05/04/2026
„Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.“
So schrieb es Dietrich Bonhoeffer in Gefangenschaft kurz vor seine Hinrichtung am 9.04.1945 durch die Nationalsozialisten.
Es bedeutet die Hoffnung zu teilen, dass am Ende das Leben über den Tod, die Liebe über den Hass und die Gerechtigkeit über die Ungerechtigkeit siegt.
„Wer die Auferstehung Jesu Christi gläubig bejaht, der kann nicht mehr weltflüchtig werden, er kann aber auch nicht mehr der Welt verfallen, denn er hat mitten in der alten Schöpfung die neue Schöpfung Gottes erkannt.“
Quelle:Konspiration und Haft 1940-1945, DBW Band 16, Seite 472f
Es ist ein Zitat aus einer Zeit größter Bedrängnis, Gewalt und Unrecht. Es bedeutet, dass Hoffnung auch dann möglich ist, wenn das Leben düster aussieht.
Es bedeutet nicht, dass man keine Schmerzen, Sorgen oder Zweifel mehr empfindet. Es bedeutet vielmehr, dass man diese Schmerzen nicht mehr ohne Hoffnung („verzweifelt“) erlebt. Der österliche Glaube bietet eine Perspektive, die das Leid in einen größeren Zusammenhang stellt.
Es ist ein Aufruf zu Hoffnung.
Wir wünschen alle Frohe Ostern ❤️