21/03/2026
Wer als Pilger unterwegs ist, sucht nicht nur den Weg, sondern auch Orte, die still machen. Orte, an denen man kurz verweilen, Kraft sammeln und den nächsten Abschnitt bewusst beginnen kann. Die Mariensäule in Bollendorf ist ein solcher Ort.
Sie steht für Einkehr, für einen stillen Moment am Wegesrand und für das, was viele Pilger auf ihrer Reise begleitet: Dankbarkeit, Bitte, Vertrauen und Hoffnung. Zwischen den Wegen der Eifel und dem Grenzraum zu Luxemburg lädt sie dazu ein, nicht nur weiterzugehen, sondern auch innerlich anzukommen. Ein kurzer Halt an der Mariensäule kann mehr sein als eine Pause. Er kann ein Moment des Durchatmens sein, ein stilles Gebet, ein Blick nach innen.
Gerade auf dem Jakobsweg sind solche Plätze von besonderem Wert. Sie geben Orientierung, nicht nur auf der Karte, sondern auch für Herz und Gedanken. Wer mit Pilgerpass unterwegs ist, weiß, dass der Weg von Begegnungen lebt, mit Menschen, mit Landschaften und mit Orten, die etwas in uns berühren. Die Mariensäule in Bollendorf gehört dazu.
Für Pilger, die auf ihrem Weg eine Übernachtungsmöglichkeit suchen, gibt es in Bollendorf eine besondere Unterstützung: Das Waldhotel Sonnenberg ist Partnerhotel für Pilger und gewährt gegen Vorlage des Pilgerpasses einen Nachlass. So wird aus dem Zwischenstopp ein Ort der Erholung, bevor der Weg weiterführt.
Vielleicht ist es genau das, was Pilgern in Erinnerung bleibt: nicht das große Ereignis, sondern die stillen Zeichen am Weg. Eine Säule. Ein Ausblick. Ein Gebet. Ein Haus, das offensteht. Und das gute Gefühl, auf diesem Weg nicht allein zu sein.
Wer in Bollendorf ankommt, findet mit der Mariensäule einen Ort, der an die leise Seite des Pilgerns erinnert, an das Innehalten, das Vertrauen und an die Kraft, die aus der Stille wächst. So wird der Weg für einen Augenblick zum Ankommen.