Deutsche Bischofskonferenz

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Vom 28. September bis 1. Oktober 2026 findet in Fulda die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz statt. ...
08/09/2026

Vom 28. September bis 1. Oktober 2026 findet in Fulda die Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz statt. An ihr nehmen 59 Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz unter Leitung des Vorsitzenden, Bischof Dr. Heiner Wilmer, teil.

Im Mittelpunkt steht unter anderem ein Studientag zur Enzyklika „Magnifica humanitas“ von Papst Leo XIV. Weitere Themen sind das demokratische Gemeinwohl in Deutschland, die Wahlen der neuen bischöflichen Kommissionen, die Aufklärung und Aufarbeitung se****len Missbrauchs, aktuelle Aspekte von Synodalität, die Entwicklung der Erwachsenentaufen in Europa sowie Fragen von Flucht und Migration.

Die wichtigsten öffentlichen Termine im Überblick:

📍 Montag, 28. September
14.30 Uhr: Pressestatement von Bischof Dr. Heiner Wilmer
18.30 Uhr: Eröffnungsgottesdienst im Dom zu Fulda – Predigt: Bischof Dr. Heiner Wilmer

📍 Dienstag, 29. September
7.30 Uhr: Gottesdienst in der Michaelskirche – Predigt: Erzbischof Dr. Stefan Heße
13.00 Uhr: Pressegespräch „Leben vom Anfang bis zum Ende – aktuelle Fragen von der Leihmutterschaft über die Organspende bis hin zum assistierten Suizid“

📍 Mittwoch, 30. September
7.30 Uhr: Gottesdienst in der Michaelskirche – Predigt: Erzbischof Dr. Heiner Koch
13.00 Uhr: Pressegespräch zum Studientag „Künstliche Intelligenz, Menschsein und Gemeinwohl: Impulse aus der Sozialenzyklika Magnifica humanitas“
18.00 Uhr: Bonifatiusvesper im Dom zu Fulda – Predigt: Bischof Dr. Georg Bätzing

📍 Donnerstag, 1. Oktober
7.30 Uhr: Gedächtnisgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder der Deutschen Bischofskonferenz – Predigt: Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck
10.45 Uhr: Abschlusspressekonferenz mit Bischof Dr. Heiner Wilmer und Generalsekretärin Dr. Beate Gilles

Akkreditierung für Medien: bis Donnerstag, 24. September 2026, 12.00 Uhr unter
https://www.dbk.de/presse/akkreditierungs-portal

Livestream:
Die Pressekonferenzen sowie Gottesdienste werden live auf dbk.de, katholisch.de und dem YouTube-Kanal der Deutschen Bischofskonferenz übertragen.

Die morgendlichen Gottesdienste am 29. und 30. September sowie am 1. Oktober werden von Radio Horeb sowie auf dem YouTube-Kanal der Deutschen Bischofskonferenz übertragen.

Weitere Informationen:

https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/herbst-vollversammlung-der-deutschen-bischofskonferenz-vom-28-september-bis-1-oktober-2026-in-fuldaer-bis-1-oktober-2026-in-fulda

Heute feiert die Kirche das Fest Mariä Geburt. Es gehört zu den wenigen Tagen im Kirchenjahr, an denen die Kirche eine G...
08/09/2026

Heute feiert die Kirche das Fest Mariä Geburt. Es gehört zu den wenigen Tagen im Kirchenjahr, an denen die Kirche eine Geburt feiert – neben der Geburt Jesu Christi und der Geburt Johannes des Täufers.

Die Bedeutung dieses Tages erschließt sich vor allem von Jesus Christus her: Maria ist die Frau, die Gott erwählt hat, Mutter seines Sohnes zu werden. Ihr Leben steht damit in besonderer Weise im Dienst der Menschwerdung des Sohnes Gottes. In ihrem „Ja“ zu Gottes Ruf wird sichtbar, was ihr Leben prägt: Vertrauen, Offenheit und die Bereitschaft, sich ganz auf Gottes Weg einzulassen.

Das Fest Mariä Geburt richtet deshalb den Blick nicht nur auf Maria selbst, sondern vor allem auf Jesus Christus und die Hoffnung, die mit seinem Kommen in die Welt verbunden ist.

Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns.

Zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt äußern sich die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (...
07/09/2026

Zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt äußern sich die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer, sowie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Reverend Christopher Easthill, wie folgt:

„Wir nehmen zur Kenntnis, dass die AfD in Sachsen-Anhalt mit deutlichem Abstand die stärkste Partei wurde. Schlimme Befürchtungen sind wahrgeworden, aber das Ergebnis ist zu akzeptieren. Die Sorge der Kirchen gilt dabei vor allem dem Zusammenleben und Miteinander der Menschen in Sachsen-Anhalt, sowie insbesondere der Achtung der von Gott gegebenen Menschenwürde, die bedingungslos jedem zusteht. Sie gilt aber auch der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Sachsen-Anhalt. Wir fordern die Wahlsieger auf, die Landesverfassung sowie das Grundgesetz uneingeschränkt zu achten und die Würde aller Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Lebensweise, Leistung oder Position zu wahren.

Als Kirchen sind wir der Botschaft des Evangeliums und dem christlichen Menschenbild verpflichtet. Aus dieser Verpflichtung heraus werden wir das politische Handeln der künftigen Landesregierung genau beobachten und kritisch begleiten. Wir werden nicht wegsehen und wir werden nicht schweigen, wenn die Würde des Menschen verletzt, unsere Demokratie aufs Spiel gesetzt oder der Rechtsstaat ausgehöhlt wird. Denn immer geht es um Menschen, die unter Druck geraten, bedroht oder ausgegrenzt werden. Wir werden auch weiterhin alles, was unsere Demokratie trägt, unterstützen und zum Zusammenhalt der Gesellschaft beitragen. Dafür bedarf es vor allem auch Orten des Zusammenseins, des Dialogs und der Verständigung. Hier haben die demokratischen Parteien einen Auftrag. Auch die Kirchen können wichtige Begegnungsorte sein.

Ein Wahlergebnis zählt die Stimmen eines Wahlsonntags. Im Alltag zählt darüber hinaus, was dieses Land Woche für Woche zusammenhält. Das Wahlergebnis zeigt, wie groß die Unzufriedenheit und der Vertrauensverlust sind. Das ist ernst zu nehmen. Unverändert bleibt aber, wie viele hunderttausende Menschen sich in Sachsen-Anhalt und bundesweit Tag für Tag umeinander kümmern, Verantwortung übernehmen und unser Gemeinwesen tragen. Ihre Zuversicht, ihre Hilfsbereitschaft und ihren Einsatz wollen wir weiter sichtbar halten und stärken. Zusammen werden wir weiter arbeiten für eine Gesellschaft, die zusammenhält – in Verantwortung vor Gott und den Menschen.“

🔗 https://www.dbk.de/presse/aktuelles

06/09/2026

Abschied von Bischof Heinrich Timmerevers!Nach vielen Jahren an der Spitze des Bistums Dresden-Meißen wurde er heute in ...
05/09/2026

Abschied von Bischof Heinrich Timmerevers!

Nach vielen Jahren an der Spitze des Bistums Dresden-Meißen wurde er heute in der Dresdner Kathedrale verabschiedet. Zugleich feierte er sein 25-jähriges Bischofsjubiläum.

Im Gottesdienst würdigte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer, seinen Dienst und richtete zugleich einen eindringlichen Appell an die Christen in Ostdeutschland: „Minderheit bedeutet nicht, bedeutungslos zu sein.“

Bischof Wilmer rief dazu auf, Christus auch dort sichtbar zu machen, wo Kirche keine gesellschaftliche Selbstverständlichkeit mehr ist: „Habt Mut! Sucht, wo Christus ist. Freut euch, im anderen Gott zu entdecken! Vertraut auf den Heiligen Geist!“

Dabei erinnerte er auch an die Erfahrungen Ostdeutschlands und die friedliche Revolution von 1989. Gerade angesichts wachsender gesellschaftlicher Gegensätze brauche es heute Menschen, die nicht weiter polarisieren, sondern Versöhnung ermöglichen: „Wir brauchen kein verhärtetes Ost gegen West, kein Rechts gegen Links, kein Alt gegen Jung oder Christlich gegen Muslimisch.“

Eine Kirche, die so handelt, so Bischof Wilmer, werde nicht zu einer „Erzählung von gestern“, sondern könne „zum Sauerteig dieses Landes“ werden und in einer fragilen Zeit Orientierung geben.

Wir danken Bischof Heinrich Timmerevers für seinen Dienst und wünschen ihm für seinen weiteren Weg Gottes Segen.

🔗 https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/jubilaeum-und-abschied-von-bischof-timmerevers

Heute gedenkt die Kirche der heiligen Teresa von Kalkutta. Zugleich begehen die Vereinten Nationen an ihrem Todestag den...
05/09/2026

Heute gedenkt die Kirche der heiligen Teresa von Kalkutta. Zugleich begehen die Vereinten Nationen an ihrem Todestag den Internationalen Tag der Nächstenliebe. Er erinnert daran, wie wichtig Solidarität, Mitgefühl und konkrete Hilfe für das Zusammenleben sind.

Erzbischof Stephan Burger, Vorsitzender der Kommission für caritative Fragen der Deutschen Bischofskonferenz, erklärt:

„Nächstenliebe zeigt sich darin, dass wir den anderen sehen. Gerade dort, wo Menschen übersehen, ausgegrenzt oder allein gelassen werden. Das ist nicht nur eine Aufgabe für den Einzelnen. Auch unser gesellschaftliches Zusammenleben braucht diese Haltung. Demokratie lebt davon, dass wir einander nicht gleichgültig werden, unterschiedliche Überzeugungen aushalten und zugleich die Würde jedes Menschen achten. Wer Verantwortung für seinen Nächsten übernimmt, stärkt auch den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.“

Die heilige Teresa von Kalkutta hat ihr Leben besonders den Armen, Kranken und Ausgegrenzten gewidmet. Ihr Beispiel erinnert daran, dass Nächstenliebe dort beginnt, wo Menschen hinschauen und Verantwortung übernehmen.

Heute vor zehn Jahren wurde Mutter Teresa heiliggesprochen! Am 4. September 2016 nahm Papst Franziskus Mutter Teresa von...
04/09/2026

Heute vor zehn Jahren wurde Mutter Teresa heiliggesprochen!

Am 4. September 2016 nahm Papst Franziskus Mutter Teresa von Kalkutta in Rom in das Verzeichnis der Heiligen auf.

Mutter Teresa wurde 1910 als Anjezë Gonxhe Bojaxhiu in Skopje geboren. Mit 18 Jahren trat sie in den Orden der Loreto-Schwestern ein und ging wenig später nach Indien. Viele Jahre arbeitete sie als Lehrerin in Kalkutta, bevor sie sich zunehmend den Menschen zuwandte, die in Armut lebten, krank oder ohne Zuhause waren. 1950 gründete sie die „Missionarinnen der Nächstenliebe“. Die Gemeinschaft breitete sich in den folgenden Jahrzehnten weltweit aus.

Für ihren Einsatz für die Ärmsten erhielt Mutter Teresa 1979 den Friedensnobelpreis. Sie starb am 5. September 1997 in Kalkutta.

Morgen, an ihrem Todestag, begeht die Kirche den Gedenktag der heiligen Teresa von Kalkutta. Zugleich erinnern die Vereinten Nationen mit dem Internationalen Tag der Nächstenliebe an die Bedeutung von Mitgefühl, Solidarität und tätiger Hilfe.

Heilige Teresa von Kalkutta, bitte für uns.

04/09/2026
Andreas Kutschke zum Diözesanadministrator für das Bistum Dresden-Meißen gewählt.
03/09/2026

Andreas Kutschke zum Diözesanadministrator für das Bistum Dresden-Meißen gewählt.

Das Domkapitel St. Petri zu Dresden hat heute unseren Domdekan und bisherigen Generalvikar Andreas Kutschke zum Diözesanadministrator gewählt. Wir gratulieren zur neuen Aufgabe und wünschen Gottes Segen!

Der 52-Jährige übernimmt damit die Leitung des Bistums für die Zeit der sogenannten Sedisvakanz – also der Phase, in der der Bischofsstuhl unbesetzt ist. Andreas Kutschke bringt dafür viel Erfahrung mit: Sowohl unter Bischof Koch als auch unter Bischof Timmerevers wirkte er als Generalvikar. Bereits in den Jahren 2015/2016 hatte er das Bistum zudem während einer Sedisvakanz als Diözesanadministrator geleitet.

„Mit Gottes Hilfe will ich gerne meine Kräfte zur Verfügung stellen, das Bistum Dresden-Meißen gut durch diese Zeit der Sedisvakanz zu führen“, sagt Andreas Kutschke. Zugleich bittet er die Gläubigen um Unterstützung und Gebet – „besonders aber auch um einen guten neuen Bischof“.

Zum Ständigen Vertreter des Diözesanadministrators wurde Domkapitular Bertram Wolf ernannt.

Mehr Infos dazu - auf der Bistumshomepage.

Papst Leo XIV. hat heute das Rücktrittsgesuch von Bischof Heinrich Timmerevers angenommen. In einem Brief bedauert der V...
02/09/2026

Papst Leo XIV. hat heute das Rücktrittsgesuch von Bischof Heinrich Timmerevers angenommen.

In einem Brief bedauert der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer, den Rücktritt: „Für das Bistum, dem Du mit großem Engagement gedient hast, und für die Deutsche Bischofskonferenz, der Du 25 Jahre angehörtest, bedeutet Dein Rücktritt einen großen Verlust.“

Papst Franziskus ernannte den früheren Weihbischof von Münster im Jahr 2016 zum Bischof von Dresden-Meißen. Er habe mit "Mut und Vision die angestammte Heimat des Bistums Münster verlassen hat, um noch einmal in einem Alter aufzubrechen und Neues zu beginnen, in dem andere schon an den Ruhestand denken. Innerhalb schnellster Zeit bist Du im Bistum Dresden-Meißen heimisch geworden", betonte Bischof Wilmer.

Bischof Timmerevers sei es immer wichtig gewesen, von den eigenen Erfahrungen zu erzählen: „über Aufbrüche im Osten, über das Schließen von Kirchen, über Taufen von jungen Menschen und über Bestattungen, bei denen oft das Kreuz auf dem Sarg fehlte. Und immer hast Du die Menschen hervorgehoben, von ihren Geschichten erzählt und ihre Momente des Glaubens geteilt. So ist Dir etwas Großartiges gelungen: Kirche als soziale Gestalt ebenso erfahrbar zu machen wie Kirche als lebendigen Ort des Glaubens“, so Bischof Wilmer

„Die große Anerkennung gilt all dem, was Du zusammen mit unseren evangelischen Schwestern und Brüdern und jenen der Orthodoxie leben konntest: Dazu gehörten Gebete und Gottesdienste, aber auch politische Positionen gerade in einem Ostdeutschland, das nicht nur durch die jüngsten Erfolge der Rechtspopulisten erschüttert wird, sondern schon früh mit den Pegida-Demonstrationen in Dresden konfrontiert war", schreibt er.

Bischof Wilmer würdigte zudem sein Engagement in der Deutschen Bischofskonferenz, wo er viele Jahre der Pastoral- und der Jugendkommission sowie der Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste angehörte. Seit 2023 ist Bischof Timmerevers Vorsitzender der Kommission für Erziehung und Schule. „Dir ging es in der Bischofskonferenz immer um den Dialog und das offene Wort. Vor allem warst Du ein Garant für die Solidarität in der Bischofskonferenz – die Du selbst gezeigt hast und die Du zu Recht von anderen erwarten konntest."

🔗 https://www.dbk.de/presse/aktuelles/meldung/papst-leo-xiv-nimmt-ruecktrittsgesuch-von-bischof-heinrich-timmerevers-an

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