Adventhaus Dresden

Adventhaus Dresden Unsere Gemeinde ist wie eine große Familie, alle sind herzlich willkommen. Also kommt vorbei! 😀 Jeder ist Willkommen. Jeder ist herzlich willkommen!
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Sabbatprogramm
Bibelgespräch: 9:30 - 10:15 Uhr | Gottesdienst: 10:30 - 11:30 Uhr | Kirchencafé: 11:30 - 12:30 Uhr

Auch unter der Woche bieten wir viel. Das Haus, in dem unsere Gemeinde die Gottesdienste feiert, heißt – nach dem Namen unserer Freikirche – „Adventhaus“. Zum Haus gehört auch ein Gartengrundstück, in dem wir unsere Taufen durchführen. Gemeindeglieder, Freunde und Gäste feiern gemeins

am in mehreren Sprachen Gottesdienst – insgesamt kommen etwa 120 Besucher am Sabbat (Sonnabend) in das Adventhaus. GOTTESDIENST:
Jeden Sonnabend (Sabbat) um 09:30 Uhr beginnt unser Gottesdienst und lädt zum Kraft tanken ein. KINDERGOTTESDIENST:
Für unsere Kinder bieten wir einen eigenen Kindergottesdienst an, in dem wir entsprechend ihrer Altersgruppe gezielt auf die Fragen und Bedürfnisse eingehen können. BIBELGESPRÄCH:
In kleinen Gruppen widmen wir uns immer quartalsweise einem bestimmten Thema aus der Bibel und tauschen uns dazu aus, um Gott und sein Wort besser verstehen zu können sowie für uns im tagtäglichen Leben leibhaftig werden zu lassen. RUSSISCHE GRUPPE:
Русская группа - https://adventhaus-dresden.de/russische-gruppe

ADVENTJUGEND:
https://adventhaus-dresden.de/adventjugend-dresden

Andacht für Ende Oktober: Zeit im WandelAlles hat seine Zeit. Prediger 3,1Es ist Oktober – Doch zuvor war zuerst einmal ...
28/10/2025

Andacht für Ende Oktober: Zeit im Wandel

Alles hat seine Zeit. Prediger 3,1
Es ist Oktober – Doch zuvor war zuerst einmal September. Bei den Römern war es der siebte Monat („septem“). Das Kalenderjahr begann im März. Nach dem gregorianischen Kalender ist es nun der neunte Monat und markiert auf der Nordhalbkugel den Übergang vom Sommer zum Herbst.

Der September ist ein besonderer Monat. Er ist zwar nicht mehr laut und prächtig wie der Sommer und er ist auch noch nicht so still wie der Winter. In der Natur beginnen sich die Blätter zu färben und die Erntezeit erreicht ihren Höhepunkt. So ist der September wie eine Schwelle – ein Übergang zwischen Wärme und Kühle, zwischen Licht und Dunkelheit, zwischen Wachsen und Ruhen. Die damit verbundenen Veränderungen bedeuten oft auch einen Neuanfang.

Vielleicht beginnt für dich ja im September ein neues Schuljahr, ein neuer Job oder einfach ein neues Kapitel. Vielleicht geht aber auch etwas zu Ende. In einer Welt, in der wir oft auf Sicherheit und Kontrolle aus sind, muss man auch loszulassen können. Wie die Bäume, die ihre Blätter fallen lassen, dürfen auch wir Dinge abgeben – Sorgen, Erwartungen, falsche Sicherheiten.
Das Leben voller Übergänge, aber Gott bleibt in jedem Wandel bei uns und gibt die Kraft, sich dem zu stellen und auf seine treue Fürsorge zu vertrauen. Gott sagt: „Ich bin derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.“ (Hebräer 13,8)

Gebet: "Gott, du bist da in allen Zeiten – im Wachsen des Frühlings, im Glanz des Sommers, im Wandel des Herbstes und in der Ruhe des Winters. Jetzt ist Oktober. Ich spüre das Kommen des Neuen und das Gehen des Alten. Hilf mir, loszulassen, was vorbei ist, und offen zu sein für das, was du neu schenkst. Sei du mein Halt im Wandel. Amen."

Text: Lothar Scheel | Bild von Hans auf Pixabay

Andacht für den Monat August: Vertrauen gegen die AngstEin lieber Kollege schrieb kürzlich in seinem Status:„Was gibt es...
11/08/2025

Andacht für den Monat August: Vertrauen gegen die Angst

Ein lieber Kollege schrieb kürzlich in seinem Status:
„Was gibt es Besseres als einen Cuba Libra am Strand? – Zwei Cuba Libra am Strand.“

Nun – ich bin kein Fan von Alkohol am Strand. Und doch verstehe ich diesen Moment: das Bild von Leichtigkeit, Freiheit, das Gefühl, einmal ganz aus der Welt des Alltags auszusteigen. Sich fallen lassen, tief durchatmen – irgendwo zwischen Himmel, Sand und Wellen. Der „Cuba Libre“ – diese Mischung aus Cola, Limette und Rum – hat seinen Namen aus einer Zeit des Aufbruchs. Amerikan-ische Soldaten tranken ihn Anfang des 20. Jahrhunderts zur Feier der Befreiung Kubas von der spanischen Kolonialherrschaft:
„Es lebe das freie Kuba!“ Später, in der Zeit der Diktatur unter Fidel Castro, nannten Exilkubaner dasselbe Getränk bitter-ironisch: „Mentirita“ – die kleine Lüge. Freiheit, sagten sie, wurde versprochen – aber nicht eingelöst.

Und das trifft tief: Warum gelingt es uns Menschen immer wieder, Orte, die für Freiheit und Schönheit gedacht sind, zu Orten der Angst und Zerstörung zu machen? Wir leben auf einem außergewöhnlichen Planeten. Nirgendwo im Weltall – soweit wir schauen – finden wir etwas Vergleichbares: Diese Vielfalt an Farben, Formen, Pflanzen, Tieren, Landschaften, Menschen.
Ein Ort, der wie für das Leben gemacht ist. Ein Traumort.

Und doch spüren wir: Dieser Ort ist bedroht. Und oft sind wir es selbst, die ihn bedrohen – durch Gier, Rücksichtslosigkeit, Angst, Gewalt. Aus dem Traum wird zu oft ein Albtraum. Wir hören die Nachrichten – und fühlen uns klein, machtlos, überfordert.
Jede*r sucht seinen Fluchtweg: in den Urlaub, in Serien, in die digitale Welt. Irgendwohin, nur nicht mehr spüren und sehen, was uns Angst macht.

Auch die Jünger Jesu kannten solche Angst.
In der Geschichte auf dem See Genezareth geraten sie in einen Sturm (Markus 4,35-41). Erfahrene Fischer, sie wissen mit Wellen umzugehen. Aber dieser Sturm ist anders. Zu stark. Zu heftig. Zu bedrohlich.

Und Jesus? Der schläft.

Kennst du dieses Gefühl?
Die Welt brennt – und Gott scheint zu schlafen? Wo ist er? Warum greift er nicht ein?

Die Jünger schreien ihn an:
„Meister, kümmert es dich nicht, dass wir umkommen?“
Jesus steht auf, spricht zum Sturm: „Schweig! Verstumme!“
Und es wird still. Dann fragt er: „Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?“

Das ist kein Vorwurf. Es ist eine Einladung.
Eine Einladung zum Vertrauen – gerade inmitten der Angst.

Ich sehne mich nach einer freien Welt. Mundo libre.
Nicht als Cocktailträumerei. Nicht als Illusion.
Sondern als eine echte, heile Welt, wie sie sein könnte – und wie Gott sie meint.

Jesus spricht einmal zu seinen Freunden:
„In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen […] Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten.“
(Johannes 14,2)

Das ist keine Vertröstung. Das ist die Zusage eines Gottes, der nicht nur Stürme stillen kann, sondern eine Welt schaffen will, in der es wirklich still wird: frei von Angst, Gewalt und Zerstörung. Und vielleicht ist meine Wohnung sogar am Strand und ich darf die Wellen genießen.

Was bleibt?
Vielleicht ist der Sturm nicht sofort vorbei. Vielleicht schläft Jesus gefühlt noch immer in deinem Boot. Aber du darfst ihn rufen.
Du darfst ihm zutrauen, dass er da ist. Und du darfst ihm glauben, dass er eine Zukunft hat – für dich, für diese Welt, für uns alle.

Text: Gerald Hoffmann | Bild: ein guter Freund

*Nachzügler* Blühen trotz Brüche – Die Schönheit des UnvollkommenenEs gibt diese Tage, da spürt man den Bruch. Etwas ist...
05/07/2025

*Nachzügler* Blühen trotz Brüche – Die Schönheit des Unvollkommenen

Es gibt diese Tage, da spürt man den Bruch. Etwas ist nicht heil. Vielleicht im eigenen Leben. Vielleicht im Blick auf die Welt. Vielleicht nur als Gefühl – aber es ist da. Und dann plötzlich – mitten in dieses Gefühl hinein – steht da eine Blume. In einer Mauerritze. Zwischen Asphaltplatten. Sie hätte dort nicht wachsen sollen – und doch tut sie es. Trotz allem.

Vielleicht ist genau das die wahre Stärke: Nicht das Perfekte, sondern das Unmögliche, das dennoch gelingt. Nicht das glatte Leben – sondern das gebrochene, das trotzdem blüht. Wir leben in einer Welt, in der vieles nach „heile Welt“ aussieht: Social Media. Werbung. Erfolgsgeschichten. Aber das wahre Leben hat Risse.
Und genau da geschieht manchmal etwas Überraschendes.
Da, wo wir schwach sind, werden wir weicher. Da, wo wir zerbrochen sind, kommen andere näher. Da, wo nichts mehr funktioniert – kommt vielleicht etwas Neues ins Spiel.

Lennard Cohen hat in seinem berühmten Song „Anthem“ den Satz formuliert: „Es gibt einen Riss, einen Riss in allem, / nur so kommt Licht hinein.“ Ist es Gott? Ist es Leben? Ist es Zufall? Vielleicht ist es alles davon. Vielleicht ist es ein Geheimnis. In einem alten Brief steht ein Satz, der mich sehr berührt: „Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ (2. Korinther 12,9) Nicht in den Starken. Nicht in den Erfolgreichen. Sondern in den Gebrochenen. Das ist radikal – und vielleicht ein ganz anderer Blick auf Gott: Nicht der, der fordert.
Sondern der, der begleitet. Nicht der, der uns perfekt haben will – sondern der, der uns im Unperfekten findet.

Vielleicht ist dieser Mai ein Moment, neu hinzusehen. Wo blüht in meinem Leben etwas – trotz allem? Was ist meine „Mauerblume“? Wo habe ich vielleicht längst aufgegeben – und doch wächst etwas? Man muss nicht alles glauben, um sich berühren zu lassen.
Vielleicht reicht es, offen zu sein. Für die Schönheit. Für das Blühen.
Für das Unerwartete mitten im Bruch. Gott, wenn du da bist, dann zeig dich im Zerbrochenen. Nicht im Glanz, sondern in der kleinen Blume im Beton. Lass uns spüren: Wir müssen nicht perfekt sein.
Du bist da – in allem, was trotzdem lebt.

Text: Gerald Hoffmann | Foto: Matthias Gottke
*Dies war eigentlich / ursprünglich die Andacht für den Monat Mai.

Andacht für den Monat April: Glaube baut Brücken Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und...
23/04/2025

Andacht für den Monat April: Glaube baut Brücken

Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht. Heb 11,1

Was ist Glaube? Unterschiedliche Antworten fallen uns dazu ein. Ist Glaube ein Weg, den uns unsere Biografie vorgegeben hat? Ist Glaube etwas für Menschen mit einer religiösen Persönlichkeit? Ist Glaube eine Entscheidung, die man ein für alle Mal getroffen hat? Womöglich hat Glaube etwas von jedem.

Das Bibelwort scheint auf den ersten Blick eine Definition für Glauben zu geben, so wie Schüler im Physik-Unterricht Definitionen für abstrakte Größen lernen. Daraus könnte leicht das Missverständnis entstehen, dass Glaube eine krampfhafte Lebenshaltung wäre. Oder der Gläubige müsse seine Augen fest zupressen, um da etwas zu sehen, wo es eigentlich nur schwarz ist.

Liest man das Andachtswort jedoch im zusammenhängenden Text, dann geht es dort um das Leben von Menschen. Personen, die den Bibellesern vertraut sind, werden vorgestellt. Dabei kommen Ereignisse aus ihrem Leben zur Sprache. Abel und Noah, Moses Eltern und Rahab. Diese Menschen sind mit Gottvertrauen mutig vorwärts gegangen. Glaube wird nicht definiert, sondern Glaube wird an Menschen erkennbar: So kann Glaube aussehen. Das kann Glaube bewirken.

Tatsächlich redet Glaube von Dingen, die wir nicht sehen können, deren offensichtliches Erscheinen noch vor uns liegt. Dabei ist Glaube wie eine Brücke, die ein Tal überspannt. Ein Brückenpfeiler steht in unserer Vergangenheit. Irgendwann sind wir in unserem Leben mit dem Glauben in Berührung gekommen. Der andere Brückenpfeiler steht in der Zukunft. Schritt für Schritt gehen wir auf dieser Brücke vorwärts. Glaube kann so zur Kraftquelle werden, die uns zuversichtlich und zukunftsgewandt durch unser Leben gehen lässt.

Text: Simon Krautschick | Foto: Pixabay

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