Katholisch in Köln-Mitte

Katholisch in Köln-Mitte Kirche mitten in Köln: Bunt, lebendig, vielfältig. Für alle ist etwas dabei. Herzlich willkommen!

30/05/2026

Gut zuhören!
☝️👂

Fides ex auditu (lateinisch für „der Glaube kommt aus dem Hören") ist ein Grundprinzip des christlichen Glaubens. Das (zu-)hören spielt dementsprechend in der Heiligen Schrift eine zentrale Rolle - ausgehend vom Alten Testament bis zur Erfüllung im fleischgewordenen Wort Gottes.

Aufmerksames Zuhören muss jedoch eingeübt werden. Und gerade in der heutigen Zeit scheinen viele diese Grundvoraussetzung der Kommunikation zu verlernen und zu vergessen.

Folge 1 der neuen Reihe in der Viertelstunde zum Thema "Gesellschaftskommunikation: zwischen Polemik, Provokation und Polarisierung"
Was lernen wir aus der Heiligen Schrift und dem Vorbild Jesu über Kommunikation? Wie kann das gelingen - gesellschaftliches Miteinander in Zeiten der Polarisierung und Provokation? Diesen Fragen geht Pfarrer Meiering in den kommenden Wochen in der Viertelstunde nach.

Viertelstunde zur Marktzeit. Texte und Musik am Freitagmittag. Freitags um 12.15 live in der Basilika St. Aposteln am Neumarkt und sonntags als Aufzeichnung.

Tausendmal gehört – Gedanken zum SonntagVon Peter OttenEs gibt Sätze in der Bibel, die haben es ähnlich schwer wie zu of...
28/05/2026

Tausendmal gehört – Gedanken zum Sonntag
Von Peter Otten

Es gibt Sätze in der Bibel, die haben es ähnlich schwer wie zu oft gehörte Popsongs. Man kennt sie so gut, dass man irgendwann nicht mehr richtig hinhört. „All you need is love. Und der Mensch bleibt Mensch." So Sachen. Auch die Bibel kennt das. Einer davon kommt am Sonntag: „Gott hat die Welt so sehr geliebt …“ Klingt wie tausendmal gehört. Und doch ist er ungeheuerlich.

Denn da steht nicht: Gott liebt die Guten. Oder die Erfolgreichen. Oder die, die innerlich immer geschniegelt daherkommen. Da steht: „die Welt“. Und die ist bekanntlich groß und bunt und voll mit Gedöns: Schönem und Kaputtem, Wertvollem und Überflüssigem, von freundlichen und anstrengenden Menschen, von Selbstsicheren und von denen, die morgens schon am Kaffee scheitern.

Das Christentum beginnt nicht mit einer Drohung, sondern mit einer Liebeserklärung. Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt geschickt, um zu richten oder Listen zu führen oder Strafzettel zu verteilen, sondern um zu retten. „Retten“ klingt altmodisch, nach Seenot oder Bergwacht. Aber im Kern versteht es jeder: Gerettet bist du, wenn dich jemand in die Arme nimmt.

Janine aus der Vorbereitungsgruppe erzählt am Sonntag eine Geschichte, die sie am Karfreitag besonders berührt hat. Menschen, die genau das erfahren: Ich darf da sein. Mit allem. Ich muss mich nicht erst reparieren, bevor ich zu Gott komme.

Das ist vielleicht das Zentrum des Christentums: Nicht „Werde perfekt“, sondern „Du bist gemeint“. Jetzt schon. Kinder verstehen das oft schneller als Erwachsene. Sie wissen noch, wie sich Liebe anfühlt – wenn jemand bleibt, wenn es darauf ankommt. Und so steht da im Johannesevangelium dieser Satz gegen die Logik der Welt: Gottes Liebe muss man sich nicht verdienen. Sie ist da.

Natürlich verschwindet damit nicht alles Schwere. Krankheit bleibt Krankheit. Aber es wächst ein Vertrauen: Niemand fällt aus dieser Liebe heraus. Sie ist größer als all das, was uns kaputtmacht. Mehr dazu am Sonntag um 10 Uhr in der Agneskirche. Kommt gerne vorbei.

24/05/2026

Alles wird immer schlimmer!
😓

Das ist ein Satz, den man häufig hört. Und dennoch: Der Mensch ist auf die Zukunft hin angelegt. Wir können gar nicht anders, als hoffnungsvoll nach Vorne zu schauenUnser Leben lebt von dem, was wir noch nicht wissen, noch nicht erlebt haben.

Pfarrer Dominik Meiering schaut in der aktuellen Viertelstunde erwartungsvoll in die Zukunft und besonders auf das nahe Pfingstfest.

Viertelstunde zur Marktzeit. Texte und Musik am Freitagmittag. Freitags um 12.15 Uhr live in der Basilika St. Aposteln am Neumarkt und sonntags als Aufzeichnung.

17/05/2026

Vertrauen
🤝

Unser gesamtes menschliches Zusammenleben basiert auf Vertrauen. Was macht das Vertrauen so wichtig? Was passiert mit Gesellschaften, wenn das Vertrauen verloren geht? Und kann man tatsächlich in Gott vertrauen?

Diesen Fragen geht Pfarrer Dominik Meiering in der aktuellen Folge der Viertelstunde nach.

Viertelstunde zur Marktzeit. Texte und Musik am Freitagmittag. Freitags um 12.15 live in der Basilika St. Aposteln am Neumarkt und sonntags als Aufzeichnung.

Herrrlich mit drei "r" - Gedanken zum Sonntag (von Peter Otten)In ein paar Tagen erscheint das letzte Album der Toten Ho...
15/05/2026

Herrrlich mit drei "r" - Gedanken zum Sonntag (von Peter Otten)

In ein paar Tagen erscheint das letzte Album der Toten Hosen. Und Campino und co. machen erstmal nicht viel Federlesens darum: "Trink aus, wir müssen gehen!" - so wird es heißen. Auf den Punkt. Tschüss. Es ist Zeit.
Anders verhält es sich mit der Geschichte, die wir am Sonntag im Gottesdienst hören. Einen Teil einer ellenlangen Abschiedsrede, die Johannes den Jesus sagen lässt. Keine Pop-Lyrik. Sondern voller Bilder, die sich erst beim Nachdenken entschlüsseln. Es geht dabei um eine Art Testament. Und um das Nachdenken darüber, was eigentlich bleibt, wenn Jesus nicht mehr da ist.
„Ich habe dich auf der Erde verherrlicht“, lässt Johannes den Jesus zum Beispiel sagen. Einer dieser Sätze. Er klingt etwas sehr gestelzt, wie eine randlose Lesebrille. Dabei ist der Gedanke erstaunlich unkompliziert. Jesus sagt im Grunde: „Gott, ich habe dich zum Leuchten gebracht. Und zwar so, dass es die Leute merken.“ Wie hat er das gemacht? Jedenfalls nicht mit einer Powerpoint-Präsentation oder einer Key-Note. Sondern unterwegs, beim Gehen. Zwischen Leuten, die müde waren, gereizt oder schlicht vom Leben überfordert. Die doch oft den Eindruck hatten, eher zu stören als willkommen zu sein.
Und genau dort beginnt Gott zu leuchten. In diesen seltsamen Momenten. In denen „der Nervige“ nicht der Nervige bleibt. Der Langsame nicht „eine Zumutung“. Der Alte nicht länger „der Fall im Zimmer 3“. Das ist nicht wenig in einer Welt, die inzwischen zunehmend aus Vorgängen, Chat-Bots und Funktionspostfächern besteht. Deshalb fällt es ja so auf, wenn einer wie Jesus nicht zuerst fragt: „Und was bringen Sie mit?“ sondern: „Was brauchen Sie eigentlich?“
Das ist das „Herrrliche“, wofür der Kölsche in der Regel mindestens drei „r“ braucht, wenn er es sagt. So sehr kann der sich freuen. Denn Gott leuchtet ja genau dort. Nicht in den großen Behauptungen. Sondern in diesen Momenten, in denen ein Mensch wirklich zum Leuchten gebracht wird von einem, der wirklich meint, was er sagt: "Schön, dass du da bist." Zum Beispiel. Mehr dazu am kommenden Sonntag um 10 Uhr in der Agneskirche. Ich freu mich darauf, euch zu sehen.

Open-Air Gottesdienst im Stadtgarten: familienfreundlich und mit Kuchen!🙏🎂🇩🇪 🇬🇧 🇸🇽😎 Klar, morgen ist erstmal Christi Him...
13/05/2026

Open-Air Gottesdienst im Stadtgarten: familienfreundlich und mit Kuchen!
🙏🎂🇩🇪 🇬🇧 🇸🇽

😎 Klar, morgen ist erstmal Christi Himmelfahrt und eröffnet die OpenAir-Saison mit dem Gottesdienst vor St. Gereon.

✅Aber merkt euch schonmal Pfingstsonntag, 11.00, St. Alban im Stadtgarten vor:

🔥Wir feiern gemeinsam Pfingsten beim Open-Air-Gottesdienst im wunderbaren Stadtgarten. Gemeinsam mit der englischsprachigen und der philippinischen Gemeinde wird dieser Gottesdienst ein buntes und fröhliches Fest.

🥳🎂Und weil die Kirche an dem Tag Geburtstag hat, gibt es im Anschluss Geburtstagskuchen, Getränke und Snacks - solange der Vorrat reicht! 😋

🌞Und wenn das Wetter mitspielt, ist das ein perfektes setting, um direkt im Anschluss vor Ort gemeinsam zu picknicken!

Open-Air und Picknick mögt ihr nicht so gerne? Kein Problem!
🤩Denn natürlich haben wir zu Christi Himmelfahrt und Pfingsten eine große Anzahl an feierlichen Hochämtern in unseren wundervollen romanischen Kirchen, hochklassige Konzerte und besinnliche Gebetszeiten.
Da ist garantiert für alle etwas dabei!

❗️Die Übersicht findet ihr auf unserer Homepage (link in den Kommentaren)❗️

10/05/2026

Freude!
😀😊

Manchmal hat man den Eindruck, als käme Freunde nur außerhalb und nach der normalen Arbeit und den lästigen Pflichten auf. Und so ist es kein Wunder, dass die Menschen sich das vollkommene Glück immer als eine Art von Paradies vorgestellt haben, in dem nicht gearbeitet wird.

Haben wir das Paradies verloren oder gehen wir auf das Paradies zu? Und kann nicht auch die sinnstiftende Tätigkeit Freude sein? Diesen Fragen geht Pfarrer Meiering in der aktuellen Viertelstunde nach.

Viertelstunde zur Marktzeit. Orgelmusik und Texte am Freitagmittag. Freitags um 12.15 live in der Basilika St. Aposteln und sonntags als Aufzeichnung.

Adresse

Neumarkt 30
Cologne
50667

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Katholisch in Köln-Mitte erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Kultstätte Kontaktieren

Nachricht an Katholisch in Köln-Mitte senden:

Teilen