27/01/2024
Gedenken an Opfer des Holocaust in Bramsche
Unter zum größten Teil menschenunwürdigen Bedingungen waren zur Zeit der NS-Diktatur Zwangsarbeiter in Bramsche untergebracht.
Die Kirchengemeinde St. Johannis und die Stadt Bramsche laden gemeinsam dazu ein, am 27. Januar 2024 der Opfer des Holocaust zu gedenken.
Anlässlich der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau im Jahre 1945 wird jährlich am 27. Januar der Opfer des Holocaust gedacht. Auch in Bramsche findet am Samstag, 27. Januar 2024, wieder eine Gedenkfeier statt, an der Bürger teilnehmen können. Die Gedenkfeier beginnt um 17.30 Uhr. Treffpunkt ist das Mahnmal für die Zwangsarbeiter vor der St. Johanniskirche in der Bramscher Gartenstadt.
Nach Ansprachen folgt eine Filmvorführung
Nach Redebeiträgen von Pastor Arne Hüttmann und Bürgermeister Heiner Pahlmann wird die Veranstaltung einer Pressemitteilung der Stadt Bramsche zufolge im Gemeindehaus fortgesetzt. Dort wird der Film „Endlich Tacheles“ präsentiert, der mehrfach ausgezeichnet worden ist und unter anderem auch für den Grimme-Preis nominiert war. Der Film zeigt, wie sich das Trauma der Überlebenden bis in die dritte Generation frisst und stellt eine hochaktuelle Frage aus der Sicht eines 21-Jährigen: Was hat der Holocaust heute noch mit mir zu tun?
Gesprächsrunde mit Autorin und Geschichtsforscher
Die Regisseurin Andrea Schramm wird vor Ort sein und im Anschluss mit dem Bramscher Geschichtsforscher Dieter Przygode und weiteren Personen in einer Gesprächsrunde das Thema vertiefen.
Die Filmvorführung ist laut der Mitteilung kostenlos und wird über das Projekt „Demokratie leben! in Bramsche“ ermöglicht.
Text:Quelle Bramscher Nachrichten
Fotos: Jörg Hengmith
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