Bärbel Amels GenerationenBeratung

Bärbel Amels GenerationenBeratung "Für das gute Gefühl, alles geregelt zu haben". Mit einem persönlichen Notfallkonzept, das Dich und Dazu gehören u.a. Wer soll wann was dürfen.

Ganzheitliche und bedürfnisorientierte Notfall- & Abschiedsplanung

Ich plane, koordiniere und erstelle mit Dir und Deiner Familie Euer individuelles und rechtssicheres Notfall- & Abschiedskonzept - damit Ihr in jeder Situation allzeit handlungsfähig bleibt, unabhängig vom Staat und Euch jederzeit gegenzeitig vertreten dürft. die Themen:

* Vorsorgevollmacht,
* Betreuungsverfügung,
* Sorgerechtsverfügung,
* Patientenverfügung,
* COVID-19-Erklärung
* Bestattungsverfügung & -wünsche
* Auswahl des Bestatters
* Bestattungsvorsorge
* Testament
* Nachlass
* Vermögenssicherung
* Pflegesituation
* Patchworkfamilie
* Notfallordner
* Handungsleitfaden für die Familie. Wir durchleuchten gemeinsam Eure familiäre Situation bezüglich Haftung, Vertretung, Finanzen, Erbe, Testament & Nachlass. Wer ist mit wem rechtlich, finanziell und emotional vernetzt? Und 'wasxsoll bleiben?'
Auch das Vorbereitet-Sein bzgl Bestattung, was alles möglich ist und was Du Dir wünschst, schauen wir uns an. Ebenso die rechtzeige Auswahl des Bestatters
Am Ende erstellen wir einen Handlungsleitfaden für Eure Familie und Angehörige - für den Notfall, den Fall einer plötzlichen Erkrankung und den Todesfall. Empathisch, ganzheitlich & professionell - für Dein gutes Gefühl, alles geregelt zu haben.

Das Thema Sterbehilfe bzw selbstbestimmtes Sterben wird immer öffentlicher und vor allem immer wichtiger. Denn es geht n...
04/09/2026

Das Thema Sterbehilfe bzw selbstbestimmtes Sterben wird immer öffentlicher und vor allem immer wichtiger. Denn es geht nicht nur um den selbstbestimmten Todeszeitpunkt sondern generell um die letzte Lebensphase und die Wünsche, Gedanken und Ängste, die damit verbunden sind

Menschenwürde sei nun weniger geschützt

Ein wunderbarer Beitrag. Ein Hospiz ist nicht der Abschiebeort zum Sterben.. Es ist ein Ort voller Leben, Würde und der ...
01/09/2026

Ein wunderbarer Beitrag. Ein Hospiz ist nicht der Abschiebeort zum Sterben.. Es ist ein Ort voller Leben, Würde und der bestmöglichen Lebensqualität für jeden, der lebensverkürzt erkrankt ist. Oft hört man von den Gästen (so werden dort die Bewohner genannt) und ihren Angehörigen, es war die beste Zeit, die man gemeinsam hatte.

🕯️ Wer kommt ins Hospiz – und wann ist der richtige Zeitpunkt?

Letzte Woche haben wir erklärt,
was ein Hospiz wirklich ist.
Heute gehen wir einen Schritt weiter.

Denn eine der häufigsten Fragen,
die wir hören, lautet:

„Wann ist der richtige Zeitpunkt
für ein Hospiz?"

Und die ehrliche Antwort ist:
Oft früher, als die meisten denken. 💚

---

Wer kommt zu uns?

Menschen mit einer unheilbaren Erkrankung,
deren Lebenserwartung
auf wenige Wochen oder Monate
begrenzt ist.

Häufig sind es Menschen mit:
Krebserkrankungen.
Herzerkrankungen.
Lungenerkrankungen wie COPD.
Neurologischen Erkrankungen
wie ALS oder Demenz.
Und anderen schweren,
fortgeschrittenen Erkrankungen.

Aber – und das ist wichtig:
Es geht nicht um die Diagnose allein.
Es geht um den Menschen dahinter.
Um seine Wünsche.
Um seine Bedürfnisse.
Um das, was ihm
in dieser letzten Lebensphase
wirklich wichtig ist. 🌿

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Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Viele Menschen kommen zu uns,
wenn die Situation zuhause
nicht mehr zu bewältigen ist.
Wenn Angehörige erschöpft sind.
Wenn Schmerzen nicht mehr
alleine kontrolliert werden können.
Wenn die Pflege
professionelle Unterstützung braucht.

Aber ehrlich gesagt –
wir wünschen uns,
dass Menschen früher kommen.

Nicht weil das Ende nah ist.
Sondern weil wir dann
noch mehr Zeit haben.
Zeit, den Menschen kennenzulernen.
Zeit, seine Wünsche zu erfüllen.
Zeit, Lebensqualität zu schenken –
nicht nur in den letzten Tagen,
sondern in den letzten Wochen
und Monaten. 🕯️

📞 02361 / 609316
📍 Feldstraße 32, 45661 Recklinghausen
🌐 www.franziskus-hospiz.de

Haben Sie Fragen?
Schreiben Sie uns gerne
in die Kommentare. 💛

Ihr Hospiz zum hl. Franziskus 🕯️

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⬇️ Biolink: https://franziskushospiz.bio.link
👨🏼‍💻 Michael Sawala
🤖🤖🤖 KI-gestützt erstellt

𝗦𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁𝗯𝗲𝘀𝘁𝗶𝗺𝗺𝘁𝗲𝘀 𝗦𝘁𝗲𝗿𝗯𝗲𝗻 – 𝗩𝗼𝗿𝘁𝗿𝗮𝗴Wie soll mein Lebensende einmal aussehen?Eine Frage, die in meinen Beratungen und Begl...
31/08/2026

𝗦𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁𝗯𝗲𝘀𝘁𝗶𝗺𝗺𝘁𝗲𝘀 𝗦𝘁𝗲𝗿𝗯𝗲𝗻 – 𝗩𝗼𝗿𝘁𝗿𝗮𝗴

Wie soll mein Lebensende einmal aussehen?

Eine Frage, die in meinen Beratungen und Begleitungen oft eine zentrale Rolle spielt. Sich damit auseinanderzusetzen – möglichst zu einem Zeitpunkt, an dem wir noch selbst entscheiden und unsere Wünsche äußern können, ist eine wertvolle Voraussetzung für eine ganzheitliche Notfall- & Abschiedsplanung

Wenn wir über ein selbstbestimmtes Lebensende sprechen, gehört irgendwann auch die Frage dazu, ob Selbstbestimmung bis zum eigenen Todeszeitpunkt reichen kann.

Der assistierte Suizid ist ja spätestens seit dem gemeinsamen Tod der Kessler-Zwillinge im vergangenen Jahr sehr "öffentlich".

Jedoch ist dies ein hochsensibles und kontrovers diskutiertes Thema, das ethische, rechtliche und gesellschaftliche Fragen aufwirft.

Aber selbstbestimmtes Sterben ist so viel mehr.

Denn wenn ich mit Menschen über ihr Lebensende spreche, geht es sehr oft um ganz andere Fragen: Was passiert, wenn ich schwer krank werde? Wenn ich pflegebedürftig oder dement werde? Wenn ich nicht mehr selbstständig leben kann? Wie viel Abhängigkeit kann und möchte ich aushalten? Was bedeutet Lebensqualität für mich? Welche medizinischen Behandlungen möchte ich – und welche nicht?

Und was können wir eigentlich heute schon tun, damit unsere Vorstellungen und Wünsche später auch berücksichtigt werden?

Genau darum geht es an diesem Abend.

Um Patientenverfügung und Vorsorge. Um Palliativversorgung und Hospiz. Um den assistierten Suizid und die rechtliche Situation in Deutschland. Aber auch um Ängste, Wünsche und die sehr persönlichen Vorstellungen davon, was ein gutes und möglichst selbstbestimmtes Lebensende für jeden Einzelnen von uns bedeuten kann.

Ich möchte in meinem Vortrag informieren, unterschiedliche Perspektiven zeigen und vor allem Raum für die Fragen schaffen, auf die es nicht immer eine eindeutige Antwort gibt.

Ich freue mich auf Dein Kommen.

📍 Salon der leisen Töne · 40477 Düsseldorf
📅 7. Oktober 2026
⏰️ 19 Uhr
🎟 Anmeldung an [email protected]
💰 € 15,-

Spende an TrauBe Köln e.V.

VORTRAG
SELBSTBESTIMMTES STERBEN
LEBENSENDE

Was soll von mir bleiben?Dolly Parton hinterlässt ein Vermögen von ca. 450 Mio $. Es hätte vermutlich sogar noch größer ...
29/08/2026

Was soll von mir bleiben?
Dolly Parton hinterlässt ein Vermögen von ca. 450 Mio $. Es hätte vermutlich sogar noch größer sein können.
Denn sie, die in großer Armut aufgewachsen ist, hat ihr Leben lang nicht nur verdient. Sie hat gegeben.
Millionen für Bildung, med. Forschung und Menschen in Not. Mit ihrer Imagination Library hat sie dafür gesorgt, dass mehr als 300 Millionen Bücher kostenlos bei Kindern ankamen.

Aber ist ihr Vermögen wirklich das Wertvollste, was sie hinterlässt?
Seit ihrem Tod nimmt die Welt auf eine Weise Abschied, die mich sehr berührt.
Am Buckingham Palace spielt die Band der Coldstream Guards „9 to 5“. Das Empire State Building leuchtet ihr zu Ehren pink. Harry Styles singt mit Tausenden Menschen „I Will Always Love You“. Und Menschen auf der ganzen Welt erinnern sich nicht nur an ihre Musik, sondern an ihre Wärme, ihren Humor, ihre Großzügigkeit und daran, was sie für andere getan hat.

Eine Frau, die Menschen über gesellschaftliche und politische Grenzen hinweg erreicht hat. Was für ein Vermächtnis!

Natürlich hinterlässt Dolly Parton Geld, Unternehmensanteile und die Rechte an ihren Songs. Aber ihr eigentlicher Nachlass lässt sich nicht in Dollar beziffern. Es sind ihre Lieder. Die Menschen, denen sie geholfen hat. Das, was sie angestoßen und verändert hat.

Die Frage ist und bleibt: Was soll von mir bleiben? Das ist mehr als "Was werde ich einmal vererben?" Woran sollen sich Menschen erinnern? Welche Werte, Geschichten & Gedanken möchte ich weitergeben? Was möchte ich vielleicht schon zu Lebzeiten bewirken?

Genau diese Fragen gehören auch in eine gute Abschiedsplanung. Deshalb spreche ich in meinen Beratungen nicht nur über Vollmachten, Patientenverfügungen, Testamente, Vermögen oder Bestattungswünsche. Ich gebe auch Raum für das, was sich in keinem Dokument vollständig festhalten lässt. Denn es geht nicht nur um die Regelung, was nach unserem Tod mit unserem Besitz geschieht. Wir können auch mitgestalten, was von uns bleibt.

Dolly Parton hat darauf eine beeindruckende Antwort und uns gleichzeitig eine Vorlage gegeben.

Hast Du Dir schon Gedanken darüber gemacht, was von Dir bleiben soll?

TESTAMENT
WASSOLLBLEIBEN
VERMÄCHTNIS

Die Sommerpause nähert sich dem Ende. Die Salongespräche stehen in den Startlöchern für die Herbstrunde.Für alle, die di...
25/08/2026

Die Sommerpause nähert sich dem Ende. Die Salongespräche stehen in den Startlöchern für die Herbstrunde.

Für alle, die die Salongespräche noch nicht kennen: An jedem 2. Mittwoch im Monat öffne ich die Türen zu meinem Salon der leisen Töne in Düsseldorf-Pempelfort. Ich lade jeden herzlich ein zu einem Austausch zu den Themen Sterben, Tod & Trauer & das Vorbereitet-Sein darauf.

Bewusst ist ein Kommen kostenfrei & ohne vorherige Anmeldung möglich, denn ich möchte die Hemmschwelle niedrig halten, vorbeizukommen und sich vielleicht einfach nur dazuzusetzen und zuzuhören. Oder etwas zu erzählen. Oder in den Austausch mit anderen zu kommen. Oder ein paar Impulse von mir mitzunehmen. Es geht mir vor allem darum, das Tabu zu brechen und dem Themenkomplex Sterben, Tod & Trauer Raum zu geben.

Jedes Mal gebe ich ein Thema vor, manchmal lade ich auch jemanden ein, wie zB jetzt im November Anne Krämer, die mit uns über das spannende Thema der Ahnenforschung spricht und die Bedeutung darüber, was wir von unseren Ahnen "erben" und auch, was wir eines Tages weitergeben möchten. Vererben ist nicht ausschließlich auf materielle Dinge und Geld bezogen.

Am 9.September starten wir erst einmal mit den sehr wichtigen Themen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung..

In der Grafik siehst Du die einzelnen Termine mit den jeweiligen Themen.

Ich freue mich, wenn Du dabei bist.

SALONGESPRÄCHE
STERBEN
VORSORGE

22/08/2026

Dieter von Levetzow hat sein Ableben perfekt vorbereitet und dann kommt wohl doch alles anders. Weil der Friedhof in Kleve bald nicht mehr da ist.

Heute ist MementoTag. Ein Tag, an dem wir an unsere Endlichkeit erinnert werden. Ich mag diesen Tag. Er erinnert uns dar...
08/08/2026

Heute ist MementoTag. Ein Tag, an dem wir an unsere Endlichkeit erinnert werden.

Ich mag diesen Tag. Er erinnert uns daran: Wir leben. Und das ist endlich. Deswegen bin ich schon zum sechsten Mal dabei – jedes Jahr mit einem anderen Angebot, aber immer mit demselben Anliegen, dem Themenkreis Sterben, Tod & Abschied einen bewussten Raum zu geben.

Bei mir geht es am diesjährigen Memento-Tag um die Begleitung alter Eltern. Ich selber bin seit 5 Monaten Vollwaise und ich habe meine Mutter sehr intensiv begleitet bis zu ihrem letzten Atemzug. Das ist noch nicht lange her, das steckt noch sehr tief in mir.

Wenn Eltern alt werden, dreht sich so vieles um. Wir übernehmen Verantwortung, oft für alles. Arzttermine, Anrufe, Entscheidungen, Begleitungen, Da-Sein, Gespräche, Ängste, Erschöpftsein, Hoffnung, Trauer. Das alles bestimmt unseren Alltag und kostet Kraft, Nerven & höhlt uns aus.

Was ich aber auch gerade erfahre: Das Thema hört nicht mit dem Tod auf. Die Beziehung zu unseren Eltern verändert sich natürlich, wenn sie nicht mehr da sind. Aber dieses Begleiten – das bekommt danach noch mal eine ganz andere Bedeutung. Es kannn einen Unterschied machen, ob man diese Zeit bewusst erlebt hat - wenn möglich. Ob man dafür gesorgt hat, dass es auch schöne Momente gibt. Am Ende bleiben nicht nur die Krankenhausflure, die schweren Tage, die Bilder vom Sterben. Auch die Momente, in denen ich bewusst hingehört und gespürt habe. Die kleinen, guten Erinnerungen, die ich mir nicht selbst überlassen, sondern aktiv geholt habe, solange noch Zeit dafür war.
Und die Demut, diese elementare Erfahrung, Eltern beim Sterben zu begleitet,"anvertraut" zu bekommen.

Begleitung ist anstrengend. Und sie ist ein Geschenk. Beides kann gleichzeitig sein das ist kein Widerspruch.

Deswegen biete ich heute, am MementoTag, ein kostenloses Online-Meeting an, zum Thema "Alte Eltern begleiten". EIne Anmeldung ist noch bis 16 Uhr möglich. Wenn Du gerade selbst in einer ähnlichen Situation steckst – schreib mir gern, ich freu mich, wenn Du dabei bist.

Und auf der Seite vom Memento Tag kannst Du Dich informieren, was es heute noch für wunderbare Angebote gibt.

MEMENTOTAG

Noch eine Woche bis zum Memento Tag - end-lich leben.An diesem Tag steht unsere Endlichkeit im Fokus und viele Aktionen,...
01/08/2026

Noch eine Woche bis zum Memento Tag - end-lich leben.

An diesem Tag steht unsere Endlichkeit im Fokus und viele Aktionen, Veranstaltungen und Meetings finden off- und online am 8.08.2026 in Deutschland, Österreich und der Schweiz statt. Es geht darum, den Themen Sterben, Tod und Trauer aus den unterschiedlichsten Perspektiven heraus einen bewussten Platz an diesem Tag zu geben.

Ich bin zum 6. Mal dabei und habe mich dieses Jahr für das Thema "Alte Eltern begleiten" entschieden, hier einen Raum zu öffnen.

Wenn Du auch alte Eltern begleitet und unterstützt, lade ich Dich herzlich zu meinem kostenfreien Zoom-Meeting ein.

Bitte melde Dich per Mail an [email protected].

Auf der Website www.mementotag.de findest Su übrigens alle Angebote des Mementotags.

01/08/2026

Ich arbeite als Seelsorger im Krankenhaus. Ruhig ist es hier nie. Geräusche gibt es Tag und Nacht. Da gib es den Schrei der Kinder, die gerade geboren sind und den schweren Atem von Menschen, die unter Schmerzen leiden. Auf der Intensivstation piepst es an allen Ecken und Enden an den medizinischen Geräten mit Kurven und Zahlen auf dem Display. Und draußen erst, wie aus heiterem Himmel der Lärm des Rettungshubschraubers und schriller geht es wohl kaum: das Martinshorn des Krankenwagens. Nein zur Ruhe kommt dieses Haus nie.
In unserer Krankenhauskapelle steht ein Klavier. Ein ganz anderer Klang geht von ihm aus. Als ich vor Tagen spät abends in mein Büro bei der Kapelle lief, spielte dort ein Patient. Er flutete den Flur mit wohltuenden Klängen und hatte seine Freude daran.
„Das brauche ich vor der Nacht“, meinte er und spielte weiter.
Wie wohltuend, dachte ich mir nach einem langen Tag. Könnten es doch all die Patientinnen und Patienten hier im Haus hören und so vielleicht ein wenig zur Ruhe kommen. Klänge die uns Menschen guttun. Die zur Heilung beitragen. Musik, die wir hören und Lieder, die wir singen. Der Klang einer Klangschale, die meinen Körper in Schwingung bringt. Die vertraute Stimme eines lieben Menschen, die ich schon von weitem erkenne. Zwitschernde Vögel in den Bäumen vor dem Fenster und das Lachen der Kinder im Freibad nebenan.
Denn so ganz anderen Klängen Raum zu geben ist manchmal ganz schön schwer. Nicht nur im Krankenhaus. Unsere Welt ist sehr laut. Pausenlos werden wir berieselt. Wenn wir wollen können wir die Nacht zum Tag machen. Doch ein Versuch ist es immer wert. Still zu werden. Und vielleicht braucht es spät am Abend nur noch diesen einen Klang: den der Stille. „Ich liege und schlafe ganz mit Frieden. Du Gott hilfst mir, dass ich sicher wohne“, heißt es in einem Abendgebet. Es sind nur wenige Worte, die mir guttun. Ein stilles Vertrauen, dass Gott da ist. Wie bei einem Kind, das viel besser einschläft im Bett seiner Eltern.
Kommen Sie gut durch diesen Abend und behütet durch die Nacht.

/ Klaus Scheunig mit „Von der Stille“ in den SWR4 Abendgedanken

Diese Frage habe ich mir vor meiner Reise an den Tegernsee überhaupt nicht gestellt. Doch ist dieser Ort für mich untren...
30/07/2026

Diese Frage habe ich mir vor meiner Reise an den Tegernsee überhaupt nicht gestellt.

Doch ist dieser Ort für mich untrennbar mit meinen Eltern verbunden. Hier haben wir die letzten vier gemeinsamen Urlaube verbracht. Und - vermutlich, weil ich die Endlichkeit jedes Mal intensiver spürte -, waren diese Wochen die schönste Zeit, die ich in meinem Leben mit meinen Eltern verbracht habe.

Jeder Weg, jede Bank, jedes Café und jeder Blick über den See wecken Erinnerungen.
Aber genau deshalb wollte ich meiner Trauer nicht auszuweichen.
Ich habe sie nicht zu Hause gelassen. Ich habe sie eingepackt und mitgenommen. Ganz bewusst.

Ich bin Wege gegangen, die ich früher mit meiner Mama gegangen bin. Ich habe Orte besucht, die ich nur von meinem.Papa kannte. Manchmal hat es mir buchstäblich den Boden unter den Füßen weggezogen. Mehr als einmal haben mich fremde Menschen gefragt, ob mit mir alles in Ordnung sei.
Nein.
In diesen Momenten war nicht alles in Ordnung.
Es gab Augenblicke, in denen ich zum ersten Mal die ganze Tragweite gespürt habe, dass beide Eltern nicht mehr da sind. Und trotzdem bin ich weitergegangen. Manchmal mit Tränen in den Augen und dem Gedanken, ich fahre nachhause.

Aber dann geschah etwas anderes. Mitten in diesem Schmerz spürte ich immer öfter eine unglaubliche Kraft. Die Natur wurde ebenfalls zu einer Kraftquelle. Ich begann, neue Wege zu gehen – im wahrsten Sinne des Wortes. Oft dachte ich dabei: Mama, das würde ich Dir jetzt so gerne zeigen.🥲

Ich glaube, stark sein heißt nicht, seine Gefühle im Griff zu haben. Stark sein heißt, allen Gefühlen ihren Platz zu geben. Der Trauer. Der Sehnsucht. Der Dankbarkeit. Und auch den leisen Momenten, in denen plötzlich wieder Hoffnung entsteht.

Meine größte Erkenntnis dieser Reise ist nicht, dass der Schmerz kleiner geworden ist.
Sondern dass ich ihm begegnen kann, ohne vor ihm davonzulaufen.
Und ich glaube, genau das würde meine Eltern gefallen. Dass ich weitergehe. Nicht ohne Trauer.Aber mit ihr.
Und mit dem Vertrauen, dass selbst aus tiefem Schmerz wieder Lebenskraft wachsen kann.
Dafür bin ich unendlich dankbar. 🤍

TRAUER
ERINNERUNGEN
DANKBARKEIT

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