Trucker Church

Trucker Church Die LKW-Fahrer aller Nationen liegen uns sehr am Herzen! Schön, dass Du Interesse am Netzwerk „Trucker Church“ hast.

Daher gibt es die Trucker Church als ein überkonfessionelles und internationales Missionswerk um die Liebe Jesus Christus auf den Straßen zu verbreiten und zu teilen. Uns geht es darum, dass die Trucker ein Dankeschön hören für die Arbeit, die sie für die Allgemeinheit tun, dass sie angenommen werden so wie sie sind, dass sie ein Ohr haben, was ihnen zuhört und vor allem, dass sie wissen, sie sind

wertvoll, wichtig und von Gott angenommen. Denn sie sind es wert, vollwertig behandelt zu werden. Sie haben ein Recht darauf, geliebt zu werden und das Evangelium zu hören. So schenken wir ihnen die Trucker-Bibel, das Wort Gottes, nunmehr bereits in der 6. Auflage weiter. 90.000 Bibeln konnten wir bis heute mit all unseren Freunden an die deutschsprachigen LKW-Fahrer verschenken. Die Bibel soll ihnen den Weg zu Jesus Christus, den Sohn des lebendigen Gottes zeigen. Die Trucker-Church ist heute ein überkonfessionelles Missionswerk für LKW-Fahrer, Transportunternehmer, Spediteure und Zulieferer. Sie versteht sich als ein Netzwerk von Gemeinden Kirchen, Einzelpersonen, Gruppen und Vereinen, die alle vereint ohne Konfessionsgrenzen durch die Liebe Jesus Christus den LKW-Fahrer auf dem Herzen haben. Zurzeit sind wir besonders stark vertreten in Deutschland, Österreich, Scandinavien und der Schweiz, aber auch in Südafrika, Simbabwe und Kolumbien beginnt der Dienst an den Truckern.

Dumm oder extrem genial? (1)»Also das Christentum ist absolut nichts für mich! Wenn ich das Kreuz nur sehe, dieses Verlu...
06/09/2026

Dumm oder extrem genial? (1)
»Also das Christentum ist absolut nichts für mich! Wenn ich das Kreuz nur sehe, dieses Verlust-Symbol schlechthin ...
Und dieses Kreuzes rühmen sich die Christen auch noch! Das ist doch wirklich bemitleidenswert!« Als ob es gestern gewesen wäre, höre ich noch immer meinen damaligen Philosophieprofessor über das Christentum schimpfen. Jeder philosophischen Richtung konnte er zumindest irgendetwas abgewinnen, doch das Christentum war für ihn einfach nur Dummheit und »Torheit«.
Der Botschaft vom Kreuz kann man nicht gleichgültig gegenüberstehen. Sie kann einen unmöglich kalt lassen. So wie es uns der heutige Vers beschreibt, gibt es nur zwei Möglichkeiten, darauf zu reagieren: Entweder man verwirft sie völlig - so wie mein Philosophieprofessor - weil es einem schlichtweg zu dumm und zu unglaubwürdig ist, dass jemand für unsere Schuld am Kreuz bezahlen muss und bezahlt hat ……weil es ein Ärgernis für unseren Intellekt ist, ein Anstoß für unsere Moral. Einfach unakzeptabel und nicht wert, in Betracht gezogen zu werden. Wie die Spötter unter dem Kreuz sehen solche Leute im Kreuzestod Jesu eine Niederlage, einen Verlust. »Wenn du wirklich Gottes Sohn bist, steige herab vom Kreuz!«, lästerten sie damals, und ebenso lästern auch heute vielleicht insgeheim viele Menschen und stellen Jesus infrage: Wäre Jesus Gottes Sohn gewesen, hätte er das wirklich alles über sich ergehen lassen? Würde sich der Allmächtige von seinen Geschöpfen ins Gesicht spucken lassen? Würde er sich wirklich von den Händen, die er geschaffen hat, an ein Kreuz nageln lassen?
Unsere Haltung zum Kreuz führt uns den Zustand unserer Seele vor Augen. Ist die Botschaft vom Kreuz eine Dummheit für uns, dann sind wir wahrhaft verloren! Erschreckst Du darüber?
Setz Dich doch einmal ab morgen mit der Tatsache auseinander, dass für manche dasselbe Kreuz Gottes Kraft ist.
Dir und Euch Allen eine gute schrottfreie Woche, immer ein Schluck Diesel im Tank, ein paar KWs im Akku und einen fetten Segen vom PAPA im Himmel, Euer Truckerpastor Ekkehart

TransportschadenWumms! Mit lautem Krachen knallte die nagelneue Lampe auf den Boden. Bei dem Sturz wurde die Lampe so se...
29/08/2026

Transportschaden

Wumms! Mit lautem Krachen knallte die nagelneue Lampe auf den Boden. Bei dem Sturz wurde die Lampe so sehr beschädigt, dass sie auf keinen Fall mehr eingebaut werden konnte. Eine fette Delle am Gehäuse, es war unmöglich, sie zu reparieren. Kurzerhand griff der Chef zum Telefon und rief beim Großhändler an, um die frisch gelieferte Ware als Transportschaden zu deklarieren. Der Mitarbeiter, der den Schaden verursachte, erwiderte nur, dass er den Schaden doch übernehmen müsse. Dies beim Großhändler zu bemängeln, wäre doch Betrug. Aber dieser Einwand wurde einfach abgewunken: »Es ist doch nicht so schlimm! Mit solchen Meldungen hat der Lieferant doch täglich zu tun, und die wissen doch sowieso nicht, wo der Schaden entstanden ist.

Das ist doch nur eine Kleinigkeit. Stell dich nicht so an, und nimm das nicht so ernst! Ehrlichkeit währt, laut Sprichwort, immer noch am längsten. Doch häufig sagt die Geschäftspraxis heutzutage etwas anderes, überall werden Dinge unterschlagen oder einfach unter der Hand erledigt. Ehrlichkeit und Verlässlichkeit sind Tugenden, die in Vergessenheit geraten. Die Medien berichten in zuverlässiger Regelmäßigkeit von Versicherungsbetrug und Steuerhinterziehung bekannter Persönlichkeiten, aber häufig sieht es doch auch in unserem Geschäftsalltag ähnlich aus.

Wäre es nicht genial zu wissen, dass man sich auf seine Geschäftspartner und Mitarbeiter immer verlassen könnte? Ehrlichkeit ist doch die Vorrausetzung für eine vertrauensvolle Beziehung. Gott selbst kann nicht lügen, es ist ihm völlig unmöglich. Gott selbst nimmt jeden von uns beim Wort, und ihn kann man auch nicht anlügen. Wie ernst nehmt ihr es mit Ehrlichkeit?

Es ist bemerkenswert, wie viele Menschen von Ehrlichkeit schockiert sind und wie wenige von Betrug! Dir und Euch Allen eine gute knitterfreie Woche, bleibt sauber, immer ein Schluck Diesel im Tank, ein paar KWs im Akku und einen fetten Segen vom PAPA im Himmel, Euer Truckerpastor Ekkehart

Letzte Worte (8)  Fortsetzung und Schluss  vom 23.08.26Wie bereits im ersten Ausruf am Kreuz, ich schrieb am 05.07.26 da...
22/08/2026

Letzte Worte (8) Fortsetzung und Schluss vom 23.08.26

Wie bereits im ersten Ausruf am Kreuz, ich schrieb am 05.07.26 darüber, richtet sich jetzt Jesus zuletzt wieder betend an seinen Vater im Himmel. Ganz bewusst übergibt er seinen Geist in Gottes Hände, bevor er seinen letzten Atemzug tut. Schon einige Zeit vorher hatte er behauptet, dass er sich das Leben nicht nehmen lassen, sondern es selbst hergeben würde: »Darum liebt mich der Vater, weil ich mein Leben lasse, damit ich es wiedernehme. Niemand nimmt es von mir, sondern ich lasse es von mir selbst. Ich habe Vollmacht, es zu lassen, und habe Vollmacht, es wieder zu nehmen« (Johannes 10,17-18).
Moment mal - Jesus war doch kein Selbstmordattentäter! Auch opferte er sein Leben nicht im blutigen Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit. Er wurde doch von Juden gefangen genommen und von Römern auf grausame Weise hingerichtet. Wie kann er da behaupten, das Leben wäre ihm nicht genommen worden?
Der entscheidende Punkt ist, dass Jesus Gott ist. Kein Mensch kann Gott umbringen, Gott ist ja selbst der Herr des Lebens. Deswegen konnte auch niemand Jesus das Leben nehmen - er musste es selbst hergeben. Bis zum letzten Atemzug hatte er sein Leben in der Hand. Er blieb absolut souverän. Mit der gleichen Kraft, mit der er Kranke heilte und Tote lebendig machte, hätte er seinen Leiden schlagartig ein Ende setzen und vom Kreuz steigen können. Aber das tat er nicht, sondern erduldete alles aus freien Stücken. Sein Tod war völlig freiwillig - und gerade das macht ihn so beeindruckend. Denn was ihn trieb, war seine Liebe zu den Menschen, für die er starb. Mit diesem letzten Ausruf bestätigte er seine Souveränität, sein Leben zu geben - und als er nach drei Tagen von den Toten auferstand, demonstrierte er seine »Vollmacht, es wieder zu nehmen«.

Wisst Ihr, Euer Leben auch in Gottes Händen? Bei Christus haben wir es nicht mit einem guten Menschen zu tun, sondern mit Gott selbst, der für uns auch Mensch wurde.
Matthäus 26,47-54

Es ist Urlaubszeit, viel Zeit für die Familie, zum Nachdenken und sicher manchmal auch zum Umdenken. Wer arbeiten muss, euch eine gute schrottfreie Woche, immer ein Schluck Diesel im Tank und einen fetten Segen vom PAPA im Himmel, Euer Truckerpastor Ekkehart

Letzte Worte (7)  Fortsetzung vom 09.08.26Herzliche Grüße aus Kroatien. Ich möchte noch zwei Wochen weitermachen mit den...
15/08/2026

Letzte Worte (7) Fortsetzung vom 09.08.26

Herzliche Grüße aus Kroatien. Ich möchte noch zwei Wochen weitermachen mit den letzten Worten Jesus. Aber wie Ihr seht, es gibt ein neues Wochenwort-Bild.
Letzte Woche haben wir gehört, dass Jesus rief: Mich dürstet. Als nun Jesus den Essig genommen hatte, kurz vor seinem Tod, stieß Jesus am Kreuz einen lauten Schrei aus: »Es ist vollbracht!« Im Griechischen ist das ein einziges Wort: tetelestai. Nur ein einziges Wort - und doch beinhaltet es so viel, dass man ganze Bücher damit füllen könnte, um seine Tiefe zu erfassen.
Es ist ein wirklich ungewöhnlicher Aufschrei eines Gehenkten. Kein Schrei nach Rache, kein Ruf nach Vergeltung, sondern vielmehr ein siegesfroher Triumphschrei. Aber was war vollbracht? Was für ein Sieg war hier errungen worden?
Jesus zeigt mit diesem Ausruf, dass der schreckliche Tod am Kreuz für ihn kein missglücktes Ende, sondern der Höhepunkt seiner Mission war. Immer wieder hatte er davon gesprochen, dass er gekommen war, um ein Werk zu erfüllen. Dieses Werk, dieser Auftrag, war nun erfüllt. Das Kreuz war von Beginn an das Ziel, auf das sein ganzes Leben hinauslief. Unmissverständlich hatte er zuvor angekündigt: »Der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele« (Markus 10,45). Diese Lösegeldzahlung fand hier am Kreuz statt. Deswegen ist dieser Ausruf so treffend. Denn das Wort tetelestai kann man auch mit »es ist bezahlt« übersetzen. Es wurde in der Antike dazu verwendet, um die Bezahlung einer offenen Rechnung zu dokumentieren. Wenn ein Kunde eine Schuldschrift beim Händler beglich, wurde sie mit diesem Wort als bezahlt gekennzeichnet. Und genau das geschah am Kreuz. Jesus bezahlte die offene Rechnung für die Menschen, die bei Gott in der Schuld stehen. Wer an ihn glaubt, dem kommt diese Bezahlung zugute. Dessen Schuld ist getilgt. Und das ist Grund zur Freude.

Was ist mit Eurer Schuldschrift bei Gott? Ist sie schon beglichen? Wer Jesus ignoriert, muss selbst die Rechnung bei Gott begleichen!

Es ist Urlaubszeit, viel Zeit für die Familie, zum Nachdenken und sicher manchmal auch zum Umdenken. Wer arbeiten muss, euch eine gute schrottfreie Woche, immer ein Schluck Diesel im Tank und einen fetten Segen vom PAPA im Himmel, Euer Truckerpastor Ekkehart

Letzte Worte (6)  Fortsetzung vom 02.08.26Nachdem Jesus nun schon einige Stunden am Kreuz gehangen hatte und wusste, das...
09/08/2026

Letzte Worte (6) Fortsetzung vom 02.08.26

Nachdem Jesus nun schon einige Stunden am Kreuz gehangen hatte und wusste, das alles vollbracht war, rief er, damit die Schrift erfüllt würde: »Mich dürstet!« Wenn man an die physischen Qualen denkt, die ein Gekreuzigter durchlitt, ist das nur allzu verständlich. Aufgehängt zwischen Himmel und Erde in gleißender Mittagssonne, der Rücken durch die vorangegangene Geißelung mit tiefen Striemen überzogen, Hände und Füße durchbohrt. Um ihm ein wenig Linderung seiner Schmerzen zu gewähren, reichten ihm die Soldaten mit einem langen Stock etwas Weinessig.
Johannes, der Augenzeuge der Kreuzigung war und den Bericht später in seinem Evangelium niederschrieb, weist seine Leser darauf hin, dass Jesus mit diesem Ausruf »die Schrift erfüllte«, dass also eine Prophezeiung des Alten Testamtens eintraf. Tatsächlich findet man in den Psalmen, die viele Jahrhunderte vor Jesus verfasst wurden, detaillierte Hinweise auf den leidenden Messias und seinen Durst: »Meine Kraft ist vertrocknet wie eine Tonscherbe, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen, und in den Staub des Todes legst du mich« (Psalm 22,16). »In meinem Durst gaben sie mir Essig zu trinken« (Psalm 69,22). Bis hin zu solchen Kleinigkeiten erfüllte sich in Jesus das, was über den kommenden Retter angekündigt war. Sein grausamer Tod am Kreuz war kein ungeplanter Zufall, kein missratenes Ende eines Weltverbesserers. Er war die Erfüllung des von Gott seit Langem geplanten Rettungsaktes.
Unzählige andere Voraussagen hatte Jesus schon während seines Lebens erfüllt. Angefangen von seiner Geburt in Bethlehem bis zum Einzug in Jerusalem auf einem Esel - alle Prophezeiungen sind buchstäblich eingetroffen. Und auch diese letzte erfüllte sich mit beeindruckender Präzision.

Wisst Ihr, welche Details über das Leben Jesu schon im Alten Testament angekündigt sind? Lest einmal Jesaja 53, um einen Eindruck von den präzisen Prophezeiungen über den Messias zu bekommen.

Es ist Urlaubszeit, viel Zeit für die Familie, zum Nachdenken und sicher manchmal auch zum Umdenken. Wer arbeiten muss, euch eine gute schrottfreie Woche, immer ein Schluck Diesel im Tank und einen fetten Segen vom PAPA im Himmel, Euer Truckerpastor Ekkehart

Letzte Worte (5)  Fortsetzung vom 26.07.26Dieser vierte von sieben Aussprüchen, die Jesus am Kreuz ausrief, nämlich: „ E...
01/08/2026

Letzte Worte (5) Fortsetzung vom 26.07.26

Dieser vierte von sieben Aussprüchen, die Jesus am Kreuz ausrief, nämlich: „ EIoi, Eloi,
lama sabachtani? Was übersetzt ist: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ ist der zentrale - und in vielerlei Hinsicht besondere Ausspruch. Als einziger ist er in der Originalsprache Aramäisch wiedergegeben, und als einziger ist er mit einer genauen Zeitangabe versehen. Die Evangelisten Matthäus und Markus geben nur diesen einen wieder und verzichten ganz auf die anderen. Was hat er zu bedeuten?
Von mittags um zwölf Uhr an war das ganze Land für drei Stunden in eine tiefe Finsternis gehüllt. Bis dahin war die Kreuzigung ein öffentliches Spektakel gewesen, dem viele Schaulustige beigewohnt hatten. Doch dann zog Gott einen dunklen Vorhang vor. Niemand sollte Einblick bekommen in das, was nun geschah. Es war in diesen drei Stunden, dass Gott seinen Sohn Jesus Christus mit aller Schuld der Welt belastete. Alle Boshaftigkeit der Menschen wurde auf den einen Unschuldigen gelegt. Und weil Gott Böses nicht ertragen kann, musste er sich abwenden, musste er Jesus verlassen und die Sünde richten. Was dort passierte, entzieht sich unseren Blicken und sprengt unsere Vorstellungskraft. Aber die Frage, die Jesus am Ende dieser drei Stunden ausrief, klingt bis heute nach: Warum musste Jesus von Gott verlassen sein? Warum musste er das alles erleiden?
Wer die Bibel liest, findet an vielen Stellen eine Antwort auf diese Frage. Petrus drückt es in einem seiner Briefe sehr prägnant aus: »Denn es hat ja Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe« (1. Petrus 3,18). Das heißt, dass Jesus von Gott verlassen werden musste, damit ich für immer bei Gott sein kann. Er ertrug die Finsternis, damit ich ins Licht kommen kann.

Warum ist Jesus am Kreuz gestorben?
Findet eine ganz persönliche Antwort auf diese Frage!

Es ist Urlaubszeit, viel Zeit für die Familie, zum Nachdenken und sicher manchmal auch zum Umdenken. Wer arbeiten muss, euch eine gute schrottfreie Woche, immer ein Schluck Diesel im Tank und einen fetten Segen vom PAPA im Himmel, Euer Truckerpastor Ekkehart

Liebe Geschwister, liebe Freunde,heute möchte ich Euch zwei Geschichten erzählen. Beide sind wahr. Die eine stammt aus d...
28/07/2026

Liebe Geschwister, liebe Freunde,
heute möchte ich Euch zwei Geschichten erzählen. Beide sind wahr. Die eine stammt aus der Bibel, die andere haben Renate und ich selbst erlebt. Auf den ersten Blick scheinen sie ganz unterschiedlich zu sein – doch sie verbindet eine wunderbare Botschaft: Gott kümmert sich auch um die kleinen Dinge unseres Alltags.
In der biblischen Geschichte geht es um eine Axt, in unserer um ein Küchenmesser – unser „Wundermesser“.
Die Geschichte von der schwimmenden Axt finden wir im Alten Testament 2. Könige 6,1-7 Prophetenschüler wollten ihr gemeinsames Haus vergrößern und fällten dafür Bäume am Jordan. Während der Arbeit löste sich einem jungen Mann das eiserne Axtblatt vom Stiel und versank im Fluss.
Seine Not war groß. Die Axt war nur geliehen, und er wusste, dass er den Verlust nicht ersetzen konnte. Damals konnte eine solche Schuld sogar in lebenslange Schuldknechtschaft führen. Verzweifelt rief er den Propheten Elisa um Hilfe.
Elisa fragte nach der Stelle, an der das Eisen ins Wasser gefallen war. Dann schnitt er einen Stock ab, warf ihn in den Fluss – und das Unmögliche geschah: Das schwere Eisen stieg an die Oberfläche und schwamm. Der junge Mann konnte seine Axt wieder an sich nehmen.
Diese Begebenheit zeigt uns, dass Gott nicht nur die großen Ereignisse der Welt in seiner Hand hält. Er sieht auch die Sorgen eines einzelnen Menschen. Was uns klein oder unbedeutend erscheint, ist für ihn keineswegs zu gering.
Zugleich weist das Holz, das Elisa ins Wasser wirft, auf das Kreuz Jesu hin. So wie das Holz das versunkene Eisen wieder an die Oberfläche brachte, so hat das Kreuz Jesu uns Menschen aus der Tiefe von Schuld und Verlorenheit herausgeholt und neues Leben geschenkt.
Und schließlich erinnert uns dieses Wunder daran, dass Gottes Möglichkeiten weit über unsere menschlichen Grenzen hinausgehen. Wo wir keinen Ausweg mehr sehen, kann Gott Wege eröffnen, die wir uns niemals hätten vorstellen können.
Genau daran wurden auch wir erinnert.
Unser „Wundermesser“

Ich, Ekkehart, koche sehr gern. Besonders gerne benutze ich ein Küchenmesser, das wir einmal als Zugabe beim Kauf unseres OptiGrills erhalten hatten. Es war im Laufe der Zeit zu meinem Lieblingsmesser geworden.
Wie jedes Jahr verbrachten wir unseren Campingurlaub in Kroatien. Eines Tages bereitete ich gerade das Essen zu. Für einen kurzen Moment waren wir unaufmerksam – und genau diese Gelegenheit nutzte eine freche Seemöwe. Sie schnappte sich das Messer vom Tisch und flog damit in Richtung Meer.
Nach kurzer Zeit ließ sie ihre Beute fallen. Das Messer verschwand zwischen den Steinen im Wasser. Wer unseren Campingplatz kennt, weiß: Dort gibt es keinen Sandstrand, sondern einen felsigen, zerklüfteten Uferbereich. Ein Wiederfinden schien völlig ausgeschlossen.
Unsere französischen Nachbarn hatten alles beobachtet. Renate lief der Möwe noch hinterher, aber vergeblich. Ich wollte schon die leere Messerscheide wegwerfen. „Die brauchen wir doch jetzt nicht mehr“, dachte ich.
Doch Renate hielt mich davon ab. Sie sagte sinngemäß: „Lass sie noch. Wir wollen Gott vertrauen.“ Denn wir wissen: Beten ist niemals vergeblich.
Später am Nachmittag lagen unsere Nachbarn am Strand. Plötzlich bemerkten sie einen Raben, der sich ungewöhnlich verhielt. Laut krächzend flog er immer wieder dieselbe Stelle an, als wolle er unbedingt auf etwas aufmerksam machen.
Die Nachbarin sagte schließlich zu ihrem Mann: „Ich glaube, der Vogel will uns etwas zeigen.“ Neugierig gingen sie dorthin – und tatsächlich: Zwischen den Steinen im Wasser lag unser Messer. Sie holten es heraus, kamen freudestrahlend zu unserem Wohnmobil und sagten: „Wir haben eine Überraschung für Euch!“ Dann erzählten sie uns die ganze Geschichte.
Wir konnten nur staunen und Gott danken.
War das Zufall? Manche würden es vielleicht so nennen. Wir aber glauben, dass Gott auch heute noch Gebete hört und manchmal auf ganz überraschende Weise antwortet. Er gebraucht sogar eine Möwe und einen Raben, um Menschen zu zeigen, dass er da ist.
Natürlich geht es Gott nicht in erster Linie um ein Küchenmesser. Viel wichtiger sind ihm die Menschen. Doch gerade durch solche kleinen Erlebnisse stärkt er oft unser Vertrauen und erinnert uns daran, dass wir ihm alles bringen dürfen – die großen Sorgen ebenso wie die kleinen.
Wenn Gott eine eiserne Axt auf dem Wasser schwimmen lassen konnte, dann kann er auch ein verlorenes Messer zurückbringen. Für ihn ist nichts unmöglich.
Darum

Letzte Worte (4)  Fortsetzung vom 19.07.26Der dritte Ausspruch, den Jesus am Kreuz ausrief, galt seiner Mutter Maria und...
25/07/2026

Letzte Worte (4) Fortsetzung vom 19.07.26

Der dritte Ausspruch, den Jesus am Kreuz ausrief, galt seiner Mutter Maria und seinem treuen Jünger Johannes. Beide standen unterm Kreuz und hatten die Hinrichtung mitverfolgt. Wahrscheinlich lebte Marias Mann Joseph zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr, sie war also verwitwet und damit finanziell nicht versorgt. Als ältester Sohn übernahm Jesus daher die Verantwortung, sich um ihre Zukunft zu kümmern. Er übertrug Johannes die Aufgabe, so für sie zu sorgen, als wenn sie seine eigene Mutter wäre. Er sprach: „Frau, siehe, dein Sohn!“ (Johannes 19, 25ff) Die äußerst knappen Formulierungen zeigen, dass Jesus nur unter größter Anstrengung sprechen konnte. Seine Worte sind auf das Wesentliche reduziert. Und doch beeindrucken sie durch ihre tröstende und liebevolle Tiefe.
Während er selbst größte Schmerzen erduldete, hatte Jesus einen Blick für die Nöte und Bedürfnisse anderer. Auch in dieser Szene zeigt sich komprimiert, dass Jesus das lebte, was er lehrte. Immer wieder hatte er in seinen Predigten darauf hingewiesen, dass selbstlose Liebe statt lieblosem Egoismus die Basis ist, auf der Menschen zusammenleben sollen. Und er hatte gelehrt, dass das göttliche Gebot »Du sollst Vater und Mutter ehren« nicht an Gültigkeit verloren hat. Er erfüllte diesen göttlichen Maßstab auf vollkommene Weise, selbst in dieser extremen Situation.

Von Jesus können wir lernen, mehr um das Wohl anderer besorgt zu sein, als über unsere eigenen Nöte zu klagen. Wer einen Blick dafür entwickelt, anderen zu helfen und sich für sie einzusetzen, wird zwangsläufig weniger mit sich selbst beschäftigt sein. Und nur das macht wirklich frei. Wäre heute nicht ein guter Tag, um sich für andere einzusetzen? Denn wer sich ständig um sich selber dreht, wird krank.

Für wen trägst Du Verantwortung?

Es ist Urlaubszeit, viel Zeit für die Familie, zum Nachdenken und sicher manchmal auch zum Umdenken. Wer arbeiten muss, euch eine gute schrottfreie Woche, immer ein Schluck Diesel im Tank und einen fetten Segen vom PAPA im Himmel, Euer Truckerpastor Ekkehart

Letzte Worte (3)  Fortsetzung vom 12.07.26Mit Jesus wurden zur gleichen Zeit auch noch zwei Verbrecher hingerichtet. Was...
19/07/2026

Letzte Worte (3) Fortsetzung vom 12.07.26

Mit Jesus wurden zur gleichen Zeit auch noch zwei Verbrecher hingerichtet. Was sie auf dem Kerbholz hatten, weiß man nicht. Es müssen aber so schwere Delikte gewesen sein, dass sie die Todesstrafe nach sich zogen. Beide spotteten über den Mann in der Mitte. Der hatte sich als Sohn Gottes bezeichnet, konnte sich jetzt aber wohl doch nicht helfen. »Wenn du Gottes Sohn bist«, provozierten sie ihn daher, »hilf dir selbst und uns!«
Doch einer der beiden hielt dann inne. Er erkannte, dass er zu Recht verurteilt war - im Gegensatz zu diesem Mann in der Mitte. Der war ganz offensichtlich unschuldig. Er hatte sogar für seine Mörder gebetet! Seine Schuldschrift wies ihn als »König« aus. Sollte es wirklich stimmen, dass dieser blutüberströmte Mann bald als König regieren würde?
Demütig und hilfesuchend wandte er sich diesem Jesus zu. Mit letzter Kraft bat er ihn, er möge an ihn denken, wenn er sein Reich aufrichtet und seine Herrschaft antritt. Was Jesus ihm dann zusicherte, ist gewaltig. Jedes Wort dieses zweiten Ausrufs von Jesus am Kreuz ist bedeutungsvoll.
Seine Aussage ist absolut zuverlässig (»wahrlich«), gilt ganz persönlich (»ich sage dir«), ist mit sofortiger Wirkung gültig (»heute«), bestimmt die Zukunft (»wirst du«), hat als Ziel die Gemeinschaft mit Jesus Christus (»mit mir«) und gilt über den Tod hinaus (»im Paradies sein«). Also noch mal im Ganzen gem. Lukas 23,42-43. Der Verbrecher rief: „Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich ich sage dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein.“

Moment mal - so einfach kommt ein Verbrecher ins Paradies? Kein Abbüßen der Schuld? Keine Wiedergutmachung? Tatsächlich blieb diesem Mann keine Zeit mehr, sein Leben zu ändern, seine Schuld zu begleichen oder für andere etwas Gutes zu tun. Und doch garantierte Jesus ihm das Paradies. Sein Glaube rettete ihn in letzter Sekunde. Wie wird der Verbrecher diese Worte empfunden haben? Bis heute ist Rettung in letzter Sekunde möglich!

Aber ich denke, wir sollten es aber nicht darauf ankommen lassen!

Es ist Urlaubszeit, viel Zeit für die Familie, zum Nachdenken und sicher manchmal auch zum Umdenken. Wer arbeiten muss, euch eine gute schrottfreie Woche, immer ein Schluck Diesel im Tank und einen fetten Segen vom PAPA im Himmel, Euer Truckerpastor Ekkehart

Adresse

LindenStr. 36
Erkrath
40699

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Trucker Church erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Verknüpfungen

Teilen