04/06/2026
Die liberale Demokratie ist in der Krise, zugleich erleben wir eine zunehmende Emotionalisierung der Politik. Doch wie hängen Demokratie und Affekt zusammen? Und wie haben sie sich historisch gegenseitig geprägt?
Der öffentliche Diskurs der Gegenwart wird im Echoraum des Historischen betrachtet: Wie regulierten Demokratien des 20. Jahrhunderts Emotionen, ohne undemokratisch zu werden, oder wurden sie es vielleicht doch?
Exemplarisch richtet sich der Blick auf die Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankreich und der alten Bundesrepublik. Es geht um das Pathos von Charles de Gaulle, die ostentative Besonnenheit von Konrad Adenauer und den Humor des Journalisten Werner Höfer, der für den WDR über viele Jahrzehnte die beliebteste politische Diskussionssendung Deutschlands moderierte. Mit viel Alkohol, Tabak und männerbündischem Humor.
🗓️ Do., 11.06.2026 | 19:00 Uhr
📍 Karl Rahner Akademie oder online
🎟️ 14 € | 7 € ermäßigt