AG Kirche für Demokratie und Menschenrechte

AG Kirche für Demokratie und Menschenrechte Ökumenisch, couragiert, aufmerksam, mitmenschlich, solidarisch, weltoffen, biblisch fundiert - denn: Nächstenliebe verlangt Klarheit. Helfen Sie uns dabei!

WAS WIR WOLLEN

Die ökumenische Arbeitsgemeinschaft „Kirche für Demokratie und Menschenrechte“ (AG Demokratie) hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Bewusstsein für den Wert der Demokratie zu fördern. Dabei sehen wir uns besonders für den Raum der Kirchen verantwortlich, wollen aber auch darüber hinaus wirken. Wir sehen mit Sorge, dass Rechtsextremismus immer mehr Anhänger gewinnt. Dies hängt aus u

nserer Sicht damit zusammen, dass viele Bürger nicht erkennen, welchen Wert die Demokratie für die Freiheit der Bürger besitzt. Dadurch lassen sie sich von demagogischen Ideologien in die Irre führen, die sie letztlich ihrer Freiheit berauben und großes Leid über viele Menschen bringen können. Die Geschichte lehrt uns, an dieser Stelle wachsam zu sein. Wir möchten dafür eintreten, dass Menschen gestärkt werden, rechtsextremen Parolen und ihren Protagonisten mutig entgegenzutreten. Dafür wollen wir eine Plattform bieten und Veranstaltungen organisieren, die sich mit dieser Thematik befassen. Sehen Sie sich auf diesen Seiten um, informieren Sie sich! Die Zukunft unserer Gesellschaft hängt auch an Ihnen.

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Austauschrunde für demokratisch Interessierte in der KircheImpulsvortrag sowie interakti...
26/08/2024

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Austauschrunde für demokratisch Interessierte in der Kirche

Impulsvortrag sowie interaktiver Austausch:
Welche Aktionen gab es vor Ort? Was hat sich bewährt? Was nicht? Was haben wir gelernt?

Digitale Austauschrunde am 3. September 2024, 19:30 Uhr.

Weitere Informationen und die Zugangsdaten gibt es aus unserer Homepage.

05/09/2022

In den letzten Wochen wurde darüber berichtet, dass der 65-jährige ehemalige vietnamesische DDR-Vertragsarbeiter Pham Phi Son, der seit 1987 in Chemnitz lebt, mit seiner kleinen Familie von der Abschiebung bedroht ist, weil er 2016 während einer Urlaubsreise in Vietnam erkrankte und deshalb erst nach über sechs Monaten nach Deutschland zurückkehren konnte.

Die Diakonie Sachsen und das Projekt Demokratie gewinnt - Haltung zeigen, Verantwortung leben stellen hier eine App des ASA-FF vor, die sich mit dem Leben von (ehemaligen) DDR-Vertragsarbeiter*innen vor und nach der Wiedervereinigung beschäftigt.

05/09/2022

Der 65-jährige ehemalige vietnamesische DDR-Vertragsarbeiter Pham Phi Son lebt seit 1987 in Chemnitz – also seit 35 Jahren. Jetzt sind er und seine Familie von Abschiebung bedroht, weil er 2016 während einer Urlaubsreise in Vietnam erkrankte und deshalb erst nach über sechs Monaten nach Deutschland zurückkehren konnte. Nach sechs Monaten erlischt aber in der Regel die Niederlassungserlaubnis. Die Stadt Chemnitz entschied die Abschiebung. Eine Petition für ein Bleiberecht der Familie hatte binnen weniger Tage 81.000 Unterschriften erhalten.
„Ihm die Niederlassungserlaubnis zu entziehen, ist absolut unverhältnismäßig“, wertet Diakonie-Chef Dietrich Bauer die geschlossene Ablehnung des Antrags durch die CDU-Fraktion des Sächsischen Landtages. Bauer appelliert daher an die Landtagsabgeordneten vor der Entscheidung im Petitionsauschuss: „Nehmen Sie die überwältigende Unterstützung von 80.000 Unterschriften ernst und überdenken Sie bitte Ihr Abstimmungsverhalten im Blick auf ein Einzelschicksal. Und: Wie können Sie gleichzeitig Arbeitskräfte aus Vietnam für Pflege, Gastronomie und Hotels anwerben wollen und ein solches Signal aussenden? Wenn einem Menschen, der 35 Jahre in Sachsen gelebt und gearbeitet hat, so etwas widerfährt, wieso sollten andere hierher kommen?"

Raus aus der Stadt und rauf aufs Land! - Was im ersten Moment so idyllisch klingt, ist für einige eng verflochten mit me...
12/04/2022

Raus aus der Stadt und rauf aufs Land! - Was im ersten Moment so idyllisch klingt, ist für einige eng verflochten mit menschenfeindlichen Ideologien. Rechtsextreme Aktivist*innen siedeln seit einigen Jahren verstärkt in sächsischen Kleinstädten und ländlichen Regionen an, erziehen ihre Kinder nach völkischen Maßstäben und vernetzen sich untereinander.

In Kooperation mit der Sächsische Landeszentrale für politische Bildung (SLpB) haben wir die Veranstaltungsreihe “Rechte Landnahme” konzipiert, um das Phänomen zu analysieren, zu diskutieren und Handlungsoptionen zu entwickeln. Los geht es mit drei Online-Vorträgen mit Diskussion, in denen erst ein Blick auf völkische und rechtsradikale Gruppierungen im allgemeinen geworfen wird: Rechte Landnahme in Deutschland – was bedeutet das?. Der zweite Vortragsabend widmet sich der aktuellen Lage in Sachsen. Am dritten Abend kommen Akteur*innen der Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft miteinander ins Gespräch und betrachten, welche Handlungsoptionen vor Ort bestehen.
Erreichen wollen wir mit der Reihe Engagierte in Kommunen und Kirchgemeinden, Bildungseinrichtungen und Zivilgesellschaft und sonstige Akteure, die sich mit diesem Problemfeld näher befassen und gemeinsam Handlungsoptionen entwickeln möchten.

Mehr Informationen zu der Reihe auf der Webseite der Landeszetrale für politische Bildung: www.slpb.de/rechtelandnahme

Als Mitglied im Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen unterstützen wir den Inhalt der Pressemitteilung ...
18/02/2022

Als Mitglied im Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen unterstützen wir den Inhalt der Pressemitteilung vom 18.02.2022.

Der Verharmlosung der Schoah muss endlich konsequent begegnet werden - egal ob sie von Neonazis ausgeht oder aus der Mitte der Gesellschaft kommt.

Welche Unterstützung sich das Bündnis gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen von der sächsischen Politik, Justiz und Polizei im Kampf gegen die Verharmlosung der Schoah erhofft, erläutert Robert Kusche vom RAA Sachsen e.V.:

„Die Beispiele Berlins und Niedersachsens zeigen, dass Justiz und Polizei der Verharmlosung der Schoah nicht einfach tatenlos zusehen müssen. In beiden Bundesländern wurde die Polizei auf dem Dienstweg aufgefordert, gegen das Tragen gelber Davidsterne mit der Inschrift „ungeimpft“ vorzugehen. Grundlage dafür ist unter anderem eine Neubewertung der Berliner Justiz, die im Tragen des Symbols eine Verharmlosung der Schoah sieht, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören. In die Argumentation eingeschlossen sind explizit auch andere Vergleiche mit der Verfolgung von Jüdinnen* und Juden* oder der Schoah, die damit ebenfalls strafbar sind.

Wir denken, dass eine Übertragung dieser Praxis auf Sachsen dringend an der Zeit ist und fordern das Sächsische Justizministerium sowie das Sächsische Innenministerium auf, den sächsischen Leitfaden „Antisemitische Straftaten erkennen und konsequent verfolgen“ diesbezüglich weiterzuentwickeln. Natürlich sind aber auch wir als Zivilgesellschaft weiterhin gefordert, jeder Form des Antisemitismus konsequent zu begegnen. Entsprechend prüfen wir derzeit auch, juristisch gegen das Bombenholocaust-Transparent vorzugehen.“

Mehr lest ihr in unserer Pressemitteilung: https://www.raa-sachsen.de/buendnis-gegen-antisemitismus/neuigkeiten/pressemitteilung-vom-bga-ostsachsen-5960


Wir wünschen allen einen guten Jahreswechsel, ein gesundes neues Jahr 2022 und bedaken uns für alle gelungenen Projekte ...
31/12/2021

Wir wünschen allen einen guten Jahreswechsel, ein gesundes neues Jahr 2022 und bedaken uns für alle gelungenen Projekte und die gute Zusammenarbeit 2021!

24/12/2021

Die AG KfDM wünsch allen Menschen ein gesegnetes und gesundes Weihnachtsfest!

Heiligabend haben alle die Möglichkeit, bei der online Andacht der Kirchen teilzunehmen!
14/12/2021

Heiligabend haben alle die Möglichkeit, bei der online Andacht der Kirchen teilzunehmen!

Gemeinsam Stille Nacht: Eine Online-Andacht der Kirchen. Heiligabend um 18 Uhr. Egal, wo Sie sind – beten und singen Sie mit uns gemeinsam.

Nicht verpassen: Im Dezember ist eine neue online Andacht unserer Reihe "Angedacht - Menschenrechte und Bibel" erschiene...
06/12/2021

Nicht verpassen: Im Dezember ist eine neue online Andacht unserer Reihe "Angedacht - Menschenrechte und Bibel" erschienen: https://www.youtube.com/watch?v=HEWxCMKMpkA

Wir wünschen allen einen schönen Nikolaustag!

Thema: Teilhabe am Leben (Niemand darf grundlos unterschiedlich behandelt werden.)Der 3. Dezember ist seit 1993 der internationale Tag der Menschen mit Behin...

Kirchen unterstützen Impfung!Kirchen und DRK bieten am 1. Advent einmalig an sechs Orten Impftermine an, mehr Informatio...
26/11/2021

Kirchen unterstützen Impfung!

Kirchen und DRK bieten am 1. Advent einmalig an sechs Orten Impftermine an, mehr Informationen hierzu:

An insgesamt sechs kirchlichen Orten in Sachsen können sich Menschen am ersten Adventssonntag impfen lassen. Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens und das Bistum Dresden-Meißen werden am 28. November in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und niedergelassenen Ärzten in ...

Adresse

Dresden
01097

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