Hoya - Hier leb' ich gern

Hoya - Hier leb' ich gern Hier geht es um die schöne Grafenstadt Hoya, die in der norddeutschen Tiefebene ein Dornröschenschlaf hält. Es ist an der Zeit ihr wieder Leben einzuhauchen.

Das ist schwer, da die Zwerge Hoya längst verlassen haben. Ihre Bewohner sind guten Mutes... Hoya - Hiier leb' ich gern

Was ist Heimat, wo bin ich zu Hause, wo lebe ich mein Leben, treffe Freunde, werde ich begraben sein? Es gibt immer einen Ort der Dir das erfüllt… uns erfüllt es Hoya/Weser, Heimat, Herz und Blut… egal wohin uns unsere Füße auch tragen! Wanderer kommst Du nach Spa…
ist nicht nu

r eine Kurzgeschichte vom großen Heinrich Böll, sie soll auch eine Metapher für diese Facebook Seite sein. In der Kurzgeschichte zieht ein Gymnasiast in den Krieg und wird dort 3 Monate nach dem Verlassen der Schule schwer verwundet. Er wird auf einer Bahre ohne Beine und Arme durch seinen Heimatort getragen, kaum fassend, ob das wohl wahr ist. Mit der Zeit merkt er, wo er sich befindet, versucht aber dieses in einem inneren Monolog vor sich selbst zu leugnen. Bilder seines Lebens ziehen an ihm vorbei, Bilder mit denen er in den Krieg auszog, Bilder seiner eben noch erlebten Jugend, seiner Mitschüler... nur wo war der Beweis dafür, dass er sich an dem Ort befindet, der ihn so sehr prägte? Er wird an Büsten und Bildern antiker Geistesgrößen deutscher Geschichte bis in den Zeichensaal getragen, in dem seine Operation stattfinden soll. Schockiert liest er auf der Schultafel von ihm persönlich mit Kreide geschrieben Zeilen bevor er in den Krieg zog: Wanderer kommst Du nach Spa…

… Böll lässt in seiner Erzählung offen, ob der Schüler stirbt…

Ein jeder mag darüber nachdenken, warum diese großartige Geschichte als Synonym für unsere urbane Kleinstadt Hoya an der Weser stehen soll…

… lasst es uns angehen... Hoya ist eine wahnsinnig scharfe Braut im Burka... helfen wir Ihr den Stoff abzulegen... Bürger für Hoya... hier auf Facebook…
.. unplugged

Wir für Hoya... Christian, Olaf, Thomas, Ulrich, Sabine... jeder der möchte, darf uns schreiben, wenn der Artikel ok ist, senden wir ihn:).

09/06/2026

Liebe Theaterbegeisterte, liebe Freunde dieser Seite und alle, die sich für Anne Frank interessieren!

HIER ein kleiner Ausschnitt aus einem eindrucksvollen und historisch bedeutsamen Ereignis.

Es handelt sich um einen Trailer des Theaterstücks The Diary of Anne Frank – The Stage Adaptation, das die English-Theatre-Group des Johann-Beckmann-Gymnasiums Hoya einstudiert hat.

Zu sehen ist die Aufführung am:

und 22. Juni
jeweils um 18:00 Uhr
in der Aula am Schulzentrum, Auf dem Kuhkamp 1, 27318 Hoya

Der Eintritt ist frei, gekühlte Getränke gibt es gegen einen kleinen Obolus.

Bringt gerne Freunde, Familie, Bekannte, Verwandte... mit!

Es lohnt sich zu sehen, mit wie viel Können, Einsatz und Spielfreude die Schülerinnen und Schüler der Theater-AG unter der Leitung von Frau Meret Schmidt und Herrn Sören Eder dieses Stück auf die Bühne bringen.

Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher.

Und nun: Film ab!
Lasst euch von diesem kleinen Vorgeschmack verzaubern.

Hoya, hier leb ich gern:).

Liebe Freunde dieser Seite, in Hoya bahnt sich gerade etwas Besonderes an. Freut euch darauf – und lest selbst:The Diary...
17/05/2026

Liebe Freunde dieser Seite, in Hoya bahnt sich gerade etwas Besonderes an. Freut euch darauf – und lest selbst:

The Diary of Anne Frank am Johann-Beckmann-Gymnasium Hoya

Die English Theatre Group des Johann-Beckmann-Gymnasiums Hoya bringt im Juni 2026 mit The Diary of Anne Frank – The Stage Adaptation ein eindrucksvolles und historisch bedeutsames Theaterstück auf die Bühne.

Bühnenadaption und Regie: Meret Schmidt und Sören Eder

Aufgeführt wird das Stück am 22. und 23. Juni 2026, jeweils um 18:00 Uhr, in der Aula des Schulzentrums Hoya. Der Eintritt ist frei.

Im Mittelpunkt steht das Schicksal Anne Franks und ihrer Familie, die sich während der deutschen Besatzung der Niederlande gemeinsam mit weiteren jüdischen Verfolgten im Hinterhaus in Amsterdam versteckten. Anne Franks Tagebuch gehört bis heute zu den bewegendsten Zeugnissen des 20. Jahrhunderts. Es erzählt von Angst und Verfolgung, von Enge und Unsicherheit, aber auch von Hoffnung, Lebenswillen, Menschlichkeit und dem Wunsch, trotz allem an eine Zukunft zu glauben.

Gerade diese Gegensätze machen den Stoff so stark: das Alltägliche neben dem Unvorstellbaren, jugendliche Träume neben tödlicher Bedrohung, kleine Augenblicke von Nähe und Wärme inmitten einer Welt, die immer enger, dunkler und gefährlicher wird.

Die Aufführung erfolgt in englischer Sprache. Damit verbindet das Projekt Theater, Sprache und Geschichte auf besondere Weise. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten an Aussprache, Ausdruck und Bühnensprache und setzen sich zugleich intensiv mit einem historischen Thema auseinander, das bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren hat.

Die English Theatre Group ist im Sommer 2025 neu am Johann-Beckmann-Gymnasium entstanden und Teil der schulischen Entwicklung hin zu mehr englischsprachiger und bilingualer Arbeit. Unterstützt durch die Schulleitung und den bilingualen Bereich soll hier anspruchsvolles Theater auf hohem Niveau mit Schülerinnen und Schülern entstehen. Der Anspruch ist bewusst hoch: Theater soll nicht vereinfacht werden, nur weil es von Jugendlichen gespielt wird. Vielmehr zeigt dieses Projekt, dass junge Menschen in der Lage sind, sich sprachlich, darstellerisch und gedanklich mit einem großen Stoff auseinanderzusetzen.

Für Sören Eder ist das Anne-Frank-Projekt seit langer Zeit ein persönlicher Theaterwunsch. Nach prägenden Erfahrungen als Schauspieler, Autor und Regisseur sollte dieses Thema nun mit Schülerinnen und Schülern in Hoya umgesetzt werden. Gemeinsam mit Meret Schmidt wurde die Bühnenfassung für die Aufführung am Johann-Beckmann-Gymnasium überarbeitet, historisch geschärft und unter Einbeziehung des Originaltagebuchs gestaltet.

Über Monate hinweg hat sich die Theatergruppe intensiv mit den Figuren, den historischen Gegebenheiten und der Atmosphäre jener Zeit beschäftigt. Die Schülerinnen und Schüler näherten sich nicht nur dem Text, sondern auch den Menschen hinter den Rollen: ihren Ängsten, Hoffnungen, Konflikten, Sehnsüchten und ihrer Verletzlichkeit. Gerade bei einem Stoff wie Anne Frank verlangt Theater mehr als das Auswendiglernen von Sätzen. Es verlangt Einfühlung, Ernsthaftigkeit und die Bereitschaft, sich auf eine Welt einzulassen, die für heutige Jugendliche weit entfernt scheint und zugleich erschreckend nah bleiben muss.

Dazu gehört auch die äußere Gestaltung der Figuren. Kleidung, Haltung, Sprache und Auftreten sollen den Personen und der Zeit entsprechen, in der sie lebten. Die Darstellerinnen und Darsteller versuchen, sich in die Lebenssituation der damaligen Menschen hineinzuversetzen und die beklemmende Stimmung des Verstecks auf der Bühne spürbar zu machen. Man merkt diesem Projekt an, dass es nicht nur mit Disziplin, sondern auch mit Herzblut getragen wird.

Aus der gemeinsamen Arbeit ist mehr entstanden als eine Theatergruppe für eine einzelne Aufführung. Das monatelange Proben, Suchen, Scheitern, Verbessern und Wachsen hat eine besondere Gemeinschaft entstehen lassen. Solche Erfahrungen können Schülerinnen und Schüler weit über den Abend der Aufführung hinaus prägen. Sie lernen Verantwortung, Ausdruckskraft, Verlässlichkeit, Mut vor Publikum und das genaue Hinhören auf andere.

In diesem Sinne zeigt das Projekt auch eine besondere Form von Schule. Diese Leistung entsteht nicht im normalen Unterricht, sondern in einer Arbeitsgemeinschaft – aus Neigung, Interesse und Begeisterung. Gerade darin liegt eine große Stärke: Schülerinnen und Schüler können zeigen, was in ihnen steckt, wenn sie sich einem Thema freiwillig, intensiv und mit persönlichem Einsatz widmen. Vielleicht wird hier auch ein Stück Schule von morgen sichtbar: eine Schule, in der junge Menschen stärker nach ihren Begabungen, Interessen und Neigungen gefördert werden und Bildung auch aus gemeinsamen kulturellen Erfahrungen besteht.

Die Handlung des Stückes beginnt im November 1945. Der Krieg ist vorbei. Otto Frank, der einzige Überlebende der im Hinterhaus versteckten Gruppe, kehrt gemeinsam mit den Helfern Miep Gies und Viktor Kugler an den Ort des Verstecks zurück. Dort findet er Annes Tagebuch und beginnt zu lesen. Aus dieser Situation heraus entfalten sich die Erinnerungen an die Zeit im Hinterhaus.

Das Stück führt zurück in die Jahre 1942 bis 1944. Es zeigt das Leben der Familien Frank und van Pels sowie von Dr. Fritz Pfeffer im Versteck: die beengten Räume, die ständige Angst, entdeckt zu werden, die schwierige Versorgungslage, zunehmende Erschöpfung und wachsende Konflikte. Zugleich werden jene Momente sichtbar, in denen Menschlichkeit, Humor, Zuneigung und Hoffnung aufscheinen.

Anne steht dabei nicht nur als historische Figur im Mittelpunkt, sondern auch als junges Mädchen, das in einer ausweglosen Situation erwachsen wird. Ihre Gedanken, Zweifel, Sehnsüchte und Beobachtungen geben dem Stück eine besondere emotionale Tiefe. Sie zeigen, wie stark der Wunsch nach Leben, Liebe, Freiheit und Zukunft selbst dort bleiben kann, wo alles von Angst und Bedrohung überschattet ist.

Auch die anderen Figuren werden nicht nur als historische Namen gezeigt, sondern als Menschen unter extremem Druck. Die Enge des Verstecks wird zur seelischen Belastungsprobe. Rücksichtnahme und Gereiztheit, Zusammenhalt und Misstrauen, Hoffnung und Verzweiflung liegen dicht beieinander. Gerade dadurch entsteht die beklemmende Kraft des Stückes.

Historische Ereignisse wie Einbrüche in die Firma, mögliche Hinweise auf Verrat, die Erpressung eines Helfers und schließlich die Verhaftung durch SS und SD im August 1944 werden in die Handlung eingebunden. Dabei vermeidet die Inszenierung einfache Antworten. Manche Fragen, etwa wer das Versteck letztlich verraten hat, sind historisch bis heute nicht abschließend geklärt. Das Stück lässt diese Unsicherheit bewusst bestehen und macht deutlich, wie gefährdet und ausgeliefert die Versteckten waren.

Bühnenbild und Inszenierung konzentrieren sich bewusst auf das Wesentliche. Das gesamte Stück spielt nahezu ausschließlich im Wohnzimmer des Hinterhauses sowie in Teilen in dem Zimmer, das Anne sich mit Fritz Pfeffer teilen muss. Diese räumliche Begrenzung spiegelt die Enge des Verstecks unmittelbar wider. Sie erzeugt eine konzentrierte, beklemmende Atmosphäre, in der jede Bewegung, jedes Wort und jedes Schweigen Bedeutung bekommt.

Mit begrenzten Mitteln entsteht so ein intensives Kammerspiel. Nicht große Bühnentechnik oder äußerer Aufwand stehen im Vordergrund, sondern Sprache, Spiel, Atmosphäre und Figuren. Die Spannung entsteht aus den Begegnungen der Menschen, aus Blicken, Stimmen, Konflikten und leisen Momenten. Gerade diese Reduktion macht die Inszenierung eindringlich.

Mit diesem Projekt geht das Johann-Beckmann-Gymnasium Hoya einen besonderen Schritt. Die English Theatre Group zeigt, dass schulisches Theater weit mehr sein kann als eine Aufführung zum Schuljahresende. Es kann Sprache lebendig machen, Geschichte erfahrbar werden lassen und jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich künstlerisch, sprachlich und menschlich mit einem großen Thema auseinanderzusetzen.

In loser Folge werden bis zur Aufführung weitere Plakate und Informationen veröffentlicht. Diese werden einzelne Figuren, Darstellerinnen und Darsteller sowie weitere Aspekte des Theaterprojekts näher vorstellen.

Aufführungen:
22. und 23. Juni 2026
jeweils 18:00 Uhr
Aula Schulzentrum Hoya
Eintritt frei

21/02/2025

Hallo Hoya, einer unserer jüngeren Künstler Tayler Heye (13 Jahre), hat über die Grafenstadt Hoya Weser eine Hymne geschrieben. Bitte entschuldigt, dass wir technisch nicht in der Lage waren, die optimale Tonqualität zu übermitteln. Viel Spaß damit:).🎼🎹🎤

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