05/09/2019
Wir trauern um
unseren langjährigen Jugendpastor Peter Quiring, der
am 25. August 2019 im Alter von 53 Jahren verstorben
ist.
Die Beisetzung mit anschließender Trauerfeier fand am
30. August in Peters Heimat in
Leopoldshöhe auf dem Waldfriedhof Dahlhausen statt.
Die Predigt hielt Pastor Wilfried Jotter.
Der Predigttext, der zugleich auch Peters Taufvers war steht im Johannesevangelium Kapitel 15 Vers 5: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht.“
Diese Frucht konnte jeder der Anwesenden sehen, denn neben den engsten Angehörigen waren zahlreiche junge Menschen aus Espelkamp erschienen, die Peter als unser Jugendpastor begleitet und geprägt hat. Sie sangen im Gottesdienst Peters Lieblingslied „Welch ein Freund ist unser Jesus“ und erzählten bei der anschließenden Trauerfeier viele Geschichten und Anekdoten, was sie mit ihrem Jugendpastor erlebt haben und wie er sie geprägt hat.
Peter absolvierte eine vierjährige Bibelschulausbildung mit den Schwerpunkten Jugendarbeit und Musik am Columbia Bible College in Abbotsford B.C. – Kanada. Anfang 2001 begann er als Jugendpastor mit einer vollen Stelle unserer Gemeinde. Neben der Mitverantwortung für Kinder- und Jugendfreizeiten war er, auf Grund seiner langjährigen Erfahrung ein geschätzter Ansprechpartner in vielen Kirchengemeinden im Altkreis Lübbecke. Viele junge Menschen, aber auch Gleichaltrige und Ältere fanden in Peter einen treuen Seelsorger, Mentor und Begleiter. Mit seinem Glauben an Jesus Christus und seiner Treue zum Wort Gottes inspirierte und prägte er viele.
Anfang 2015 wurde bei Peter eine sehr seltene Autoimmunerkrankung diagnostiziert. Diese Krankheit hinterließ bei ihm deutliche Spuren. Trotz dieser Diagnose, führte Peter seinen Dienst in der Gemeinde weiter fort und war stets ansprechbar für die Sorgen und Nöte der jungen Menschen.
Anfang Juli diesen Jahres verschlechterte sich sein Gesundheitszustand deutlich. Am 16. Juli kam er schließlich ins Johannes-Weßling-Klinikum Minden. Am Abend des 25. Augustes schlief er friedlich ein, als Jesus liebevoll seinen Arm um ihn legte und sprach: „Komm heim.“.
Wir werden Peter schmerzlich vermissen. Er hat diese Gemeinde in den letzten Jahren entscheidend mitgeprägt, insbesondere viele Menschen der jüngeren Generation.
Wir sind traurig und doch unendlich dankbar für die 18 Jahre, die wir gemeinsam mit ihm verbringen konnten.