EFG Falkenstein

EFG Falkenstein Willkommen auf der Facebookseite der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde Falkenstein. Christen...

Wir folgen Jesus Christus, d.h. d.h. Glaubensgeschwister.

Hier können Sie sich über Inhalte und Veranstaltungen unserer Gemeinde informieren. Ebenso erhalten sie hier Denkanstöße über den Glauben und ein Leben mit Gott. Wir sind...

evangelische Christen, die sich als freie Brüder-Gemeinde unter dem Namen Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Falkenstein versammeln. Evangelisch...

Wir nehmen die Botschaft des Evangeliums ernst und richten uns danach. Evan

gelium ist die Gute Nachricht, die in der Bibel und besonders im Neuen Testament zu finden ist. wir betrachten ihn als den HERRN unseres Lebens, als Vorbild für unser Verhalten und als Maßstab für unser Handeln. Frei...

Wir sind eine freie, selbstständige Gemeinde, d.h. die Mitgliedschaft ist freiwillig, wir verwalten alle unsere Angelegenheiten selbst und sind allein unserem Herren Jesus Christus verantwortlich. Wir erheben keine Kirchensteuern und werden nicht von einer überregionalen Organisation geleitet. Brüder-Gemeinde...

Wir verstehen uns nach dem Jesuswort (Mt. 23, 8.10): Einer ist euer Meister, der Christus; ihr alle aber seid Brüder! Wir kennen keine Unterschiede zwischen "Geistlichen" und "Laien", sondern alle sollen entsprechend der ihnen verliehenen Gabe und in der von Gott gegebenen Ordnung mitarbeiten.

02/06/2026

Mittwoch, 03. Juni 2026 (Europäischer Tag des Fahrrads)
Leitvers
Besser wenig in der Furcht des HERRN als ein großer Schatz, bei dem Unruhe ist.
Sprüche 15,16

Sport
Gebremstes Talent
Ich lernte ihn im Bahnhofsrestaurant des Hauptbahnhofs Leipzig kennen, wo wir verabredet waren. Der junge Mann war ein vielversprechendes Talent im Radfahren, mit vorbildlichem Auftreten und konsequenter Lebens- und Ernährungsweise. Sein osteuropäischer Manager hatte mich darum gebeten, Wege zu finden, den jungen Mann zu fördern. Trotz meiner Einwände, dass wir mit unserem kleinen Unternehmen nicht die Mittel hätten, ihn zu sponsern, setzten beide ersatzweise auf meine Kontakte.

Der begabte junge Mann hatte eine traurige Geschichte hinter sich. Bei Verhandlungen mit konkurrierenden Teams hatte er bei einem Treffen leider schon den Autoschlüssel zu einem teuren Sportcabrio angenommen - statt erst einmal die rechtsverbindliche Vertragsaufhebung mit seinem aktuellen Sponsor abzuwarten. Nun hatte er sich in der Szene »stinkend gemacht« - er hatte seinen eigenen Rennstall verraten.

Durch materielle Dinge in Versuchung geführt - wie kurzsichtig! Und wie tragisch, wenn große Talente schwach und in der Folge im Einsatz ihres Talentes ausgebremst werden. Doch wenn wir ehrlich sind, müssen wir uns fragen: Stehen wir selbst nicht auch in dieser Gefahr? Halten wir an unseren guten Überzeugungen auch dann noch fest, wenn uns dadurch materielle Vorteile (oder Lob und Anerkennung) verloren gehen? Zum Beispiel kann es sein, dass wir für eine gut bezahlte Stelle manches im Namen der Firma hinbiegen oder verkaufen müssen, von dem wir genau wissen, dass es nicht zu 100 % der Realität entspricht.

Im Tagesvers werden wir aufgefordert, uns in unseren Entscheidungen auf das Wesentliche und Bleibende zu konzentrieren: Wenn wir Gott ehrlich und treu nachfolgen, können wir nicht alle Vorteile mitnehmen - doch ist das angesichts des allmächtigen Gottes auch nicht nötig.

Klaus Spieker
Frage
In welchem Lebensbereich müssen Sie Ihre Entscheidungen neu ausrichten?

Tipp
Tägliche Stille vor Gott schärft unsere Sinne gegen Verführung und falsche Versprechen.

Bibellese
1. Könige 1

01/06/2026

Dienstag, 02. Juni 2026
Leitvers
Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.
Jesaja 53,5

Krisen / Katastrophen
Der Damm
Das Rückhaltebecken bei Ottobeuren im Allgäu ist Teil eines umfassenden Hochwasserschutzes. Die Baukosten lagen bei stattlichen 16,5 Millionen Euro. Meistens gehe ich jedoch recht gleichgültig daran vorbei, wie viele andere auch.

Doch am Morgen des 2. Juni 2024 stehe ich wieder vor dem Damm. Diesmal ist das Becken voll. Randvoll. Einen Tag zuvor sind wir vorzeitig aus dem Urlaub zurückgekehrt. Zuerst hatte uns die Nachricht vom drohenden Dammbruch erschreckt. Später hieß es, er würde »nur« überlaufen. Jetzt blicke ich auf den 51 Hektar großen See, der sich vor mir ausbreitet. 1,6 Millionen Kubikmeter Wasser drücken gegen die Staumauer. Wären sie hier nicht eingeschlossen, würden sie meinen Keller überfluten. Oder mein Wohnzimmer. Ich werde wohl nie wieder vor dem Damm stehen können, ohne daran zu denken, was ich ihm verdanke.

Ähnlich ging es mir, wenn ich vor einem Kreuz stand - sei es in einer Kirche, auf einem Berggipfel oder am Wegesrand. Oft hatte ich ein großes Fragezeichen im Kopf: Warum musste Jesus einen so schrecklichen Tod sterben? Meistens ging ich jedoch recht gleichgültig daran vorbei, wie Sie vielleicht auch. Aber vor mehr als 35 Jahren begriff ich, was dort geschehen war: Jesus trug die Strafe, die ich verdient hatte; er, der ohne Sünde war, hielt Gottes gerechten Zorn von mir fern (siehe Tagesvers). Wäre es nicht finster um ihn geworden, hätte mich ewige Finsternis erwartet; wäre er nicht für mich gestorben, wäre ich dem ewigen Tod ausgeliefert. Ich werde wohl nie wieder vor dem Kreuz stehen können, ohne daran zu denken, was ich ihm zu verdanken habe.

Einen Unterschied zum Damm gibt es allerdings: Er hilft allen Anwohnern. Das Kreuz aber hilft nur denen, die an das Erlösungswerk von Jesus Christus glauben.

Peter Güthler
Frage
Wie ist Ihre Reaktion auf das Kreuz: Gleichgültigkeit oder Dankbarkeit?

Tipp
Die Sünde ist noch gefährlicher als tonnenschwere Wassermassen - doch Jesus kann und will Sie davon befreien.

Bibellese
Psalm 93

31/05/2026

Montag, 01. Juni 2026 (Weltelterntag)
Leitvers
Ihr Kinder, seid gehorsam den Eltern in allen Dingen; denn das ist wohlgefällig in dem Herrn. Ihr Väter, kränkt eure Kinder nicht, auf dass sie nicht verzagen.
Kolosser 3,20-21

Erziehung
U-Boot-Eltern
Als Gegensatz zu Helikopter-Eltern, die ihre Kinder überbehüten, gibt es auch U-Boot-Eltern, die ihre Kinder viel zu früh sich selbst überlassen. Lehrkräfte können ein Lied davon singen: Erst wenn in der Schule etwas passiert ist oder die Versetzung in die nächste Jahrgangsstufe gefährdet ist, tauchen diese Eltern plötzlich auf und fahren sofort schweres Geschütz auf. Manchmal beschweren sie sich sogar direkt bei der Schulleitung, obwohl sie sonst auf Tauchstation sind. Sie meiden Sprechstunden, lassen sich bei Elternabenden nie blicken und zeigen kaum Interesse am (schulischen) Alltag der Zöglinge. Leider leiden in erster Linie die Kinder unter diesem Verhalten der Eltern. Hätten diese sich mehr für sie interessiert und sie frühzeitig bei Schwierigkeiten unterstützt, wäre sicher manches Problem vermieden worden.

Kinder sind Schutzbefohlene, die bis ins Jugendalter hinein die Begleitung und Führung durch ihre Eltern brauchen. Sie benötigen Fürsorge, Grenzen, Sicherheit, Geborgenheit und den bedingungslosen Rückhalt ihrer Eltern. Eine Erziehung ohne Regeln hilft Kindern hingegen überhaupt nicht, um später im Leben allein zurechtzukommen. Vielmehr sind Kinder, die so aufwachsen, oft seelisch vernachlässigt, kennen keine Werte und kommen nur schwer zu eigenen Vorstellungen für ihre Zukunft.

Auf der Suche nach einem guten Eltern-Kind-Verhältnis gibt Gott selbst uns ein Vorbild. Er hat großes Interesse an uns, will für uns sorgen. Er möchte unser Vater sein, der immer Zeit und ein offenes Ohr hat. Dieses Beziehungsverhältnis eines Menschen zu Gott lässt sich mit dem eines Kindes zu seinen Eltern vergleichen. Wir sind eingeladen, Gottes Kinder zu werden, uns entsprechend zu verhalten und anderen unsere Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken.

Daniela Bernhard
Frage
Wie sind Sie erzogen worden, und wie gehen Sie in der Familie bzw. im Freundeskreis mit anderen um?

Tipp
Gott ist noch liebevoller und barmherziger als der beste Vater.

Bibellese
Psalm 103,13-22

Herzliche Einladung für morgen nach Mühlleithen, egal ob mit Moped, Motorrad, Fahrrad oder Auto. Jeder ist herzlich will...
30/05/2026

Herzliche Einladung für morgen nach Mühlleithen, egal ob mit Moped, Motorrad, Fahrrad oder Auto. Jeder ist herzlich willkommen!!!👍👋

30/05/2026

Sonntag, 31. Mai 2026 (Weltnichtrauchertag)
Leitvers
Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.
Johannes 8,36

Krankheit und Genesung
Endlich Nichtraucher!
Ich habe in meinem 15. Lebensjahr zu rauchen angefangen und schon bald darauf versucht, damit zu brechen. Alles Mögliche probierte ich aus: Nikotin-Kaugummis, Raucherpflaster, Allan Cars Buch Endlich Nichtraucher und sogar Hypnose, die mich teuer zu stehen kam. All das brachte jedoch nicht die Befreiung. Ab und an gelang es, mit dem Rauchen aufhören, aber leider hielt dieser Zustand nie länger als einige Monate an. Irgendwann fing ich doch wieder an. Selbst als ich Jesus kennenlernte, rauchte ich noch munter weiter, obwohl ich es eigentlich nicht wollte. Ich war wirklich total gefangen in der Sucht.

Eines Abends betete im Rahmen eines Gottesdienstes auf meinen Wunsch hin eine liebe Frau für mich um Befreiung von der Tabaksucht. Auch gab sie mir einen Ratschlag mit auf den Weg: Wenn die Versuchung komme, solle ich mir Gottes Wort vergegenwärtigen und laut aussprechen, z. B. Psalm 23. Ich spürte nach dem Gebet rein gar nichts, ging nach Hause und rauchte fleißig weiter.

Doch als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatte ich keinerlei Verlangen mehr nach Zi******en. Auch brauchte ich keine Ersatzdrogen, wie z. B. Schokolade oder Sport. Ich muss aber gestehen, dass mich irgendwann tatsächlich die Versuchung heftig überkam. Ich war schon unterwegs zum Zi******enautomaten, da fiel mir plötzlich Psalm 23 ein. Immer wieder sprach ich vor mich hin: »Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Mir wird nichts mangeln!« Und das Wunder geschah: Ich machte auf dem Absatz kehrt und konnte der Versuchung widerstehen. Seit mehr als 18 Jahren bin ich nun Nichtraucher und so unendlich dankbar dafür. Ich weiß, dass ich meine Befreiung von der Sucht Jesus zuzuschreiben habe - wie es der Tagesvers sagt.

Sabine Stabrey
Frage
Mit welcher (heimlichen) Sucht schlagen Sie sich herum?

Tipp
Wenden Sie sich an Jesus: Er ist bei Suchtproblemen jeder Art der richtige Ansprechpartner.

Bibellese
Johannes 8,31-36

29/05/2026

Samstag, 30. Mai 2026
Leitvers
Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die wir gerettet werden, ist es Gottes Kraft.
1. Korinther 1,18

Geschichte
Nicht Tod, sondern Leben!
Das Kolosseum in Rom ist ein Bauwerk der Superlative: 188 Meter lang, 156 Meter breit und mit einer Höhe von 48,5 Metern so hoch wie ein modernes 15-stöckiges Gebäude. Damals bot es Platz für etwa 50 000 Zuschauer. Doch die imposante Architektur diente grausamen Zwecken: Während der blutigen Schaukämpfe wurden im Keller Tiere, Requisiten und Gefangene durch Falltüren und Aufzüge auf die Bühne transportiert. Hunderte Sklaven arbeiteten hart, um das Spektakel zu inszenieren, das Tod und Gewalt zur Unterhaltung machte. Rund 30 000 bis 50 000 Menschen fanden hier einen grausamen Tod.

Heute ist dieser spektakuläre Bau, der als das am besten erforschte Gebäude der Antike gilt, ein Mahnmal gegen die Todesstrafe. Jedes Mal, wenn ein Staat ein Todesurteil aussetzt oder die Todesstrafe abschafft, wird es in 48 Farben beleuchtet. Das Kolosseum steht damit nicht mehr für den Tod, sondern für den Wert und die Würde des Lebens.

Das Kreuz Christi war früher ebenfalls ein Symbol für Tod und Qual - immerhin war die Kreuzigung die grausamste Hinrichtungsmethode des Römischen Reiches. Doch inzwischen hat es eine ganz andere Bedeutung bekommen: Das Kreuz ist zum Symbol des Christentums schlechthin geworden. Wenn wir ein Kreuz sehen, denken wir nicht mehr primär an eine antike Hinrichtungsmethode, sondern daran, dass Jesus Christus gestorben und vom Tod auferstanden ist, um uns Menschen neues Leben und die Versöhnung mit Gott zu ermöglichen. Am Kreuz zeigt Gott, dass nicht der Tod das letzte Wort hat: »Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen und Leben und Unvergänglichkeit ans Licht gebracht« (2. Timotheus 1,10). So kann ebender Gegenstand, der früher für Hinrichtung und Tod stand, zum Beginn eines neuen Lebens werden.

Elisabeth Weise
Frage
Welche Gedanken kommen Ihnen, wenn Sie ein Kreuz sehen?

Tipp
Durch das Kreuz Christi kann ein neues Leben beginnen.

Bibellese
Kolosser 2,9-15

28/05/2026

Freitag, 29. Mai 2026
Leitvers
Seine unsichtbare Wirklichkeit, seine ewige Macht und göttliche Majestät sind nämlich seit Erschaffung der Welt in seinen Werken zu erkennen.
Römer 1,20

Wissenschaft / Technik
»Ich glaube nur, was ich sehe!«
Diese häufig vorgebrachte Aussage ist eigentlich ein Widerspruch in sich. Denn wenn ich etwas sehe, kann ich seine Existenz beweisen und brauche nicht mehr zu glauben. Denn Glauben bedeutet, auf etwas zu hoffen oder etwas zu erwarten, das man noch nicht sehen kann. Die Bibel definiert das wie folgt: »Was ist also der Glaube? Er ist die Grundlage unserer Hoffnung, ein Überführtsein von Wirklichkeiten, die man nicht sieht« (Hebräer 11,1).

Ich selbst bin Wissenschaftler und arbeite nach dem Prinzip, dass wir durch Forschung und Experimente Erkenntnisse erlangen. An diese glauben wir nicht, sondern wir wissen darum - deshalb auch der Name Wissenschaft. Durch weitergehende Forschung werden neue Einsichten gewonnen, und wissenschaftliche Theorien müssen angepasst werden. Trotzdem glauben viele weiterhin an Unglaubliches wie z. B. an Darwins Evolutionstheorie, die jedoch durch das heutige Wissen der Mikrobiologie und Molekularchemie widerlegt ist. Immer mehr namhafte Wissenschaftler, auch erklärte Atheisten, kommen zu der Erkenntnis, dass die Wissenschaft die Welt nicht erklären kann: Mit ihr können wir auf einzigartige Weise alles Beobachtbare analysieren und zahlreiche gigantische Einsichten gewinnen. Doch wenn es um Transzendenz geht, erhalten wir viele Hinweise, die wir nicht begreifen können. Dadurch belegt die Wissenschaft mehr und mehr die Beschreibungen in der Bibel.

Auch deshalb glaube ich an die Bibel und an das, was darin geschrieben steht. Gott hat diese Welt geschaffen und sie uns gegeben, dass wir darin leben und sie für uns nutzen können. Er hat uns auch die nötigen mentalen Voraussetzungen gegeben, dass wir überhaupt denken und Fragen stellen können - eine Grundvoraussetzung allen wissenschaftlichen Arbeitens.

Martin Grunder
Frage
Was glauben Sie?

Tipp
Die Bibel ist mir Wegleitung zu einem erfüllten Leben - das wünsche ich Ihnen auch.

Bibellese
Psalm 8

27/05/2026

Donnerstag, 28. Mai 2026 (Weltspieltag)
Leitvers
Und ich gebe ihnen ein Herz, mich zu erkennen, dass ich der HERR bin. Und sie werden mein Volk sein, und ich werde ihr Gott sein; denn sie werden mit ihrem ganzen Herzen zu mir umkehren.
Jeremia 24,7

Familie
Wir könnten ja noch umkehren
Letzte Woche war ich mit unserem fünfjährigen Enkel auf dem Wertstoffhof in Böblingen, um Papier- und Plastikmüll zu entsorgen. Dieser Wertstoffhof hat auch ein »Verschenke-Häusle«, in dem man Dinge hinterlegen kann, die noch brauchbar sind, die man selbst aber nicht mehr haben will.

Nachdem wir unseren Müll entsorgt hatten, unternahmen wir noch einen Abstecher in dieses Verschenke-Häusle. Die Augen meines Enkels begannen zu glänzen, als er dort ein Spielzeug liegen sah, dass er so cool fand, sich aber nie kaufen durfte. Er begann damit zu spielen und wollte das Häusle gar nicht mehr verlassen. Wir überlegten uns, was wohl seine Eltern dazu sagen würden, wenn wir es mit nach Hause brächten. Vielleicht dann doch eher nicht? Dann fiel ihm ein, wir könnten Schere, Stein, Papier spielen. Wenn er gewinnt, nehmen wir es mit. Er verlor. Wir fuhren ohne Spielzeug vom Gelände. Kurz vor der ersten Kreuzung sagte er: »Wir könnten ja noch umkehren.« Ich sagte »Ja« und fuhr weiter. Zwei Straßen weiter wiederholte er vorsichtig: »Wir könnten ja noch umkehren!« Das war zu viel für mein Großvaterherz. Ich wendete den Wagen, fuhr zurück zum Wertstoffhof, und er bekam sein Spielzeug. Entgegen unserer Erwartungen freuten sich seine Eltern, und er durfte es behalten.

Später musste ich daran denken, dass auch wir jederzeit zu Jesus umkehren können. Manchmal dauert es, bis unser Herz sich verändert und weich wird. Vielleicht hatten Sie schon zwei- oder dreimal in Ihrem Leben das Gefühl, dass Gott bei Ihnen anklopft - womöglich sogar beim Lesen dieser Denkanstöße -, aber haben nicht reagiert. Dann möchte ich Sie neu erinnern: Noch können Sie darauf reagieren, noch können Sie umkehren. Jesus selbst lädt Sie dazu ein.

Bernd Grünewald
Frage
Was hindert Sie bis jetzt, zu Gott umzukehren?

Tipp
Es ist eine Herzenssache, zu Jesus zu kommen.

Bibellese
Lukas 17,11-19

26/05/2026

Mittwoch, 27. Mai 2026
Leitvers
Wie glücklich ist der, dem die Verfehlung vergeben und die Sünde zugedeckt ist!
Psalm 32,1

Krieg / Terrorismus / Nationalsozialismus
Versunkene Kriegszeugen
Wenn man das Wasser der Weltmeere abließe, wäre man überrascht, wie viele Schiffswracks den Meeresboden bedecken. Schätzungen gehen von über drei Millionen Schiffswracks aus. Es gibt Weltkarten, auf denen alle bekannten Schiffsuntergänge markiert sind und die einen staunen lassen - der Meeresgrund ist tatsächlich übersät mit gesunkenen Schiffen.

Viele davon sind Kriegsschiffe, die von erbitterten Seegefechten zeugen. Das wohl berühmteste davon ist die Bismarck. Sie galt im Zweiten Weltkrieg als das kampfstärkste Schlachtschiff der Welt und sollte im Krieg der deutschen Marine gegen die britische Royal Navy den entscheidenden Vorteil bringen. Doch nach einem dramatischen Gefecht im Nordatlantik sank sie am Morgen des 27. Mai 1941. Ihr Wrack wurde 1989 in 4800 Metern Tiefe entdeckt. Die genaue Position wird geheim gehalten, um das Wrack vor Grabräubern zu schützen.

Seit vielen Jahrzehnten herrscht nun Frieden zwischen Deutschland und Großbritannien, es herrschen gute Beziehungen über die Ländergrenzen hinweg. Nur in den Tiefen des Meeres ruhen noch stumme Zeugen des einst erbitterten Krieges zwischen beiden Nationen.

So ähnlich kann es uns in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen gehen. Wir haben vielleicht äußerlich Frieden geschlossen und die Streitigkeiten begraben. Aber wenn jemand das Wasser ablassen würde, kämen all die Verletzungen, bösen Gedanken und hasserfüllte Wut zum Vorschein. Dasselbe gilt gegenüber Gott: Von Natur aus ist jeder Mensch ein Feind Gottes; sein Missachten der Gebote Gottes gleicht einer Kriegserklärung gegen den Allmächtigen. Was wir nun brauchen, ist ein echter Friede - und den bietet uns Gott durch Jesus Christus an. Wer an ihn glaubt, darf echte Vergebung und echte Befreiung erfahren.

William Kaal
Frage
Sind Sie die Lasten Ihrer Vergangenheit schon endgültig losgeworden?

Tipp
Der Zuspruch aus dem Tagesvers gilt bis heute und kann eingelöst werden.

Bibellese
Hesekiel 27,25-36

25/05/2026

Dienstag, 26. Mai 2026
Leitvers
Du machst ihn zum Herrscher über die Werke deiner Hände; alles hast du unter seine Füße gestellt: Schafe und Rinder allesamt und auch die Tiere des Feldes, die Vögel des Himmels und die Fische des Meeres.
Psalm 8,7-9

Schöpfung / Natur / Ökologie
Titan der Tierwelt
Der Titanuskäfer (Titanus giganteus) ist eines der größten Insekten der Welt und kann bis zu 16,5 cm lang werden, größer als eine Maus. Dieser beeindruckende Käfer lebt in den tropischen Regenwäldern Südamerikas. Er imponiert auch durch seine starken Mundwerkzeuge (Mandibeln), die so kräftig sind, dass sie problemlos einen Bleistift in zwei Hälften brechen können. Doch der Titanuskäfer ist nahe an der maximalen Größe, die ein Käfer überhaupt erreichen kann - denn er besitzt keine Lungen oder ein Herz wie wir, sondern der Sauerstoff gelangt durch Diffusion in seinen Körper. Dieses passive System könnte einen noch größeren Käfer nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgen. (Quelle: wissen-macht-den-unterschied.de)

Der Titanuskäfer ist ein faszinierendes Beispiel für die Wunder und Vielfalt der Schöpfung. Wir sind bei solchen Phänomenen aus der Natur überrascht, denn es begegnet uns etwas Unerwartetes, das die gewohnten Eindrücke gewaltig übertrifft. Und doch überragt der Mensch die Tierwelt um ein Vielfaches, denn er kann in nahezu allen Bereichen der Erde überleben, selbst wenn die Bedingungen auf extreme Weise widrig sind, weil er sich durch seine geistigen Fähigkeiten entsprechend auszurüsten und zu schützen vermag. Die ganze Schöpfung ist ihm unterworfen (siehe Tagesvers).

Trotzdem stößt auch der Mensch an seine Grenzen. Er kann so, wie er ist, unmöglich Gott nahen. Als Sünder droht ihm in Gottes Gegenwart der Tod. Durch den Ungehorsam von Adam und Eva wurde die ganze Menschheit in Mitleidenschaft gezogen. Ihr Überleben müssen sich Menschen mühsam erkämpfen. Doch im Blick auf die Ewigkeit ist das aussichtslos. Da können sie nur im Glauben neues Leben von Gott empfangen. Das hat Jesus durch sein Sterben am Kreuz möglich gemacht.

Joachim Pletsch
Frage
Was nützt dem Menschen seine Überlegenheit, wenn er doch am Ende genauso vergehen muss wie die ganze Schöpfung?

Tipp
Jesus allein kann uns retten »von diesem Leib des Todes« (siehe Römer 7,23-25).

Bibellese
Römer 7,14-25

Adresse

Clara-Zetkin-Straße 3
Falkenstein
08223

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von EFG Falkenstein erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Kultstätte Kontaktieren

Nachricht an EFG Falkenstein senden:

Teilen