29/05/2026
„Wer glaubt, ist nie allein“: Ein einfacher Satz aus einem unserer Reiselieder (im Übrigen das Lied des Papstbesuches 2006 in Bayern), das wir mehrmals in den gefeierten Messen gesungen haben. Ein Satz, der sich spürbar von Tag zu Tag mehr zum inoffiziellen Motto unserer Pilgerreise entwickelt hat: Spürbar, weil wir auf den Spuren der heiligen Apostel Petrus und Paulus unterwegs waren und erleben durften, wie viele Menschen in den vergangenen 2000 Jahren Christus nachgefolgt sind und bis heute nachfolgen. Spürbar aber auch, weil auf einen schüchternen Beginn der Reise eine angenehme, mitreißende Gruppendynamik folgte, die in einer emotional ergreifenden Abschlussmesse in Santa Maria Maggiore ihren Höhepunkt fand.
Viele nette, kleine Anekdoten über die gesamte Woche verteilt, ließen die Pilgerreise zu einer gelungenen Zeit werden: Vom dringenden Wasserbedürfnis von über 20 Personen, um sich eventuell doch noch auf die Kuppel des Petersdoms zu schmuggeln (hat leider nicht geklappt…) über einen garantiert regenfreien Nachmittag, wie uns die Stadtführerin versicherte, der in einer ordentlichen Dusche endete, bis zu sehr unterhaltsamen Abenden in Kleingruppen an der Hotelbar und in der Stadt hat jede/-r ihre/seine ganz persönlichen kleinen Highlights gesammelt.
Die besondere Stimmung bei der Abschlussmesse in der Capella Cesi in Santa Maria Maggiore ließ einige Augen feucht werden und uns alle spüren, dass die Stadtkirche Dachau zusammenwächst und lebt. Nach ein bisschen Freizeit erfolgte eine reibungslose Heimreise am Ende einer traumhaften, erlebnisreichen und anstrengenden Woche. Zum Schluss bleibt nicht mehr viel zu sagen, vor allem aber an unsere Reiseleitung Christian Ulbrich für die Betreuung und Organisation: Allora, grazie mille!