Evangelische Kirchengemeinde in der Neuen Vahr

Evangelische Kirchengemeinde in der Neuen Vahr Kirche für Menschen im Stadtteil und in der Stadt an drei Standorten: Christuskirche, Dreifaltigkeitskirche und Heilig-Geist-Kirche

Unsere Gemeinde versteht sich als Kirche für die Menschen im Stadtteil Neue Vahr und in der Stadt Bremen. An den drei Standorten der Gemeinde stehen unterschiedliche Profile im Mittelpunkt:

Gemeindezentrum Christuskirche,
Adam-Stegerwald-Str. 42:
Spiritualität und Musik

Gemeindezentrum Dreifaltigkeitskirche,
Geschwister-Scholl-Str. 136:
Kinder, Jugendliche und Familien

Gemeindezentrum Heilig-Geist-Kirche,
August-Bebel-Allee 276:
Sozialdiakonie und Stadtteilarbeit

Unsere Gemeinde ist am 1. Januar 2006 entstanden, nachdem die drei ehemals selbstständigen Gemeinden Christusgemeinde, Dreifaltigkeitsgemeinde und Heilig-Geist-Gemeinde sich zu einer Fusion entschlossen hatten. Die drei Ursprungsgemeinden wurden alle um 1960 gegründet. Zur Evangelischen Kirchengemeinde in der Neuen Vahr gehören zurzeit etwa 6.600 Gemeindeglieder.

Öfnungszeiten Gemeindebüro:

Mo.,Di.,Do.,Fr. 09.00 - 12.00 Uhr
Mo. und Do. 14.00 - 16.00 Uhr
Mittwoch 15.00 - 18.00 Uhr

Anmeldung für die nächste KonfiZeit beginnt ! wenn du 12,5 Jahre alt bist oder älter ab Februar 2027 ist es genau passen...
07/09/2026

Anmeldung für die nächste KonfiZeit beginnt !

wenn du 12,5 Jahre alt bist oder älter ab Februar 2027 ist es genau passend und du kannst dich gerne anmelden !

Damit es warm wird - Rückblick auf unser Fest für Ehren- und Hauptamtliche Nach vielen Jahren haben wir in unserer Gemei...
05/09/2026

Damit es warm wird - Rückblick auf unser Fest für Ehren- und Hauptamtliche 

Nach vielen Jahren haben wir in unserer Gemeinde wieder gemeinsam gefeiert: Ehrenamtliche und Hauptamtliche, Menschen, die schon lange dazugehören, und Menschen, die neu dabei sind.

Begonnen haben wir unser Abend mit einem etwas anderen Gottesdienst. Ein Stück Holz wurde dabei zum Symbol. Ein einzelnes Holzscheit macht noch kein Feuer. Aber viele verschiedene zusammen schenken Licht und Wärme.

Und genau darum ging es auch in unserem Gottesdienst. Was Menschen mitbringen, nämlich Zeit, Ideen, Musik, Tatkraft, Geduld, Fürsorge, Glauben und vieles mehr. 

Nach dem Gottesdienst ging es weiter. Das Holz aus der Kirche wurde zum Feuer getragen, der Grill wurde angeheizt und dann wurde ein schönen Abend zusammen verbracht. 

Danke an alle, die diesen Abend möglich gemacht haben und dabei waren. 

Pastorin Yvonne Ziaja 

Schau nicht so weit nach vorn (Aus der Reihe „Zwischen Kanzel und Küchentisch“)Im Urlaub bin ich viel Kajak gefahren. Na...
02/09/2026

Schau nicht so weit nach vorn
(Aus der Reihe „Zwischen Kanzel und Küchentisch“)

Im Urlaub bin ich viel Kajak gefahren. Natürlich wollte ich wissen, wo es hingeht: Welche Felsen liegen vor mir? Wo wird es eng? Ich war gedanklich schon weit voraus, während mein Kajak genau dort trieb, wo ich gerade war.

Irgendwann merkte ich, dass ich vor lauter Blick in die Ferne das Wasser direkt vor mir kaum noch wahrnahm – die flachen Felsen und die kleinen Kräuselungen, die ich eigentlich sehen musste. Ich musste lachen: Man kann sich offenbar sogar beim Kajakfahren so sehr mit der Zukunft beschäftigen, dass man das Naheliegende übersieht.

Ich liebe den großen Überblick. Ich will wissen, wie der Weg aussieht und was am Ende herauskommt. Doch während ich gedanklich schon beim übernächsten Felsen bin, liegt das Leben direkt vor meinem Bug. Ein schöner Moment, ein Mensch, der Aufmerksamkeit braucht, oder einfach nur der eine Schritt, der heute ansteht.

Wenn ich ständig wissen will, wo ich hinmuss, sehe ich nicht mehr, wo ich gerade bin. Das ist mehr als ein Problem der Aufmerksamkeit; es ist eine Frage des Vertrauens. Ich hätte gerne eine Karte und den roten Punkt: „Sie sind hier“.

Doch Gott funktioniert nicht wie Google Maps. Ich höre nie: „In 300 Metern bitte wenden“. Es gibt keine Garantie, dass hinter dem nächsten Felsen nicht noch einer kommt. Aber das braucht es auch nicht. Es reicht, das Wasser vor dem Bug zu lesen: den nächsten Stein, die nächste Kurve, den nächsten Menschen.

Den Rest kann ich ohnehin nicht fahren, bevor ich nicht dort bin. Ich paddle weiter und versuche, nicht schon drei Kurven weiter zu sein. Denn das Wasser, das ich gerade vor mir habe, kommt nur einmal.

Pastorin Yvonne Ziaja



Abschied und AufbruchHeute haben wir Pastorin Angela Walther nach dreizehn Jahren aus unserer Gemeinde verabschiedet. Es...
30/08/2026

Abschied und Aufbruch

Heute haben wir Pastorin Angela Walther nach dreizehn Jahren aus unserer Gemeinde verabschiedet. Es war ein bewegender Gottesdienst.

Die Kinder aus unserer Kita haben mit ihren Stimmen Erinnerungen an Lieder, Geschichten und Gitarre lebendig werden lassen. Blumen wurden überreicht, Mitarbeitende haben erzählt, was sie mit Angela verbinden, und beim Segen wurde spürbar, dass Angela in all den Jahren vielen Menschen begegnet ist und unserer Gemeinde etwas mitgegegeben hat.

Beim anschließenden Empfang war Zeit für Gespräche, Erinnerungen, Lachen und manche ganz persönliche Worte. Ein schöner Nachmittag voller Dankbarkeit für das, was war, und voller guter Wünsche für das, was kommt.

Denn nun beginnt für Angela ein neuer Weg in der Krankenhausseelsorge.

Liebe Angela, danke für dreizehn Jahre mit uns. Wir wünschen dir für deinen neuen Weg Gottes Segen, Kraft, Freude und viele gute Begegnungen.

Pastorin Yvonne Ziaja

26/08/2026

I love VAHR !!! Ich liebe die Vahr!!!

Das bleibt auch so, wenn ich bald nicht mehr hier arbeite! Als Pastorin war ich viel im Stadtteil unterwegs. Es war eine schöne Zeit!

Mit Quartiermanagerin Silke Frey und FQZ-Koordinatorin Claudia Regel hab ich Rückblick gehalten.

Das Bild bekam ich zum Abschied. Dafür suche ich an meiner Wand einen Ehrenplatz.

Der Schriftzug ist übrigens von Vahraon:innen gestaltet worden. Gerade ist er draußen gegenüber dem Einkaufszentrum Berliner Freiheit zu sehen.

Segen weitergeben – Segen für den Schulanfang Ein großer, bunter Regenbogenschirm. Darunter kleine und große Menschen un...
15/08/2026

Segen weitergeben – Segen für den Schulanfang

Ein großer, bunter Regenbogenschirm. Darunter kleine und große Menschen und ganz viele gute Wünsche.

Gemeinsam mit meiner katholischen Kollegin, Andrea Grote, aus der Gemeinde St. Raphael durfte ich die zukünftigen Erstklässler:innen und auch die Kinder, die schon länger in der Schule sind und ein neues Schuljahr beginnen, segnen.

Auch Eltern, Omas, Freund:innen, Schulleitung und Menschen, die einfach spontan für einen Segen dazugekommen sind, waren unter unserem Segensschirm dabei. Denn Segen ist für alle da.

Das war ein schöner Moment zum Innehalten, Hoffen und Vertrauen.
Wir wünschen allen Kindern einen guten Start, viel Freude, Mut und Menschen, die sie auf ihrem Weg begleiten.

Geht behütet ins neue Schuljahr!

Pastorin Yvonne Ziaja

Verborgen - oder verloren? Aus der Reihe "Zwischen Kanzel und Küchentisch""Im Rauschen jedes Bächelein,in jedem Grashalm...
14/08/2026

Verborgen - oder verloren?

Aus der Reihe "Zwischen Kanzel und Küchentisch"

"Im Rauschen jedes Bächelein,
in jedem Grashalm noch so klein,
liegt eine Welt verborgen.
Gott wohnt in jeder innendrin,
gibt allem seinen tief´ren Sinn,
und ich muss mich nicht sorgen,
und ich muss mich nicht sorgen".
(Petra Boxler)

Das klingt tröstlich: In allem steckt mehr als wir sehen. Im Wasser, das fließt. Im Bach, der rauscht. In den Blumen am Weg. Im Gras, das sich im Wind bewegt. In den Booten, die auf dem Wasser treiben.

Eine Welt verborgen.

Und doch erleben wir oft das Gegenteil. Vieles wirkt nicht tief, sondern flach; nicht bedeutungsvoll, sondern zufällig. Der Alltag rauscht an uns vorbei wie Wasser, das wir nicht festhalten können. Sorgen sind selten weit weg. Und manchmal scheint die Welt eher leer als verborgen.

Vielleicht ist genau das die Spannung dieser Liedstrophe.

Denn zu sagen: „Gott wohnt in jeder innendrin“ ist ein Wagnis. Wer so singt, entscheidet sich dafür, der Welt mehr zuzutrauen, als sie auf den ersten Blick hergibt.

Das Wasser lehrt uns das: Es ist nie still. Es sucht seinen Weg, umfließt Hindernisse, gräbt sich durch Steine. Manchmal sanft, manchmal unaufhaltsam. Vielleicht ist Gottes Gegenwart ähnlich. Sie ist oft nicht immer sichtbar, aber in Bewegung.

Ein Grashalm wirkt klein und unbedeutend. Und doch trägt er Leben in sich. Eine Blume blüht nur kurz und ist gerade darin kostbar. Ein Boot auf dem Wasser erinnert daran, dass wir nie ganz festen Boden unter den Füßen haben.

Für mich ist das Leben getragen und zugleich unsicher.

Die Liedstrophe behauptet nicht, dass es keine Sorgen gibt. Aber sie setzt ihnen den Gedanken entgegen, dass unter allem Sichtbaren ein tieferer Sinn liegen könnte.

Und manchmal reicht diese Möglichkeit schon, um weiterzugehen. Oder weiterzutreiben wie ein Boot auf offenem Wasser.

Pastorin Yvonne Ziaja


...entdeckt auf dem Marktplatz der Begegnung in der Heilig-Geist-Kirche... made my day!Habt einen guten Tag mit viel Lie...
14/08/2026

...entdeckt auf dem Marktplatz der Begegnung in der Heilig-Geist-Kirche... made my day!

Habt einen guten Tag mit viel Liebe!

05/08/2026

Du bist gut genug!
Der Song und seine Message hat uns inspiriert.
Die Kinder unserer Kita haben dazu ihre eigenen Wünsche formuliert:
Glücklich und stark zu sein, sich warm zu fühlen und vor allem zu tanzen. Auch das T-Shirt mit dem Schmetterling haben sie selbst gestaltet und darüber abgestimmt, welcher Entwurf gewinnt.

Freitag ist das komplette Video auf YouTube dann online.

Anfang September beginne ich eine neue Stelle. Ich wechsle als Krankenhausseelsorgerin ans Klinikum Bremen-Nord und freu...
04/08/2026

Anfang September beginne ich eine neue Stelle. Ich wechsle als Krankenhausseelsorgerin ans Klinikum Bremen-Nord und freue mich schon auf die neuen Aufgaben. Zugleich werde ich unsere Gemeinde und die Menschen hier in der Neuen Vahr vermissen. Es waren 13 schöne und intensive Jahre, an die ich mich oft und gern zurückerinnern werde.

Ich freue mich über viele Gäste bei meiner Verabschiedung am Sonntag, 30.8., um 10.00 Uhr in der Christuskirche. Herzliche Einladung! Nach dem Gottesdienst gibt es beim Empfang die Möglichkeit, sich nochmal persönlich zu verabschieden. Wir freuen uns über Kuchenspenden fürs Buffet (gern im Gemeindebüro anmelden).

Wer sich mir verbunden fühlt und wissen möchte, wie es mit mir weitergeht, kann mir gern auf Insta folgen. Als Klinikpastorin findest du mich als "MomentenTeilerin.ZeitFürDich". Ich freue mich über viele Follower.

Und bis Ende August triffst du mich noch in der Gemeinde.

Ansonsten bleib behütet, Angela

Adresse

Adam-Stegerwald-Straße 42
Bremen
28327

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