St. Petri Cuxhaven

St. Petri Cuxhaven Auf dieser Seite finden Sie viele Informationen über die Kirchengemeinde St. Petri in Cuxhaven.

ORGELpunktSIEBEN: Traugott Mayr zu Gast an der Beckerath-Orgel von St. Gertrud Cuxhaven, 4. September 2026, 19.00 Uhr Mi...
25/08/2026

ORGELpunktSIEBEN:

Traugott Mayr zu Gast an der Beckerath-Orgel von St. Gertrud Cuxhaven, 4. September 2026, 19.00 Uhr

Mit einem vielseitigen Orgelprogramm lädt die St.-Gertrud-Kirche in Cuxhaven am Freitag, 4. September, um 19 Uhr zum Konzert ORGELpunktSIEBEN ein. Zu Gast ist der renommierte Organist und Kirchenmusiker Traugott Mayr. Der Eintritt ist frei.

Mayr, in Augsburg geboren, studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater München evangelische Kirchenmusik sowie Konzertfach Orgel bei Prof. Martha Schuster. Prägende Impulse erhielt er in Meisterkursen unter anderem bei Ewald Kooiman, Ton Koopman, Marie-Claire Alain und Frédéric Blanc.
Von 1989 bis 2024 war Traugott Mayr Kantor an der Dreifaltigkeitskirche in Kaufbeuren. Dort verantwortete er ein anspruchsvolles kirchenmusikalisches Programm mit Chor-, Orgel- und Oratorienkonzerten. Als Konzertorganist widmet er sich insbesondere der historischen Aufführungspraxis, mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Musik Johann Sebastian Bachs. Im Gedenkjahr 2000 führte er Bachs gesamtes Orgelwerk in einem 16-teiligen Konzertzyklus auf. Weitere Schwerpunkte seines Repertoires liegen in der Orgelmusik der Romantik und Moderne, insbesondere bei französischen Komponisten. Zahlreiche Konzertreisen führten ihn zu Orgelkonzerten und internationalen Orgelfestivals im In- und Ausland.

Ein Programm zwischen Barock und Romantik

Das Konzert in St. Gertrud spannt einen musikalischen Bogen vom norddeutschen und niederländischen Barock bis zur französischen Orgelromantik. Auf dem Programm stehen Werke von Vincent Lübeck, Jan Pieterszoon Sweelinck, Dieterich Buxtehude, Johann Sebastian Bach, Georg Böhm und Théodore Dubois.
Den Auftakt bildet Vincent Lübecks Praeambulum et Fuga ex E. Es folgen Sweelincks virtuoses Ballo del Granduca und Buxtehudes Ciacona e-Moll, BuxWV 160. Mit Bachs Concerto a-Moll, BWV 1065 erklingt anschließend eine Bearbeitung des Konzerts für vier Cembali. Das Werk umfasst die Sätze Ohne Satzbezeichnung, Largo und Allegro.
Georg Böhms Partita „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ führt anschließend in die Welt der Choralbearbeitung, bevor Bachs Fantasie und Fuge c-Moll, BWV 537 den barocken Schwerpunkt des Programms fortsetzt. Den Abschluss bildet Théodore Dubois' virtuose Toccata G-Dur aus den Douze pièces pour orgue.

Eine Orgel mit besonderem Klang
Die Orgel der St.-Gertrud-Kirche wurde zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs von der renommierten Hamburger Orgelbauwerkstatt Rudolf von Beckerath gefertigt. Das Instrument zählt zu den herausragenden Orgeln seiner Zeit. Die Entscheidung der Gemeinde, ein qualitativ hochwertiges Instrument anzuschaffen, erweist sich auch nach über 70 Jahren als nachhaltig.
2023 wurde sie umfassend gereinigt und revidiert. Besonders charakteristisch ist ihr Klang: freundlich, hell und klar entfaltet er sich mit großer Präsenz im Kirchenraum. Die präzise Intonation der Pfeifen sorgt für ein ausgewogenes und zugleich farbenreiches Klangbild, dass das klangliche Erbe der Beckerath-Orgel bewahrt und erlebbar macht.
Mit Erfahrung, feinem Gehör und großem Gespür für das klangliche Erbe der Beckerath-Orgel trägt er dazu bei, deren besondere Klangschönheit zu bewahren und erlebbar zu machen.

Vorverkauf für Bachs h-Moll-Messe beginntAm Dienstag, 18. August, beginnt der Vorverkauf für die Aufführung von Johann S...
17/08/2026

Vorverkauf für Bachs h-Moll-Messe beginnt

Am Dienstag, 18. August, beginnt der Vorverkauf für die Aufführung von Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe am Sonntag, 13. September, um 17 Uhr in der St.-Petri-Kirche Cuxhaven.

Karten sind im Kirchenbüro der Innenstadtgemeinden sowie in der Oliva Buchhandlung erhältlich.

Die h-Moll-Messe von Johann Sebastian
Bach gehört zu den ganz großen Herausforderungen der Chorliteratur. Der Choranteil ist außerordentlich hoch, und die
Chorsätze zählen zum Besten, was Bach komponiert hat – eine Aufführung gilt fürviele als Höhepunkt eines jeden Sängerlebens.
Entsprechend anspruchsvoll ist das Werk: Es verlangt den Sängerinnen und Sängern höchste Virtuosität ebenso ab wie ein sicheres Gespür für komplexe harmonische Strukturen. Zugleich bleibt die h-Moll-Messe ein Werk voller Rätsel – vielschichtig,
tiefgründig und bis heute faszinierend in seiner musikalischen und geistigen Dimension.

Wenn die Orgel zum Glockenspiel wirdInternationale Orgelmatinee in der St. Petri-Kirche CuxhavenSonntag, 23. August 2026...
15/08/2026

Wenn die Orgel zum Glockenspiel wird

Internationale Orgelmatinee in der St. Petri-Kirche Cuxhaven

Sonntag, 23. August 2026, 10.44 Uhr – Eintritt frei

Zu einer besonderen musikalischen Reise lädt die St. Petri-Kirche Cuxhaven am Sonntag, 23. August 2026, um 10.44 Uhr ein. Unter dem Titel „Mondschein und Glockenspiel – eine Lichtreise“ steht die Orgel im Mittelpunkt einer abwechslungsreichen Matinee mit Werken von César Franck, Jean Langlais, Naji Hakim und Louis Vierne, mit dem berühmten Carillon de Westminster.

Als Gast ist der Münchner Konzertorganist und Chordirektor Andreas Götz zu erleben. Die ausgewählten Werke führen durch unterschiedliche Klangwelten der französischen Orgelmusik – von lyrisch-mondscheinartigen Farben über filigrane Klangspiele bis hin zu den großen, festlichen Klangdimensionen der Orgel.

Andreas Götz studierte Kirchenmusik und Orgel an der Hochschule für Musik München bei Klemens Schnorr und Harald Feller. Als DAAD-Stipendiat setzte er seine Studien in Paris fort und arbeitete dort unter anderem mit Naji Hakim, dem Nachfolger Olivier Messiaens an der Pariser Kirche La Trinité. Von 1996 bis 2023 war Götz Kirchenmusiker an St. Rupert in München. In dieser Zeit engagierte er sich maßgeblich für die Restaurierung der historischen Maerz-Orgel und gründete den Konzertverein „Romantische Orgelmusik München“.

Als Konzertorganist ist Andreas Götz regelmäßig im In- und Ausland zu Gast. Sein besonderes Interesse gilt der romantischen Orgelmusik und der Aufführung zeitgenössischer Werke. Seit 2023 ist er Konzertorganist und Chordirektor an der Herz-Jesu-Kirche in München.

Die Internationale Orgelmatineen-Reihe der St. Petri-Kirche Cuxhaven wird durch den Förderverein St. Petri ermöglicht . Durch dessen Unterstützung können hochkarätige Organistinnen und Organisten aus dem In- und Ausland nach Cuxhaven eingeladen und die Konzerte bei freiem Eintritt angeboten werden. Damit möchte die St. Petri-Kirche die Orgelmusik einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen und zugleich die kulturelle Vielfalt des Cuxhavener Musiklebens bereichern.

So verbindet die Matinee am 23. Augustmusikalischen Genuss mit einer besonderen Einladung: Kommen, zuhören und die faszinierende Klangwelt der Orgel entdecken – Eintritt frei.

Mit Mendelssohn unterwegs durch die Schweiz�Orgelmatinee mit Sacha Rüegg am Sonntag, 9. August 2026 in der St. Petri-Kir...
02/08/2026

Mit Mendelssohn unterwegs durch die Schweiz�Orgelmatinee mit Sacha Rüegg am Sonntag, 9. August 2026 in der St. Petri-Kirche Cuxhaven
Unter dem Titel „Mit Mendelssohn unterwegs durch die Schweiz“ gestaltet der Zürcher Organist Sacha Rüegg am Sonntag, 9. August 2026, um 10.44 Uhr die dritte internationale Orgelmatinee in diesem Sommer, die Werke der Romantik mit Schweizer Orgelmusik verbindet.
Im Mittelpunkt des Programms steht die Orgelsonate Nr. 1 in f-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy. Ergänzt wird sie durch Kompositionen von Carl Rütti, Theo Wegmann, Hannes Meyer, Max Glauser, Franz Josef Breitenbach, Pater Otto Rehm und Paul Müller-Zürich. Die Werke zeichnen musikalische Bilder der Schweizer Landschaft und Tradition – von Alpsegen und Alpfahrt bis zum berühmten „Luzerner Orgelgewitter“ in Breitenbachs eindrucksvoller Pastoralfantasie und Gewitterszene.

Sacha Rüegg studierte Kirchenmusik in Zürich und Luzern. Seine Inspiration erhielt er u.a. von Rudolf Scheidegger, Rudolf Meyer oder Pater Theo Flury. In England sammelte er wichtige Impulse bei David Sanger zur englischen Kirchenmusik.
Er war 26 Jahre Kantor und Organist an der Citykirche Offener St. Jakob in Zürich und hatte dort eine wunderbare grosse romantische Orgeln zu betreuen und gestaltete ungewohnte Konzertformate wie Orgelnächte, Mittags-Intermezzi oder Abende mit Wein und Orgel.
Seit August 2025 wirkt er als Kantor am Grossmünster in Zürich – der Mutterkirche der Schweizer Reformation und ist dort verantwortlich für die festlichen Gottesdienste und Konzerte mit Chören, Solisten und Orchestern.
Er kocht gerne für die Familie und Freunde, lernt Neues für die Küche auf Reisen in ferne Länder.

Die Matinee lädt zu einer klangvollen Reise durch die Schweiz ein und verbindet romantische Orgelmusik mit Werken, die Natur, Volksmusik und geistliche Traditionen des Landes eindrucksvoll widerspiegeln.

Der Eintritt ist wieder frei!

Dankenswert übernimmt auch dieses Jahr der Förderverein St. Petri e. V. die Kosten für die Gastorganisten

„L’Âme de Paris – Die Seele der Pariser Orgel“Französische Orgelromantik mit Jürgen SonnentheilAm Sonntag, 26. Juli 2026...
15/07/2026

„L’Âme de Paris – Die Seele der Pariser Orgel“
Französische Orgelromantik mit Jürgen Sonnentheil
Am Sonntag, 26. Juli 2026, um 10.44 Uhr lädt St. Petri zur zweiten Orgelmatinee unter dem Titel „L’Âme de Paris – Die Seele der Pariser Orgel“ ein. Jürgen Sonnentheil entführt sein Publikum in die faszinierende Klangwelt der französischen Romantik und präsentiert Werke von César Franck, Louis Vierne, Théodore Dubois, Alexandre Guilmant und Gabriel Pierné. Der Eintritt ist frei.

Kaum eine andere nationale Orgelschule hat die Entwicklung des Instruments so nachhaltig geprägt wie die französische. An den großen Kathedralorgeln von Paris entstand im 19. Jahrhundert eine Musik von sinfonischer Weite, leuchtender Farbenpracht und tief empfundener Spiritualität. Die legendären Instrumente des Orgelbauers Aristide Cavaillé-Coll eröffneten den Komponisten völlig neue klangliche Möglichkeiten und inspirierten sie zu Werken, die bis heute zu den Höhepunkten der Orgelliteratur zählen.

Auch die symphonische Woehl-Orgel in St. Petri gehört zu den wenigen Instrumenten der Neuzeit, die die Prinzipien von Cavaillé-Coll weiter verfeinert haben und somit die Pariser Klangwelt in Norddeutschland erlebbar machen.

Das Konzert zeichnet ein facettenreiches musikalisches Porträt dieser Epoche. Théodore Dubois eröffnet mit seinen klangprächtigen Trois Pièces op. 80. Es folgen César Francks inniges Cantabile und die kraftvolle Pièce héroïque, zwei Schlüsselwerke der französischen Romantik. Gabriel Piernés fein nuanciertes Prélude und die lyrische Cantilène op. 29 bringen kammermusikalische Klangfarben zur Geltung, bevor Francks festliches Grand Chœur den Weg zum brillanten Finale aus der Ersten Orgelsymphonie von Louis Vierne weist – einem der eindrucksvollsten Schlussstücke der französischen Orgelliteratur.

Jürgen Sonnentheil studierte in Bayreuth, Köln und Düsseldorf und legte dort das Konzertexamen im Fach Orgel ab. Künstlerische Impulse erhielt er unter anderem von Viktor Lukas, Marie-Claire Alain, Gaston Litaize, Ton Koopman und Guy Bovet. Als Preisträger internationaler Wettbewerbe konzertierte er in zahlreichen europäischen Musikzentren und ist durch Rundfunkaufnahmen sowie vielbeachtete CD-Einspielungen bekannt. Besondere Anerkennung genießt er als einer der führenden Kenner des deutsch-amerikanischen Komponisten Wilhelm Middelschulte, dessen Orgelwerk er wissenschaftlich erschlossen und vollständig eingespielt hat.

Mit „L’Âme de Paris“ verbindet Jürgen Sonnentheil musikalische Brillanz mit der farbenreichen Klangästhetik der französischen Kathedralorgeln und lädt zu einer eindrucksvollen Reise in das Paris von Franck, Guilmant und Vierne ein.

„Moonlight & Roses“ mit Benjamin GuélatZu einer besonderen Orgelmatinee lädt die Kirchengemeinde St. Petri am Sonntag, 1...
03/07/2026

„Moonlight & Roses“ mit Benjamin Guélat

Zu einer besonderen Orgelmatinee lädt die Kirchengemeinde St. Petri am Sonntag, 12. Juli 2026, um 10.44 Uhr ein. Unter dem Titel „Moonlight & Roses“ gestaltet der Schweizer OrganistBenjamin Guélat (Einsiedeln/Schweiz) ein abwechslungsreiches Konzert mit Werken von Charles-Marie Widor, Edwin Lemare, Vincenzo Petrali, Johann Strauß und weiteren Komponisten.

Einen idealen Klangraum für dieses Programm bietet die Woehl-Orgel der St.-Petri-Kirche. Das 1993 vom Marburger Orgelbauer Gerald Woehl fertiggestellte Instrument gilt als klassisch-symphonische Orgel und eignet sich in besonderer Weise für die Musik des 19. und 20. Jahrhunderts. Mit ihrer zentralen Aufstellung im Chorraum greift sie die ursprüngliche architektonische Konzeption der Kirche auf und verbindet Liturgie, Wort und Musik zu einer klanglichen Einheit.

Die reiche Ausstattung mit differenzierten Zungenregistern und farbenreichen Labialstimmen ermöglicht eine außergewöhnlich große Klangpalette – von kraftvollem Fortissimo bis zu feinsten Pianissimo-Nuancen. Zugleich bildet die Woehl-Orgel einen spannenden Kontrast zu den historischen Orgeln der Nordseeküste. Orgelbauer Gerald Woehl bezeichnete das Instrument als eines der außergewöhnlichsten Orgelprojekte Niedersachsens zu Beginn der 1990er Jahre, da es Elemente des romantisch-französischen und romantisch-deutschen Orgelbaus miteinander verbindet.

Benjamin Guélat, geboren 1978 im jurassischen Bure, ist seit 2017 Domorganist in Solothurn. Dort verantwortet er die Orgelmusik an der St.-Ursen-Kathedrale sowie in der Jesuitenkirche. Zuvor war er Organist an der Kirche Maria Krönung in Zürich-Witikon und an der Kirche Saint-Marcel in Delémont.

Seine musikalische Laufbahn begann mit Orgelunterricht bei Benoît Berberat in Porrentruy. Nach einem abgeschlossenen Mathematikstudium an der ETH Zürich widmete er sich ganz der Musik und studierte Orgel an der Musik-Akademie Basel bei Guy Bovet, Rudolf Lutz und Martin Sander. Dort erwarb er Lehr-, Konzert- und Solistendiplome sowie den Master in historischer Improvisation. Für das beste Orgeldiplom wurde ihm zweimal der Hans-Balmer-Preis verliehen.

Als international gefragter Konzertorganist pflegt Benjamin Guélat das klassische Orgelrepertoire aller Epochen und Stilrichtungen. Besondere Schwerpunkte seiner künstlerischen Arbeit sind die Stilimprovisation sowie die musikalische Begleitung von Stummfilmen.

Der Eintritt zur Orgelmatinee ist frei.

16/06/2026
Freunde der Orgelmusik sollten ihren Terminkalender bereithalten und notieren: In der St.-Petri-Kirche Cuxhaven öffnen s...
14/06/2026

Freunde der Orgelmusik sollten ihren Terminkalender bereithalten und notieren: In der St.-Petri-Kirche Cuxhaven öffnen sich im Sommer 2026 wieder die Türen für vier abwechslungsreiche Konzerte der Internationalen Orgelmatineen.

Renommierte Organisten aus Deutschland und der Schweiz präsentieren an der symphonischen Woehl-Orgel ein farbenreiches Programm, das die Vielfalt der europäischen Orgelmusiken eindrucksvoll klingt. Die Matineen beginnen jeweils sonntags um 10.44 Uhr – und der Eintritt ist stets frei.

12. Juli: „Moonlight & Roses“ – Benjamin Guélat (Einsiedeln/Schweiz)

Zum Auftakt erwartet das Publikum ein farbenreiches Programm: Benjamin Guélat spielt Werke von Charles-Marie Widor, Edwin Lemare, Vincenzo Petrali, Johann Strauß und weiteren Komponisten. Das Titelthema „Moonlight & Roses“ setzt romantische Akzente in der Klangwelt der St.-Petri-Kirche.

26. Juli: „L'Âme de Paris – Die Seele der Pariser Orgel“ – Jürgen Sonnentheil

Jürgen Sonnentheil entführt in die faszinierende Klangwelt der französischen Orgelromantik. Auf dem Programm stehen Meisterwerke von César Franck, Louis Vierne, Théodore Dubois und Alexandre Guilmant – eine musikalische Reise mitten ins Herz der Pariser Orgelkunst.

9. August: „Mit Mendelssohn unterwegs durch die Schweiz“ – Sacha Rüegg (Zürich/Schweiz)

Sacha Rüegg unternimmt an diesem Tag eine wunderbare musikalische Tour durch die Schweiz. Erklingen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy sowie Kompositionen von Hannes Meyer, Franz Josef Breitenbach, Theo Wegmann, Max Glauser und Pater Otto Rehm. Die St.-Petri-Kirche wird zum Ausgangspunkt einer schweizerischen Klangreise. Auch hierzu sind Gäste aus nah und fern herzlich willkommen. Auch hier ist der Eintritt frei.

23. August: „Mondschein und Glockenspiel – eine Lichtreise“ – Andreas Götz (München)

Den festlichen Abschluss gestaltet Andreas Götz mit einem poetischen Programm voller schillernder Farben, Lichtwirkungen und klanglicher Impressionen. Werke von César Franck, Jean Langlais, Naji Hakim und Louis Vierne verwandeln die Kirche in ein stimmungsvoll erleuchtetes Klangtheater.

Die Internationalen Orgelmatineen in St. Petri Cuxhaven laden Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber dazu ein, die Vielfalt der Orgelmusik in ihren unterschiedlichen europäischen Traditionen zu entdecken – vier Sonntage, vier Klangreisen, ein frei zugängliches Konzerterlebnis an einem der schönsten Orgelstandorte Norddeutschlands.

Pfingstsonntag, 24. Mai 11.00 Uhr Bach-Kantaten-Gottesdienst in St. Petri Johann Sebastian Bachs BWV 169 mit Counterteno...
12/05/2026

Pfingstsonntag, 24. Mai 11.00 Uhr
Bach-Kantaten-Gottesdienst in St. Petri

Johann Sebastian Bachs BWV 169 mit Countertenor Johann Moritz von Cube

Am Pfingstsonntag, 24. Mai, lädt die Kirchengemeinde St. Petri Cuxhaven um 11.00 Uhr zu einem festlichen Bach-Kantaten-Gottesdienst ein. Im Mittelpunkt steht Johann Sebastian Bachs Kantate „Gott soll allein mein Herze haben“ BWV 169. Ausgeführt wird das Werk vom Ensemble „Das Neu-Eröffnete-Orchestre“ auf historischen Instrumenten.
Die Predigt hält Pastorin Martina Weber.

Die Kantate BWV 169 entstand im dritten Leipziger Kantatenjahrgang und wurde erstmals am 20. Oktober 1726 zum 18. Sonntag nach Trinitatis aufgeführt. Der Text stammt nach jüngeren Forschungen vom Leipziger Studenten Christoph Birkmann. Mit Ausnahme des Schlusschorals handelt es sich um eine Alt-Solokantate mit außergewöhnlich reicher Besetzung aus drei Oboen, obligater Orgel und Streichern.

Besonders bemerkenswert ist der erste, rein instrumentale Satz, der auf ein heute verschollenes Instrumentalkonzert zurückgeht, das Bach später auch als Grundlage für das Klavierkonzert E-Dur BWV 1053 nutzte. Als musikalischer Höhepunkt gilt der fünfte Satz, eine lyrische Arie von großer Ausdruckskraft, die ebenfalls auf dieses Konzert zurückgeht und Bachs meisterhafte Bearbeitungskunst eindrucksvoll zeigt. Ergänzt wird die Kantate durch rezitativisch-arios gestaltete Passagen sowie eine weitere Arie mit virtuoser Orgelbegleitung.

Als Solist ist der renommierte Countertenor Johann Moritz von Cube zu erleben. Der Altus gilt als herausragender Interpret der Werke Johann Sebastian Bachs und verbindet musikalische Präzision mit großer Ausdruckskraft und Sensibilität. Sein besonderes Anliegen ist es, Bachs geistliche Musik wieder in ihrem ursprünglichen Rahmen – dem Kirchenraum – lebendig werden zu lassen. In der Tradition des Bachschen „soli deo gloria“ stellt er sich ganz in den Dienst der Musik und ihrer spirituellen Tiefe.

Publikum und Dirigenten schätzen insbesondere die Natürlichkeit und die feine Ausdruckskraft seiner exzellent ausgebildeten Altstimme. Neben seiner Konzerttätigkeit ist Johann Moritz von Cube auch auf Opern- und Theaterbühnen erfolgreich und überzeugte unter anderem in den Produktionen „In der Bar zum Krokodil – die Comedian Harmonists“ sowie „Istanbul“ am Theater Lübeck.

Johann Moritz von Cube studierte Gesang mit Schwerpunkt Alte Musik an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Harry van der Kamp. Weitere wichtige künstlerische Impulse erhielt er unter anderem durch Meisterkurse bei Michael Chance, Charlotte Lehmann und Nigel Rogers.

Der Bach-Kantaten-Gottesdienst in St. Petri verspricht ein besonderes musikalisches Erlebnis zum Pfingstfest und verbindet historische Aufführungspraxis mit geistlicher Verkündigung und hochkarätiger Vokalkunst.

Rhapsody in Blue heute Abend um 19.00 Uhr in der St. Petri-Kirche mit zwei fantastischen Pianistinnen https://www.st-pet...
02/05/2026

Rhapsody in Blue heute Abend um 19.00 Uhr in der St. Petri-Kirche mit zwei fantastischen Pianistinnen https://www.st-petri-cuxhaven.de/kirchenmusik/

Das Duo i dill-isch feiert die goldenen Zwanziger am Flügel zu vier Händen und lässt Klassiker wie Rhapsody in Blue sowie unbekannte Juwelen inklusive einer selbst kreierten live-Klavierbegleitung zu einem Stummfilm von Charlie Chaplin erklingen.

In der Pause serviert der Förderverein St. Petri allerlei Köstlichkeiten.

Adresse

Strichweg 40A
Cuxhaven
27472

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