Evangelische Akademie Sachsen

Evangelische Akademie Sachsen Evangelisch, hintergründig, diskursfreudig. Veranstaltungen aus den Bereichen Religion, Kultur, Jugend, Wirtschaft und Soziales.

Heute ist "Kindertag". Und so Manches steht auf dem Spiel, gerade auch mit Blick auf die Umsetzung der Kinderrechte. Gem...
01/06/2026

Heute ist "Kindertag". Und so Manches steht auf dem Spiel, gerade auch mit Blick auf die Umsetzung der Kinderrechte.
Gemeinsam mit Susann Rüthrich KJB | der Kinder- und Jugendbeauftragten der Sächsischen Landesregierung hat Studienleiter Christian Kurzke das neue Videocast-Format begonnen. Zu Gast in der 1. Folge ist Claudia Kittel | Deutsches Institut für Menschenrechte. Dort leitet sie die Monitoring-Stelle zur UN-Kinderrechtskonvention. Zudem ist sie die Vorsitzende der Sachverständigenkommission im von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk getragenen Projekt „Kinderfreundliche Kommunen“, Kuratoriumsmitglied der Deutschen Liga für das Kind sowie Schirmfrau des MACHmit! Museums für Kinder in Berlin.

In diesem gemeinsamen Pod-/Videocast-Format der Evangelischen Akademie Sachsen und der Kinder- und Jugendbeauftragten begegnen Christian Kurzke und Susann Rüthrich Menschen, die für die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland, vor allem Sachsen zuständig sind. Oder die konkret von der Qualität der Umsetzung der Kinderechte betroffen sind und von Erfahrungen berichten können. Der Pod-/Videocast „Was auf dem Spiel steht“ erscheint drei Mal im Jahr anlässlich des „Kindertags“ am 01. Juni, des „Weltkindertages“ am 20. September und des Internationales Tags der Kinderrechte am 20. November.

Schon alles erledigt? Weshalb wir mit der Umsetzung der UN-Kinderr...

Jugend-Familien-Forum „Zum Verstehen!“ mit Kultusminister Conrad Clemens „Handyverbot an Schulen!“, wird in letzter Zeit...
22/05/2026

Jugend-Familien-Forum „Zum Verstehen!“ mit Kultusminister Conrad Clemens

„Handyverbot an Schulen!“, wird in letzter Zeit immer wieder öffentlich gefordert. Aber lassen sich die Gefahren und Sorgen, die mit der Handynutzung verbunden werden, tatsächlich einfach mit einem Verbot regeln? Was wird Kinder und Jugendliche konkret erwarten?

Wichtig ist: Dieses Thema greift in das Leben junger Menschen direkt ein und deshalb sollten sie auch gehört werden.

Alle jungen Menschen, Eltern, Großeltern oder Lehrer, die dieses Thema umtreibt, sind herzlich eingeladen zum Jugend-Familien-Forum in Radebeul mit dem Sächsischen Staatsminister für Kultus, Conrad Clemens!

ZEIT UND ORT:
📆 27. Mai 2026 um 16:30 Uhr
📌Evangelisches Schulzentrum Radebeul
Mehr: https://ea-sachsen.de/kalender/handyverbot/

Evangelisches Schulzentrum Radebeul
Sächsisches Staatsministerium für Kultus
Radebeul Aktuell
Sächsische.de
DNN Dresdner Neueste Nachrichten

22/05/2026

„Wir müssen der Angst etwas entgegensetzen.“

Christina Berndt spricht nach dem SachsenSofa darüber, warum Mut, Hoffnung und verantwortungsvolle Berichterstattung gerade jetzt wichtig sind — und warum Medien nicht nur Probleme beschreiben, sondern auch Wege nach vorne sichtbar machen sollten.

22/05/2026

„Vielleicht muss man gar keine Angst haben.“

Tilo Jung spricht nach der Diskussion über Hoffnung, junge Menschen und darüber, warum die nächste Generation beginnt, Angstmechanismen stärker zu hinterfragen — und aufzustehen, statt sitzen zu bleiben.

In Tschechien ist Kateřina Tučková längst ein Star. Diese Aufmerksamkeit hat sie gewonnen, weil sie Tabu-Themen aus der ...
20/05/2026

In Tschechien ist Kateřina Tučková längst ein Star. Diese Aufmerksamkeit hat sie gewonnen, weil sie Tabu-Themen aus der tschechischen Geschichte literarisch aufbereitet. 2010 versetzte sie die tschechische Gesellschaft in Aufruhr mit ihrem Roman "Gerta. Das deutsche Mädchen", das die gewaltsame Vertreibung der Deutschen aus Brünn aus Sicht einer jungen Frau aus einer deutsch-tschechischen Familie beschreibt. Heute wird das Thema Vertreibung in unserem Nachbarland nicht mehr totgeschwiegen, sondern größtenteils differenziert diskutiert. Die Verfilmung des Romans, eine deutsch-tschechische Co-Produktion, wird im Herbst auf Arte ausgestrahlt.

Das Markenzeichen der jungen Schriftstellerin Kateřina Tučková sind Geschichten, die auf realen Ereignissen beruhen. So auch der neue Roman "Bílá voda" (Weißwasser), für den die Autorin zehn Jahre lang recherchiert hat. Es handelt von einer Unterdrückung von Geistlichen in der Zeit des Sozialimus, die auch für den Ostblock beispiellos ist. In Bílá voda an der polnisch-tschechischen Grenze waren zeitweise 400 Nonnen in einem Kloster interniert. Sie wurden schikaniert und mussten Zwangsarbeit verrichten. Kirche fand in dieser Zeit größtenteils im Untergrund statt. In dieser Untergrundkirche wurden auch Priesterinnen geweiht. Das Buch ist also ein Beitrag zur Diskussion über die Rolle der Frau in der katholischen Kirche.

Am 23. Juni wird Kateřina Tučková ihren neuen Roman in Dresden vorstellen:

ZEIT UND ORT:
📆 23. Juni 2026 um 19 Uhr
📌Stadtmuseum Dresden
Mehr: www.ea-sachsen.de

Moderation: Šárka Atzenbeck
Lesung und Dolmetschen: Martina Lisa

Katerina Tuckova
Ostra-Gehege
Literaturnetz Dresden
Tschechisches Zentrum Berlin
Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen
TUDIAS

“Hagios” kommt aus dem Griechischen und bedeutet das Heilige, das Nicht-Nennbare, auf das alle Religionen ausgerichet si...
28/04/2026

“Hagios” kommt aus dem Griechischen und bedeutet das Heilige, das Nicht-Nennbare, auf das alle Religionen ausgerichet sind.

Der Komponist Helge Burggrabe hat das Mitsing-Projekt „Hagios“ entwickelt. Dieses führt die traditionelle Gesangstradition von Klöstern auf neue Weise fort.

Das „Gesungene Gebet“ ist offen für alle, die Freude am Singen haben.

Nächste Gelegenheit zum Mitsingen:
ZEIT UND ORT:
📆 7. Mai 2026, 19 Uhr
📌 Klosterhof St. Afra Meißen
Weitere Termine auf: www.ea-sachsen.de

Helge Burggrabe

28/04/2026

23. April 2026 | Evangelische Akademien in Ostdeutschland
Die Krise des Pflegewesens als Bewährungsprobe
Warum gute Pflege und Demokratie zusammengehören

Die Pflegekrise ist eine Bewährungsprobe für die Leistungsfähigkeit des Sozialstaates – und für die Stabilität der Demokratie. Zu diesem Schluss kommen die Direktoren und die Direktorin der Evangelischen Akademien in Ostdeutschland nach ihrem 13. Fachgespräch zur Demokratie mit Experten zur Pflegesituation.

„Die Situation in Ostdeutschland ist ein Indikator für die sich verstärkende Krise des Pflegewesens“, so der Direktor der Evangelischen Akademie in Wittenberg, Christoph Maier. Sachsen-Anhalt habe schon heute die älteste Bevölkerung Deutschlands. In vielen ostdeutschen Kreisen seien mehr als 30 Prozent der Bevölkerung älter als 65 Jahre. Zudem wanderten jüngere erwerbsfähige Menschen dort überproportional oft ab.

Diese Krise sei mittlerweile existenziell. „Schon die biblischen Geschichten erzählen davon, dass Menschen aufeinander angewiesen sind“, betont der Theologe: „Wenn Menschen nicht darauf zählen können, dass sie im Alter menschenwürdig versorgt werden, wird diese anthropologische Angewiesenheit als grundsätzlich gefährlich erlebt.“ Dies könne zu einer Vertrauenskrise führen – in andere Menschen, aber auch in die Funktionsfähigkeit des Staates.

Die Direktorin der Berliner Akademie, Friederike Krippner, beobachtet, dass Veranstaltungen zum Pflegethema viel weniger Resonanz erfahren als etwa Veranstaltungen zum assistierten Suizid. Dies mache nachdenklich, weil sich dahinter möglicherweise eine tiefliegende Diagnose für die Gesellschaft verberge: „Individuelle Verantwortung und Freiheit gelten als besonders erstrebenswert. Aber: Würdige Pflege kann nur in einer Solidargemeinschaft gelingen.“ Beunruhigend sei, dass gute Pflege immer stärker von individuellen Ressourcen wie Geld, Zeit, sozialen Netzwerken und Wohngegend abhängig sei. Ein Lebensrisiko, das mit der Pflegeversicherung kollektiv abgesichert werden sollte, werde damit zunehmend reprivatisiert. „Auch deshalb müssen wir öffentlich darüber diskutieren!“

Es brauche daher den Mut, auch unpopuläre Lösungen anzugehen, fordert Krippner. Dazu könne etwa die Auflösung des Nebeneinanders von privater und gesetzlicher Pflegeversicherung gehören. Ein anderer Fokus liege auf der notwendigen Anwerbung und Zuwanderung von Fachkräften oder einer auch finanziell gestützten Steigerung der Attraktivität von Pflegeberufen. Dass diakonische Einrichtungen aufgrund der Finanzlage geschlossen werden, sei ein Alarmsignal, das die Kirchen nicht kaltlassen dürfe.

Die Direktoren und die Direktorin der Evangelischen Akademien in Ostdeutschland debattieren seit Anfang 2024 regelmäßig in einem Fachgespräch mit Wissenschaftlerinnen, Medienvertretern und Theologen. Mit einem Fokus auf Ostdeutschland sprechen sie dabei über den Druck, der derzeit auf der liberalen Demokratie lastet, und über den Umgang mit rechtsradikalen Parteien. Die Essenz dieser Gespräche veröffentlichen die Akademien als gemeinsame Stellungnahmen zur Demokratie.

Dr. Sebastian Kranich, Direktor
Evangelische Akademie Thüringen

Dr. Friederike Krippner, Direktorin
Evangelische Akademie zu Berlin

Christian Kurzke, Vertreter der Akademiedirektion
Evangelische Akademie Sachsen

Christoph Maier, Direktor
Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt

Prof. Dr. Henning Theißen, Direktor
Evangelische Akademie der Nordkirche

https://www.evangelische-akademien.de/wp-content/uploads/2026/04/Stellungnahme-Wohnraum-final.pdf?x77445

In der Bibel begegnen wir Eiferern: Der Priester Pinchas bringt ein Liebespaar um. Der Prophet Elia tötet gleich vierhun...
23/04/2026

In der Bibel begegnen wir Eiferern: Der Priester Pinchas bringt ein Liebespaar um. Der Prophet Elia tötet gleich vierhundertfünfzig Priester. Der Himmel selbst nennt sich einen Eiferer – oder trifft gar die Übersetzung „eifersüchtig“ zu? Wir stellen uns den Himmel als Friedensstifter vor, wie passt das zusammen? Wir werden diese Texte in Talmud und Midrasch und heute ausgelegt? Das werden wir zusammen lesen und diskutieren. In der Reihe: Juden und Christen lesen die Bibel.
Wir laden Sie ein zu einem intensiven Austausch mit Fachexperten und interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus zwei Religionen!

ZEIT UND ORT:
📆 29. bis 31. Mai 2026
📌 Klosterhof St. Afra Meißen
Mehr und Anmeldung: https://ea-sachsen.de/kalender/himmlischer-eifer-eifer-des-himmels-der-eifer-um-dein-haus-hat-mich-gefressen-ps-6910/

Das ausführliche Programm der Tagung finden Sie auf unserer Webseite.

Ariowitsch-Haus e.V. - Zentrum Jüdischer Kultur
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dillenburg e.V.
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Zwickau e.V.
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Potsdam e.V.
Gesellschaft für christl.-jüd. Zusammenarbeit in Würzburg und Unterfranken

Seit dem Spätherbst 2023 leuchtet der Große Schlosshof des Dresdner Residenzschlosses wieder in beeindruckenden Farben. ...
21/04/2026

Seit dem Spätherbst 2023 leuchtet der Große Schlosshof des Dresdner Residenzschlosses wieder in beeindruckenden Farben. Nach jahrzehntelanger Restaurierung ist dort ein einzigartiges Kunstwerk der Renaissance neu entstanden: die großen biblischen Wandbilder an der Loggia unterhalb des Hausmannsturms.

In seinem Buch „Biblische Farbenpracht – Die Bilder der Loggia des Dresdner Schlosses“ erzählt Prof. Ulfrid Kleinert, Gründungsrektor der ehs Dresden und Theologe, die Geschichte dieser außergewöhnlichen Bilder, erklärt ihre Bedeutung und zeigt, wie es gelungen ist, sie nach Jahrhunderten der Zerstörung wieder sichtbar zu machen.

Am Donnerstag stellt er die zweite, erweiterte Auflage des Bandes persönlich vor und nimmt die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine spannende Entdeckungsreise durch eines der faszinierendsten Bildprogramme der Renaissance in Deutschland.

ZEIT UND ORT:
📆 23. April 2026 um 18:30 Uhr
📌 Evangelische Hochschule Dresden, Kleiner Hörsaal
Mehr: https://ea-sachsen.de/kalender/biblische-farbenpracht-die-bilder-der-loggia-des-dresdner-schlosses/

EHS Dresden
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Residenzschloss Dresden
Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens
DER SONNTAG - Wochenzeitung für die Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens
Sächsische.de
DNN Dresdner Neueste Nachrichten

Nancy Hünger liest im Stadtmuseum Dresden aus:„Wir drehen dem Meer unsere Rücken zu“Er — ein Fluchttier, immer auf dem S...
14/04/2026

Nancy Hünger liest im Stadtmuseum Dresden aus:
„Wir drehen dem Meer unsere Rücken zu“

Er — ein Fluchttier, immer auf dem Sprung, getrieben von einer Angst, die er nicht zugeben kann. Sie — auf der Suche nach Geborgenheit, nach Zugehörigkeit, nach einem Gegenüber, das bleibt. Zwei Menschen, die sich berühren, verhaken, verlieren — und nicht voneinander lassen. Auf einer kanarischen Insel, der erbarmungslosen Sonne ausgesetzt, reiben sie sich aneinander ab. Diese Liebe ist eine Entscheidung. Ein Trotzdem. Ein Jetzt erst recht. Doch wie viel Reibung hält Nähe aus? Und wie entkommen wir den Mustern, die tief in der Haut sitzen: der Härte, die von Männern erwartet wird, der Anpassung, die Frauen gelernt haben?

Nancy Hünger schreibt über Scham und Stolz, Entfremdung und Anziehung. Über das Unmögliche und das Trotzdem.

»Ein außerordentliches Buch, und dabei so selbstverständlich in allem, dass man gar nicht merkt, wie literarisch es ist. Es lebt von seiner Unerschrockenheit und Rückhaltlosigkeit.« — Ingo Schulze

ZEIT UND ORT:
📆 15. April 2026 um 19 Uhr
📌 Landhaus - Stadtmuseum Dresden
https://ea-sachsen.de/kalender/lesung-nancy-huenger/

Ostra-Gehege
Literaturnetz Dresden

Adresse

Hauptstraße 23
Dresden
01097

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