Die Mitglieder der Tariqa haben sich bewusst entschieden, den Weg zu Gott zu gehen, den Weg der Selbsterkenntnis und damit der Gotteserkenntnis. Er ist der notwendige Orientierungs- und Bezugspunkt auf dem manchmal recht steinigen Weg zu sich selbst und ist Stellvertreter von Pir Dschalal ed-din Rumi qs.. Scheich Abdullah Halis Efendi, seine Frau Nuriye Hanim Efendi und sein Schüler Scheich Hamza
Efendi öffnen die Tür zu der Tradition der Lehrer und Schüler, durch die wir eintreten können, um einen Weg zu beschreiten, der seit Hunderten von Jahren gegangen wird. Die Tariqa bildet eine Art geschützten Raum, in dem nach dem Prinzip des Adab miteinander umgegangen wird und schafft so eine Umgebung, in der Gottes Gegenwart spürbar ist. Wer Teil dieser Gemeinschaft werden möchte, kann als Gast an verschiedenen Veranstaltungen in Trebbus/ Brandenburg oder in Roderath/Eifel teilnehmen. Man lernt dort die für die Tariqa typischen Verhaltensweisen kennen und beginnt vielleicht selbst zu praktizieren. Der Eintritt in die Tariqa erfolgt über den Bund. Er setzt nicht nur das Vertrauen in den Scheich voraus, sondern auch den Willen des Schülers, lernen zu wollen. Wer in die Tariqa eintritt wird zur Murida bzw. Ein Murid ist ein Suchender, ein Forschender. Er erforscht sich selbst, beobachtet das eigene Verhalten und seine Reaktionen. Meditationen und Übungen führen den Suchenden auf den Weg, Regeln und Aufgaben helfen ihm, sich zu orientieren bis nach und nach das eigene Wesen sichtbar wird. Mit der inneren Klarheit wächst die Erkenntnis und Verbundenheit mit der gesamten Schöpfung und wir erfahren, wie wir Gott in uns begegnen können.