ND Christsein.Heute

ND Christsein.Heute Glaube, Bildung, Gemeinschaft..... das sind die Kernanliegen des ND
Leiter: Dr. Hermann-Josef Tebroke

06/06/2025

Wir wünschen den Teilnehmer:innen auf unseren Pfingsttreffen in Steinerskirchen, Helmstedt und auf dem Bonner Venusberg eine gute Anreise und eine inspirierende Zeit!

Achtung Achtung, am 26.3. endet der reguläre Anmeldeschluss. Meldet Euch scnnell an, es wird toll!Pfingsttreffen Venusbe...
23/03/2025

Achtung Achtung, am 26.3. endet der reguläre Anmeldeschluss. Meldet Euch scnnell an, es wird toll!

Pfingsttreffen Venusberg 2025
6. Juni 2025 - 9. Juni 2025
MACHT SPRACHE MACHT?

“Im Anfang war das Wort”, und das macht etwas – mit uns, mit der Welt, mit dem Bewusstsein. Wir Menschen sind dazu befähigt, uns durch Sprache zu verständigen. Und zugleich trennt uns die babylonische Sprachverwirrung, wenn uns so vieles spanisch, chinesisch oder Beamtendeutsch erscheint, wir nur Hieroglyphen und nicht den Sinn erkennen.
Macht Sprache Macht? Sprache kann Frieden stiften und Kriege auslösen, Sprache zementiert Hierarchien und zerstört sie. Sprache und Macht bedingen sich im Politischen, in der Gesellschaft und in der Kirche. All diesen Zusammenhängen wollen wir mit Kreativität, offenen Ohren und wachem Geist und stets diskussionsbereit am Pfingstwochenende 2025 auf dem Venusberg nachgehen: Das könnte auch nach vorne losgehen!
Wir freuen uns, dass die Theologin Dr. Annette Jantzen und der Politikwissenschaftler und Journalist Dr. Andreas Püttmann bereit sind, mit uns über ihre Gedanken zum Thema “Sprache // Macht // Sprache” zu sprechen! Annette Jantzen schreibt über “Kaffee mit Gott”, (be-)schreibt Gotteswort und Theologie weiblich (u. a. in einem Blog und in “Christ in der Gegenwart”) und hat auch schon bei ND-Veranstaltungen ihre Sprachfertigkeit demonstriert. Andreas Püttmann schreibt als Journalist gleichermaßen über die katholische Kirche und rechten Populismus. Aus dieser Perspektive wird er Zusammenhänge zwischen Macht und Sprache analysieren.
Aufgrund der Belegung mit einer zweiten Gruppe versuchen wir, möglichst viele Mehrbettzimmer zu belegen, um eine hohe Teilnehmendenzahl zu ermöglichen.
Wie immer gibt es ein Kinder- und Jugendprogramm, Chor und Band und viele Angebote für Jung und Alt.
Cornelia Storz und Jürgen Baumann, Gabi und Jens Freiwald, Hilke und Tobias Heiny, Markus Grimm, Silja Kotte und Felix Hammermann
Wir freuen uns auf Euch!
Kontakt: [email protected]

Sprache Macht “Im Anfang war das Wort”, und das macht etwas – mit uns, mit der Welt, mit dem Bewusstsein. Wir Menschen sind dazu befähigt, uns durch Sprache zu verständigen. […]

Peter Kossen kritisiert Migrationsdebatte im Interview mit Statt Ausgrenzung mehr Integration. Das fordert Pfarrer Peter...
29/01/2025

Peter Kossen kritisiert Migrationsdebatte im Interview mit

Statt Ausgrenzung mehr Integration. Das fordert Pfarrer Peter Kossen im Interview über die aktuelle Migrations-Debatte. ND-Mitglied Kossen (56) ist Pfarrer der Pfarrgemeinde Seliger Niels Stensen in Lengerich (Westfalen) und hat den Verein „Würde und Gerechtigkeit gegründet“, der sich unter anderem für Arbeitsmigranten in der Fleischindustrie einsetzt.

Kritik an den Migrationsbeschlüssen des Bundestages übt Peter Kossen, Vorsitzender des Vereins "Würde und Gerechtigkeit" und ND-Mitglied.

An 4 Orten hat der ND „kreative Werkwochen“ über den Jahreswechsel zu unterschiedlichen Themen angeboten. Günter Benning...
02/01/2025

An 4 Orten hat der ND „kreative Werkwochen“ über den Jahreswechsel zu unterschiedlichen Themen angeboten. Günter Benning schreibt von „Wegen zum Glück“ aus der WeWo Stapelfeld

Wege zum Glück. Darum ging es bei der Werkwoche in Stapelfeld. Mit Theater und Action. Aber auch Vorträgen, etwa über Ärzte ohne Grenzen.

Wir wünschen allen gute Beratungen
30/11/2024

Wir wünschen allen gute Beratungen

15/11/2024

ND trifft Weltsynode

Ende Oktober ist die Weltsynode in Rom zu Ende gegangen. Wir sprechen mit Beteiligten und wollen wissen: Welches Fazit ziehen sie? Wie geht es mit der katholischen Kirche hierzulande und dem deutschen Synodalen Weg weiter?

Diskutieren Sie mit!

Anmeldung per E-Mail: info(at)nd-netz.de

> mit Pfarrer Michael Berentzen am Dienstag, 19. November, 19:30 Uhr

> mit Dr. Jutta Mader-Schömer am Mittwoch, 20. November, 19:30 Uhr

> mit Prof. Dr. Thomas Söding am Donnerstag, 28. November,
20 Uhr

https://www.nd-netz.de/veranstaltungen-termine/uebersicht/

Nach der Tagung ist vor der Tagung:Frisch auf der Webseite des ND findet sich ein zusammenfassender Artikel von Günter G...
22/10/2024

Nach der Tagung ist vor der Tagung:

Frisch auf der Webseite des ND findet sich ein zusammenfassender Artikel von Günter Günter Benning zur diesjährigen Tagung der Wirtschaftlergilde des ND.

Ausblick:

Die nächste Tagung findet vom 24.- 26. Oktober 2025 im KSI - Katholisch-Soziales Institut Siegburg statt.

Künstliche Intelligenz und die Folgen für unser Menschenbild und die Ethik. Darum ging es bei der Wirtschaftlergilde des ND in Münster.

Grüße von der Tagung der Wirtschaftlergilde des ND in der Akademie Franz Hitze Haus zu „KI als  Chance- wie verändert si...
19/10/2024

Grüße von der Tagung der Wirtschaftlergilde des ND in der Akademie Franz Hitze Haus zu „KI als Chance- wie verändert sich die Wirtschaft?“. Nach der Podiumsdiskussion gestern Abend und einem Vortrag von Prof. Dr. Benedikt Berger, der zu digitaler Transformation und Gesellschaft forscht, geht es jetzt weiter mit Marcus Heinrich, der genauer schaut: Einführung und Nutzung von KI in Industrieunternehmen - was geht aktuell wirklich?“

Herzliche Einladung zur Tagung "KI als Chance - Wie verändert sich die Wirtschaft?", die die Wirtschaftlergilde in Koope...
02/10/2024

Herzliche Einladung zur Tagung "KI als Chance - Wie verändert sich die Wirtschaft?", die die Wirtschaftlergilde in Kooperation mit der Akademie Franz Hitze Haus in Münster vom 18.-20.10.2024 durchführt. Mit Prof. Dr. Benedikt Berger, Professor für Digitale Transformation und Gesellschaft, Universität Münster, Dr. Rainer Gottschalg, Fundamentaltheologe, Universität Münster, Dr. Marcus Heinrich, 3con Management Consultants GmbH, Bonn, Peter Hölzl Schömann, Head of After Sales in Services&Solutions MediaSaturn Deutschland, Dr. Oliver Kamps, InterKI Universität Münster, Benedikt Lennartz, InterKI Universität Münster und JProf. Dr. Anna-Maria Riedl, Juniorproffesorin Katholisch-Theologische Fakultät, Universität Bonn kommen spannende Referent:innen. Mehr Informationen finden ihr auf der Webseite des ND unter Veranstaltungen. Zur Anmeldung geht direkt über diesen Link

Wirtschaft, Sozialethik, Medien Referierende Prof. Dr. Benedikt Berger, Professor für Digitale Transformation und Gesellschaft, Universität MünsterDr. Rainer Gottschalg, Fundamentaltheologe, Universität MünsterDr. Marcus Heinrich, 3con Management Consultants GmbH, BonnPeter Hölzl Schömann, He...

Vielleicht sehen wir die Ergebnisse ja auf den Fluren der Akademie? Es gibt noch ein paar Plätze bei unserer Werkwoche d...
02/10/2024

Vielleicht sehen wir die Ergebnisse ja auf den Fluren der Akademie? Es gibt noch ein paar Plätze bei unserer Werkwoche dort: Anmeldung unter www.nd-Netz.de

Montag, 14. Oktober 2024 - 14:00 Uhr bis Freitag, 18. Oktober 2024 - 15:00 Uhr : Moore gelten als mystische Orte: verwunschen, gefürchtet, bewundert und geliebt. Keine andere Landschaftsform Deutsc ...

Viele von euch werden sich an den spannenden Arbeitskreis von Annette Jantzen auf dem diesjährigen ND-Kongress in Bonn e...
26/09/2024

Viele von euch werden sich an den spannenden Arbeitskreis von Annette Jantzen auf dem diesjährigen ND-Kongress in Bonn erinnern. Hier eine spannende Bibelauslegung von ihr im Hinblick auf die bald beginnende Weltsynode.

"Und Gott stieg hinab in einer Wolke, redete mit ihm und nahm von dem Geist, der auf ihm lag, etwas zurück und gab es auf die 70 Ältesten. Und es war, als sich der Geist auf sie niederließ, da gerieten sie in Ekstase und hörten dann auf. Aber es waren zwei Männer auf dem Zeltplatz zurückgeblieben. Der Name des einen war Eldad und der Name des anderen Medad. Auch auf sie ließ der Geist sich nieder – sie standen zwar auf der Liste, waren aber nicht mit hinausgegangen zum Zelt, daher gerieten sie auf dem Zeltplatz in Ekstase. Da lief ein Knabe herzu und meldete es Mose: »Eldad und Medad sind in Ekstase auf dem Zeltplatz!« Da antwortete Josua ben-Nun, der Mose seit seiner Jugend assistierte: 'Mose, mein Herr, halte sie zurück!' Aber Mose sagte zu ihm: 'Bist du etwa meinetwegen eifersüchtig? Wer gäbe es, dass das ganze Volk in prophetischer Ekstase für Gott sei, weil Gott ihren Geist auf sie gelegt hat!'" (Buch Numeri, Kapitel 11, Verse 25-29)

In dieser Lesung erfüllt Gott Mose dessen Bitte, die heilige Geisteskraft auf andere Menschen zu legen, da er, Mose, das Volk nicht mehr alleine durch die Wüste führen könne. Und weil die gesamte Geistkraft Gottes schon auf Mose lag, nimmt Gott etwas davon wieder herunter und verteilt sie auf die 70 Ältesten - was für eine anrührende Vorstellung. Zugleich ist die Geistkraft Gottes durchaus anarchisch unterwegs, denn sie kommt auch auf die, die den Ruf aus dem Lager hinaus verpasst hatten: Diese beiden letzten gehen nicht leer aus. Aber Josua, der als politischer Leiter des Volkes Moses Nachfolger werden wird, ist nicht einverstanden mit dieser Anarchie. Er ist allerdings auch selbst kein Geistträger als prophetisch begabter Mensch, sondern bekommt statt dessen die Weisheitsbegabung und mit ihr das politische Leitungsamt (Dtn 34,9). Diese Ämtertrennung von Prophetie und politischer Leitung wird in der folgend erzählten Geschichte durchgehalten: Als Saul König wird, verlässt ihn die prophetische Gabe der Vermittlung zwischen Gott und Volk.

Nun könnte das das Ende der Geschichte sein: Mose, eine Gestalt, wie es keine mehr geben wird, hat Gott um Entlastung gebeten, und Gott hat - wenn auch auf eigenwillige Weise - eine Ordnung gegeben, bei der die Ältesten - ausdrücklich ausschließlich Männer - die prophetische Gabe weitertragen. Aber die Formulierung der Hebräischen Bibel geht weiter. Sie kennt nach der Tora - den fünf Büchern Mose, die unveränderliche gute Weisung - die Propheten, und sie teilt diese in die vorderen Propheten, die in der christlichen Bibel als Geschichtsbücher gelten, vom Buch Josua bis zum zweiten Buch der Könige. Danach kommen die hinteren Propheten, und beide Teile gelten als Auslegungen der Weisung, als Anwendung der unveränderlichen Tora in der sich dauernd verändernden Geschichte. Die vorderen Propheten sind interessanterweise von Prophetinnen gerahmt: Den Anfang als Prophetin in der Nachfolge des Mose macht Debora im Buch der Richter, in deren Tradition Jesus steht, wenn er wie Debora auf den Tabor steigt. Den Schluss bildet Hulda im Zweiten Buch der Könige. Dort ist sie diejenige, zu der König und Oberpriester gehen, um die Echtheit der gefundenen Schriftrolle mit den 10 Geboten prüfen zu lassen: Das Amt der Prophetin ist den Ämtern von Priester und König klar übergeordnet. Beide Frauengestalten, Debora wie Hulda, werden in der katholischen Leseordnung übrigens weggelassen, Hulda sogar sorgfältig aus dem Text herausgeschnitten, so dass dieser Teil biblischer Ämtertheologie zensiert wird: Im verstümmelten Text der 1. Lesung am Mittwoch der 12. Woche im Jahreskreis, Jahr II sind nämlich ausschließlich Priester und König die agierenden Amtsinhaber. Das muss man sich auch erstmal trauen, derart in den Text einzugreifen, das die biblische Funktion der Prophetie eliminiert wird. Und auch die Wahrnehmung von Prophetie als Männersache ist ein Resultat der Kirchengeschichte, nicht der biblischen Theologie.

Aber auch das Amt der Prophetie als Begabung einzelner herausgehobener Personen kommt an sein Ende, und das ist kein Niedergang, sondern eine gigantische Hoffnung. Das Buch Joel im Zwölfprophetenbuch, das zu den hinteren Propheten gehört, schreibt nämlich die Geschichte von Numeri 11 fort: "Danach wird es geschehen, dass ich meine Geistkraft auf alles Fleisch ausgieße. Eure Söhne und Töchter werden prophetisch reden, eure Alten werden Träume träumen und eure jungen Leute Visionen haben. Auch über die Sklaven und Sklavinnen werde ich in jenen Tagen meine Geistkraft gießen." (Joel 3,1-2)

Der Stoßseufzer des Mose, dass das ganze Volk prophetisch begabt sein solle, wird hier aufgegriffen und als sich erfüllend geglaubt und erhofft. Die alten Männer sind nicht das Ende der Geschichte. Die Prophetie Einzelner und die hierarchische Ordnung der Gemeinde werden nicht mehr gebraucht, weil das Volks selbst die prophetische Figur wird. Die Prophetie wird demokratisiert, und sie schließt dann auch Frauen und junge Leute ein, die in den bislang geltenden Strukturen, die nachvollziehbar die patriarchale Gesellschaftsordnung wiederspiegeln, an den Rand gedrängt wurden. Alle, Junge wie Alte, Frauen wie Männer, werden prophetisch reden, träumen und Visionen haben, also alle möglichen Formen wahrer Prophetie ausüben, und sie werden damit zur Hoffnung für alle Menschen. Sogar die Menschen mit dem geringsten gesellschaftlichen Stand sind hier auf Augenhöhe, nämlich die weiblichen versklavten Menschen. Die hebräische Bibel hebelt damit selbst das Traditionsargument für das höchste aller Ämter aus. Sie widerspricht der Konzentration auf Kult und Priesterschaft, und sie widerspricht der Sakralisierung einer Ordnung der alten Männer. Sie hat keine Angst vor der Demokratisierung, und als sie als Komposition als Ganze zur geheiligten Schrift des entstehenden Judentums wird, verzichtet sie komplett auf die Mittlerfunktion zwischen Gott und Volk. Diese Mittlerfunktion wird nicht mehr gebraucht, weil Gottes Geist auf alle herabkommt, so wie es Mose ersehnt hat.

In dieser Tradition steht auch Jesus, der ja auch keine neue Institution, keine Strukturen und keine Ämter gründet, sondern aus der Gegenwärtigkeit Gottes lebt und für Unterbrechungen in den Abläufen der sozialen Ordnung sorgt - Unterbrechungen, die Menschen frei machen, Gottes Wirken in ihr Leben zu lassen.

Bald ist Weltsynode. Wie wird es da wohl um die Nachordnung des Priesteramtes stehen, um die Demokratisierung und um den Verzicht auf die Vorstellung, es bräuchte Mittler zwischen Gott und Volk? Die hebräische Bibel sagt: Träumen ist erlaubt und heißt, Gottes Träume mitzuträumen.

// In Dankbarkeit für meine großartige Lehrerin, Professorin Irmtraud Fischer, empfehle ich zum Weiterlesen ihr Buch "Gotteskünderinnen. Zu einer geschlechterfairen Deutung des Phänomens der Prophetie und der Prophetinnen in der Hebräischen Bibel", Stuttgart 2002.

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