Ev-Luth Kirchengemeinde St Matthäus Erlangen

Ev-Luth Kirchengemeinde St Matthäus Erlangen Willkommen bei der Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Matthäus Erlangen Zur St. Matthäus-Gemeinde gehören gut 3.600 Gemeindemitglieder. Die St. Pfarrstelle.

Sie wohnen im Süden von Erlangen - im Gebiet zwischen der Werner-von-Siemens-Straße im Norden und der Paul-Gossen-Straße im Süden, der Eisenbahntrasse im Westen und dem Röthelheimpark im Osten. Matthäus-Kirche wurde im Jahr 1960 erbaut. Sie liegt am Ohmplatz im Westen der Gemeinde. Neben der Kirche, in der Rathenaustraße 5, befindet sich das Gemeindezentrum. Die beiden Kindergärten der Gemeinde li

egen in der Nähe der Kirche, in der Emil-Kränzlein-Str. 10 und Am Röthelheim 60. Gleich nebenan das Pfarrhaus der 2. Das Pfarramt finden Sie in der Emil-Kränzlein-Str. 4. Gemeinsam mit dem Stadtjugendring Erlangen betreibt St. Matthäus das Stadtteilhaus "Treffpunkt Röthelheimpark" in der Schenkstr. 111. Besondere Schwerpunkte der Gemeindearbeit bilden die Kirchenmusik, Angebote für Kleinkinder und Eltern, die Jugendarbeit und Angebote für ältere Menschen. Unsere Gemeinde arbeitet eng mit den katholischen Pfarrgemeinden St. Bonifaz und St. Sebald zusammen. Außerdem halten wir seit Jahren engen Kontakt zu unserer Partnergemeinde Traiskirchen bei Wien. Ob Sie nun Gemeinschaft, Rat, Hilfe, Mitarbeit oder sonst einen Dienst suchen - oder geben wollen, seien Sie uns herzlich willkommen! Die wichtigsten Kontaktdaten finden Sie links in der Navigationsleiste unter "Pfarramt

Mittwoch, 10. Juni 2026, 20:00 UhrSt. Matthäuskirche ErlangenW.A. MozartSonaten für Violine und Cembalo IIPawel Zalejski...
12/05/2026

Mittwoch, 10. Juni 2026, 20:00 Uhr
St. Matthäuskirche Erlangen

W.A. Mozart

Sonaten für Violine und Cembalo II

Pawel Zalejski, Violine
Susanne Hartwich-Düfel, Cembalo

Sonntag, 17. Mai 2026, 19:00 UhrSt. Matthäuskirche ErlangenCello in Concert "Tanz der Zeit"Christoph Steiner-Heinlein sp...
12/05/2026

Sonntag, 17. Mai 2026, 19:00 Uhr
St. Matthäuskirche Erlangen

Cello in Concert "Tanz der Zeit"

Christoph Steiner-Heinlein spielt und kommentiert Werke von J.S. Bach, L. Amanti, A. Honegger, K. Penderecki und Z. Kodály

02/05/2026
13/03/2026

Abendgedanken zu Matthäus 6,22 aus dem Evensong am 07. März 2026 in der St. Matthäus-Kirche Erlangen (Pfarrer Christian ...
09/03/2026

Abendgedanken zu Matthäus 6,22 aus dem Evensong am 07. März 2026 in der St. Matthäus-Kirche Erlangen (Pfarrer Christian Düfel)

Das Auge ist ein faszinierendes Organ. Damit wir bewusst sehen, laufen unzählige Prozesse zwischen Auge und Gehirn ab. Das Auge ist das wichtigste Sinnesorgan des Menschen zur visuellen Wahrnehmung der Umwelt. Oft nehmen wir es als selbstverständlich hin. Erst wenn wir nicht mehr gut sehen können, kümmern wir uns darum. Ein wirklich wichtiges Organ. Es wandelt Lichtstrahlen in Nervenimpulse um, die im Gehirn zu einem Bild zusammengesetzt werden. Manchmal schneller als wir sehen. Wann Sehen aufhört und das Denken anfängt, ist dabei schwer zu sagen. Das Sehen ist ein komplexer Prozess, der weit über die rein physische Bildaufnahme hinausgeht.

Sehen und Denken sind eine untrennbare Einheit, die kulturell, psychologisch und leiblich grundiert ist. Mehr als nur ein passives Abbild. Unsere Augen sind ein Fenster zur Seele und die Tür zum Körper. Wie war der Tag? Wie war die Nacht? Was hat Dich bedrückt? Was hat mich erfreut? Wenn ich mir im Spiegel in die Augen schaue, kann ich in meinem Leben lesen. Leuchten meine Augen? Strahlen sie? Oder sind sie trübe, unruhig, gestresst? Eben ein Fenster zur Seele.

Nicht umsonst sagt man: Ein Blick sagt mehr als tausend Worte. Aus dem Auge leuchtet das Innere des Menschen. „Wenn Dein Auge klar ist, wird Dein ganzer Körper voller Licht sein. Wenn Dein Auge aber trübe ist, dann ist Dein ganzer Körper voller Dunkelheit.“ Das sagt Jesus in der Bergpredigt im Matthäusevangelium.

Die wirklich großen Gefühle kann man in den Augen lesen.
Das bedeutet doch auch, dass frohe, leuchtende, unverzagte Augen Licht in das Leben anderer Menschen bringen können und sollen. Dunkle Wegstrecken erhellen, in Krankheit, sogar noch auf dem Sterbebett. Augen können weiterhelfen, trösten, ermuntern.

Woher kommt die Leuchtkraft der Augen? Woher rührt ihr Strahlen? Es hat mit der Blickrichtung zu tun. In einem Psalm heißt es: „In Deinem Lichte, Gott, sehen wir das Licht.“ Das Licht, das von Gott her in diese Welt kommt, lässt uns Licht sehen, lässt uns innerlich leuchten. Das göttliche Licht strahlt in Menschen, wo sie nach Gott und seinem Licht Ausschau halten.

Und weil Gott uns gütig ansieht und annimmt, können wir uns auch gegenseitig ansehen. Das bringt uns Ansehen voreinander und vor Gott. Und das brauchen wir. Wir sind darauf ausgerichtet, angesehen zu werden, nicht links liegen gelassen zu werden. Und dazu richte ich den Blick auf Gott. Meine Augen schauen stets auf den Herrn, damit ich sehe: Mein Gott ist ein kontaktfreudiger Gott. Er sieht mich an, wie ich bin. Unsere Augen richten sich auf den Herrn.

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen schönen Abend und eine gesegnete Woche.

Heute Abend, 19:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in der St. Matthäus-Kirche Erlangen.Im Anschluss Beisammensein mit Spei...
06/03/2026

Heute Abend, 19:00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst in der St. Matthäus-Kirche Erlangen.

Im Anschluss Beisammensein mit Speisen aus dem Gastland.

Herzliche Einladung!

Reflexion zur Predigt über Römer 5, 1-5 (Pfarrer Christian Düfel)Anlässlich des Sonntags Reminiscere gedenkt die Evangel...
04/03/2026

Reflexion zur Predigt über Römer 5, 1-5 (Pfarrer Christian Düfel)

Anlässlich des Sonntags Reminiscere gedenkt die Evangelische Kirche in Deutschland der Situation verfolgter Christinnen und Christen weltweit. Angesichts der aktuellen Weltlage richten wir unseren Blick dabei besonders auf den Iran. Von den rund 90 Millionen Einwohnern des Landes bekennen sich lediglich einige Hunderttausend zum christlichen Glauben, wobei die Armenier die zahlenmäßig stärkste Gruppe bilden.

Christliche Minderheiten wie die Assyrer oder Katholiken leben unter staatlicher Repression, und auch die protestantische Hauskirchenbewegung ist gezwungen, im Untergrund zu agieren. Christinnen und Christen gelten im Iran oft als Bürger zweiter Klasse und müssen mit erheblichen beruflichen Einschränkungen leben.

Der Predigttext aus dem Brief an die Römer betont, dass wir durch unseren Glauben Frieden mit Gott haben. Paulus nutzt hier bewusst den Indikativ: Er spricht nicht im Konjunktiv davon, dass wir Frieden haben könnten, sondern stellt die feste Tatsache fest, dass wir ihn bereits besitzen. Dieses Fundament trägt uns auch in Zeiten globaler Krisen – sei es angesichts des Krieges in der Ukraine oder im Nahen Osten – sowie inmitten unserer eigenen persönlichen Unfriedlichkeit. Die „großen Worte“ wie Gnade, Hoffnung und Liebe bilden dabei einen festen Grund, der unsere menschliche Erfahrung weit übersteigt.

Dies darf keinesfalls als Verherrlichung von Leid oder als Aufruf zur Passivität missverstanden werden. Vielmehr steht jedes Leid unter dem Vorbehalt der göttlichen Gnade. Die Liebe Gottes fließt durch aufrichtige Worte und kleine Gesten mitten in die bedrückendsten Situationen hinein. In jeder Begegnung, jedem ehrlichen Gespräch und jeder noch so kleinen Geste der Menschlichkeit wird diese Liebe spürbar. Auch das unbeschönte Benennen von Unrecht und das ehrliche Bekenntnis eigener Schuld sind Ausdruck dieser Liebe. Bedrängnis führt so über die Geduld und Bewährung letztlich zu einer Hoffnung, die uns nicht verzweifeln lässt.

„Da wir nun gerecht geworden sind durch den Glauben, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus“. Diese Gewissheit hilft uns, trotz aller Unsicherheit mutig, klar und beständig in Glaube, Liebe und Hoffnung zu bleiben.

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Erlangen
91052

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