Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen

Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen Öffnungszeiten: Mo-Do 9-12.30 Uhr und 13.30-16 Uhr Darunter gibt es rund 150 Nachlässe von kirchlich bedeutenden Persönlichkeiten, u.a.

Das Landeskirchliche Archiv Bielefeld ist für die Archivpflege der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) zuständig. Dazu gehört die Aktenüberlieferung der hauseigenen Verwaltung, der rund 550 Kirchengemeinden in 31 Kirchenkreisen und der Ämter, Einrichtungen und Werke der EKvW. Das Landeskirchliche Archiv Bielefeld verfügt derzeit über mehr als 400 Bestände mit einem Umfang von 10.000 laufende

n Metern, darunter 800 Urkunden aus der Zeit seit 1235. Es handelt sich bei den Beständen vorwiegend um Unterlagen aus der provinzialkirchlichen und landeskirchlichen Verwaltung seit 1815. Hans Ehrenberg, Präses Karl Koch, Johannes Kuhlo und Präses Ernst Wilm. Überregionale Bedeutung haben daneben die Sammlung Wilhelm Niemöller zum Kirchenkampf und die Sammlung Kurt Gerstein. Für die Familienforscher werden Mikrofiches und Digitalisate der Kirchenbücher sämtlicher Kirchengemeinden von Westfalen bereitgehalten. Im Jahr 2010 hat das Landeskirchliche Archiv einen neu geschaffenen Archivzweckbau am Bethelplatz in Bielefeld (Bethel) bezogen. Gemeinsam mit den Archiven der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel entstand dort ein kirchlich-diakonisches Archivzentrum. Nicht nur Wissenschaftler und Familienforscher können uns besuchen. Gern machen wir auch mit verschiedenen Gruppen Führungen und Workshops: Von Kleinkindergruppen über Schulklassen, Konfirmanden, Studierende, Gemeindegruppen .... Alle sind herzlich willkommen! Gern können Schüler hier ihre Facharbeit erstellen oder am Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten teilnehmen.

19/05/2026

Das Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Stiftung Bethel und das Landeskirchliche Archiv der Ev. Kirche von Westfalen luden vom 27.-28. April zum diesjährigen Ev. Kirchenarchivtag nach Bielefeld. Im Rahmen der Veranstaltung wurde der Schwerpunkt besonders auf die Archivierung digitaler Datenbestä...

Es ist alles vorbereitet...Heute Mittag startet der Evangelische Kirchenarchivtag in Bielefeld und wir freuen uns auf zw...
27/04/2026

Es ist alles vorbereitet...

Heute Mittag startet der Evangelische Kirchenarchivtag in Bielefeld und wir freuen uns auf zwei Tage fachlichen Austausch und Begegnung mit den KollegInnen aus ganz Deutschland.

Ende März ist das Landeskirchliche Archiv wieder um einige Bestände reicher geworden: Zusammen mit dem Archiv des Ev. Ki...
16/04/2026

Ende März ist das Landeskirchliche Archiv wieder um einige Bestände reicher geworden:

Zusammen mit dem Archiv des Ev. Kirchenkreises Recklinghausen konnten wir auch die Archive der Kirchengemeinde Recklinghausen-Altstadt, der ehemaligen Kirchengemeinden Recklinghausen und Marl-Hamm sowie einen Nachlass übernehmen – insgesamt 12 Paletten.

Vor der Anlieferung wurden alle Archivalien für zehn Tage tiefgefroren, damit mögliche Schädlinge (Papierfischchen) in den Kartons nicht ins Archiv gelangen. Die Verzeichnung der übernommenen Archive wird nun im Landeskirchlichen Archiv überarbeitet, danach stehen sie dort für die Nutzung bereit.

Archiv der Ev. Jugendbildungsstätte Nordwalde online recherchierbarIm Landeskirchlichen Archiv steht nun das Archiv der ...
05/03/2026

Archiv der Ev. Jugendbildungsstätte Nordwalde online recherchierbar

Im Landeskirchlichen Archiv steht nun das Archiv der ehemaligen Ev. Jugendbildungsstätte Nordwalde unter der Bestandsnummer LkA EKvW 13.38 zur Einsicht bereit. Die insgesamt 84 Verzeichnungseinheiten erstrecken sich über den Zeitraum von 1961 bis 2020.

Der Bestand LkA EKvW 13.38 im Archivportal NRW:
https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-Best_d1534e9b-9f59-4794-a7e6-f8c76a6c5377

Die Ev. Jugendbildungsstätte Nordwalde war eine Einrichtung im Ev. Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken. Sie wurde 1962 auf Initiative des synodalen Jugendpfarrers und späteren Superintendenten Walter Nolting und des Sozialsekretärs der EKvW Manfred Daberkow in Trägerschaft des Vereins für Ev. Jugendpflege gegründet, um die evangelische Bildungsarbeit für die Jugend im Kirchenkreis zu fördern. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte waren Tagungen und Seminare, integrative Bildungsarbeit sowie internationale und ökumenische Begegnungen. Über ihre pädagogischen Angebote, Entwicklungen und Ziele geben die Tätigkeitsberichte, Veranstaltungsunterlagen und Vorstandsprotokolle des Vereins für Ev. Jugendpflege Aufschluss. 60 Jahre nach ihrer Gründung musste die Jugendbildungsstätte nach einem Insolvenzverfahren schließen.

Abb.: Die Tätigkeit der Jugendbildungsstätte wird im vorliegenden Archivbestand auch durch Fotos aus den 1960er bis 1990er Jahren dokumentiert.

Bestand "Büchereifachstelle der EKvW" neu im Archivportal NRWNeu erschlossen wurde im Landeskirchlichen Archiv der Archi...
03/03/2026

Bestand "Büchereifachstelle der EKvW" neu im Archivportal NRW

Neu erschlossen wurde im Landeskirchlichen Archiv der Archivbestand der Büchereifachstelle der EKvW. Unter der Bestandsnummer LkA EKvW 13.82 stehen die 138 Verzeichnungseinheiten, aus der Zeit von 1946 bis 2020 zur Einsichtnahme bereit.

Bestand im Archivportal NRW: https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-Best_2e08544b-256d-46c2-be94-f5a5a75342b5

Die Büchereifachstelle unterstützt die evangelischen Gemeindebüchereien im Bereich der EKvW bei der Einrichtung und Verwaltung von Büchereien, bei Bestandsaufbau und Öffentlichkeitsarbeit sowie mit der Aus- und Fortbildung von Mitarbeitenden. Sie war Geschäftsstelle des Verbandes Evangelischer Büchereien in Westfalen (VEB, später VEBiW). Dieser wurde 1952 als Nachfolger des 1927-1934 bestehenden Landesverbandes evangelischer Volksbüchereien zunächst gemeinsam mit dem rheinischen Verband als "Verband Evangelischer Büchereien in Rheinland und Westfalen" gegründet. Nach Trennung der beiden Verbände 1955 nahm der westfälische Verband seine Aufgabe durch die Büchereifachstelle als Geschäftsstelle und ein Kuratorium wahr, bis er 2001 im Evangelischen Presseverband für Westfalen und Lippe e.V. aufging. Heute ist die Büchereifachstelle dem Pädagogischen Institut der EKvW in Villigst angegliedert.

Der vorliegende Archivbestand zeugt von der umfangreichen Betreuung und Beratung der vielfältigen Mitgliedsbüchereien des Verbandes. Die daraus erwachsenen Unterlagen stellen eine wertvolle Überlieferung zu den Gemeindebüchereien in Westfalen dar, deren Tätigkeit in den entsprechenden Archiven der Kirchengemeinden oftmals nicht gut dokumentiert ist. Eine Besonderheit unter den überlieferten Akten ist ein Holzkasten der "Wanderbücherei" mit Jugendliteratur, die in den 1960er und 1970 Jahren als mobile ausleihbare Jugendbücherei mit rund 40 Buchtiteln für Gemeindebüchereien, Jugendgruppen und Familienfreizeiten zur Verfügung stand.

Abb.: Von Enid Blyton bis Karl May – die „Wanderbücherei“ der Büchereifachstelle

Überlieferung zum Pädagogischen Institut der EKvW erschlossenIm Landeskirchlichen Archiv wurde nun die Erschließung der ...
25/02/2026

Überlieferung zum Pädagogischen Institut der EKvW erschlossen

Im Landeskirchlichen Archiv wurde nun die Erschließung der Überlieferung zum Pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) abgeschlossen. Die Erschließungsinformationen sind unter der Bestandsnummer LkA EKvW 13.19 im Archivportal NRW einsehbar:
https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=BESTAND-Best_7847a7c9-9921-4257-bfce-b32a752e38c1

Mit 698 Archivalien aus dem Zeitraum 1945 bis 2018 bietet der Archivbestand ein umfassendes Bild zur Arbeit des Pädagogischen Instituts, das als landeskirchliche Arbeitsstelle für Schule und Religionsunterricht, Konfirmandenarbeit und Gemeindepädagogik die Vernetzung von Kirche und Schule unterstützt. Ein Schwerpunkt seines Auftrags ist die religionspädagogische Fort- und Weiterbildungsarbeit für Lehrpersonen aller Schulformen und für Pfarrpersonen. Daneben berät es die Landeskirche, Kirchenkreise und Gemeinden bei allen religionspädagogischen Fragen und führt u.a. schulseelsorgerliche Veranstaltungen für Schülerinnen und Schüler durch.

Das heutige Institut geht zurück auf das Katechetische Amt der EKvW, das 1939 von der Bekennenden Kirche gegründet wurde. Dieses trat unter der Leitung von Pfarrer Dr. Ernst Kleßmann nach Ende der NS-Herrschaft bereits im Sommer 1945 auf der Kirchenführer-Konferenz in Treysa zu Schulfragen in Erscheinung und setzte sich in der EKvW für die Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrern für den evangelischen Religionsunterricht ein. Anfang August 1945 errichtete die westfälische Kirchenleitung ein Kirchlich-pädagogisches Seminar, dessen Überlieferung im vorliegenden Bestand die Anfänge der religionspädagogischen Weiterbildungsarbeit der EKvW markiert.

Herausragendes Instrument der kirchlichen Lehrerfortbildung waren daneben seit 1946 die jährlichen Erziehungs- und Schulkonferenzen, die im Archivbestand ebenfalls dokumentiert sind. In die Erarbeitung einer in der Lehrerschaft auch in der Folgezeit nicht unumstrittenen Vokationsordnung als rechtliche Verfahrensgrundlage zur Erteilung des kirchlichen Lehrauftrags (Vokation) für den Religionsunterricht war das Katechetische Amt ebenso eingebunden, wie es seitdem die Vokationstagungen für Religionslehrer*innen durchführt.
Die Fülle des Materials zur Lehrer*innenfort- und -weiterbildung und die dokumentierte Gremienarbeit zur Fortentwicklung von Lehrplänen für Religions- und Kirchlichen Unterricht geben einen guten Einblick in die Einflüsse didaktischer Neuerungen und gesellschaftlicher Veränderungen.

Abb.: Bericht zur ersten Erziehungs- und Schulkonferenz 1946 in Bielefeld-Bethel

Die Plakatsammlung des Landeskirchlichen Archivs ist um eine kleine Rarität reicher geworden: ein Plakat zum Sennetreffe...
09/02/2026

Die Plakatsammlung des Landeskirchlichen Archivs ist um eine kleine Rarität reicher geworden: ein Plakat zum Sennetreffen 1935.

Die „Sennetreffen“ der evangelischen Gemeinden im Bereich Bielefeld – und besonders ihrer Jugend – fanden seit 1922 statt, 1937 wurden sie von den Nationalsozialisten verboten. Plakate hierzu waren uns bisher jedoch nur aus der Nachkriegszeit bekannt.

Das Stadtarchiv Bielefeld hat uns das Plakat, das sich ursprünglich in privatem Besitz befand, überlassen. Wir danken herzlich für die Weitergabe!

Wie die „Sennetreffen“ nach 1945 wieder aufgenommen wurden, wird im Film „Entlang der Linie 1“ geschildert: https://www.youtube.com/watch?v=cbpUUthqxmo

Gute Nachrichten für Familienforscher aus dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Ostwestfalen
23/12/2025

Gute Nachrichten für Familienforscher aus dem Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, Abteilung Ostwestfalen

Wer bereits vor Ort im Detmolder Lesesaal des Landesarchivs NRW, Abteilung Ostwestfalen-Lippe war, dem dürfte die Karteikästen aufgefallen sein, die sich an der Wand befindet. Dabei handelt es sich um eine Verkartung der Kirchenbücher des ehemaligen Fürstentums Lippe, die im Dritten Reich begonnen wurde. Im Kontext der nationalsozialistischen Rassengesetzgebung sollte die Verkartung ermöglichen, schneller den für viele zur Pflicht gewordenen sogenannten Ariernachweis zu erbringen sowie aus „rassischen“ Gründen nicht erwünschte Personen herauszufiltern. Trotz des belasteten Ursprungs dieser Kartei entstand damit ein für die Familienforschung ungemein nützliches Hilfsmittel, das bis in die 1990er Jahre fortgeführt wurde.
Ca. 780.000 Karteikarten in über 500 Kästen verzeichnen – wenn auch lückenhaft – zahlreiche Geburten bzw. Taufen, Konfirmationen, Heiraten und Todesfälle bzw. Beerdigungen des 17. bis 19. Jahrhunderts. Die Kästen sind nach Kirchengemeinden und Eintragsarten aufgestellt, während die darin enthaltenen Karteien alphabetisch nach Namen sortiert sind. Die Kartei ermöglicht somit eine gezielte Suche nach Personen innerhalb der Gemeinden.
Nun sind die Karteikarten digitalisiert worden und werden in nächster Zeit auch online zur Verfügung gestellt. Damit ist eine Nutzung jederzeit auch außerhalb des Lesesaals möglich. Wir können eine Umsetzung zu Weihnachten nicht versprechen, auch wenn das für viele Familienforscher wahrscheinlich ein tolles Geschenk wäre, aber behalten Sie einfach unsere Homepage im Blick!

Neuigkeiten aus dem Landeskirchlichen Archiv im Newsletter "Archivmitteilungen 03/2025"In unserem aktuellen Newsletter b...
16/12/2025

Neuigkeiten aus dem Landeskirchlichen Archiv im Newsletter "Archivmitteilungen 03/2025"

In unserem aktuellen Newsletter berichten wir über die Arbeiten an einem neuen Archivgesetz für die Evangelische Kirche von Westfalen, ein Filmprojekt zum Kriegsende am 8. Mai 1945 und einen prämierten Beitrag zum Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten.

Viel Spaß beim Lesen 🙂
https://www.archiv-ekvw.de/fileadmin/mcs/archiv_ekvw/archivmitteilungen/Archivmitteilungen_2025_03.pdf

Protokolle der Provinzialsynoden im Archivportal NRWSeit dieser Woche stehen im Archivportal NRW die Digitalisate der Pr...
03/12/2025

Protokolle der Provinzialsynoden im Archivportal NRW

Seit dieser Woche stehen im Archivportal NRW die Digitalisate der Protokolle der westfälischen Provinzialsynoden (1819, 1835-1934), der westfälischen Bekenntnissynoden (1934-1936) und der ersten Landessynoden der Evangelische Kirche von Westfalen (1948-1949) zur Verfügung. Weitere Digitalisate der Landessynoden werden in den nächsten Monaten folgen.

https://www.archive.nrw.de/archivsuche?link=FINDBUCH-Best_10abb9ee-78a3-4d9f-b748-f7c5a912bcb4

In der Verzeichnung zu dem Bestand LkA EKvW 29.3 finden sich neben den Angaben zu Ort und Datum der jeweiligen Synoden auch die alphabetischen Register der Verhandlungen (soweit vorhanden), über die konkrete Sachbetreffe recherchiert werden können.

Die Westfälischen Provinzialsynoden tagten nach Einführung der Rheinisch-Westfälischen Kirchenordnung 1835 in der Regel alle drei Jahre über kirchliche Belange und berieten über Anträge der Kreissynoden. Sie setzte sich zusammen aus den Superintendenten der Provinz und aus geistlichen und nichtgeistlichen Abgeordneten der Kreissynoden.

Adresse

Bethelplatz 2
Bielefeld
33617

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 16:00
Dienstag 09:00 - 16:00
Mittwoch 09:00 - 16:00
Donnerstag 09:00 - 16:00

Telefon

0521/594164

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Kultstätte Kontaktieren

Nachricht an Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen senden:

Teilen