05/06/2026
Jesus spricht von der besonderen Vollmacht, die er seinen Boten verliehen hat. Die von ihm mit der Weitergabe des Evangeliums beauftragten Jünger sind trotz all ihrer Schwachheit und Unvollkommenheit seine Stellvertreter. Was sie sagen ist gleichbedeutend mit dem, was er sie gelehrt hat. Darum gebührt ihnen auch besonderer Respekt. Das bedeutet zum Beispiel im Blick auf die Schriften des Neuen Testaments: Was hier von den Boten Jesu niedergeschrieben wurde, besitzt höchste Autorität. Wer auf das hört, was sie zu sagen haben, der hört Jesus selbst. Er spricht durch diese Text zu uns. Umgekehrt gilt aber auch: Wer die neutestamentlichen Zeugen Jesu verachtet, der verachtet damit auch den, von dem sie Zeugnis ablegen. Weil Jesus Menschen mit der Weitergabe des Evangeliums beauftragt hat, können wir bis zum heutigen hören und nachlesen, was er uns zu sagen hat. So hat er schon vor unserer Geburt für uns gesorgt. Ist das nicht eine befreiende Gewissheit?