sich über Inhalte und Veranstaltungen unserer Gemeinde informieren. Ebenso erhalten sie hier Denkanstöße über den Glauben und ein Leben mit Gott. Wir sind...

evangelische Christen, die sich als freie Brüder-Gemeinde unter dem Namen Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Falkenstein versammeln. Evangelisch...

Wir nehmen die Botschaft des Evangeliums ernst und richten uns danach. Evan

gelium ist die Gute Nachricht, die in der Bibel und besonders im Neuen Testament zu finden ist. wir betrachten ihn als den HERRN unseres Lebens, als Vorbild für unser Verhalten und als Maßstab für unser Handeln. Frei...

Wir sind eine freie, selbstständige Gemeinde, d.h. die Mitgliedschaft ist freiwillig, wir verwalten alle unsere Angelegenheiten selbst und sind allein unserem Herren Jesus Christus verantwortlich. Wir erheben keine Kirchensteuern und werden nicht von einer überregionalen Organisation geleitet. Brüder-Gemeinde...

Wir verstehen uns nach dem Jesuswort (Mt. 23, 8.10): Einer ist euer Meister, der Christus; ihr alle aber seid Brüder! Wir kennen keine Unterschiede zwischen "Geistlichen" und "Laien", sondern alle sollen entsprechend der ihnen verliehenen Gabe und in der von Gott gegebenen Ordnung mitarbeiten.

27/06/2026

Samstag, 27. Juni 2026
Leitvers
Die Rechtsbestimmungen des HERRN sind Wahrheit, sie sind gerecht allesamt; sie, die begehrenswerter sind als Gold, ja viel gediegenes Gold.
Psalm 19,10-11

Mensch
Schatzsuche
Mit einer geheimnisvollen Karte aus Schafsleder macht sich der Glücksritter David Arnold 1902 auf die Suche nach einem legendären Goldschatz. Angeblich haben ihn die Spanier in Texas zurückgelassen. In der Stadt Haskell findet Arnold den Apotheker Dr. Caleb Terrell, der eine ähnliche Karte besitzt. Ein mexikanischer Hirte hilft ihnen, die Zeichen zu entschlüsseln. Allerdings werden sie nicht zum Schatz geführt, sondern zu drei weißen, weit in Texas verstreuten Steinen, von denen heute noch einer existiert. Von den anderen beiden gibt es Kopien. Wegen der netzförmigen Eingravierungen werden sie Spider Rocks (Spinnensteine) genannt. Der Apotheker Dr. Caleb Terrell investiert im Lauf der siebenjährigen Suche sein gesamtes Vermögen in die Grabungsarbeiten. Seine Apotheke fällt den Flammen zum Opfer, er selbst stirbt in derselben Nacht unter ungeklärten Umständen. Auch der Hirte kommt auf mysteriöse Weise zu Tode. Verarmt und enttäuscht gibt David Arnold schließlich die Suche auf und stirbt 1911. Ob es den sagenhaften Schatz wirklich gibt oder ob die obsessiven Sucher einer Täuschung nachgejagt sind, ist bis heute ungeklärt.

Unser Leben gleicht einer Schatzsuche. Irgendwo muss doch das große Glück zu finden sein, denken wir. Nur zu oft müssen wir aber enttäuscht feststellen, dass wir einer Seifenblase hinterhergerannt sind. Nicht so der Psalmdichter. Er sucht nach dem großen Fund in Gottes Wort: »Ich freue mich über dein Wort wie einer, der einen großen Schatz findet« (Psalm 119,162). Ihm ist bewusst, dass bleibende Freude nicht durch Geld und Gold garantiert wird, sondern durch die Geborgenheit in Gott. So sucht er an der richtigen Stelle, nämlich im Wort Gottes. In diesem Feld voller Schätze sind noch jede Menge Fundgruben frei, die Gott jedem von uns kostenlos anbietet!

Gerrit Alberts
Frage
Wo suchen Sie nach Weisheit, Gott und Glück?

Tipp
In der Bibel wird man immer fündig.

Bibellese
Hiob 28,12-28

25/06/2026

Freitag, 26. Juni 2026
Leitvers
Denn wenn du mit Jesus Christus verbunden bist, bist du nicht mehr unter dem Gesetz der Sünde und des Todes; das Gesetz des Geistes, der lebendig macht, hat dich davon befreit.
Römer 8,2

Alltag
Nur Fliegen ist schöner?
Ich stelle mir vor, ich liege auf einer Wiese und schaue in den Himmel. Ich sehe die Wolken, wie sie vorbeiziehen. Das Brummen von Bienen oder anderen Insekten erfüllt die unmittelbare Umgebung, Vogelgezwitscher erklingt, hier und da fliegt einer dieser Flugkünstler knapp über dem Boden hinweg. Der Blick geht wieder in die blaue Weite, und ich entdecke ein Flugzeug. Ich frage mich: »Wo wird es wohl landen?« Es wird der Gedanke laut, jetzt darin zu sitzen. Dann kommt in mir ein altbekannter Wunsch hoch: »Ach, wenn ich nur fliegen könnte …«

Hatten Sie auch schon mal diesen Wunsch, gegen die Schwerkraft, losgelöst von allem, auf alles hinabzuschauen? Aber leider geht es aufgrund des Naturgesetzes nicht. Dieses Gesetz der Schwerkraft erinnert mich an ein anderes Gesetz, nämlich das der Sünde. Denn die Sünde ist wie die Schwerkraft, sie zieht uns runter und sogar ins Verderben. Und wie der Tagesvers deutlich macht, stehen wir von klein auf unter dem Gesetz der Sünde. Wir können machen, was wir wollen, wir sind Sünder und werden irgendwann sterben.

Aber Jesus hat durch sein Sterben für uns dieses »Schuldgesetz« ausgehebelt. Natürlich werden auch die Menschen, die mit ihm verbunden sind, einmal ihren letzten Atemzug hier auf dieser Erde machen. Aber sie werden dann ewig bei Gott im Himmel sein, und das ist eine wundervolle Zuversicht. Der Wunsch vom Fliegen, als Mensch losgelöst von jeglicher Schwerkraft durch die Luft zu gleiten, wird auch weiterhin nur ein Wunsch bleiben. Aber das Gefühl der Freiheit, das denjenigen ergreift, dessen Sünden bei Jesus abgeladen sind, ist noch viel besser, denn er ist zu einem Leben befreit, das ihn aufblicken und froh in die Zukunft schauen lässt und ihn nicht mehr runterdrückt.

Gabriel Herbert
Frage
Sind Sie schon mit Jesus verbunden?

Tipp
Lieber frei mit Jesus leben, als fliegend das ewige Leben zu verpassen.

Bibellese
Römer 6,1-14

24/06/2026

Donnerstag, 25. Juni 2026 (Tag des Seefahrers)
Leitvers
Man hält mich für einen, der dem Grab schon nahe ist, ich bin ein Mensch ohne jede Lebenskraft.
Psalm 88,5

Mensch
In Wahrheit ganz hilflos
Da ist einer mitten auf dem Atlantik über Bord gefallen. Er befindet sich also in äußerster Lebensgefahr, ganz gleich, was den Absturz bewirkt hat. Hilft ihm nun der feste Glaube, er wandere in einem wunderschönen Park und er höre die Vögel in den Bäumen zwitschern? Oder etwa die Vorstellung, er müsse nur an sich selbst glauben, dann werde er den Zielhafen auch schwimmend erreichen?

Wäre er nicht besser beraten, der Wahrheit ins Auge zu blicken, dass er völlig verloren ist? Vielleicht könnte er schon im nächsten Augenblick von den scharfen Zähnen eines großen Hais zerfetzt werden oder im Bauch eines Pottwals landen. Wäre ihm das klar, so würde er mit aller Kraft um Hilfe rufen und, so schnell er kann, das Seil mit dem Rettungsring ergreifen, das ihm von oben zugeworfen wurde.

Was ich mit dem diesem Gleichnis sagen will: Leider versuchen die meisten Menschen, aufkommende Zukunftsängste ohne Gottes Hilfe zu überwinden. Dazu bedienen sie sich unterschiedlichster Methoden. Die einen versuchen es mit Hollywood, die anderen mit Drogen, wieder andere mit transzendentaler Meditation oder mit stoischer Philosophie (Streben nach Harmonie mit der Natur). Aber nichts rettet vor dem leiblichen Tod, und was kommt dann?

Jesus Christus hat durch seinen Tod und seine Auferstehung für alle Glaubenden das Tor zu einem ewigen Leben bei Gott im Himmel geöffnet. Dieser Glaube ist das Seil mit dem Rettungsring daran, das wir ergreifen dürfen. Nötig genug haben es alle, aber der leidige Stolz hindert leider die meisten daran. Doch wenn man sich bewusst macht, worum es letztlich geht, dann kann man diesen Stolz vielleicht überwinden und dankbar nach dem Rettungsmittel greifen, das Gott uns gezeigt hat und uns anbietet.

Hermann Grabe
Frage
Wie reagieren Sie auf Gottes Rettungsangebot?

Tipp
Es »drauf ankommen lassen« wäre doch zu gefährlich - und auch endgültig.

Bibellese
Psalm 51

23/06/2026

Mittwoch, 24. Juni 2026
Leitvers
Und wie Mose damals in der Wüste die Schlange erhöhte, so muss auch der Menschensohn erhöht werden, damit jeder, der glaubt, in ihm das ewige Leben hat.
Johannes 3,14-15

Schöpfung / Natur / Ökologie
Erstaunliche Dschungeltiere - Schlangen
Es gibt kein Tier, das den Dayaks mehr Furcht einjagt, als eine Schlange. Und das, obwohl die meisten der ca. 80 Schlangenarten, die in Borneo zu finden sind, ungiftig sind. Neben Würgeschlangen wie den Boas und Pythons gibt es viele ungefährliche Giftschlangen. Obwohl wir gegenüber unseren Dschungelfreunden diese Fakten schon oft erwähnt haben, bleiben die Reaktionen auf Schlangen immer gleich: Furcht und Panik. Vor zwei Arten von Giftschlangen sollte man jedoch tatsächlich großen Respekt haben: Die King Kobra, die bis zu fünfeinhalb Meter lang werden kann und somit die längste Giftschlange der Welt ist, und die gut getarnte Borneo Viper. Der Biss dieser Schlangen kann innerhalb weniger Stunden zum Tod führen.

Furcht und Panik vor Schlangen erlebten auch die Israeliten auf ihrer Wüstenwanderung, nachzulesen in 4. Mose 21,4-9. Das Volk Israel erlebte zu jener Zeit eine regelrechte Giftschlangen-Plage! Viele wurden gebissen und starben. Schreiend wandten sie sich an Mose, ihren Anführer. Diejenigen, die von den Schlangen gebissen wurden, wussten, dass ihr letztes Stündchen geschlagen hatte. Doch wie konnte Moses ihnen helfen? Ein Antiserum gab es damals nicht!

In dieser aussichtslosen Situation tat Mose das einzig Richtige - er wandte sich an Gott. Er hatte nicht die Möglichkeit, das Volk zu retten. Doch Gott hatte das »Antiserum« schon bereit. Er benutzte eine Gegenstandslektion, eine auf einem Pfahl aufgerichtete bronzene Schlange. Wer auch immer gebissen wurde und wusste, dass er dem Tod geweiht war, sollte allein auf Gottes Rettungsmittel vertrauen und dadurch gerettet werden. Der Blick - und der dadurch ausgedrückte Glaube - genügte, damit Gott jene Person heilte. Dieser Glaube rettet auch heute - wenn er auf Jesus gerichtet ist.

Tony Keller
Frage
Sind Sie sich der Folgen bewusst, dass Sie wie jeder andere Mensch ein Sünder sind?

Tipp
Nur der Glaube an Jesus rettet uns von unserem tödlichen Sündenbiss.

Bibellese
4. Mose 21,4-9

22/06/2026

Dienstag, 23. Juni 2026
Leitvers
Und David sprach: Der HERR, der mich aus den Klauen des Löwen und aus den Klauen des Bären errettet hat, er wird mich aus der Hand dieses Philisters erretten.
1. Samuel 17,37

Schöpfung / Natur / Ökologie
Erstaunliche Dschungeltiere - Malaienbär
Auch der Malaienbär ist im Dschungel Borneos zu finden. Der kleine, etwa 1,40 m große Bär kann dank seines geringen Gewichts und der langen Krallen mühelos die höchsten Bäume des Dschungels erklettern. Die auffällige gelb-orange Brustmarkierung jedes Tieres ist einzigartig, ähnlich einem menschlichen Fingerabdruck. Wegen dieser besonderen Flecken wird er auch »Sonnenbär« genannt. Selten haben wir diesen scheuen Bären zu Gesicht bekommen, da er tagsüber oft hoch oben in den Baumwipfeln döst. Seine Nahrung besteht aus Insekten, Früchten und leckerem Honig. Die Krallen des Malaienbären können bis zu sieben Zentimeter lang werden und sind besonders nützlich, um Baumrinden zu kratzen oder an Nahrung zu gelangen.

Wir haben bereits viele Geschichten von Bärenbegegnungen gehört. Und obwohl die Dayaks, die Ureinwohner Borneos, sehr mutig sind, haben sie großen Respekt vor diesen Tieren. Auch in der Bibel finden wir Berichte von Bärenbegegnungen. David, der als Hirte Schafe hütete, hatte einige solcher unangenehmen Begegnungen. Wohl oder übel musste sich David zwischen das Raubtier und seine Beute stellen. In 1. Samuel 17,37 lesen wir: »Und David sprach: Der HERR, der mich aus den Klauen des Löwen und aus den Klauen des Bären errettet hat …«

David wusste, dass er selbst nicht stärker war als ein Bär, denn Schätzungen zufolge sind Bären im Durchschnitt fünf- bis zehnmal stärker als Menschen. Doch worauf stützte David sein Vertrauen? Er vertraute nicht auf sich selbst, sondern auf seinen allmächtigen Gott. Er vertraute nicht nur auf dessen Stärke, sondern auch darauf, dass Gott Menschen aus ihrer Notlage retten will. Gottes Wille, uns zu retten, zeigte er am deutlichsten, als er seinen Sohn sandte, der meine und Ihre Sündenschuld am Kreuz bezahlte.

Tony Keller
Frage
Kennen Sie die Geschichte, in der David voller Gottvertrauen den bärenstarken Goliath besiegte?

Tipp
Nur wer seine Not kennt, wird bei Gott Rettung suchen.

Bibellese
1. Samuel 17

21/06/2026

Montag, 22. Juni 2026
Leitvers
Die dich fürchten, werden mich sehen und sich freuen, denn ich hoffe auf dein Wort.
Psalm 119,74

Schöpfung / Natur / Ökologie
Erstaunliche Dschungeltiere - Nashornvögel (2)
Nashornvögel sind gesellige Tiere. Häufig sieht man sie in Gruppen zusammen fliegen. Oft sehen wir die Nashornvögel abends in den hohen Bäumen, wo sie Schlafgemeinschaften bilden. Doch jedes Jahr erleben wir ein wiederkehrendes Phänomen: Zu einer bestimmten Zeit sehen wir diese Vögel nur allein. Der Grund dafür ist faszinierend. Nashornvögel brüten in Baumhöhlen. Sobald das Weibchen zwei bis fünf Eier gelegt hat, vermauern sowohl das Männchen von außen als auch das Weibchen von innen den Eingang der Höhle, bis nur noch eine kleine Öffnung zu sehen ist. So »sperrt« sich das Weibchen selbst ein, um die Eier und später die Küken zu schützen. Das Männchen ist während dieser Zeit ständig auf Nahrungssuche, bis die Jungtiere groß genug sind und sie gemeinsam die zugemauerte Öffnung aufbrechen. Zudem leben Nashornvögel in einer lebenslangen monogamen Partnerschaft.

Genauso wie Gott den Nashornvögeln eine klare Bestimmung gegeben hat, hat er auch für uns Menschen einen Plan. Er hat uns erschaffen, damit wir ihn verherrlichen und seinen Wegen folgen, denn nur so erfahren wir wahres Glück und Erfüllung. Die Bibel entwirft ein Rollenbild von Mann und Frau, das von gegenseitiger Liebe, Hingabe und Unterordnung geprägt ist. Diese Prinzipien sind kein Relikt aus vergangenen Zeiten, sondern Hilfestellungen zu einem Leben in gegenseitiger Wertschätzung, Geduld und Annahme.

Unsere Kinder, ja, unsere Gesellschaft brauchen eine feste Grundlage, die auf Gott und seinem Wort basiert. Sehnen wir uns nicht auch nach Prinzipien, die unseren Kindern eine hoffnungsvolle Zukunft bieten? Prinzipien, die uns vor der Selbstzerstörung bewahren, die eine allgemeine Orientierungslosigkeit zwangsläufig mit sich bringt?

Tony Keller
Frage
Inwiefern sind für Sie Gottes Prinzipien maßgebend für Ihre eigene Partnerschaft und Freundesbeziehungen?

Tipp
Gottes Regeln bedeuten nicht das Ende unserer Freiheit, sondern deren Anfang.

Bibellese
Epheser 5,21-30

21/06/2026

Sonntag, 21. Juni 2026 (Sommeranfang)
Leitvers
Und Gott schuf ... allerlei Vögel mit Flügeln nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war.
1. Mose 1,21

Schöpfung / Natur / Ökologie
Erstaunliche Dschungeltiere - Nashornvögel (1)
Es ist früh am Morgen, die Sonne hat die Baumkronen noch nicht erreicht. Das nächtliche Zirpen und Grillen ist noch immer zu hören. Doch plötzlich durchbricht das Geräusch schwerer Flügelschläge die Stille: Die Nashornvögel fliegen über unser Haus. Jedes Mal ist es ein beeindruckendes Schauspiel. Natürlich fliegen diese rund 90 Zentimeter großen Vögel nicht über die Dächer Deutschlands. Obwohl Nashornvögel mit 56 Arten weltweit weitverbreitet sind, kommen sie in Deutschland nicht vor - nur im Zoo.

Im warmen, feuchten Dschungel Borneos jedoch sind sie zahlreich, und dort steht auch unser Haus. Das markanteste Merkmal des Nashornvogels ist sein Schnabel, der bei den Männchen bis zu 34 cm lang werden kann. Einige Arten, wie der Rhinozerosvogel, haben zusätzlich einen Hornaufsatz, der den Schnabel noch imposanter macht. Dieser Aufsatz besteht aus einer dünnen Hornschicht und lockerem, schwammartigem Gewebe. Wäre der Schnabel anders gebaut, wäre der Vogel zu kopflastig und könnte nicht fliegen. Doch genau diese besondere Konstruktion macht es dem Vogel möglich, Früchte von dünnen Zweigen zu pflücken, die sein Gewicht sonst nicht tragen könnten. Durch dieses geniale Design kann der Nashornvogel seinen Kopf problemlos drehen und erreichen, was ihm lebenswichtig ist.

Diese durchdachte Bauweise ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis eines sorgfältigen Plans, den ein Designer - Gott - entworfen und auch umgesetzt hat. Die Natur zeigt uns in solchen Momenten seine unendliche Weisheit und Liebe zum Detail. Sehen wir noch die Hand des Schöpfers in der Welt um uns herum? Oder ist unser Alltag so »kopflastig«, dass wir keinen Blick mehr dafür haben?

Tony Keller
Frage
Wann haben Sie das letztes Mal Gott für seine Schöpfung gedankt?

Tipp
Die Wunder in der Natur sind dafür da, damit wir innehalten und über deren Designer staunen.

Bibellese
Hiob 12,7-16

19/06/2026

Samstag, 20. Juni 2026 (Weltflüchtlingstag)
Leitvers
Er aber sprach: »Der die Barmherzigkeit an ihm übte.« Jesus aber sprach zu ihm: »Geh hin und handle du ebenso!«
Lukas 10,37

Gesellschaft und Zusammenleben
Barmherziger Samariter
Im Religionsunterricht haben wir in unserer IVK (Internationale Vorbereitungsklasse / Flüchtlinge) das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter behandelt.

Sousan* ist 16 Jahre alt. Sie, ihre acht Geschwister und die Eltern flohen 2015 mit dem Auto aus dem Kriegsland Syrien in die benachbarte Türkei. Zwei Jahre lang lebte die Familie in der Türkei, bevor sie dann 2017 mit einem Boot nach Griechenland übersetzte. Die Überfahrt kostete die Familie eine ungeheure Summe. In dem Boot waren insgesamt 70 Personen, die Überfahrt dauerte sieben Stunden. In Griechenland wurde die Familie ausgrenzend behandelt und floh weiter nach Deutschland, wo sie 2018 ankam. Die Kriegserlebnisse bleiben Sousan als tägliche Begleiter im Kopf präsent. Besonders erinnert sie sich an ein Erlebnis, als sie einmal auf dem Heimweg von der Schule war. In unmittelbarer Nähe warf ein Flugzeug seine Bombe ab und tötete Sousans Freundin.

Zum barmherzigen Samariter schreibt Sousan: »Der Priester und der Levit hätten helfen müssen, da sie doch auch Juden waren. Sie hatten dieselbe Religion, deswegen müssen sie dem Verletzten helfen. … Ich wollte es wie der Samariter machen, weil wir alle Menschen sind. … Ich helfe allen, auch wenn sie meine Feinde sind. … Die Samariter und die Juden sind Feinde, aber der Samariter ist barmherzig, und sein Herz tut weh, deswegen hat er dem Verletzten geholfen, obwohl der Jude war.«

Als Jesus dieses Gleichnis erzählte, ging es genau darum: ehrliche, spontane Hilfe, ungeachtet ethnischer, religiöser, kultureller oder sonstiger Hindernisse. Jesus selbst hat das vorgelebt, indem er auch einem römischen Hauptmann oder einer syrischen Frau geholfen hat. Auch wir dürfen das empfangen und an andere weitergeben.

* Name geändert

Martin von der Mühlen
Frage
Durfte Jesus Ihnen schon helfen?

Tipp
Wenn wir unsere Not erkennen, nehmen wir dankbar jede Hilfe an.

Bibellese
Lukas 10,30-37

18/06/2026

Freitag, 19. Juni 2026
Leitvers
Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.
Philipper 2,13

Themenserie
Fußball-WM (4): Mittelfeld-Achse
Ein Fußballtrainer steht vor der Herausforderung, dass seine taktischen Ideen von den Spielern auch umgesetzt werden. Deshalb nimmt er sich häufig ein, zwei Spieler heraus (einer davon ist meistens der Kapitän), mit denen er seine Ideen noch intensiver bespricht. Eine klassische Position für einen Spieler, der das Spiel »steuert«, ist das Mittelfeld. Vielleicht haben Sie ihn bei dieser WM schon vermisst: Toni Kroos war ein Mittelfeldspieler, der es außergewöhnlich gut verstand, dem Spiel seiner Mannschaft eine Struktur zu geben und »die Fäden zu ziehen«. Dabei spricht man auch von »Spielintelligenz«.

Wenn solch ein Spieler jedoch einen schlechten Tag hat oder die anderen Spieler sich nicht in das Konzept des Trainers einbinden lassen, zerfällt das Spielsystem - und endet häufig in einer Niederlage. Vor solch einer Niederlage in größerer Dimension möchte Gott uns verschonen. Er hat einen Plan für unser Leben, mit dem er gute Ziele für uns hat. Doch wir sind häufig nicht allzu begeistert von seinem Konzept - fühlen uns eingeengt, bevormundet oder sogar fremdbestimmt.

Die Spieler müssen selbst entscheiden, wie konkret sie die Anweisungen des Trainers umsetzen wollen, und die Entschlossenheit für den Sieg mitbringen. Der entscheidende Input zu unserem Leben im Hier und Jetzt aber liegt - im Unterschied zum Trainer beim Fußball - letzten Endes allein bei Gott: Der Tagesvers beschreibt, dass Gott den Willen und das Tun wirkt, d. h., er schaltet in unseren Herzen die Fähigkeit frei, nach seinem Willen zu leben. Nur wenn uns Gottes Liebe verändert und wir ihm Vertrauen schenken, können wir seine guten Absichten für uns annehmen und darangehen, sie in die Tat umzusetzen. Es fängt mit dem Vertrauen in die Ideen des Trainers an.

Joel Höfflin
Frage
Wie denken Sie über Gottes Ideen für Ihr Leben?

Tipp
Gott möchte Ihnen bei den Aufgaben helfen, die Sie allein niemals schaffen können.

Bibellese
Hiob 42,1-6

17/06/2026

Donnerstag, 18. Juni 2026
Leitvers
Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, Gott aber hat das Wachstum gegeben.
1. Korinther 3,6

Themenserie
Fußball-WM (3): Eckball - Kopfball - Tor
Im Fußball kann ein Tor ganz normal fallen, »aus dem Spiel heraus« - oder aber nach einer sogenannten Standardsituation. Damit meint man Eckstöße, Freistöße und Strafstöße (Elfmeter). Da viele Mannschaften diese Situationen intensiv trainieren und dadurch mehr »Tore nach Standards« fallen, sprechen Kommentatoren häufiger von einer »WM der Standard-Tore« oder Ähnlichem. Der Vorteil ist, dass der Ball liegt und der Spieler Zeit hat, seinen Schuss bzw. seine Flanke vorzubereiten. Im optimalen Fall findet seine Flanke einen Abnehmer, der dann z. B. per Kopfball das Tor erzielt. In Deutschlands engem Viertelfinale 2014 gegen Frankreich gelang Mats Hummels auf diese Weise der entscheidende 1:0-Siegtreffer.

An einem Eckball wird deutlich, was prinzipiell im Fußball und anderen Mannschaftssportarten gilt: Es braucht die Zusammenarbeit und die Abstimmung untereinander. Wenn kein Spieler dort steht, wo der Ball hinkommt, kann die Flanke noch so schön geschlagen worden sein, die Aktion bleibt wirkungslos.

Das erinnert mich ein wenig an »Gottes Mannschaft«: Im Tagesvers wird beschrieben, dass Paulus (»ich«) den Menschen in Korinth zum ersten Mal von Gott erzählt hat. Ein gewisser Apollos ging dann anschließend dorthin und hat den Menschen weitere Dinge über den christlichen Glauben erzählt. So ähnlich ist es ja auch heute: Vielleicht lesen Sie in diesem Kalender zum ersten Mal etwas über den christlichen Glauben. Oder Sie lesen ihn schon jahrelang und werden mittlerweile »begossen«. Entscheidend ist aber am Ende nicht, dass Sie diesen Kalender lesen oder vielleicht die Predigten eines bestimmten Predigers hören. Ausschlaggebend ist die persönliche Beziehung zu Gott, der die »Mannschaft« in seiner Hand hält und zum Sieg führt.

Joel Höfflin
Frage
Wie viel wissen Sie schon über Gott und den Glauben an ihn?

Tipp
Lassen Sie dieses Wissen nicht Wissen bleiben, sondern machen Sie Gebrauch davon!

Bibellese
Matthäus 16,13-20

Adresse

Clara-Zetkin-Straße 3
Falkenstein
08223

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