Christ:innen gegen Rechts - Arbeitskreis der Ev. Kirche in Dortmund

Christ:innen gegen Rechts - Arbeitskreis der Ev. Kirche in Dortmund Der Arbeitskreis der Evangelischen Kirche in Dortmund trifft sich drei- bis viermal jährlich. Der Arbeitskreis soll sich drei- bis viermal jährlich treffen.

Die Evangelische Kirche in Dortmund ist seit vielen Jahren gegen Rechtsextremismus aktiv. In den Kirchengemeinden und Gruppen gibt es viele, die sich an dieser Stelle engagieren. Die Kirche arbeitet im Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus mit; der Kirchenkreis West hat im Blick auf Dorstfeld das Thema zu seinem Schwerpunkt erklärt, Kirchengemeinden beteiligen sich schon seit Jahren an dezentralen Aktivitäten zu den Aufmarschtagen. Außerdem haben wir eine eigene Kampagne: Nächstenliebe
verlangt Klarheit! "Christ*innen gegen Rechtsextremismus" ist eine Vernetzung der Aktiven und Interessierten innerhalb der Evangelischen Kirche. Wir wollen eine Gelegenheit schaffen, sich über Gemeindegrenzen hinweg auszutauschen, Hintergrundinformationen zu bekommen, sich gegenseitig zu unterstützen oder auch gemeinsame Aktionen zu verabreden. Außerdem wollen wir das Thema innerhalb der Kirche stärker verankern und nach außen hin
ein Zeichen setzen.

07/09/2026
04/09/2026

Tolle Aktion, klare Botschaft! Die Evangelische Jugend Magdeburg hat keine Mühen gescheut, um das EKM-Banner gut sichtbar aufzuhängen. Herzlichen Dank! ❤❤❤

📷 Elisabeth Hamann

Seilgarten-Magdeburg-pädagogisch auf Draht

Spannend! Anstoß zum Dialog – wir feiern 20-jähriges Jubiläum!
03/09/2026

Spannend! Anstoß zum Dialog – wir feiern 20-jähriges Jubiläum!

31/08/2026

Es ist nicht christlich …

Zurzeit gibt es öfters die Frage, wie Glaube und Politik sich zueinander verhalten.

Als Christin, als Christ kann man politisch unterschiedlichster Meinung sein.

Es ist nicht die Aufgabe der Kirche, sich parteipolitisch einzumischen.

Aber es ist unsere Aufgabe, ethische Orientierung zu geben und rote Linien zu benennen. Deshalb:

Zur Orientierung:

Es ist nicht christlich, völkisches Denken oder Nationalismus zu verbreiten.

Es ist nicht christlich, die Verbrechen der NS-Zeit zu verharmlosen.

Es ist nicht christlich, Menschen verächtlich zu machen, nur weil sie irgendwie anders aussehen oder leben.

Es ist nicht christlich, die menschen-gemachte Zerstörung von Gottes Schöpfung zu leugnen.

Es ist nicht christlich, das Kreuz Jesu Christi für Ausgrenzung und Hass zu missbrauchen.

Es ist nicht christlich, antidemokratischen Herrschern wie Trump oder Putin nachzulaufen.

Es ist nicht christlich, freie Wissenschaft, Medien, Rechtsprechung pauschal zu diffamieren.


Das alles ist nicht christlich, und es ist auch nicht konservativ.

Das ist schlicht extremistisch, es spaltet und es schadet.

Christlich ist dagegen: sich um Schwache kümmern, das Gemeinwohl stärken, sich für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einsetzen.

Es gibt viele Probleme, die wir gegenwärtig haben: soziale Gerechtigkeit, Sicherung von Arbeitsplätzen, Frieden, Klima, gelingende Integration, Rente u.a.

Darüber müssen wir gemeinsam politisch diskutieren – im offenen, demokratischen Ringen um die beste Lösung.

04/07/2026
Das war war 33 genauso! Es reicht!!!
02/07/2026

Das war war 33 genauso! Es reicht!!!

Die AfD filmt, wie sie Migranten in Gelsenkirchen die Straße putzen lässt. Ein Pfarrer schlägt Alarm. So reagieren Betroffene.

30/06/2026

Ulrich Siegmund zeigt sich lächelnd als freundliches Gesicht der AfD. Aber in seinem Umfeld sitzen Rechtsextremisten und Neonazis, seine knallharte Politik stellte er schon beim Geheimtreffen in Potsdam vor.

01/06/2026

Wenn aus Worten Taten werden, ist es zu spät 😔

Wir erinnern heute an den Regierungspräsidenten von Kassel, Walter Lübcke (CDU), der auf seiner eigenen Terrasse in der Nacht vom 01. auf den 02. Juni 2019 von einem Rechtsextremisten erschossen wurde.

Zuvor war der CDU-Politiker aufgrund einer Rede angefeindet worden, in der er sich für Geflüchtete und ihre Rechte einsetzte. Er verteidigte die Aufnahme von Geflüchteten und begründete dies mit dem Gebot der Nächstenliebe und mit Verweis auf das Grundgesetz. Das brachte ihm viel Hass und Hetze aus rechtsextremen Kreisen ein.

Die Neonazi-Szene - in die sich auch sein Mörder, Stephan E. einordnen lässt - tolerierte diese „Politik der Weltoffenheit“ nicht. Es kursierte die Verschwörungserzählung, das Ziel dieser Politik sei, die deutsche Bevölkerung „auszutauschen“.

Der Mord an Walter Lübcke ist nur eines der vielen erschreckenden Beispiele dafür, wie rechtsextreme Propaganda und Verschwörungstheorien zu tödlicher Gewalt führen können!

Politikerinnen werden immer wieder attackiert. Viele ziehen sich zum eigenen Schutz oder dem ihrer Familie aus der Politik zurück. Das ist eine Gefahr für unsere Demokratie. Und das Ausmaß ist gewaltig: 2025 wurden mehr als 5000 Straftaten verzeichnet, die sich gegen Repräsentantinnen n und Mitglieder von Parteien richteten.

Wir dürfen nicht zulassen, dass eine Ideologie, die zu Hass und Gewalttaten führt, heute ihren Platz in unserer Gesellschaft und auch in den Parlamenten finden kann. Wer sich öffentlich für Menschenrechte ausspricht, sollte niemals um sein/ihr Leben fürchten müssen!

Solche Taten sind kein Einzelfall und wir dürfen nie vergessen 🖤

Gedenken wir heute Walter Lübcke – und stehen wir gemeinsam auf gegen Hass und Gewalt. Teile diesen Post, wenn ihr mit uns sagt: .

Adresse

JägerStr. 5
Dortmund
44145

Webseite

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Christ:innen gegen Rechts - Arbeitskreis der Ev. Kirche in Dortmund erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Kultstätte Kontaktieren

Nachricht an Christ:innen gegen Rechts - Arbeitskreis der Ev. Kirche in Dortmund senden:

Verknüpfungen

Teilen