15/06/2026
Gestern endete in Bonn die 39. Jahresakademie des KAAD, die sich vier Tage lang aus unterschiedlichen Perspektiven mit der Frage nach Zugehörigkeit in einer von Krisen geprägten Welt beschäftigte.
Manchmal zeigte sich die Frage nach Zugehörigkeit jedoch nicht in den Diskussionen, sondern in den Begegnungen selbst, denn die Jahresakademie des KAAD lebt von einer Voraussetzung, die KAAD-Präsident P. Dr. Hans Langendörfer SJ in seiner Predigt während des Internationalen Festgottesdienstes so formulierte: „Wer sich im KAAD zu Hause und wohl fühlen will, der sollte eine Person sein, die neugierig und bereit ist und die Courage hat, sich anderen Kulturen zu öffnen als der eigenen.“
Diese Offenheit prägt die Akademie seit vielen Jahren. Sie zeigt sich in der Bereitschaft aller Teilnehmenden zum Dialog über unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven und darin, sich auf Sichtweisen einzulassen, die den eigenen Erfahrungen nicht unmittelbar entsprechen.
Wir danken unseren Stipendiatinnen und Stipendiaten, Alumni und Alumnae, den Stipendiatinnen und Stipendiaten unseres Schwesternwerks, dem Cusanuswerk, den Referentinnen und Referenten, den Gremienmitgliedern und all denjenigen, die während der gemeinsamen Zeit in Bonn dazu beigetragen haben, dass Zugehörigkeit nicht nur Gegenstand der inhaltlichen Auseinandersetzungen blieb.