29/05/2026
Das Gerlach-Grabmal – ein Rätsel der Geschichte
Lange ging die Forschung davon aus, dass das Grabmal frei auf vier Seiten umgehbar in der Vierung stand.
Heute weiß man: Es befand sich schon immer an der heutigen Stelle, an der nördlichen Chorwand – allerdings von drei Seiten umgehbar.
Mit der Kirchen- und vor allem Chorraumgestaltung durch Abt Michael Schnock wurden die Grabmäler der Erzbischöfe Gerlach und Adolf II. von Nassau zu einem Hochgrab zusammengefasst und hochkant aufgestellt.
Damit symbolisiert das Doppelgrab nicht nur zwei herausragende Mainzer Erzbischöfe, sondern auch Anfang und Ende der Nassau-Dynastie auf dem Mainzer Stuhl.