Adventhaus Dresden

Adventhaus Dresden Unsere Gemeinde ist wie eine große Familie, alle sind herzlich willkommen. Also kommt vorbei! 😀 Jeder ist Willkommen. Jeder ist herzlich willkommen!
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Sabbatprogramm
Bibelgespräch: 9:30 - 10:15 Uhr | Gottesdienst: 10:30 - 11:30 Uhr | Kirchencafé: 11:30 - 12:30 Uhr

Auch unter der Woche bieten wir viel. Das Haus, in dem unsere Gemeinde die Gottesdienste feiert, heißt – nach dem Namen unserer Freikirche – „Adventhaus“. Zum Haus gehört auch ein Gartengrundstück, in dem wir unsere Taufen durchführen. Gemeindeglieder, Freunde und Gäste feiern gemeins

am in mehreren Sprachen Gottesdienst – insgesamt kommen etwa 120 Besucher am Sabbat (Sonnabend) in das Adventhaus. GOTTESDIENST:
Jeden Sonnabend (Sabbat) um 09:30 Uhr beginnt unser Gottesdienst und lädt zum Kraft tanken ein. KINDERGOTTESDIENST:
Für unsere Kinder bieten wir einen eigenen Kindergottesdienst an, in dem wir entsprechend ihrer Altersgruppe gezielt auf die Fragen und Bedürfnisse eingehen können. BIBELGESPRÄCH:
In kleinen Gruppen widmen wir uns immer quartalsweise einem bestimmten Thema aus der Bibel und tauschen uns dazu aus, um Gott und sein Wort besser verstehen zu können sowie für uns im tagtäglichen Leben leibhaftig werden zu lassen. RUSSISCHE GRUPPE:
Русская группа - https://adventhaus-dresden.de/russische-gruppe

ADVENTJUGEND:
https://adventhaus-dresden.de/adventjugend-dresden

Andacht rund um Ostern: Im Klang der Passion zur Hoffnung der AuferstehungIn diesem Jahr erklingt in der Dresdner Kreuzk...
26/03/2026

Andacht rund um Ostern:
Im Klang der Passion zur Hoffnung der Auferstehung

In diesem Jahr erklingt in der Dresdner Kreuzkirche am Gründonnerstag und Karfreitag die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach. Die Musik führt uns tief hinein in das Geheimnis von Karfreitag und Ostern. Ob in der Matthäuspassion oder der Johannespassion – wir hören nicht nur eine Geschichte, sondern wir werden selbst hineingenommen: in das Leiden, das Fragen, das Erschrecken… und schließlich in die Hoffnung.

„O Haupt voll Blut und Wunden“ – diese bekannte Choralmelodie aus der Matthäuspassion lässt uns innehalten. Sie zeigt uns Christus in seinem Leiden. Verwundet, verspottet, verlassen. Und doch: In all dem liegt eine stille Liebe, die sich nicht zurückzieht. Jesus geht diesen Weg – für uns. Die Johannespassion klingt an vielen Stellen anders: eindringlicher, dramatischer. Dort hören wir Jesus sagen: „Es ist vollbracht.“ Kein Schrei der Niederlage, sondern ein Ruf der Vollendung. In diesem Moment scheint alles zu enden – und doch beginnt genau hier etwas Neues. Ostern ist die Antwort. Was in den Passionen noch dunkel und schwer klingt, wird an Ostern hell: Das Grab ist leer. Der Tod hat nicht das letzte Wort. Die Trauer der Jünger verwandelt sich – langsam, vorsichtig – in Staunen und Hoffnung.

Vielleicht kennen wir solche Momente auch: Zeiten, in denen alles verloren scheint. Fragen ohne Antwort. Dunkelheit, die sich schwer auf das Herz legt. Die Passionen Bachs geben diesen Gefühlen Raum. Sie beschönigen nichts. Aber sie bleiben nicht dort stehen.
So wie die Musik am Karfreitag nicht verstummt, sondern weiterklingt, so geht auch Gottes Geschichte mit uns weiter. Ostern sagt: Gott lässt uns nicht im Dunkeln. Er verwandelt Leid. Er schenkt neues Leben – oft leise, oft unerwartet. Manchmal beginnt es wie ein leiser Ton – ein Hoffnungsschimmer, kaum hörbar. Doch dieser Ton wächst…

So dürfen wir hören, glauben und hoffen:
Dass hinter jedem „Es ist vollbracht“ ein neues „Er ist auferstanden“ steht. Dass das Ende nicht das Ende ist. Dass Gottes Liebe stärker ist als der Tod.

Gebet:
"Herr, in der Tiefe des Leidens bist du uns nahe. In der Dunkelheit lässt du uns nicht allein. Öffne unsere Herzen für die Hoffnung von Ostern. Lass uns hören, wie dein Leben neu in uns klingt. Amen."

Text: Andrea Cramer | Bild: Unsplash // Pisit Heng

Der kürzeste Weg zum Menschen - Der Gottesdienst vor der Tür am 7. März 2026 stand im Zeichen des Weltfrauentages einen ...
24/03/2026

Der kürzeste Weg zum Menschen - Der Gottesdienst vor der Tür am 7. März 2026 stand im Zeichen des Weltfrauentages einen Tag später. Unser Team bestand diesmal aus genau einer Glaubensschwester. Vor dem Adventhaus hatte Olga ihr Basislager aufgeschlagen. Von dort sollte es mit Flyern, Bibeln und vielen Tulpen zum Fetscherplatz gehen. Doch dort kam sie nie an. Olga berichtet: Ich war mit meinem Jesu, und mit seiner treuen Hilfe habe ich alles gut geschafft. Die Zeit ist schnell vergangen. An die Tulpen hab ich Schleifen drauf gemacht. Zuerst habe ich mir überlegt, ob ich nehme etwas von den Tulpen, Flyern, Testamenten und weiteres und gehe zum Fetscherplatz. Und der Rest bleibt auf dem Bank stehen, bis ich wiederkomme. Die ersten drei Tulpen mit Flyern waren gleich verschenkt vor dem Adventhaus.

Die freundliche Slowakin
Dann gehe ich zum Fetscherplatz. Aber ich komme nur bis zu der Ampel und die Tulpen mit den Flyern waren schon alle verschenkt. Die Frauen haben gerne die Tulpen mit Flyern genommen. Die letzte Tulpe mit Flyern und noch dazu eine Zeitung in russischer Sprache (Вечное сокровище/Ewiger Schatz) hab ich an eine Frau verschenkt, die Slowakisch gesprochen hat. Ich hab vieliges verstanden. Wer Russisch sprechen kann, kann auch vieles von der slowakischen Sprache verstehen. Sie sagte, sie kann die Zeitung nicht lesen, aber sie nimmt sie mit für die Bekannten. Sie hat gefragt: „Wo ist die Adventgemeinde?“ Ich hab gezeigt. Das war ein gutes Gespräch.

Die Nachbarin
Als ich zurückkam zum Adventhaus, da war alles auf seinem Platz. Ich nehme die Tulpen (Rest) und wollte schon wieder zum Fetscherplatz gehen. Aber da kommen drei Frauen mit Baby und gehen gerade zu der Bank. Und schauen, was es dort gibt. Ich habe sie begrüßt und die Tulpen mit Flyern geschenkt. Und eine von den Frauen sagte: „Ich wohne ganz in der Nähe von eurer Gemeinde.“ Und sie zeigt mit der Hand. Und sagt noch dazu: „Wissen Sie ich sehe jeden Samstag, dass die Leute kommen rein und zu einer bestimmten Zeit wieder raus. Und ich wollte schon lang kommen, aber ich habe mich nicht getraut.“ Ich sage: „Aber jetzt sind Sie doch hier und ich freue mich, Sie zu treffen.“ Sie hat die Flyer aufgemacht und gesagt: „Ah, es ist ganz viel los hier! Ich lese alles zu Hause durch. Und wissen Sie, ich komme.“ Zwei Mal hat sie die Worte wiederholt. Und ist gegangen.

„Nach ein paar Schritten waren die Tulpen schon wieder verschenkt!“ Und ich überlege wieder, dass ich zum Fetscherplatz gehe. 😂 Aber nach ein paar Schritten waren die Tulpen mit Flyern schon wieder verschenkt! Und ich komme an diesem Sabbat (Samstag) einfach nicht zum Fetscherplatz! Ich hab mich sehr gefreut und spürte die Nähe Gottes.

Der Schlafsack
Ich komme also wieder zum Adventhaus. Und wollte schon alles einpacken. Da kommt ein älteres Ehepaar und liest unsere Annonce von die Straßenschule (Anmerkung: dort werden Schlafsäcke gesucht). Ich hab sie begrüßt. Dann hab ich gesagt: „Leider hab ich keine Tulpen mehr zum Verschenken.“ Aber es kam anders. Sie haben gesagt, dass sie einen Schlafsack haben, sie wohnten nicht so weit weg. Und so habe ich gewartet und sie kommen und bringen eine großen Beutel mit Schlafsack. Und noch eine Auto-Verbandstasche. Ich habe viel geschrieben! Ich wollte danken allen, auch dem Uwe und der Evy. Danke für die Gebete! Großen Dank an alle, die gebetet haben.

Liebe Grüße Olga.

Text: Olga Kisselmann. Fotos: Olga Kisselmann (Bank) u. Andreas Schrock (Fetscherplatz)

Pfadfindergruppenstunde mit der Adventgemeinde Radeberg, denn die Radeberger hatten uns zu unserem 35. Gruppengeburts-ta...
19/03/2026

Pfadfindergruppenstunde mit der Adventgemeinde Radeberg, denn die Radeberger hatten uns zu unserem 35. Gruppengeburts-tag einen gemeinsamen Tag mit Gottesdienst, Essen und einer Wanderung geschenkt. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde der Pfadfinder und der Gemeinde erlebten wir einen interaktiven Gottesdienst mit Marion zum Thema „Ankern“ und sprachen darüber, was uns im eigenen Leben ein Halt ist. Am Ende gab es für jeden einen kleinen Anker mit auf den Weg. Im Anschluss hatte die Gemeinde Radeberg ein großes Festmahl mit vielen Köstlichkeiten vorbereitet. Es war für jeden etwas dabei. Vielen lieben Dank.

Danach stiegen wir in die Autos und fuhren zur Heidemühle. Von da aus gingen wir auf dem Gänsefuß-Weg durch die Heide zur Hofewiese. Dabei haben wir durch Maike das Wildtier des Jahres – den Hirsch – näher kennen gelernt und Kaspar stellte uns die Zitterpappel als Baum des Jahres vor. An der Hofewiese angekommen gab es eine kleine Verschnaufpause. Wir haben „alles, was nach oben fliegt“ in die Luft steigen lassen und Florentine stellte uns die Heilpflanze des Jahres – die Nachkerze – vor. Dann mussten wir schon wieder den Rückweg antreten – allerdings nicht ohne noch etwas Tierweihnachten zu feiern. Viel zu schnell verging die Zeit. Zur nächsten Gruppenstunde lernen wir noch den Vogel des Jahres kennen und haben noch viele andere schöne Aktionen geplant. Seid gespannt! Gut Pfad!

Text: Eleonora Kynast

Frühling beginnt im Herzen, dann im März ist Frühlingsanfang. Es ist die Zeit des Aufbruchs und des Neubeginns. Noch sie...
02/03/2026

Frühling beginnt im Herzen, dann im März ist Frühlingsanfang. Es ist die Zeit des Aufbruchs und des Neubeginns. Noch sieht die Landschaft karg aus – aber unter der Erde wächst bereits neues Leben. Für viele ist der März auch Fastenzeit. Fasten bedeutet nicht unbedingt Rückzug und Verzicht, sondern kann auch eine Einladung sein, bewusster zu leben. Womit sind meine Tage ausgefüllt? Was bestimmt eigentlich mein Denken? Und was trägt mich wirklich? Unsere Zeit verlangt klare Antworten und schnelle Lösungen. Das möchten wir für uns selbst auch gerne. Doch Leben lässt sich Zeit. Es lässt sich nicht machen und der Frühling kommt nicht, wenn wir es ihm befehlen. Er kommt, wenn er kommt, selbst wenn es mal etwas länger dauert, auch nach dem härtesten Winter.

Das Entscheidende geschieht oft verborgen und still, nicht spektakulär und laut. So wirkt Gott in der Natur und wohl auch in unserem Leben. Auch da geschehen wichtige Veränderungen und persönliches Wachstum meistens nicht plötzlich und über Nacht. Ob in einem Gespräch, in einem stillen Gebet, durch einen kleinen ersten Schritt der Versöhnung, den niemand außer uns bemerkt – immer braucht es Zeit und Geduld.

„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu“, lautet das Jahresmotto der evangelischen Kirchen und Freikirchen in Deutschland für 2026. Die Fastenzeit könnte ja eine Einladung sein, sich wieder mehr Zeit für das Wesentliche zu lassen. Mal Überflüssiges weglassen und etwas Neues probieren, die Sinne schärfen und genauer hinschauen, hinhören und spüren, wo sich zarte Knospen neuen Lebens zeigen. Dazu gehört auch: Mehr aufs eigene Herz zu hören und sich weniger von anderen Meinungen bestimmen lassen. Mehr Stille und weniger Eile, mehr Aufmerksamkeit und weniger Ablenkung. Weniger Angst vor der Zukunft, dafür mehr Vertrauen auf den, der Zukunft verheißt und schafft.

Und dann geschieht etwas Merkwürdiges: Die Welt verändert sich nicht sofort – aber wir verändern unseren Blick. Und plötzlich entdecken wir mitten im grauen Alltag Zeichen des Lebens: ein ehrliches Lächeln, ein offenes Ohr, einen versöhnten Gedanken, einen Moment echter Ruhe. Bald beginnt da draußen der Frühling. Aber er kann auch innen beginnen, im eigenen Herzen und in der eigenen Seele.

Text: Lothar Scheel | Foto: Peggychoucair auf Pixabay

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