04/02/2026
Maria 2.0 eher unzufrieden mit Ergebnissen des synodalen Wegs
In der vergangenen Woche hat die letzte Synodalversammlung in Stuttgart stattgefunden. Angereist waren auch Vertreterinnen von Maria 2.0 und Mitglieder der kfd aus ganz Deutschland, um auf ihre Unzufriedenheit mit den bisherigen Ergebnissen aufmerksam zu machen. Die Erklärung „Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht“ zeigt, was mit dem Synodalen Weg in Deutschland angestoßen wurde, aber auch, woran weiterhin gearbeitet werden muss. „Da ist also nichts beendet worden, ganz im Gegenteil, jetzt muss in der Synodalkonferenz Butter bei die Fische“, sagt Raphaela Blümer von Maria 2.0 Drensteinfurt. „Dafür stehen wir mit unserem Schrittgebet auch hier in Drensteinfurt vor der Kirche!“ Mit Blick auf die Synodalkonferenz sieht Birgit Laubrock einen Hoffnungsschimmer: „Die guten beschlossenen Grund- und Handlungstexte, über die Schwester Katharina Kluitmann vergangenes Jahr bei uns im Predigerinnengottesdienst sprach, sind ein Schritt hin zu einer Erneuerung der Kirche. Jetzt tragen wir Laiinnen dies in die Bistümer“, fügt die studierte Theologin Birgit Laubrock hinzu. „Hinter die Synodalität gehen weder kfd-Frauen noch Maria 2.0 je wieder zurück,“ sehen sich Laubrock und Blümer als Mitglieder des katholischen Frauenverbandes gut unterstützt. Beide laden zum nächsten Schrittgebet am Donnerstag, 5.2. um 19 Uhr vor St. Regina herzlich ein.