Christ:innen gegen Rechts - Arbeitskreis der Ev. Kirche in Dortmund

Christ:innen gegen Rechts - Arbeitskreis der Ev. Kirche in Dortmund Der Arbeitskreis der Evangelischen Kirche in Dortmund trifft sich drei- bis viermal jährlich. Der Arbeitskreis soll sich drei- bis viermal jährlich treffen.

Die Evangelische Kirche in Dortmund ist seit vielen Jahren gegen Rechtsextremismus aktiv. In den Kirchengemeinden und Gruppen gibt es viele, die sich an dieser Stelle engagieren. Die Kirche arbeitet im Dortmunder Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus mit; der Kirchenkreis West hat im Blick auf Dorstfeld das Thema zu seinem Schwerpunkt erklärt, Kirchengemeinden beteiligen sich schon seit Jahren an d

ezentralen Aktivitäten zu den Aufmarschtagen. Außerdem haben wir eine eigene Kampagne: Nächstenliebe
verlangt Klarheit! "Christ*innen gegen Rechtsextremismus" ist eine Vernetzung der Aktiven und Interessierten innerhalb der Evangelischen Kirche. Wir wollen eine Gelegenheit schaffen, sich über Gemeindegrenzen hinweg auszutauschen, Hintergrundinformationen zu bekommen, sich gegenseitig zu unterstützen oder auch gemeinsame Aktionen zu verabreden. Außerdem wollen wir das Thema innerhalb der Kirche stärker verankern und nach außen hin
ein Zeichen setzen.

01/06/2026

Wenn aus Worten Taten werden, ist es zu spät 😔

Wir erinnern heute an den Regierungspräsidenten von Kassel, Walter Lübcke (CDU), der auf seiner eigenen Terrasse in der Nacht vom 01. auf den 02. Juni 2019 von einem Rechtsextremisten erschossen wurde.

Zuvor war der CDU-Politiker aufgrund einer Rede angefeindet worden, in der er sich für Geflüchtete und ihre Rechte einsetzte. Er verteidigte die Aufnahme von Geflüchteten und begründete dies mit dem Gebot der Nächstenliebe und mit Verweis auf das Grundgesetz. Das brachte ihm viel Hass und Hetze aus rechtsextremen Kreisen ein.

Die Neonazi-Szene - in die sich auch sein Mörder, Stephan E. einordnen lässt - tolerierte diese „Politik der Weltoffenheit“ nicht. Es kursierte die Verschwörungserzählung, das Ziel dieser Politik sei, die deutsche Bevölkerung „auszutauschen“.

Der Mord an Walter Lübcke ist nur eines der vielen erschreckenden Beispiele dafür, wie rechtsextreme Propaganda und Verschwörungstheorien zu tödlicher Gewalt führen können!

Politikerinnen werden immer wieder attackiert. Viele ziehen sich zum eigenen Schutz oder dem ihrer Familie aus der Politik zurück. Das ist eine Gefahr für unsere Demokratie. Und das Ausmaß ist gewaltig: 2025 wurden mehr als 5000 Straftaten verzeichnet, die sich gegen Repräsentantinnen n und Mitglieder von Parteien richteten.

Wir dürfen nicht zulassen, dass eine Ideologie, die zu Hass und Gewalttaten führt, heute ihren Platz in unserer Gesellschaft und auch in den Parlamenten finden kann. Wer sich öffentlich für Menschenrechte ausspricht, sollte niemals um sein/ihr Leben fürchten müssen!

Solche Taten sind kein Einzelfall und wir dürfen nie vergessen 🖤

Gedenken wir heute Walter Lübcke – und stehen wir gemeinsam auf gegen Hass und Gewalt. Teile diesen Post, wenn ihr mit uns sagt: .

Heute auf dem Alten Markt:77. Jahrestag des Grundgesetzes. Ein Grund zu feiern 🙌
23/05/2026

Heute auf dem Alten Markt:
77. Jahrestag des Grundgesetzes. Ein Grund zu feiern 🙌

22/05/2026
18/05/2026

Wir feiern unser Grundgesetz!

Heute bei Dortbunt!
10/05/2026

Heute bei Dortbunt!

Am 23. Mai feiert Deutschland sein Grundgsetz - und Dortmund feiert mit! Aktion, Musik, Reden und Austausch in der Dortm...
08/05/2026

Am 23. Mai feiert Deutschland sein Grundgsetz - und Dortmund feiert mit! Aktion, Musik, Reden und Austausch in der Dortmunder Innenstadt auf dem alten Markt - seid dabei!

24/04/2026

Das Landgericht Köln hat dem rechtspopulistischen Portal NiUS per Beschluss vom 21. April 2026 mehrere Falschbehauptungen über die Kantinenpächterin der Dortmunder Bundesagentur für Arbeit, Selvi Aksünger, untersagt. Zudem darf das Portal mehrere Fotos nicht weiter …

22/04/2026

Am vergangenen Donnerstag (16. April 2026) haben zwei junge Neonazis die Tür des Wohnhauses des Studierendenpfarrers in Cottbus aufgebrochen, sind über mehrere Stockwerke bis zu seiner Wohnungstür vorgedrungen und haben dort randaliert. 

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