Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens

Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens Hier postet die Stabstelle für Kommunikation der Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens.

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens umfasst das Gebiet des ehemaligen Landes Sachsen in den Grenzen von 1922. Mit rund 647.238 Gemeindegliedern in 338 Kirchgemeinden, Kirchgemeindebünde und Kirchspiele. Junge und alte Menschen, Männer und Frauen beteiligen sich am kirchlichen Leben. An Höhepunkten des Lebens, bei guten Lebenserfahrungen wie in schwierigen Lebenssituationen ist die Ki

rche für die Menschen da. Sie bringt ihnen den christlichen Glauben im Alltag nahe und bemüht sich um helfende Begleitung und Unterstützung. Die sächsische Landeskirche stellt sich wie in früheren Zeiten den aktuellen Herausforderungen und den Lebensfragen des Volkes. Zugleich bewahrt sie eine reiche Tradition, die in der verdichteten Lebens- und Glaubenserfahrung offenbar geworden ist. Sie bemüht sich darum, religiöse Haltungen und Frömmigkeitsrichtungen als Reichtum zu nutzen. Neben vielen Aktivitäten in ganz Sachsen stehen Dresden und Leipzig besonders für den gewaltfreien Umbruch in der DDR. Die Friedensdekade mit der Aktion "Schwerter zu Pflugscharen" 1980/81, der Soziale Friedensdienst, wie das Friedensforum 1982, waren Dresdner Impulse für die christliche Friedensbewegung. Auch die Bewegung der Ökumenischen Versammlung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung, ein von der Basis getragenes, konfessionsübergreifendes Bemühen, die gesellschaftlichen Probleme der 80er Jahre neu zu bedenken und in der Öffentlichkeit zu diskutieren, nahm in Dresden ihren Anfang. Und die Demonstrationen hunderttausender Leipziger Bürger im Herbst 1989, im Anschluss an die montäglichen Friedensgebete in der Nikolaikirche, gaben mit den Anstoß, dass die Staatspartei auf ihre Macht verzichten musste.

"Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nic...
05/04/2026

"Aber der Engel sprach zu den Frauen: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt und seht die Stätte, wo er gelegen hat" (Matthäus 28, 5-6)

Die Osterkerze, die allein das Dunkel erhellt, erinnert uns an das erst leise, ungläubige Staunen der Frauen an Jesu Grab, als sie es leer fanden.
Doch dann wird dieses Licht weitergegeben, immer mehr Kerzen leuchten im Dunkel, immer heller wird der Morgen - und dann ist es Ostern. "Halleluja. Christus ist auferstanden!" schallt es laut durch die Kirche.

Das Leben siegt über den Tod! Wir müssen uns nicht fürchten! Seit vielen Jahrhunderten leben Christen aus dieser Hoffnung und tragen sie hinaus in die Welt - auch in diesem Jahr. Landesbischof Tobias Bilz sagt: "Ostern ist die göttliche Pointe nach dem Ende – und ein Fest, das Mut macht, widerständig und fröhlich werden lässt und Hoffnung schenkt.«

Gesegnete Ostern Euch allen!

Die Ostergottesdienste in Eurer Nähe findet ihr unter www.ostergottesdienste.de

Karfreitag. Der Tag der Kreuzigung Jesu auf dem Berg Golgatha ist für Christen einer der höchsten Feiertage im Kirchenja...
03/04/2026

Karfreitag.
Der Tag der Kreuzigung Jesu auf dem Berg Golgatha ist für Christen einer der höchsten Feiertage im Kirchenjahr.
Es ist ein Tag, an dem Jesu Leiden und Sterben im Zentrum steht und an dem uns Gewalt und Ausgeliefertsein, menschliche Grausamkeit und menschliche Ohnmacht vor Augen geführt werden.
Der Karfreitag ist kein leichter Feiertag. Er fordert uns heraus - zu Mitmenschlichkeit, zum Mit-Trauern, zum Mitleid, zu Stille. Er fordert uns auch auf zur Auseinandersetzung mit der Bedeutung, die Jesu Leiden und Sterben am Kreuz für uns hat.
Wir können wir das - anders als die Menschen, die damals mit Jesus litten - mit dem Wissen um das Osterwunder tun. Landesbischof Tobias Bilz formuliert es so: »Angesichts von Leid und Tod - spürbar in den Kriegen unserer Zeit und in den persönlichen Schicksalen vieler Menschen - halten Christen daran fest: Gottes Möglichkeiten enden nicht am Grab. Nichts ist so ausweglos wie der Tod - und zugleich ist nichts so hoffnungsvoll wie der Glaube, dass Gott ihn überwindet."

Wer heute einen Gottesdienst, ein Passionskonzert oder eine Andacht zur Sterbestunde Jesu besuchen möchte, findet eine Übersicht unter https://www.evlks.de/karfreitag

Heute ist Gründonnerstag.Der Name dieses Tages hat aber nichts mit der Farbe grün zu tun, sondern er leitet sich vom alt...
02/04/2026

Heute ist Gründonnerstag.
Der Name dieses Tages hat aber nichts mit der Farbe grün zu tun, sondern er leitet sich vom althochdeutschen Wort „gronan“ (greien, weinen) ab. Der Tag vor Karfreitag erinnert an das letzte Abendmahl, das Jesus gemeinsam mit seinen Jüngern feierte. Im Anschluss zog sich Jesus zum Gebet in den Garten Gethsemane zurück. Nach dem Verrat durch seinen Jünger Judas wurde er dort noch in der Nacht von den Römern gefangen genommen.

Viele Kirchgemeinden laden heute in Erinnerung an dieses letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern zu Gottesdiensten mit Abendmahl, zu Agape-Feiern oder zum Tischabendmahl mit Brot und Weintrauben ein.
Eine Übersicht über die Veranstaltungen heute Abend finden Sie unter https://www.evlks.de/gruendonnerstag

Gesegnete Weihnachten!Das wünschen wir Euch in diesem Jahr mit einer modernen Krippendarstellung. Sie wurde von Maxin St...
24/12/2025

Gesegnete Weihnachten!
Das wünschen wir Euch in diesem Jahr mit einer modernen Krippendarstellung. Sie wurde von Maxin Stollmayer gestaltet, die im Dezember ein Schülerpraktikum in der Öffentlichkeitsarbeit der Landeskirche absolviert hat.

Christus - das Licht der Welt, das aus der Krippe in die Welt strahlt! Gott - der auf die Erde mitten unter die Menschen kommt, als kleines Kind in einem Stall geboren. Kein furchteinflößender Herrscher, sondern ein Retter und Hoffnungsbote für die Menschen, die in Angst und Bedrängnis leben.

Möge das Licht aus der Krippe auch bis in Eure Herzen strahlen!

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;es kommt der Herr der Herrlichkeit!Dieses Adventslied ist die Nr. 1 im Evangelisc...
21/12/2025

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit;
es kommt der Herr der Herrlichkeit!

Dieses Adventslied ist die Nr. 1 im Evangelischen Gesangbuch und das Lied, mit dem die Adventszeit eröffnet wird. Wie kein anderes Lied stimmt es uns ein auf den Advent und die freudige Erwartung und Vorbereitung auf das Weihnachtsfest - das Kommen des Herrn der Herrlichkeit!
Es fordert uns auf, die Türen und Tore unserer Häuser und unserer Herzen weit aufzumachen, damit Gott einziehen kann: sanftmütig und barmherzig, Heil und Leben mit sich bringend, der Not der Welt ein Ende bereitend.

Der Text des Liedes knüpft an Psalm 24 an: „Machet die Tore weit und die Türen in der Welt hoch, dass der König der Ehren einziehe“. Geschrieben wurde es von Pfarrer Georg Weissel zur Einweihung der Altroßgärter Kirche in Königsberg am 2. Advent 1623. Erstmals gedruckt wurde das Lied 1642 in der Sammlung Preußischer Fest-Lieder. 1704 erschien es dann im „Geistreichen Gesang-Buch“ von Johann Anastasius Freylinghausen mit der Melodie, die heute bekannt ist. In dieser Version ist „Macht hoch die Tür“ in vielen Gesangbüchern auf der ganzen Welt vertreten und stimmt uns auf die Ankunft Christi ein:

Komm, o mein Heiland Jesu Christ,
meins Herzens Tür dir offen ist.
Ach zieh mit deiner Gnade ein;
dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit
den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr,
sei ewig Preis und Ehr.

Einen gesegneten 4. Advent!

Einen gesegneten 3. Advent!In manchen Familien gibt es im Advent die Tradition, am Tisch immer einen Teller für einen we...
14/12/2025

Einen gesegneten 3. Advent!
In manchen Familien gibt es im Advent die Tradition, am Tisch immer einen Teller für einen weiteren Gast hinzustellen. Für Jesus, auf dessen Ankunft wir im Advent warten. Oder vielleicht auch für jemand ganz anderes? Denn wer weiß schon, wann jemand zu Besuch kommt, den man vielleicht nicht erwartet hat, aber über den man sich unglaublich freut.
Manche bereiten sich auf Gäste vor: Da wird aufgeräumt, geputzt - ein guter Grund alles hübsch zu machen! Andere stört es überhaupt nicht, wenn es ein bisschen unaufgeräumt ist - dann ist es doch gerade gemütlich. Gastfreundlich sein kann man in beiden Fällen!
Seid Ihr vorbereitet auf Gäste? Auch auf Überraschungsgäste?
Vielleicht kommt ja sogar heute jemand vorbei... Oder Ihr geht mal auf einen Überraschungsbesuch wohin?

Heute ist der zweite Advent!Advent bedeutet Ankunft, meint aber eigentlich die Erwartung und Vorbereitung darauf. Mit An...
07/12/2025

Heute ist der zweite Advent!
Advent bedeutet Ankunft, meint aber eigentlich die Erwartung und Vorbereitung darauf.
Mit Ankünften haben wir alle Erfahrungen. Gerade mit denen auf dem Bahnhof. Egal ob wir selbst im Zug sitzen oder jemanden vom Zug abholen - ganz sicher ist es nie, ob der Zug pünktlich sein wird oder vielleicht sogar ganz ausfällt. Deshalb ist beim Warten auf die Ankunft neben der Vorfreude meist auch etwas Ungewissheit und Anspannung im Spiel.
Mit dem Advent ist das anders! Da können wir uns darauf verlassen, dass Weihnachten wird! Gottes Ankunft auf Erden ist gewiss.
Einen gesegneten 2. Advent Euch allen!

✨ Es ist Advent! ✨Aber ist das schon die Ankunftszeit? 🤔Das Wort Advent geht auf das lateinische „adventus“ zurück, das ...
30/11/2025

✨ Es ist Advent! ✨
Aber ist das schon die Ankunftszeit? 🤔

Das Wort Advent geht auf das lateinische „adventus“ zurück, das übersetzt „Ankunft“ heißt. Der Advent ist die Zeit der Vorbereitung und der Erwartung der Ankunft. Aber es ist noch nicht die Ankunftszeit!

Diese ist die Geburt Christi, die wir zu Weihnachten feiern. Denn wir Christen glauben, dass Gott in Jesus Christus Mensch geworden ist und uns so ganz nah kommt. Mit dem Weihnachtsfest feiern wir Gottes Ankunft auf Erden – und im Advent bereiten wir uns auf diese Ankunftszeit vor.

Heute denken wir beim Advent an Weihnachtsmarkt und Glühwein, Lichterglanz und Plätzchenbacken. Traditionell war die Adventszeit für Christen eigentlich eine Zeit der Buße und der Einkehr, die der geistlichen Vorbereitung auf Weihnachten diente, ähnlich wie die Fastenzeit vor Ostern. Dies umfasste oft das Fasten und den Verzicht auf Feierlichkeiten.

Auch wenn dies für uns heute nicht mehr so richtig vorstellbar ist, so können wir uns doch selbst fragen: Wie bereite ich mich eigentlich auf das Weihnachtsfest vor? Was ist mir dabei wichtig und was will ich in diesem Jahr vielleicht einmal anders machen? Wo werde ich meine Parkuhr zu Weihnachten auf „Ankunftszeit“ stellen können?

Jetzt aber erst einmal einen gesegneten 1. Advent! 🕯️

Die 80 Mitglieder der 28. Ev.-Luth. Landessynode Sachsens kommen heute zur Herbsttagung im Haus der Kirche Dresden (Drei...
14/11/2025

Die 80 Mitglieder der 28. Ev.-Luth. Landessynode Sachsens kommen heute zur Herbsttagung im Haus der Kirche Dresden (Dreikönigskirche) zusammen. Der Tag ist für die Arbeit in Ausschüssen vorgesehen. Am Abend wird gemeinsam Gottesdienst gefeiert. Alle Informationen zum Livestream und der Berichterstattung wird im Laufe des Tages auf der Webseite (https://www.evlks.de/) zu finden sein.

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