26/10/2025
Klangvoller Festabend zum 75-jährigen Jubiläum des Posaunenchores Gemen
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Geistliche Abendmusik in der vollbesetzten Johanneskirche begeistert Publikum
Mit festlichem Glanz und tief empfundener Musikalität feierte der Posaunenchor Gemen am Samstag, dem 25. Oktober 2025, sein 75-jähriges Bestehen. Die geistliche Abendmusik in der Johanneskirche wurde zu einem eindrucksvollen Zeugnis lebendiger Bläserkultur und geistlicher Gemeinschaft. Unter der Gesamtleitung von Ulrich Dieckmann, der zugleich als Soloposaunist hervortrat, gestaltete die Posaunenchorgemeinschaft Gemen und Borken, unterstützt durch Bläser des Posaunenchores Rhede, ein abwechslungsreiches und bewegendes Programm. Die geistliche Leitung lag bei Pfarrer i.R. Giselher Werschkull, an der Orgel musizierte Ulf Frieske.
Der festliche Auftakt gehörte der Intrade für Posaunenchor und Pauken von Tilman Peter, die den Kirchenraum kraftvoll mit Klang füllte und gleich zu Beginn für eine feierliche Stimmung sorgte.
Mit Lukas Oslanders Bearbeitung von „Ein feste Burg ist unser Gott“ erklang anschließend eines der bekanntesten reformatorischen Choräle in beeindruckender Klangfülle. In der Suite Nr. 13 von Traugott Fünfgeld zeigten die Bläser sodann ihr ganzes musikalisches Spektrum – von klanglicher Strahlkraft bis zu fein nuancierter Dynamik.
Ein besonderer Moment der Besinnung folgte mit dem Adagio für Posaune und Orgel von Leopold Mozart, sensibel interpretiert von Ulrich Dieckmann (Posaune) und Ulf Frieske (Orgel). Mit dem Türmerlied von Max Bruch erklang ein weiteres Stück, das die Posaune in ihrer lyrischen Ausdruckskraft hervorhob.
Auch die Gemeinde wurde aktiv in das musikalische Geschehen einbezogen: Bei „Befiehl du deine Wege“ und „Der Mond ist aufgegangen“ erklangen viele Stimmen gemeinsam mit den Bläsern – ein Zeichen lebendiger Gemeindemusik.
Mit Santo von Friedrich Veil und dem prachtvollen „Nun lob, mein Seel, den Herren“ von Johann Sebastian Bach fand die Abendmusik ihren festlichen Höhepunkt.
Lang anhaltender Applaus und stehende Ovationen zeugten von der Begeisterung der vollbesetzten Kirche. Als Zugabe erklang noch einmal eine Strophe von Der Mond ist aufgegangen – ein leiser, stimmungsvoller Abschluss eines großen Jubiläumsabends, der Musik, Glauben und Gemeinschaft auf eindrucksvolle Weise verband.