Katholisch in Köln-Mitte

Katholisch in Köln-Mitte Kirche mitten in Köln: Bunt, lebendig, vielfältig. Für alle ist etwas dabei. Herzlich willkommen!

Manche Dinge müssen einfach aus einem raus: Freude, Glaube, Ängste, aber auch wichtige Botschaften lassen sich manchmal ...
24/06/2026

Manche Dinge müssen einfach aus einem raus: Freude, Glaube, Ängste, aber auch wichtige Botschaften lassen sich manchmal am besten in Musik ausdrücken – und wenn man sie laut in die Welt hinaus singt! Im Chor ergibt sich daraus Gemeinschaft, im Konzert mögen wir all das mit Euch teilen. Mit Songs von Queen, Sting, den Toten Hosen u. a..

Herzliche Einladung am So., 05.07. um 18 Uhr nach St. Michael am Brüsseler Platz zum Konzert des Popchors von kirche für köln! Der Eintritt ist frei!

Popchor kirche für köln
Marie Heckmann (Piano)
Christopher Schade (Schlagzeug)
Markus Michael (Leitung)

21/06/2026

Ist in der Gegenwart verantwortungsvolles Reden und Handeln überhaupt noch möglich?
🤬🤫

Ja, wenn man sich an einfache Regeln und Maximen hält, die das Leben begleiten und steuern können. Solche Maximen gab und gibt es in allen Kulturen und begleiten die Menschheit seit Jahrtausenden.

Pfarrer Dominik Meiering spricht in der aktuellen Viertelstunde über die "Sprüche der Sieben Weisen" aus der Antike und über ihre universale Gültigkeit bis zum heutigen Tag.

Viertelstunde zur Marktzeit. Texte und Musik am Freitagmittag. Freitags um 12.15 live in der Basilika St. Aposteln am Neumarkt und sonntags als Aufzeichnung.

14/06/2026

Streit ist schlecht!
🤬

Die meisten von uns würden das sofort unterschreiben. Und doch birgt der Streit in seiner Zuspitzung und seinem Ringen eine klärende Kraft.

Pfarrer Meiering spricht in der aktuellen Viertelstunde über die Wirkmacht des Streits und warum es in der Kirche zu allen Zeiten und Jahrhunderten stets Streit um fundamentale Fragen gegeben hat.

Viertelstunde zur Marktzeit. Texte und Musik am Freitagmittag. Freitags um 12.15 live in der Basilika St. Aposteln am Neumarkt und sonntags als Aufzeichnung.

Lothar und Matthäus - Gedanken zum SonntagVon Peter OttenEs gibt diese Menschen bis heute. Über die man beim Abendessen ...
05/06/2026

Lothar und Matthäus - Gedanken zum Sonntag

Von Peter Otten

Es gibt diese Menschen bis heute. Über die man beim Abendessen mit einem Glas Barolo in der Hand sagt: „Also ich persönlich habe ja mit so einem nichts am Hut.“ Und „so jemand“ sind erstaunlich viele: die Nachbarn mit dem Weber-Grill, die Wähler dieser unmöglichen Partei, Menschen mit Helene-Fischer-Playlists oder Vinyl-Jazz-Sammlungen.

Jesus geht nicht zu den Vorzeigemenschen mit den glattgebügelten Lebensläufen. Er geht zu Lothar und Matthäus. Und isst mit denen, die für die Titelseite des Pfarrbriefs vielleicht nicht die erste Wahl wären.

Das ist ein Frontalangriff auf eine uralte Überzeugung: Reinheit entsteht durch Abstand. Je weiter weg die anderen sind, desto besser fühle ich mich selbst. Die Pharisäer dieser Geschichte sind keine Figuren aus grauer Vorzeit. Sie sitzen in Talkshows, schreiben Kommentare im Internet und schauen einem dummerweise gelegentlich morgens beim Zähneputzen aus dem Spiegel entgegen: Wie kann man mit denen reden? Mit den Unordentlichen, den Falschen, den Leuten, die seltsame Musik hören oder ihren Einkaufswagen auf dem Parkplatz stehen lassen?

Aber auch mit den Zöllnern verhält es sich nicht anders. Sie wohnen mitten unter uns. Und in uns. Sie drücken sich vor Verantwortung, kennen fragwürdige Steuertricks und schaffen es regelmäßig nicht, dem eigenen Anspruch gerecht zu werden.

Das Evangelium macht die Sache nicht bequemer: „Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer.“ Gott interessiert sich weniger für die perfekte Aufführung als für das Herz dahinter. Weniger für die makellose Pose als für die Fähigkeit, einen Menschen nicht auf seine Fehler zu reduzieren. Barmherzigkeit ist teuer. Sie kostet die schöne Gewissheit, zu den Guten zu gehören. Vielleicht ist genau das der Skandal des Evangeliums.

Denn irgendwo sitzt jeder von uns in seinem Zollhäuschen. Zwischen dem Wunsch, ein guter Mensch zu sein, und der Erfahrung, dass das leichter gesagt als getan ist. Genau dort kommt Jesus vorbei. Er schaut nicht zuerst auf die Akte. Nicht auf die Bilanz. Und dann sagt er nicht: „Werde erst besser.“ Er sagt: „Komm mit.“ Und das ist eigentlich unmöglich. Und wunderbar zugleich.

30/05/2026

Gut zuhören!
☝️👂

Fides ex auditu (lateinisch für „der Glaube kommt aus dem Hören") ist ein Grundprinzip des christlichen Glaubens. Das (zu-)hören spielt dementsprechend in der Heiligen Schrift eine zentrale Rolle - ausgehend vom Alten Testament bis zur Erfüllung im fleischgewordenen Wort Gottes.

Aufmerksames Zuhören muss jedoch eingeübt werden. Und gerade in der heutigen Zeit scheinen viele diese Grundvoraussetzung der Kommunikation zu verlernen und zu vergessen.

Folge 1 der neuen Reihe in der Viertelstunde zum Thema "Gesellschaftskommunikation: zwischen Polemik, Provokation und Polarisierung"
Was lernen wir aus der Heiligen Schrift und dem Vorbild Jesu über Kommunikation? Wie kann das gelingen - gesellschaftliches Miteinander in Zeiten der Polarisierung und Provokation? Diesen Fragen geht Pfarrer Meiering in den kommenden Wochen in der Viertelstunde nach.

Viertelstunde zur Marktzeit. Texte und Musik am Freitagmittag. Freitags um 12.15 live in der Basilika St. Aposteln am Neumarkt und sonntags als Aufzeichnung.

Tausendmal gehört – Gedanken zum SonntagVon Peter OttenEs gibt Sätze in der Bibel, die haben es ähnlich schwer wie zu of...
28/05/2026

Tausendmal gehört – Gedanken zum Sonntag
Von Peter Otten

Es gibt Sätze in der Bibel, die haben es ähnlich schwer wie zu oft gehörte Popsongs. Man kennt sie so gut, dass man irgendwann nicht mehr richtig hinhört. „All you need is love. Und der Mensch bleibt Mensch." So Sachen. Auch die Bibel kennt das. Einer davon kommt am Sonntag: „Gott hat die Welt so sehr geliebt …“ Klingt wie tausendmal gehört. Und doch ist er ungeheuerlich.

Denn da steht nicht: Gott liebt die Guten. Oder die Erfolgreichen. Oder die, die innerlich immer geschniegelt daherkommen. Da steht: „die Welt“. Und die ist bekanntlich groß und bunt und voll mit Gedöns: Schönem und Kaputtem, Wertvollem und Überflüssigem, von freundlichen und anstrengenden Menschen, von Selbstsicheren und von denen, die morgens schon am Kaffee scheitern.

Das Christentum beginnt nicht mit einer Drohung, sondern mit einer Liebeserklärung. Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt geschickt, um zu richten oder Listen zu führen oder Strafzettel zu verteilen, sondern um zu retten. „Retten“ klingt altmodisch, nach Seenot oder Bergwacht. Aber im Kern versteht es jeder: Gerettet bist du, wenn dich jemand in die Arme nimmt.

Janine aus der Vorbereitungsgruppe erzählt am Sonntag eine Geschichte, die sie am Karfreitag besonders berührt hat. Menschen, die genau das erfahren: Ich darf da sein. Mit allem. Ich muss mich nicht erst reparieren, bevor ich zu Gott komme.

Das ist vielleicht das Zentrum des Christentums: Nicht „Werde perfekt“, sondern „Du bist gemeint“. Jetzt schon. Kinder verstehen das oft schneller als Erwachsene. Sie wissen noch, wie sich Liebe anfühlt – wenn jemand bleibt, wenn es darauf ankommt. Und so steht da im Johannesevangelium dieser Satz gegen die Logik der Welt: Gottes Liebe muss man sich nicht verdienen. Sie ist da.

Natürlich verschwindet damit nicht alles Schwere. Krankheit bleibt Krankheit. Aber es wächst ein Vertrauen: Niemand fällt aus dieser Liebe heraus. Sie ist größer als all das, was uns kaputtmacht. Mehr dazu am Sonntag um 10 Uhr in der Agneskirche. Kommt gerne vorbei.

24/05/2026

Alles wird immer schlimmer!
😓

Das ist ein Satz, den man häufig hört. Und dennoch: Der Mensch ist auf die Zukunft hin angelegt. Wir können gar nicht anders, als hoffnungsvoll nach Vorne zu schauenUnser Leben lebt von dem, was wir noch nicht wissen, noch nicht erlebt haben.

Pfarrer Dominik Meiering schaut in der aktuellen Viertelstunde erwartungsvoll in die Zukunft und besonders auf das nahe Pfingstfest.

Viertelstunde zur Marktzeit. Texte und Musik am Freitagmittag. Freitags um 12.15 Uhr live in der Basilika St. Aposteln am Neumarkt und sonntags als Aufzeichnung.

17/05/2026

Vertrauen
🤝

Unser gesamtes menschliches Zusammenleben basiert auf Vertrauen. Was macht das Vertrauen so wichtig? Was passiert mit Gesellschaften, wenn das Vertrauen verloren geht? Und kann man tatsächlich in Gott vertrauen?

Diesen Fragen geht Pfarrer Dominik Meiering in der aktuellen Folge der Viertelstunde nach.

Viertelstunde zur Marktzeit. Texte und Musik am Freitagmittag. Freitags um 12.15 live in der Basilika St. Aposteln am Neumarkt und sonntags als Aufzeichnung.

Adresse

Neumarkt 30
Cologne
50667

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