28/02/2026
15–25 Jesaja hat nur einmal einen einzelnen Mann öffentlich angegriffen (im Gegensatz zu Jeremia, der das häufiger tun mußte). Er hat aber auch davor nicht zurückgescheut, wenn Gott es befahl. Gott hat das Leben und Treiben, vor allem die Anmaßung dieses Schebna, beobachtet. Er hat sich schon eine Grabstelle am königlichen Berg ausbauen lassen. Er fährt in stolzer Staatskarosse daher (V. 16. 18), aber er wird verdammt und verbannt werden. An seine Stelle wird Eljakim treten und als „Vater des Volkes“ wirken. Aber auch er wird davor gewarnt, sein Amt auszunutzen, um alle seine Verwandten auf gute Posten zu bringen (V. 24). Daran würden er und seine Familie nur scheitern (V. 25). Dies Wort ist ein Zeichen großer Freimütigkeit und echten Gehorsams des Propheten
Die Bibel mit Erklärungen: Erklärungen, I, Brunnen Verlag, Giessen; Basel 201316. Auflage, 848.
25,6–9 Auf dem Berg Zion wird der HERR ein Festmahl der erlesensten geistlichen Genüsse bereiten. Er wird die Hülle der Unwissenheit entfernen, die Decke satanischer Blindheit, die alle heidnischen Nationen zudeckte. Er besiegt den Tod (durch die Auferweckung der in der Drangsalszeit gestorbenen Heiligen), er vertreibt allen Ku**er und nimmt die Schmach von seinem Volk. Der Überrest wird sagen: »Siehe da, unser Gott, auf den wir hofften, dass er uns rette … Wir wollen jauchzen und uns freuen in seiner Rettung.«
MACDONALD, W., Kommentar zum Alten Testament, Christliche Literatur-Verbreitung, Bielefeld 20102. Auflage, 948.
And he will swallow up on this mountain the covering that is cast over all peoples, the veil that is spread over all nations. He will swallow up death forever; and the Lord GOD will wipe away tears from all faces, and the reproach of his people he will take away from all the earth, for the LORD has....