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Gedanken zur Losung für Mittwoch, den 03.06.2026 LosungswortDer HERR macht die Blinden sehend.Psalm 146,8LehrtextJesus a...
03/06/2026

Gedanken zur Losung für Mittwoch, den 03.06.2026


Losungswort
Der HERR macht die Blinden sehend.
Psalm 146,8

Lehrtext
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht und verkündet Johannes, was ihr gesehen und gehört habt: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, Armen wird das Evangelium gepredigt.
Lukas 7,22

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

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Gott kann
Das heutige Losungswort gehört zu einer Beschreibung dessen, was Gott tut. So heißt es im Vorvers, dass er den Unterdrückten Recht verschafft, den Hungernden zu essen gibt und die Gefangenen befreit.(1) Weiter geht es mit: „Der HERR macht die Blinden sehend. Der HERR richtet auf, die niedergeschlagen sind. Der HERR liebt die Gerechten. Der HERR behütet die Fremdlinge und erhält Waisen und Witwen; aber die Gottlosen führt er in die Irre.“(2)

Nun fragen sich nicht nur ungläubige Menschen, wo Gott denn all das hier Genannte tut, da es doch so viel Not und Elend auf der Welt gibt. Außerdem scheinen die Gottlosen mit vielem einfach ungestraft davonzukommen. Irgendwie passiert es immer wieder, dass Menschen sich an bestimmten Aussagen der Bibel reiben, weil ihre Lebensrealität so ganz anders aussieht.

Auch Johannes der Täufer, von dem im Lehrtext die Rede ist, hatte so seine Fragen. Er war ins Gefängnis geworfen worden, weil er König Herodes auf dessen Lebenswandel angesprochen hatte, und hörte dort von dem, was Jesus tat. Darauf ließ er Jesus durch zwei seiner Jünger fragen, ob er wirklich der versprochene Retter war, oder ob sie auf einen anderen warten sollten.(3) Jesu Antwort finden wir im Lehrtext: „Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, Armen wird das Evangelium gepredigt.“ Dann aber folgt ein interessanter Zusatz: „… und selig ist, wer sich nicht ärgert an mir.“(4) In manchen Bibeln übersetzt mit: „… wer nicht an mir irre wird.“

Es ist also durchaus denkbar, dass wir in unserem Glaubensleben an Grenzen kommen, bei denen wir Gott nicht mehr verstehen oder sehen können. Was wir jedoch immer können, ist, mit ihm zu reden. Jesus ließ Johannes den Täufer nicht ohne Antwort. Auch wir dürfen Gott unsere Fragen bringen, im Vertrauen darauf, dass er uns nicht in die Irre führt.

Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen

(1) Ps. 146,7 (2) Ps. 146,8-9 [Luther 2017] (3) Luk. 7,18-19 (4) Luk. 7,23 [Luther 2017]

Gebet:
Lieber Vater im Himmel, manchmal verstehe ich einfach nicht, wie das, was du sagst, mit dem zusammenpasst, was ich sehe. Danke, dass ich auch damit zu dir kommen darf. Ich will darauf vertrauen, dass du einen guten Plan hast. Denen, die dich lieben, dient alles zum Besten – darum will ich mich auch in schweren Zeiten deiner Führung anvertrauen. Danke, dass ich an deiner Hand durch alles hindurchkommen werde. In Jesu Namen, Amen.

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Gedanken zur Losung für Dienstag, den 02.06.2026 LosungswortBoas sprach zu Rut: Du bist gekommen zu dem HERRN, dass du u...
02/06/2026

Gedanken zur Losung für Dienstag, den 02.06.2026


Losungswort
Boas sprach zu Rut: Du bist gekommen zu dem HERRN, dass du unter seinen Flügeln Zuflucht hättest.
Rut 2,12

Lehrtext
Wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.
Hebräer 11,6

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Wege zu Gott
Heute gehe ich einmal vom Lehrtext aus. Er beginnt mit den Worten: „Wer zu Gott kommen will …“ Es geht also um die Frage, wie man Gott finden kann. Die Antwort lautet: Zunächst muss man glauben, dass er überhaupt existiert. Leider glauben immer weniger Menschen in der westlichen Welt, dass es einen Gott oder ein höheres Wesen gibt. Gibt es aber keinen Gott, so gibt es letztendlich auch keinen freien Willen. Alles – auch der Mensch – wird dann nur noch durch die Naturgesetze und zufällige Ereignisse gesteuert.

Nun geht es hier nicht nur um die Existenz, sondern auch um eine Eigenschaft Gottes: Er wird die belohnen, die ihn suchen. Gewöhnlich ist es ja so, dass der Lohn des Suchens erst im Finden besteht. Gott belohnt aber schon das Suchen. Er ist keine Sache, sondern ein persönlicher Gott, der bereits dann reagiert, wenn jemand ihn sucht.

Einen ganz besonderen Weg zu Gott finden wir im Zusammenhang mit dem Losungswort. Rut war eine Moabiterin, die mit einem Israeliten verheiratet war. Die Religion der Moabiter widersprach in vielen Punkten dem Glauben an den Gott Israels. Als aber Ruts Mann starb, hielt sich Rut an ihre Schwiegermutter Noomi und sagte: „Besteh nicht darauf, dass ich dich verlasse! Ich will mich nicht von dir trennen. Wo du hingehst, da will auch ich hingehen. Wo du bleibst, da bleibe ich auch. Dein Volk ist mein Volk, und dein Gott ist mein Gott.“(1) Bei Rut war es die Liebe zu ihrer Schwiegermutter, die sie dazu brachte, an deren Gott zu glauben.

Es mag die Liebe zu einer Person oder auch die Sehnsucht nach Wahrheit und nach dem Sinn des Lebens sein; es mag eine Not sein oder auch Bewahrung, weshalb jemand Gott sucht. Was auch immer der Grund ist, weshalb wir uns nach ihm ausstrecken – es liegt ein Segen darauf. Wenn wir unter seinen Flügeln unseren Schutz suchen, werden wir ihn auch erhalten. Gott zu suchen, lohnt sich!

Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen

(1) Ruth. 1,16b [Hoffnung für alle]

Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir, dass schon ein Segen darauf liegt, wenn wir dich suchen. Ich bitte dich, dass Menschen wieder nach dir fragen. Lass sie deinen Segen spüren, wenn sie dich suchen, und schenke einen geistlichen Aufbruch in unseren Ländern. Das bitte ich in Jesu Christi Namen, Amen.

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Gedanken zur Losung für Montag, den 01.06.2026 LosungswortIch will rühmen Gottes Wort; ich will rühmen des HERRN Wort.Ps...
01/06/2026

Gedanken zur Losung für Montag, den 01.06.2026


Losungswort
Ich will rühmen Gottes Wort; ich will rühmen des HERRN Wort.
Psalm 56,11

Lehrtext
Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Johannes 1,14

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Die Bibel
Im heutigen Losungswort rühmt der Psalmist das Wort Gottes. Was aber ist eigentlich Gottes Wort? Wir Christen meinen damit die Bibel, also die Schriften aus dem Alten und Neuen Testament. Warum aber gerade die Bibel?

Ich denke, wir wüssten weder, dass Gott ist, noch wie er ist, wenn er sich uns nicht mitteilen würde – und das in einer Sprache, die wir verstehen. Nun könnten das ja irgendwelche Schriften oder Worte von Propheten sein. Warum also finden wir Gottes Wort gerade in der Bibel?

Kurz nachdem ich gläubig wurde, standen zwei Mormonen vor meiner Haustür. Sie erklärten mir, dass die Bibel nur ein Teil von Gottes Offenbarung sei. Der andere Teil sei das Buch Mormon. Dann hörte ich einen Vortrag, der die Bibel als Gottes Offenbarung an uns Menschen infrage stellte. Das alles hat mich damals irritiert, und ich fragte mich: Weshalb glaube ich, dass alles, was Gott uns zu sagen hat, in der Bibel steht und sie damit vollständig ist?

Nun, es gibt etliche historische Hinweise, die die Einzigartigkeit der Bibel unterstreichen – nicht zuletzt auch erfüllte Prophetien wie z.B., dass die Juden in ihr Land zurückkehren werden. Letztendlich läuft aber alles auf den Erlöser der Welt hinaus: Jesus Christus. So hat z.B. das fünfte Gebot zwei Lesarten. Bekannt ist: „Du sollst nicht töten“ oder wörtlich: „morden“. Es kann aber auch heißen: „Du wirst nicht töten.“ Zwischen diesen beiden Lesarten steckt die Erlösung, die wir in Christus empfangen dürfen.

Der innere Beweis, dass die Bibel Gottes Wort ist, ergibt sich jedoch aus dem, was wir im Lehrtext lesen. Jesus Christus ist das Wort Gottes. Von diesem Jesus lesen wir nicht nur etwas – wir können ihm begegnen. Wenn wir auf seine Worte eingehen, können wir erleben, wie sie sich erfüllen. So ist die Bibel zunächst erst einmal nur ein Buch. Doch ihre Worte werden lebendig, weil der, von dem sie kommen, lebt!

Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen

Als Gebetsinspiration heute ein Ausschnitt aus dem Lied „Wer bittet, dem wird gegeben“:

Wer bittet, dem wir gegeben,
wer sucht, der wird finden,
wer anklopft, dem wird aufgetan.
Ein Vater gibt seinen Kindern
all das, was sie brauchen.
Wie viel mehr gibst du uns deinen Geist.
Text und Musik: Albert Frey

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Gedanken zur Losung für Sonntag, den 31.05.2026 LosungswortWie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre ...
31/05/2026

Gedanken zur Losung für Sonntag, den 31.05.2026


Losungswort
Wie schwer sind für mich, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihre Summe so groß!
Psalm 139,17

Lehrtext
O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!
Römer 11,33

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Unbegreiflich und kostbar
In Psalm 139, aus dem der heutige Losungsvers stammt, besingt David Gottes unbegreifliche Größe. Er erforscht und kennt uns, er sieht uns immer, er hat uns gewollt und geschaffen. David sagt, dass alle seine Gedanken vor Gott offen daliegen(1), während Gottes Gedanken für ihn weder zu zählen noch zu erfassen sind. Allein ihre Fülle ist überwältigend.

Trotz dieser Unterschiede ist in Davids Worten aber etwas von der starken Verbindung zwischen Schöpfer und Geschöpf zu erkennen. Auch wenn man Gottes Gedanken nicht erfassen kann, ist er doch nicht fern. Ihn allein wollte David verehren, und so bat er: „Erforsche mich, Gott, und erkenne mein Herz; prüfe mich und erkenne, wie ich's meine. Und sieh, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.“(2)

Hier sehen wir, dass der Glaube an Gott direkte Auswirkungen auf die Art hat, wie wir unser Leben führen. Dazu gehört es, sich von Gott prüfen und durchleuchten zu lassen. Ebenso gehören Bußbereitschaft und Umkehr in das Leben eines Gläubigen. Im Umfeld des Lehrtextes ermahnte der Apostel Paulus die Gläubigen, sich nicht etwas darauf einzubilden, weil sie glaubten. Er verglich Israel mit einem Ölbaum, bei dem Zweige ausgebrochen wurden, um andere – die Heiden – einzupfropfen. Auf diese Weise machte er deutlich, dass es nicht ein Verdienst der eingepfropften Zweige ist, sondern dass das Leben aus der Wurzel kommt: aus Christus.(3)

Glaube ist ein Geschenk von Gott: Wer glaubt, tut es aus Gnade. Umso mehr sollen wir als Gläubige darauf achten, nicht auf andere herabzusehen. Gott allein weiß, wer zu ihm gehört. Freuen wir uns daran, dass er uns durch Jesus Christus seine Liebe gezeigt hat. Halten wir ihm unsere Herzen hin wie David, lassen wir uns von ihm formen – er wird uns in allem leiten. „Denn alles kommt von ihm, alles lebt durch ihn, alles vollendet sich in ihm.“(4)

Einen gesegneten Sonntag wünscht
Angela Mumssen

(1) Ps. 139,2 (2) Ps. 139,23-24 [Luther 2017] (3) Röm. 11,14-18; Offb. 22,16 (4) Röm. 11,36 [Hoffnung für alle]

Als Gebet einige Verse aus Psalm 139:

Herr, du hast mein Herz geprüft und weißt alles über mich. Wenn ich sitze oder wenn ich aufstehe, du weißt es. Du kennst alle meine Gedanken. Wenn ich gehe oder wenn ich ausruhe, du siehst es und bist mit allem, was ich tue, vertraut. Und du, Herr, weißt, was ich sagen möchte, noch bevor ich es ausspreche. Du bist vor mir und hinter mir und legst deine schützende Hand auf mich. Dieses Wissen ist zu wunderbar für mich, zu groß, als dass ich es begreifen könnte!

Wohin sollte ich fliehen vor deinem Geist, und wo könnte ich deiner Gegenwart entrinnen? Flöge ich hinauf in den Himmel, so bist du da; stiege ich hinab ins Totenreich, so bist du auch da. Nähme ich die Flügel der Morgenröte oder wohnte am äußersten Meer, würde deine Hand mich auch dort führen und dein starker Arm mich halten. Bäte ich die Finsternis, mich zu verbergen, und das Licht um mich her, Nacht zu werden – könnte ich mich dennoch nicht vor dir verstecken; denn die Nacht leuchtet so hell wie der Tag und die Finsternis wie das Licht.

Du hast alles in mir geschaffen und hast mich im Leib meiner Mutter geformt. Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast! Wunderbar sind deine Werke, das weiß ich wohl.
Ps. 139,1-14 [Neues Leben Übersetzung]

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Gedanken zur Losung für Samstag, den 30.05.2026 LosungswortDer HERR, der gütig ist, wolle gnädig sein allen, die ihr Her...
30/05/2026

Gedanken zur Losung für Samstag, den 30.05.2026


Losungswort
Der HERR, der gütig ist, wolle gnädig sein allen, die ihr Herz darauf richten, Gott zu suchen.
2. Chronik 30,18-19

Lehrtext
Jesus erzählt im Gleichnis: Der Sohn machte sich auf und kam zu seinem Vater. Als er aber noch weit entfernt war, sah ihn sein Vater und es jammerte ihn, und er lief und fiel ihm um den Hals und küsste ihn.
Lukas 15,20

Die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine

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Gott suchen
In der Vorgeschichte zum heutigen Losungswort rief König Hiskia alle Menschen aus Juda und Israel zusammen, um für Gott das Passafest zu feiern. Viele kamen, doch nicht alle kannten die Regeln in Bezug auf Reinigung und die Art, wie solch ein Passa gefeiert wird. Daraufhin betete Hiskia zu Gott und sagte: „Der HERR, der gütig ist, wolle gnädig sein allen, die ihr Herz darauf richten, Gott zu suchen.“ Aus diesem Gebet wird deutlich, dass es nicht um die Form, sondern um das Herz derjenigen ging, die an diesem Fest teilnahmen: Sie suchten Gott.

Für viele Christen gibt es einen Wendepunkt in ihrem Leben, als sie gläubig wurden. Dieser Wendepunkt wird auch „Bekehrung“ genannt. Im Laufe der Zeit habe ich aber festgestellt, dass der eigentliche Wendepunkt bei fast allen schon früher stattfand – nämlich, als sie anfingen, nach Gott zu fragen und ihn zu suchen. So beschreibt es auch Jesus Christus im Gleichnis vom verlorenen Sohn. Im Lehrtext lesen wir, dass der Sohn sich aufmachte. Es gab also einen Moment, an dem er eine andere Richtung in seinem Leben einschlug – und zwar mit ungewissem Ausgang. Er wusste nicht, ob der Vater ihn annimmt, noch nicht einmal, ob er ihn als Knecht bei sich arbeiten lassen würde.

Ich denke, das Bekehrungsereignis in diesem Gleichnis war, als der Sohn sich vor dem Vater bekannte und der Vater ihn annahm. Doch der Wendepunkt geschah schon, als er noch die Schweine hütete. Wann haben wir eigentlich angefangen, Gott zu suchen? Selbst wenn jemand christlich aufgewachsen ist, gibt es oft einen Zeitpunkt, an dem man aktiv anfing, Gott zu suchen. Was aber tun wir, wenn wir jemanden kennen, der gerade beginnt, nach Gott und nach der Wahrheit zu suchen? Sollten wir nicht auch, wie der Vater, mit einem offenen Herzen auf ihn bzw. sie zugehen?

Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen

Als Gebet heute ein kurzer Liedvers:

Herr, ich suche, Herr, ich finde
meine Ruhe nur in dir,
gib den Segen deinem Kinde
und bewahre du ihn mir!
Titel: „Aus Erbarmen“
Text: Frances Jane (F***y) Crosby (*1820 ✝1915)
Übersetzung: Johanna Meyer (*1851 ✝1921)

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Gedanken zur Losung für Freitag, den 29.05.2026 LosungswortIch habe erkannt, HERR, dass der Mensch nicht über seinen Weg...
29/05/2026

Gedanken zur Losung für Freitag, den 29.05.2026


Losungswort
Ich habe erkannt, HERR, dass der Mensch nicht über seinen Weg bestimmt.
Jeremia 10,23

Lehrtext
Der reiche Mensch sprach: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird dann gehören, was du bereitet hast?
Lukas 12,19-20

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Grenzen der Freiheit
Das heutige Losungswort enthält eine Aussage, die bei vielen Fragen aufwirft. Sind wir Marionetten Gottes? Auch wenn es Faktoren gibt, die unsere Entscheidungen beeinflussen, ja uns sogar manchmal eine aufzwingen, gehen wir dennoch davon aus, grundsätzlich einen freien Willen zu haben. Deshalb sind wir ja auch verantwortlich für das, was wir tun. Wie aber passt das mit dem zusammen, was der Prophet Jeremia schreibt: „Ich habe erkannt, HERR, dass der Mensch nicht über seinen Weg bestimmt“?

Im Lehrtext wird nun ein spezieller Aspekt dieser Frage beschrieben: dass nämlich niemand dem Tod entfliehen kann. Wir können uns so verhalten, als gäbe es ihn nicht, und Entscheidungen treffen, als ob alles immer weitergeht. Jesus Christus betrachtet so etwas jedoch als Torheit. Letztendlich entscheidet Gott über unser Leben, auch wenn es einen Rahmen gibt, in dem wir frei entscheiden, welchen Weg wir wählen.

Wir sind also keine Marionetten Gottes, doch wurden uns Grenzen gesetzt. So werden wir nie Gottes Absichten für diese Welt durchkreuzen können. Interessanterweise spielt der Kontrast zwischen freiem Willen und Gottes Bestimmung in der Bibel kaum eine Rolle. Was bei Menschen wie ein Widerspruch erscheint, ist es bei Gott noch lange nicht. Es sind einfach zwei Seiten ein und derselben Medaille. Wo wir nur die eine oder die andere Seite sehen, sieht Gott beide.

Übrigens löst sich diese Frage in Christus auf, denn als Nachfolger Jesu wollen wir ja auch eigentlich das, was er will. Wichtig ist meiner Überzeugung nach, dass wir auf das hinleben, was Gott für uns geplant hat. Das ist die Ewigkeit bei ihm, das ist ein Schatz im Himmel, das ist unsere leibliche Auferstehung und die untrennbare Verbindung mit Jesus Christus, unserem Erlöser.

Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen

Gebet:
Vater im Himmel, ich danke dir, dass du eine Aufgabe und ein Ziel für mein Leben hast, ja, dass du sogar einen Lohn im Himmel für mich bereithältst. Deshalb bitte ich dich, mir zu helfen, in deinem Willen und auf deine Bestimmung hin zu leben. Schenke mir Einsicht, zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Das bitte ich in Jesu Christi Namen, Amen.

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Gedanken zur Losung für Donnerstag, den 28.05.2026 LosungswortIch weiß, dass mein Erlöser lebt.Hiob 19,25LehrtextChristu...
28/05/2026

Gedanken zur Losung für Donnerstag, den 28.05.2026


Losungswort
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.
Hiob 19,25

Lehrtext
Christus ist auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.
1. Korinther 15,20

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Er lebt!
In den heutigen Bibelversen finden wir klare Bekenntnisse, dass Gott nicht tot, sondern lebendig ist. Im Losungswort war es Hiob, der sagte: „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt.“ Damit bekannte er etwas, das in seinem Leben so keineswegs sichtbar war: Er hatte seinen Besitz verloren, anschließend seine Kinder und schließlich seine Gesundheit. Menschlich gesehen hatte er keinerlei Perspektive mehr, sodass seine Frau sogar zu ihm sagte, er solle doch mit seiner Frömmigkeit aufhören und Gott verfluchen.(1) Wie kommt ein Mensch dazu, in solch einer Situation zu glauben – allen Umständen zum Trotz?

Um das zu verstehen, muss man etwas Grundsätzliches begreifen: Glaube entsteht nicht durch Umstände – er hat seinen Ursprung in Gott selbst. Der Apostel Paulus, von dem der Lehrtext stammt, hatte das hautnah erlebt. Aufgrund seiner tiefen Überzeugung, dass die Christen Gott lästerten, hatte er sie erbittert verfolgt. Doch dann begegnete ihm der auferstandene Jesus. Was Paulus nie für möglich, ja für Gotteslästerung gehalten hatte, veränderte alles: Jesus lebt!

Es ist die Auferstehung Jesu Christi, die den Unterschied macht. Ohne sie fehlt unserem Glauben nicht nur eine Basis, er ist dann Selbstbetrug, denn unsere Schuld läge immer noch auf uns. Auf eine Auferstehung der Toten zu hoffen, wäre folglich unsinnig. Letztlich wären wir von allen Menschen diejenigen, die man am meisten bedauern müsste.(2)

Und dann folgt der entscheidende Satz: „Nun aber ist Christus auferweckt von den Toten als Erstling unter denen, die entschlafen sind.“(3) Was Paulus hier sagte, war keine theologische These: Er hatte ja aus erster Hand erfahren, dass Jesus lebt. Tiefer Glaube an Jesus Christus ist mehr als eine Überzeugung, mehr als eine Religion, mehr als eine Tradition, mehr als eine christliche Kultur. Er stammt aus der direkten Begegnung mit Gott sowie aus der inneren Gewissheit, dass dieser lebendig ist. Durch ihn überwinden wir weit, selbst wenn die Umstände widrig sind.

Einen gesegneten Tag wünscht
Angela Mumssen

(1) Hiob 2,9 (2) 1.Kor. 15,17-19 (3) 1.Kor. 15,20 [Luther 2017]

Als Gebetsinspiration eine Strophe aus dem Lied „Jesus lebt, mit ihm auch ich“:

Jesus lebt, mit ihm auch ich!
Tod, wo sind nun deine Schrecken?
Er, er lebt und wird auch mich
von den Toten auferwecken.
Er verklärt mich in sein Licht;
dies ist meine Zuversicht.
Text: Christian Fürchtegott Gellert

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"Als unsere Töchter geboren wurden, entstanden schon kurz nach der Geburt die ersten Fotos. Natürlich denken wir bis heu...
27/05/2026

"Als unsere Töchter geboren wurden, entstanden schon kurz nach der Geburt die ersten Fotos. Natürlich denken wir bis heute mit Staunen an diese Momente zurück. Für Heidrun und mich waren das prägende Ereignisse, und die Bilder halten die Erinnerung daran lebendig.

Im Neuen Testament lesen wir gewissermaßen den „Geburtsbericht“ der ersten Gemeinde. Eigentlich wäre es doch interessant, davon echte Bilder zu haben … Von diesem Geburtstag haben wir zwar keine Fotos, aber wir haben etwas ebenso Wertvolles: den biblischen Bericht aus der Apostelgeschichte. Dort heißt es: „Und als der Pfingsttag gekommen war, waren sie alle beieinander an einem Ort. Und es geschah plötzlich ein Brausen vom Himmel wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt und wie von Feuer, und setzten sich auf einen jeden von ihnen, und sie wurden alle erfüllt von dem Heiligen Geist und fingen an zu predigen in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab.“ (Apostelgeschichte 2,1–4)

Für die Jünger muss das ein erstaunlicher Moment gewesen sein. Jesus hatte ihnen zuvor angekündigt, dass der Heiligen Geist kommen und sie dadurch „Kraft aus der Höhe“ empfangen würden. Wie aus dem Nichts entsteht dieses Brausen, Feuerzungen erscheinen und Menschen beginnen plötzlich in Sprachen zu reden, die sie nie gelernt hatten. Für die Versammelten waren es ganz außergewöhnliche Zeichen: Gott selbst ist gegenwärtig und handelt.

Besonders beeindruckt mich dabei Petrus. Noch wenige Wochen zuvor hatte er Jesus aus Angst vor den Menschen verleugnet. Nun steht derselbe Petrus vor einer großen Menschenmenge und predigt mutig von Jesus Christus. Was war geschehen? Der Heilige Geist war geschehen. Gottes Geist veränderte Menschen und gab ihnen Kraft und Mut, ihren Glauben zu leben.

Vielleicht ist genau das auch eine wichtige Erinnerung für uns heute. Ein Leben in der Nachfolge Jesu bedeutet nicht nur, sonntags einen Gottesdienst zu besuchen und dabei Kraft für den Alltag zu sammeln. Jesus spricht davon, dass aus dem Inneren eines Gläubigen „Ströme lebendigen Wassers“ fließen sollen (Johannes 7,38). Der Heilige Geist möchte nicht nur uns selbst stärken und ermutigen, sondern durch unser Leben auch andere Menschen erreichen und segnen.

Mit dem anstehenden Musik- und Theaterprojekt „Der Aufbruch“ wollen wir tatsächlich genau das tun und uns selbst und andere in die erste Zeit der Gemeinde mit hineinnehmen. So dürfen wir an diesen Pfingsttagen nicht nur an ein Ereignis der Vergangenheit denken, sondern wieder ganz neu entdecken, dass Gottes Geist auch heute noch wirkt, Menschen verändert und Glauben lebendig macht.

Ich wünsche uns dafür eine gesegnete Zeit in der Kraft des Heiligen Geistes!" (Christian Turkat)

Ein Brausen vom Himmel Christian Turkat Als unsere Töchter geboren wurden, entstanden schon kurz nach der Geburt die ersten Fotos. Natürlich denken wir bis heute mit Staunen an diese Momente zurück. Für Heidrun und mich waren das prägende Ereignisse, und die Bilder halten die Erinnerung daran l...

Gedanken zur Losung für Mittwoch, den 27.05.2026 LosungswortHERR, wer ist dir gleich unter den Göttern? Wer ist dir glei...
27/05/2026

Gedanken zur Losung für Mittwoch, den 27.05.2026


Losungswort
HERR, wer ist dir gleich unter den Göttern? Wer ist dir gleich, der so herrlich und heilig ist, schrecklich, löblich und wundertätig?
2. Mose 15,11

Lehrtext
Obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt, so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm, und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind und wir durch ihn.
1. Korinther 8,5-6

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Gott und Götter
Im heutigen Losungswort heißt es: „HERR, wer ist dir gleich unter den Göttern?“ Von welchen Göttern ist hier die Rede? Zunächst ist mit einem Gott ein höheres Wesen gemeint. Deshalb wird Gott an einigen Stellen auch der höchste, der allmächtige oder auch der lebendige Gott genannt. Gibt es denn tatsächlich andere Götter außer ihm? Sind das dann Engel oder Dämonen – oder nur Erfindungen von Menschen?

Im Lehrtext geht der Apostel Paulus darauf ein, hält allerdings die nähere Beschäftigung mit Göttern und Götzen für uns Christen nicht für relevant. So schreibt er: „Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, dass es keinen Götzen gibt in der Welt und keinen Gott als den einen.“(1) Ob es sie gibt oder welche Macht sie eventuell haben, hat für uns keine Bedeutung – wir haben nur einen Gott: Gott, den Vater aller Dinge.

Diese Aussage widerspricht jeder Art von Aberglauben – und zwar völlig unabhängig davon, ob er sich auf tatsächlich existierende Mächte beruft oder auf ausgedachte. Daraus schließe ich, dass wir nur zu einem Gott und Vater beten und nur zu einem Herrn, nämlich zu Jesus Christus. Auch müssen wir uns nicht so sehr mit der unsichtbaren Welt beschäftigen, weder mit der guten noch mit der bösen. Einige Christen studieren die Winkelzüge des Teufels und der Dämonen; sogar Bücher wurden darüber geschrieben. So beeindruckend all das auch sein mag, im Glauben wird es uns nicht helfen. Nur einem wurde alle Macht im Himmel und auf Erden übergeben – nämlich Jesus Christus.(2)

So tun wir, wie ich meine, gut daran, unsere ganze Aufmerksamkeit Gott dem Vater und dem Sohn zu widmen. Bei ihm finden wir alles, was wir brauchen.

Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen

(1) 1.Kor. 8,4 [Luther 2017] (2) Matt. 28,18

Als Gebetsinspiration einen Vers aus dem Lied „Ein feste Burg ist unser Gott“:

Und wenn die Welt voll Teufel wär
und wollt uns gar verschlingen,
so fürchten wir uns nicht so sehr,
es soll uns doch gelingen.
Der Fürst dieser Welt,
wie sau’r er sich stellt,
tut er uns doch nicht;
das macht, er ist gericht’:
ein Wörtlein kann ihn fällen.
Text: Martin Luther (vor 1529)
Melodie: Martin Luther und Johann Walter (vor 1529)

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Gedanken zur Losung für Dienstag, den 26.05.2026 LosungswortDie ihr den HERRN liebet, hasset das Arge!Psalm 97,10Lehrtex...
26/05/2026

Gedanken zur Losung für Dienstag, den 26.05.2026


Losungswort
Die ihr den HERRN liebet, hasset das Arge!
Psalm 97,10

Lehrtext
Weist die zurecht, die sich an keine Ordnung halten, ermutigt die Verzagten, steht den Schwachen bei, habt Geduld mit allen!
1. Thessalonicher 5,14

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Worum es im Grunde geht
Im heutigen Losungswort ist vom Argen die Rede. Es verträgt sich offenbar nicht mit der Liebe zu Gott. Deshalb sollen es diejenigen hassen, die den HERRN lieben. Was aber ist mit dem Argen gemeint? Was böse ist oder nicht, liegt oft in den Augen des Betrachters. So lesen wir z.B. im Lehrtext, dass Personen zurechtgewiesen werden sollen, die sich an keine Ordnung halten. Was andere schlecht finden, weil sie durch solch ein Verhalten in Mitleidenschaft gezogen werden, findet die Person, die die Ordnung missachtet, vielleicht gar nicht schlimm. Böses erkennt man oft erst, wenn man darauf achtet, was unser Handeln mit anderen macht. Doch warum sollte man darauf achten?

Im Losungswort finden wir einen wichtigen Grund. Dort heißt es nicht: „Die ihr den HERRN fürchtet“, sondern: „Die ihr den HERRN liebet“ Echte Liebe wendet den Blick von sich selbst weg. Wer Gott liebt, möchte auch ohne Strafandrohung das tun, was Gott Freude bereitet. Wer wiederum seinen Nächsten liebt, wird ihm gegenüber entsprechend handeln. Aufrichtige Liebe benötigt eigentlich keine Schranken, weil sie von sich aus nicht übergriffig ist.

So gesehen erscheint dann auch eine Zurechtweisung in einem anderen Licht. Sie ruft uns zur Liebe zurück. Wer sich bewusst an keine Ordnung hält, liebt eigentlich nur sich und macht sich seine eigenen Regeln. Wenn Menschen allerdings ohne oder mit völlig anderen Ordnungen groß geworden sind, bedeutet ihr Verhalten nicht gleich, dass sie lieblos sind. Deshalb finde ich wichtig, was am Ende des Lehrtextes steht: „Habt Geduld mit allen!“

Im Grunde geht es also um Liebe – und nicht um einen Verhaltenskodex. Oft lösen sich Konflikte dann, wenn wir uns nach dieser Liebe ausstrecken. Sie geht von Gott aus und befähigt uns, ebenso zu lieben. Jemand sagte einmal: „Wir Christen sind Reflektoren der Liebe Gottes.“ Wenn wir uns seinem Licht aussetzen, fangen wir selbst an, zu leuchten.

Einen gesegneten Tag wünscht
Pastor Hans-Peter Mumssen

Als Gebetsinspiration einige Verse aus dem Hohelied der Liebe:

Liebe ist geduldig, Liebe ist freundlich. Sie kennt keinen Neid, sie spielt sich nicht auf, sie ist nicht eingebildet.
Sie verhält sich nicht taktlos, sie sucht nicht den eigenen Vorteil, sie verliert nicht die Beherrschung, sie trägt keinem etwas nach.
Sie freut sich nicht, wenn Unrecht geschieht, aber wo die Wahrheit siegt, freut sie sich mit.
Alles erträgt sie, in jeder Lage glaubt sie, immer hofft sie, allem hält sie stand.
1.Kor. 13,4-7 [Neue Genfer Übersetzung]

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Die Gedanken zur Tageslosung sind ein Dienst des Christus-Zentrums Arche, Elmshorn (www.cza.de)
Das Copyright der Losungen liegt bei der Evangelischen Brüder-Unität - Herrnhuter Brüdergemeine (siehe: www.ebu.de und www.losungen.de)

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