Buddhistische Gemeinschaft Bodhi-Baum e. V.

Buddhistische Gemeinschaft Bodhi-Baum e. V. Wir möchten allen Interessierten in Fürth und Umgebung die Möglichkeit bieten, die Lehre des Buddha kennenzulernen und zu praktizieren.

Der Akzent liegt dabei auf einer weitgehend kulturneutralen Darlegung der buddhistischen Lehre.


Es hat mir viel bedeutet, heute in und mit der Alevitischen Gemeinschaft den Opfern des Massakers von Sivas zu gedenken....
06/07/2023

Es hat mir viel bedeutet, heute in und mit der Alevitischen Gemeinschaft den Opfern des Massakers von Sivas zu gedenken.
Es ist schon ein paar Jahre her, dass ich an einem Tanz der Aleviten teilnehmen durfte. Das war damals ein fröhliches Fest; wir haben die Freude gefeiert.
Heute haben wir gemeinsam getrauert um all die unschuldigen Menschen, die diesem entsetzlichen Brandanschlag vor 30 Jahren zum Opfer gefallen sind.
Die Bilder, die ich heute gesehen habe, waren nur schwer auszuhalten und mir wurde bewusst, welchen Wert es hat, mit Menschen auch in Trauer vereint zu sein.
Eingeladen, wenn die schmerzlichsten und verletzlichsten Momente geteilt werden.
Es ist schön, in Freude vereint zu sein - und es ist in einer unbeschreiblichen Tiefe verbindend, in Trauer und Traurigkeit vereint zu sein.
Es gibt einen sehr tiefgründigen Spruch: "Mit wem du gelacht hast, kannst du vielleicht vergessen. Mit wem du geweint hast nie."
Danke, dass ich mit Euch sein durfte!🙏
Eure Claudia

Liebe Leute,es war mir eine unbeschreibliche Ehre, unser Bodhi-Baum-Zentrum am Evangelischen Kirchentag repräsentieren z...
12/06/2023

Liebe Leute,
es war mir eine unbeschreibliche Ehre, unser Bodhi-Baum-Zentrum am Evangelischen Kirchentag repräsentieren zu dürfen.
Als ich erfahren hatte, dass ich an diesem Evangelischen Kirchentag buddhistischer Ehrengast sein werde, hat mich das unbeschreiblich berührt und sehr dankbar gemacht.
Eingeladen wurde ich zu den Veranstaltungen des Evangelischen Kirchentages und auch als buddhistische Vertreterin zur Parlamentarischen Nacht der Bundestagsfraktion Bündnis 90/ Die Grünen.
Wichtig ist mir dabei zu sagen, dass ich als Vertreterin meiner Weltanschauung keine politischen Inhalte vertrete, wenn ich auf derartigen Veranstaltungen eingeladen bin.
Ich habe mich bewusst auf ethische Werte (die wir klar im Buddhismus finden) wie Wohlwollen, Mitgefühl, Gleichmut, Mitfreude, Geduld und den Willen zu einem friedvollen Austausch konzentriert.
Durch das Annehmen dieser Einladungen habe ich auch als buddhistische Vertreterin klar Stellung gegen Hass und Hetze bezogen. Menschen aus der Politik gut oder schlecht zu finden, ist Privatsache eines jeden Menschen.
Als Buddhistin trage ich die Haltung nach außen, dass ich derartige Einladungen, die Wertschätzung meiner Religion gegenüber signalisieren, mit Freude annehme und meinen Beitrag zum Frieden und gegen den Hass leiste.
Ich danke meinen Gastgebern von Herzen! Ebenso danke ich Brigitte Meixner von Herzen für ihre Begleitung.
Sabbe satta bhavantu sukhitatta!
Die teilweise schlechte Qualität der Fotos bitte ich zu entschuldigen. Für mich gehört es zum Gebot des aufmerksamen Umgangs mit Personen aus der Öffentlichkeit, mich so unaufdringlich wie nur möglich zu verhalten und ihnen Raum zu gewähren. Ich habe mich dafür entschieden, lieber qualitativ minderwertigere Bilder zu machen, als im Getümmel mit meiner Spiegelreflexkamera zu hantieren, andere Menschen zu stören und den Security-Guards eine schwere Zeit bei den ganzen Kontrollen zu bereiten.
Eure Claudia

Liebe Mitmenschen,es war mir eine Ehre, am Evangelischen Kirchentag im Beisein von vielen Menschen aus unterschiedlichen...
12/06/2023

Liebe Mitmenschen,
es war mir eine Ehre, am Evangelischen Kirchentag im Beisein von vielen Menschen aus unterschiedlichen Religionen, über das Thema "Frieden in meiner Religion" zu sprechen. Mein Leitfaden war ein Zitat von Pema Chödrön, das ich aus meiner Perspektive heraus interpretiert habe.
Hier geht es zum YouTube-Video:

Beitrag am interreligiösen Denkmal in Nürnberg im Rahmen des Evangelischen Kirchentages 2023

Aniccā vata saṅkhārā.Uppāda vaya dhamminō.Uuppajjitvā nirujjhanti.Tesaṃ vūpa samō sukhō.Alle Dinge sind vergänglich.Sie ...
28/05/2023

Aniccā vata saṅkhārā.
Uppāda vaya dhamminō.
Uuppajjitvā nirujjhanti.
Tesaṃ vūpa samō sukhō.

Alle Dinge sind vergänglich.
Sie entstehen und vergehen.
Nachdem sie entstanden sind, finden sie ein wieder ein Ende.
Wenn sie befriedet werden, ist es Glückseligkeit.

Wir ziehen um!Brief von Brigitte MeixnerLiebe Dharmafreundinnen, liebe Dharmafreunde,am Donnerstag, dem 25.05.2023, find...
23/05/2023

Wir ziehen um!
Brief von Brigitte Meixner

Liebe Dharmafreundinnen, liebe Dharmafreunde,

am Donnerstag, dem 25.05.2023, findet unser letzter Praxisabend in unseren Räumen in der Unteren Fischerstraße statt.

Wir ziehen am Mittwoch, dem 31.05.2023, um 17.00 Uhr in die Räume der Rigpa-Gemeinschaft in der Turnstraße 7 um.

​Dort wird unser erster Praxisabend der Dienstag, 13.06.2023, um 19.30 Uhr sein. Wir haben für diesen Abend die Chenresig-Meditation geplant.

​Zusammenfassung

​25.05.2023: letzter Praxisabend in der Unteren Fischerstraße

31.05.2023 17.00 Uhr: Umzug in die Turnstraße

13.06.2023 19.30 Uhr: Chenresig-Meditation in der Turnstraße 7 (Fürth).

​Liebe Freundinnen und Freunde, wir werden uns hoffentlich nach dem Umzug in den Räumen in der Turnstraße wieder sehen.

In dieser Woche durfte ich als Vertreterin des Buddhismus sowohl im Kuratorium für Vielfalt und Zusammenhalt teilnehmen,...
13/05/2023

In dieser Woche durfte ich als Vertreterin des Buddhismus sowohl im Kuratorium für Vielfalt und Zusammenhalt teilnehmen, als auch an einem gemeinsamen Treffen mit dem Integrationsrat in Nürnberg.
Die Teilnahme im Kuratorium für Vielfalt und Zusammenhalt im Sitzungssaal des Nürnberger Rathauses hatte für mich einen besonderen Stellenwert. Das Thema, über das gesprochen wurde, war kein einfaches. Es ging einerseits um den gesetzlich verankerten Schutz der Meinungsfreiheit und andererseits um den Schutz gegen Hassrede und Falschinformationen.
Unser Kuratorium wurde etwa eine Stunde lang juristisch über die gesetzlichen Grundlagen der Meinungsfreiheit belehrt. Dieser wirklich schwere und schwierige Stoff wurde gut verständlich und nachvollziehbar vermittelt. Danach gab es etwa eine einstündige Diskussionsrunde.
Ein herzliches Dankeschön an den Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Marcus König , für die Einladung und Leitung des Kuratoriums. Es war mir eine große Ehre!
Für mich persönlich war es ein bittersüßes Ereignis, da ich durch unsere Abwanderung aus Deutschland im Hebst zum ersten und zum letzten Mal an diesem Kuratorium teilnehmen durfte.
Im Sitzungssaal des Nürnberger Rathauses wurde mir beim Anblick der zwei unterschiedlichen Nürnberger Wappen auch bewusst, wie sehr ich meine Geburtsstadt Nürnberg vermissen werde.

Liebe Leute,die buddhistische Nonne Pema Chödrön bringt es auf den Punkt:"Wenn wir uns dem Wechsel widersetzen, wird das...
01/05/2023

Liebe Leute,
die buddhistische Nonne Pema Chödrön bringt es auf den Punkt:
"Wenn wir uns dem Wechsel widersetzen, wird das als Leiden bezeichnet."
Unserem Zentrum steht ein Wechsel bevor: nach vielen Jahren, in denen wir in diesem Zentrum gemeinsam rezitiert, den Dhamma gehört, diskutiert, aber auch miteinander gelacht und geweint haben, werden wir aus den Räumlichkeiten in der Unteren Fischergasse ausziehen.
Die Umzugskartons stehen bereit und werden nach und nach gepackt.
Unsere neue Adresse wird hier natürlich bekanntgegeben, sobald wir umgezogen sind. Die gute Nachricht: wir bleiben in Fürth!
Eure Claudia

Liebe Leute, die buddhistische Nonne Pema Chödrön bringt es auf den Punkt: "Wenn wir uns dem Wechsel widersetzen, wird das als Leiden bezeichnet." Unserem Zentrum steht ein Wechsel bevor: nach vielen Jahren, in denen wir in diesem Zentrum gemeinsam rezitiert, den Dhamma gehört, diskutiert, aber a...

Liebe Dhammapraktizierende,liebe Mitmenschen,es war mir am 2.4.23 eine unbeschreibliche Freude und Ehre, beim "Spatensti...
02/04/2023

Liebe Dhammapraktizierende,
liebe Mitmenschen,
es war mir am 2.4.23 eine unbeschreibliche Freude und Ehre, beim "Spatenstich" zur Errichtung eines Kindergartens in der Israelitischen Kultusgemeinde ein geladener Gast zu sein.
Dieser Kindergarten ist ein wunderbares Projekt, in dem Kinder aller Religionen einen Ort finden, an dem sie wachsen und gedeihen können. Diese Kinder werden in einem Umfeld lernen, welchen Reichtum interreligiöser und interkultureller Austausch mit sich bringt.
Als Buddhistin orientiere ich mich an den Werten des Wohlwollens (Metta), des Mitempfindens (Karuna), der Mitfreude (Muditat) und des Gleichmuts (Upekkha).
Der heutige Tag war besonders ein Tag zur Mitfreude!
Und ich spüre eine tiefe, innige Dankbarkeit, dass ich ein Teil des interreligiösen Dialoges sein darf und ich trage von Herzen auch meinen Teil dazu bei, dass dieser Dialog mit Hingabe, Courage, Liebe und Leben gefüllt ist.
Ich möchte ein Zitat von der buddhistischen Nonne Pema Chödrön mit auf dem Weg geben, das zu diesem Tag eines Neubeginns sehr gut passt:
"Jeder Moment ist eine Gelegenheit neu anzufangen."
An diesem wunderbaren Sonntag wurde ein Neuanfang für viele Kinder gemacht, die von der und in der Kindertagesstätte profitieren werden.
Eure Claudia

Unser Rat der Religionen hat sich am 16.3.2023 in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage versammelt und w...
19/03/2023

Unser Rat der Religionen hat sich am 16.3.2023 in der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage versammelt und wir haben eine beeindruckende Führung durch die Räumlichkeiten dieser Gemeinschaft bekommen. In diesem Zusammenhang möchte ich ein ganz besonders Dankeschön an Matthias Lange aussprechen, der auf alle Fragen eingegangen ist und einen offenen, interessanten Austausch ermöglicht hat.
Es wurde ein langer, intensiver Abend und es gab sehr viel zu besprechen. Wir alle haben sehr viel voneinander gelernt.

Unsere Bodhi-Baum-Gemeinschaft hat am 15.3.2023 an die zahllosen Tibeter gedacht, die im März 1959 durch militärische Ak...
19/03/2023

Unsere Bodhi-Baum-Gemeinschaft hat am 15.3.2023 an die zahllosen Tibeter gedacht, die im März 1959 durch militärische Aktionen des chinesischen Staates getötet wurden.

Unsere Bodhi-Baum-Gemeinschaft hat am 15.3.2023 an die zahllosen Tibeter gedacht, die im März 1959 durch militärische Aktionen des chinesischen Staates getötet wurden. China hatte Tibet, einen souveränen Staat, völkerrechtswidrig besetzt. Wir haben auch an die vielen Todesopfer gedacht, die dur...

08/03/2023

Liebe Mitmenschen, wir, die Buddhistische Gemeinschaft Bodhi-Baum e. V. , würden uns sehr über Eure Teilnahme im gemeinsamen Gedenken an Tibet freuen. Wir denken an unsere tibetischen Brüder und Schwestern, welche durch die chinesische Annexion getötet, gefoltert und "umerzogen" wurden und die a...

Liebe Mitmenschen,liebe Dhammafamilie,am 24.2.2023 hat sich der entsetzliche Krieg gegen die Ukraine gejährt. Zu diesem ...
25/02/2023

Liebe Mitmenschen,
liebe Dhammafamilie,

am 24.2.2023 hat sich der entsetzliche Krieg gegen die Ukraine gejährt. Zu diesem traurigen Anlass durfte ich in der Nürnberger Lorenzkirche als Repräsentantin des Bodhi-Baum-Zentrums Fürth einige Worte sprechen, auch im Beisein von Marcus König und Marcus Söder.
Hier findet Ihr auch die Aufzeichnung auf YouTube:
https://www.youtube.com/watch?v=Pm4hEa_w8lY&t=7s

Die buddhistische Nonne Pema Chödrön sagte einmal:
„Wir ziehen nicht hinaus, um die Welt zu retten: wir ziehen hinaus, um uns zu fragen, wie es anderen Menschen geht und darüber nachzudenken, wie sich unsere Taten auf die Herzen anderer Menschen auswirken.“
Heute stehe ich hier und stelle die Frage, wie es wohl den Menschen aus Russland in Deutschland geht, die solidarisch mit der Ukraine und trotzdem unseren Vorurteilen ausgesetzt sind.
Unzählige dieser russischen Menschen stellen sich gegen den Krieg in der Ukraine, haben möglicherweise Freunde und Verwandte durch ihre Solidarität verloren und begeben sich aufgrund ihrer Haltung selbst auch noch in Gefahr. Bitte lassen Sie uns alle heute über Vorurteile nachdenken.
Es hat mich z.B. selbst verletzt, wenn ich im Ausland war und mir Vorurteile aufgrund meiner Nationalität entgegengeschlagen sind. Als Deutsche wurde ich im Ausland mit dem Holocaust und den damit verbundenen Kriegsverbrechen in Verbindung gebracht. Es war verletzend, mich für etwas rechtfertigen zu müssen, für das ich nichts konnte. Umso mehr hat es mein Herz berührt, als ich jüdische Freunde im Ausland gefunden hatte, die mir mit offenen Herzen und offenen Arme begegnet sind und die mich wie ein Familienmitglied behandelt haben (und es noch tun). Wir konnten in tiefen und wertschätzenden Gesprächen unsere Herzen öffnen und über alles reden: auch über den Holocaust und den damit verbundenen Kriegsverbrechen. Die Mutter meines jüdischen Freundes musste aus Deutschland fliehen und dieser Freund legte mir Worte ins Herz, die ich in mir trage und weitergebe: „Es gibt immer einen Silberstreifen am Horizont.“
Diese Worte wurden ein Teil meines Herzschlages. Heute möchte ich dieses Wohlwollen und diese Güte, die ich als Deutsche durch meine jüdischen Freunde erfahren habe, an die Menschen aus Russland weitergeben, die sich gegen diesen Krieg in der Ukraine stellen, die mit den Menschen aus der Ukraine leiden und die vielleicht sogar ihr Leben riskieren, weil sie den Mut haben, Unrecht zu benennen. Ich möchte diese Worte all den Friedensstiftern widmen, die ohne Vorurteile Brücken von Herz zu Herz bauen.
Ihr seid der Silberstreifen am Horizont, von dem mein jüdischer Freund redet und ich danke Euch dafür!
Mögen alle Wesen in Frieden leben.

Adresse

Turnstraße 7
Fürth
90763

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