Kahal Adass Jisroel e.V.

Kahal Adass Jisroel e.V. Eine junge traditionelle jüdische Gemeinde in Berlin

Die Einweihung der neuen Torarolle auf dem Bebelplatz war ein unglaublicher Tag und ein bedeutendes Ereignis nicht nur f...
22/09/2024

Die Einweihung der neuen Torarolle auf dem Bebelplatz war ein unglaublicher Tag und ein bedeutendes Ereignis nicht nur für unsere Gemeinde Kahal Adass Jisroel e.V. sondern auch ein wichtiges Zeichen für Berlin und Deutschland! Vielen Dank Dirk Stettner und Joe Chialo für Ihre Unterstützung!

Vom 12. bis 22. September 2024 finden die 37. Jüdischen Kulturtage der Jüdischen Gemeinde zu Berlin statt, dieses Jahr u...
09/09/2024

Vom 12. bis 22. September 2024 finden die 37. Jüdischen Kulturtage der Jüdischen Gemeinde zu Berlin statt, dieses Jahr unter dem Motto „Licht“. Dieses Licht steht für Erneuerung, Hoffnung, Spiritualität und Zuversicht.

Am 22. September wird auf dem Bebelplatz in Mitte die feierliche Abschlussveranstaltung abgehalten, bei der eine neue Torarolle vollendet wird. Dieser Ort hat eine besondere Bedeutung: Am 10. Mai 1933 verbrannten die Nationalsozialisten hier mehr als 20.000 Bücher jüdischer und anderer unliebsamer Autoren. Dass hier nun eine neue Torarolle entsteht, ist ein kraftvolles Symbol der Erneuerung und des Gedenkens.

Wir laden Sie herzlich ein, an dieser bedeutungsvollen und einzigartigen Veranstaltung teilzunehmen und dieses Projekt zu unterstützen. Ihre Spenden sind von besonderer Bedeutung, um den Opfern des barbarischen Massakers sowie den gefallenen israelischen Soldaten und den verstorbenen Zivilisten in Israel zu gedenken. Die Torarolle wird diesen Menschen gewidmet, um den Ermordeten ein würdiges Andenken zu setzen. Die Namen der Opfer dürfen nie vergessen werden: Jeder Mensch hat einen Namen.

Die Abschlussveranstaltung wird gemeinsam mit Kahal Adass Jisroel e.V. organisiert und unterstützt von der ORD - Orthodoxe Rabbinerkonferenz - das Rabbinat Deutschland, der Ronald S. Lauder Foundation, der Conference of European Rabbis, dem Bund traditioneller Juden in Deutschland sowie dem Rabbinerseminar zu Berlin.

Helfen Sie uns, Licht und Hoffnung in diesen dunklen Zeiten für Juden weltweit zu verbreiten. Ihre Spende macht einen entscheidenden Unterschied und trägt dazu bei, jüdisches Leben in Berlin wieder sichtbarer zu machen!

Mehr Infos zu der Spendenaktion:
https://www.charityextra.com/jkt-berlin

SPENDENLINK: https://www.charityextra.com/jkt-berlin/kaj_berlin

Mit großer Freude war die Gemeinde Kahal Adass Jisroel e.V.  auch dieses Jahr als Veranstalter bei der Lange Nacht der R...
07/09/2024

Mit großer Freude war die Gemeinde Kahal Adass Jisroel e.V. auch dieses Jahr als Veranstalter bei der Lange Nacht der Religionen in Berlin mit von der Partie. Das diesjährige Motto "Gleichgewicht durch Religion" kam bei unserer Veranstaltung "Die Hawdala - das jüdische Geleichgewicht zwischen Heiligkeit und Alltag" sehr gut zur Geltung. Nach einer kurzen Einleitung und der musikalischen Hawdala-Zeremonie gingen der KAJ-Vorsitzender Pasha Lyubarsky, die Geschäftsführerin Anna Segal und der Assistenzrabbiner Dovid Gernetz auf zahlreiche Fragen der 20 TeinnehmerInnen zum Judentum und unserer Gemeinde ein. So besprachen wir unter anderem die Symbolik des Davidsterns, die jahrtausendalte jüdische Praxis der neumodischen Konzepte wie Digitaler Detox oder Achtsamkeit, das jüdische Verständsnis vom Leben nach dem Tod, die Besonderheiten des Althebräischen in der Torah, virtuelle Synagogen, die Ursprünge der Gebetsmelodien und viele weitere spannende Themen. Wir danken allen TeilnehmerInnen für ihren Besuch und ihre interessanten Beiträge zur Diskussion und freuen uns schon auf die nächste Lange Nacht der Religionen!


PRESSEMITTEILUNG 05.05.2024Am Freitag, den 03.05.2024 gegen 16 Uhr wurde ein Mitglied unserer Gemeinde Kahal Adass Jisro...
05/05/2024

PRESSEMITTEILUNG 05.05.2024

Am Freitag, den 03.05.2024 gegen 16 Uhr wurde ein Mitglied unserer Gemeinde Kahal Adass Jisroel auf der Brunnenstraße in Berlin-Wedding von einem vermutlich arabisch-stämmigen Mann verfolgt, antisemitisch beleidigt und körperlich angegriffen. Dabei wurde der Betroffene, ein 54-jähriger jüdischer Flüchtling aus der Ukraine, der äußerlich als religiöser Jude erkennbar war, von dem Angreifer bedroht, zu Boden geschubst und mit einem eRoller verletzt und musste anschließend wegen eines Knochenbruchs im Krankenhaus behandelt werden. Der Vorfall wurde von zahlreichen Beobachtern mit dem Handy gefilmt. Der Angreifer konnte vor dem Eintreffen der Polizei vom Vorfallort flüchten.
Die eingetroffene Polizei wertete den Vorfall als gefährliche Körperverletzung und nicht als antisemitischen Angriff.

Der Betroffene ist traumatisiert und verängstigt. Er leidet insbesondere darunter, nach dem Trauma des Kriegsausbruchs und seiner Flucht aus der Heimat nach Deutschland, sich nunmehr auch hier nicht in Sicherheit fühlen zu können.

Als Gemeinde sind wir erschüttert über diesen Vorfall und fordern Aufklärung durch die Polizei Berlin. Wir stehen an der Seite des Betroffenen und seiner Familie und tun alles was wir können, um ihnen das Sicherheitsgefühl, welches sie in Berlin zu finden hofften, zurückzugeben.

Die Tatsache, dass wir am Vorabend des Yom HaShoah über aktuelle antisemitische Übergriffe auf jüdische Menschen in Berlin berichten müssen, bricht uns das Herz.

Der Täter brüllte seinem Opfer "Free Palestine" entgegen

Wir freuen uns sehr, teil einer tollen Nachbarschaft und zu sein, die für einander einsteht und miteinander verbündet is...
13/04/2024

Wir freuen uns sehr, teil einer tollen Nachbarschaft und zu sein, die für einander einsteht und miteinander verbündet ist!

Wir danken unseren Freunden  Mahnwachen gegen Antisemitismus für ihren kontinuierlichen Einsatz im Kampf gegen Antisemit...
01/01/2024

Wir danken unseren Freunden Mahnwachen gegen Antisemitismus für ihren kontinuierlichen Einsatz im Kampf gegen Antisemitismus! KAJ Vosritzender Pasha Lubarski wird mit einem Redebeitrag bei der Mahnwache am kommenden Sonntag, 07.01. auftreten.

Jüdisches Leben schützen –Judenhass und Rassismus bekämpfen!

Mahnwache gegen Antisemitismus
7. Januar 2024 (Sonntag), 17:00 Uhr (Brunnenstr. 33, an der Synagoge der Kahal Adass Jisroel e.V.-Gemeinde)

Es sprechen u.a.:
Pasha Lubarski, Vorsitzender der Kahal Adass Jisroel-Gemeinde;
Sharon Adler, Publizistin und Vorsitzende der Stiftung ZURÜCKGEBEN – Stiftung zur Förderung jüdischer Frauen in Kunst und Wissenschaft;
Dr. Enrico Heitzer, Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Kamil Majchrzak, Initiator der Mahnwachen gegen Antisemitismus, Vertreter des Polnischen Verbands Ehemaliger Politischer Häftlinge der NS-Gefängnisse und Konzentrationslager (PZBWPHWiOK).

Für die musikalische Unterstützung danken wir sehr herzlich den engagierten Schüler:innen des Musikgymnasium Carl Philipp Emanuel Bach Berlin (Posaunen-Quintett) und Paul Geigerzähler (Geige)

Den Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus zusammen denken. Für eine vielfältige Gesellschaft – Solidarität mit allen Betroffenen von Rassismus!

Mahnwachen gegen Antisemitismus – Erinnern und Mahnen an die Opfer des antisemitischen Massakers vom 7. Oktober. Sofortige Freilassung aller Geiseln! Solidarität mit allen jüdischen BürgerInnen – Für die Vielfalt jüdischen Lebens.

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20/12/2023

Dieses Jahr veranstaltete KAJ zu Chanukka das erste "Chanukka im Kiez" Nachbarschaftsfest. Über 650 Mitglieder, Nachbarn und Freunde versammelten sich um gemeinsam mit KAJ im Elisabethkirchpark Chanukka zu feiern!

Wir danken dem Rosenthaler Bündnis, insbesondere
Frau Silke Gebel, MdA für Berlin-Mitte;
Kultur Büro Elisabeth: Villa Elisabeth & St. Elisabeth Kirche, Pfarrer Matthias Motter, Pfarrerin Dr. Christine und Matthias Lohenner Superintendenten des Evangelischen Kirchenkreises Berlin-Stadtmitte
Sowie allen Beteiligten!

Für die wunderbare Stimmung sorgte die beliebte Chanukka-Feuershow von LOOOOP

🎥 Mordinson Fotografie

02/12/2023

A powerfull message of hope, shared by Rav Leo Dee רב ליאו די
who tragically lost his wife and 2 daughters in a terrorist attack in Israel in the spring of 2023,
delivered at the Kahal Adass Jisroel e.V. community in Berlin, Germany on November 27, 2023.

Reel credits to Rabbiner Dovid Gernetz, assistant rabbi at Kahal Adass Jisroel and teacher at Rabbinerseminar zu Berlin

Gestern besuchte uns der Vorsitzende der CDU-Fraktion Berlin Dirk Stettner . Wir haben uns sehr über den Besuch und den ...
21/11/2023

Gestern besuchte uns der Vorsitzende der CDU-Fraktion Berlin Dirk Stettner . Wir haben uns sehr über den Besuch und den regen Austausch zu Themen der Förderung des jüdischen Lebens in Berlin und der nachhaltigen Sicherheit für Jüdinnen und Juden gefreut.

Wir danken unseren Freunden aus der Nachbarschaft für ihr Engagement und ihre aktive Solidarität in Form der wöchentlich...
20/11/2023

Wir danken unseren Freunden aus der Nachbarschaft für ihr Engagement und ihre aktive Solidarität in Form der wöchentlichen Mahnwachen. Gerade in dieser schwierigen Zeit, bedeutet es uns sehr viel, uns nicht allein zu wissen!

Der bewegendste Zeitzeugenbericht über die Geschichte unserer Synagoge Beth-Zion.
09/11/2023

Der bewegendste Zeitzeugenbericht über die Geschichte unserer Synagoge Beth-Zion.

Danke CDU-Fraktion Berlin für Eure Solidarität!
01/11/2023

Danke CDU-Fraktion Berlin für Eure Solidarität!

Auf die Synagoge der Gemeinde Kahal Adass Jisroel e.V. wurde heute Nacht ein Brandanschlag verübt. Der Angriff hat uns schockiert und macht wütend. Wir lassen die Jüdinnen und Juden in Berlin nicht allein. Sie sind unsere Mitbürger, unsere Freunde und ein fester Teil Berlins. Freunde verteidigt man, Freunde beschützt man. Das werden wir so gut es geht tun. Unser Rechtsstaat wird alles unternehmen, um die Tat aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Adresse

Brunnenstrasse 33
Berlin
10115

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Wer sind wir?

Die unabhängige jüdische Gemeinde Kahal Adass Jisroel in Berlin-Mitte wurde am 14. April 2013 als eingetragener Verein gegründet, zählt zur Zeit über 430 Mitglieder und erfreut sich steten Zuwachses.

Die im Skoblo Synagogue and Education Center in der Brunnenstr. 33 in 10115 Berlin beheimatete Gemeinde Kahal Adass Jisroel knüpft an die Tradition des deutschen orthodoxen Judentums an, welches vor der Schoa das jüdische und nicht-jüdische Leben in Deutschland bereichert und maßgeblich geprägt hat. Insbesondere stehen wir in der Tradition, die in Berlin im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert von Rabbiner Esriel Hildesheimer begründet wurde und damit auch in der Tradition der Israelitischen Synagogen-Gemeinde (Adass Jisroel) zu Berlin (gegründet 1869), wie sie vor der Schoa bestand. Wir sind dankbar für und stolz auf den Zuspruch und die Unterstützung der früheren Mitglieder dieser Gemeinde. Ihrem Erbe verbunden, sind wir sowohl in der religiösen als auch in der modernen säkularen Welt zu Hause. Wir sind geistige Heimat von Rabbinern, Ärzten/-innen, Managern/-innen, Juristen/-innen, Unternehmern/-innen, Beamten/-innen, Lehrern/-innen, Informatikern/-innen, Angestellten etc. Wir halten in Kooperation mit dem Rabbinerseminar zu Berlin, welches ebenfalls an die durch Rabbiner Hildesheimer begründete Tradition anknüpft, täglich mehrere Minjanim sowie zahlreiche Lern- und Kulturveranstaltungen ab. Wir stehen damit für eine zeitgemäße, lebendige jüdische Identität im Deutschland des 21. Jahrhunderts.

Uns verbindet der Wunsch, in Deutschland in einer religions- und traditionsverbundenen Umgebung zu leben. Unsere Kinder können sich in religiös orientierten, eine hohe Qualität aufweisenden Institutionen – dem Lauder Nitzan Kindergarten sowie der Lauder Beth-Zion Schule – entfalten. Dieses Umfeld hat viele junge Familien in unsere Gemeinde geführt, die Kahal Adass Jisroel mittlerweile prägen. Es führt auch zu einem Zuzug von weiteren jungen Familien aus ganz Deutschland und Europa, die unsere Gemeinde geradezu rasant wachsen lassen. Und auch neues Leben entsteht innerhalb von Kahal Adass Jisroel: So freuen wir uns über etwa 15 Geburten pro Jahr. Unsere zahlreichen Angebote erreichen einen weiten Personenkreis auch außerhalb unserer Gemeinschaft.

Eine Gemeinde vergleichbar zu der unseren lässt sich zwar in Westeuropa oder den USA finden, ist aber in Deutschland – dem Geburtsort derartiger Gemeinden, die religiöses und säkulares Leben verbinden und ihr Leben an den Werten und Geboten der Tora ausrichten – heute einzigartig. Entstanden ist diese Gemeinde aus Familien, die sich rund um die Yeshivat Beis Zion und das Rabbinerseminar zu Berlin angesiedelt haben, beziehungsweise aus den Institutionen der Lauder Foundation hervorgegangen sind.