Gedächtniskirche

Gedächtniskirche Tägl. Geöffnet: 10 - 18.00 / Gedenkhalle 10-18.00
daily open: 10am - 6pm /memorial hall 10am - 6pm Das Kirchgebäude:
Am 1. errichtet worden war.
(1464)

September 1895 wurde die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche eingeweiht, die auch als ehrendes Denkmal für Kaiser Wilhelm I. Die Gemeinde:
„Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis“ - das ist nicht nur der Name einer weltbekannten Kirche, sondern auch der Name einer lebendigen Innenstadtgemeinde: rund 2200 Evangelische im Gebiet rund um den Zoologischen Garten, zwischen Tiergarten und Lietzenburger Straße, zwische

n Lützow- und Ernst-Reuter-Platz; am Ostrand des Kirchenkreises Charlottenburg, fast zur Hälfte auf Schöneberger und Wilmersdorfer Terrain gelegen.

Der Zerfall - Gedächtnis-Gottesdienst zum 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von TschernobylSonntag, 26. April 2026, 1...
24/04/2026

Der Zerfall - Gedächtnis-Gottesdienst zum 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

Sonntag, 26. April 2026, 18 Uhr

Vor 40 Jahren, am 26. April 1986 erschütterte die Reaktorkatastroohe von Tschernobyl die Welt – bekannt wurde das Ausmaß erst Tage später. Das sowjetische Regime versuchte zunächst, die Folgen des Unglücks zu verharmlosen.

War die Kernschmelze von Tschernobyl also nicht nur ein technisches Unglück, sondern, wie Michail Gorbatschow später schrieb, ein „Sargnagel“ der Sowjetunion und der Beginn ihres Zerfalls?

Unser Gast in diesem Gottesdienst ist Dr. Sebastian Stude von der Landeszentrale für politische Bildung in Brandenburg. Er rekonstruiert den Ablauf des Super-GAUs vor 40 Jahren und beleuchtet die gesellschaftlichen Reaktionen in Ost- und Westdeutschland.

Auch das Gedenken an die Opfer der Katastrophe wird seinen Raum im Gottesdienst finden.

Im Anschluss an den Gottesdienst laden wir zu einem Gespräch mit dem Referenten des Abend sein.

Den Gottesdienst gestalten:

Pfarrerin Marion Gardei, Beauftragte für Erinnerungskultur der EKBO

Pfarrerin Kathrin Oxen

Dr. Sebastian Stude, Landeszentrale für politische Bildung Brandenburg

Jonas Sandmeier, Orgel

(Bildrechte: picture alliance/akg)

Es ist (fast) alles bereit für unser Tischabendmahl morgen am Gründonnerstag um 18 Uhr in unserer wunderschönen Kapelle....
01/04/2026

Es ist (fast) alles bereit für unser Tischabendmahl morgen am Gründonnerstag um 18 Uhr in unserer wunderschönen Kapelle.

Herzliche Einladung zu diesem besonderen Gottesdienst mit Pfarrerin Kathrin Oxen und Anne Sommer-Bloch (Violine). Alle sind willkommen.

Es ist ein Projekt für Jahrzehnte: Im Jahr 2028 soll ein neues Evangelisches Gesangbuch erscheinen. Der Rat der EKD hat ...
27/03/2026

Es ist ein Projekt für Jahrzehnte: Im Jahr 2028 soll ein neues Evangelisches Gesangbuch erscheinen. Der Rat der EKD hat im Reformationsjubiläumsjahr 2017 in Zusammenarbeit mit allen evangelischen Landeskirchen entschieden, dass das Evangelische Gesangbuch aus den 1990er Jahren gemeinsam überarbeitet werden soll.

2020 ging die Arbeit mit einer gut 70köpfigen Gesangbuchkommission aus allen Landeskirchen, Fachverbänden und der evangelischen Kirche in Österreich los. Im Herbst 2024 hat das Buch erste Gestalt angenommen und wird seit Herbst 2025 in den Gemeinden erprobt.

In Abendmahlsgottesdienst am Sonntag, 29. März 2026 um 18 Uhr führen wir mit Hilfe des Erprobungsgesangbuchs in das neue Gesangbuch ein - und singen natürlich viele neue Lieder daraus.

Die Predigt hält Pfarrerin Kathrin Oxen, an der Orgel ist Jonas Sandmeier zu hören.

Weitere Informationen zum neuen Gesangbuch auch unter www.mitsingen.de

Unser Kalender für März und April ist erschienen und liegt in der Kirche zum Mitnehmen aus. Nehmt gerne einen mit und pl...
20/03/2026

Unser Kalender für März und April ist erschienen und liegt in der Kirche zum Mitnehmen aus. Nehmt gerne einen mit und plant Euer Ostern mit uns!

Heute Abend am Sonntag Lätare, in der Mitte der Passionszeit, erklingt G.B. Pergolesis berühmtes Werk „Stabat mater“, da...
15/03/2026

Heute Abend am Sonntag Lätare, in der Mitte der Passionszeit, erklingt G.B. Pergolesis berühmtes Werk „Stabat mater“, das den Schmerz der Mutter Gottes um ihren Gekreuzigten Sohn ergreifend in Musik fasst.

Frieda Jolande Barck, Sopran


Louise Lotte Edler, Alt


Barockensemble Ca****la Memoria


Sebastian Heindl, Leitung


Pfarrerin Marion Gardei

14/03/2026

Franck Organ works
3 Recitals

14. March
4. April
9. Mai

Hören Sie, worüber man 1956 an der Gedächtniskirche nachdachte.Um den Wiederaufbau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche w...
04/03/2026

Hören Sie, worüber man 1956 an der Gedächtniskirche nachdachte.

Um den Wiederaufbau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche war eine Kontroverse entstanden. Architekt Otto Bartning und Pfarrer Pohl berichteten SFB-Reporter Eberhard Kruppa von einem geplanten Architekturwettbewerb, der zu einem Konzept für die Zukunft des Bauwerks führen sollte.

rbb Retro

Um den Wiederaufbau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche war Mitte der 1950er Jahre eine Kontroverse entstanden. Architekt Otto Bartning und Pfarrer Pohl berichteten SFB-Reporter Eberhard Kruppa von einem geplanten Architekturwettbewerb, der zu einem Konzept für die Zukunft des Bauwerks führen sol...

Heute hatten wir Besuch aus Kyjiw.Die Schuld der WeltPredigt zu dem Paul-Gerhardt-Lied „Ein Lämmlein geht“ (EG 83) „Dump...
01/03/2026

Heute hatten wir Besuch aus Kyjiw.

Die Schuld der Welt
Predigt zu dem Paul-Gerhardt-Lied „Ein Lämmlein geht“ (EG 83)

„Dumpfe Märsche rollen durch das Land, das eintönige Wirbeln der Trommeln, Hörner, die zum Angriff blasen in das Gebrüll der todgeweihten Haufen, die da aufeinander losgehen; Röcheln und Wehklagen; das Prasseln der Flammen, die Dörfer und Städte verschlingen; das Jammern zu Tode gemarterter Frauen und Kinder“ (Ulla Hahn).
Die Erfahrung des Krieges bestimmt das Leben von Paul Gerhardt. Er kennt gar nichts anderes als den Krieg. Denn es ist ja Krieg, seit er ein Kind war. Seine Heimatstadt Gräfenhainichen in Sachsen lag genau im Durchzugsgebiet der verfeindeten kaiserlichen und schwedischen Heere. Sein Elternhaus wird später bis auf die Grundmauern abbrennen. Als er fünfzehn Jahre alt ist, verlässt Paul Gerhardt seine Heimatstadt. Eltern hat er da schon keine mehr, denn Mutter und Vater sind früh gestorben.
Man liest das alles so in der Biografie von Paul Gerhardt und muss einen Augenblick die Luft anhalten. Wie hat sich das angefühlt, ein fünfzehnjähriger Junge auf sich allein gestellt, um den herum der Krieg wütet? Alle Pläne für das Leben unmöglich gemacht oder jedenfalls stark eingeschränkt. Dazu die Angst, als Soldat in den Krieg zu müssen und sein Leben zu verlieren. Es gibt keinen richtigen Platz in der Welt für einen wie ihn, der sich für Theologie und Sprache und Dichtung interessiert. Denn es ist Krieg in Europa.

Keiner darf heute sagen: Das ist doch lange her. Der Dreißigjährige Krieg ist lange her. Aber hier bei uns sind heute junge Menschen zu Gast, nicht viel jünger oder älter, als es Paul Gerhardt damals war. Sie werden nachher in einen Bus steigen, der sie zurück nach Kyjiw bringt, zurück mitten in einen Krieg. Trommeln und Hörner gibt es heute nicht mehr, aber das Heulen des Luftalarms und die Einschläge der Bomben. Am Montag, als die Gruppe gerade angekommen war und ich ihr unsere Kirche gezeigt habe, wurde mir einen kleinen Augenblick schwindelig. Lauter junge Menschen mit Rucksack und Handy, vom Alter und Aussehen in nichts zu unterscheiden von meiner Tochter und ihren Klassenkameradinnen und -kameraden. Und die einen leben in Frieden und Sicherheit und die anderen müssen zurück in einen Krieg.

„Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld / der Welt und ihrer Kinder“. Das Passionslied von Paul Gerhardt ist 1647 entstanden. Da lag der Dreißigjährige Krieg zwar in seinen letzten Zügen, aber was für ein Friede kam danach? „Der Friede traf verarmte Menschen in verarmten und bedrängten Städten; Bauern, deren Hütten verbrannt, deren Vieh vertrieben, deren Kinder und Frauen im Krieg verschollen, verdorben, gestorben waren. (…) Und wie mag es in den Köpfen und Herzen dieser geschundenen und verschreckten Menschen ausgesehen haben?“ (Ulla Hahn).
Der Gedanke, dass Jesu Leiden und Sterben etwas mit unserem Leben zu tun haben könnte, ist in den Jahrhunderten nach dem Dreißigjährigen Krieg immer unpopulärer geworden. Spätestens mit der Aufklärung wollte niemand mehr so recht glauben, was Paul Gerhardt in seinem Lied so anschaulich und lebendig ausmalt. Derart anschaulich sogar, dass im Evangelischen Gesangbuch eine besonders drastische Strophe lieber nicht abgedruckt worden ist. Es fließt viel Blut, Jesus wird wie ein Lamm geopfert, er muss sterben. Und er tut das alles für uns und auch noch aus Liebe und uns wird das etwas nützen.

Auf theologisch nennt man das die Lehre von der Stellvertretung. Schon ganz am Anfang des Christentums, bei Paulus, gibt es diesen Gedanken. Er schreibt: Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren (Röm 5,8).
Stellvertretendes Leiden, davon spricht man lieber nicht mehr. Das schreckt eher vom christlichen Glauben ab, als das es für ihn werben würde. Konfirmandinnen und Konfirmanden braucht man damit gar nicht erst zu kommen. Die sagen: „Mir hätte es doch auch gereicht, wenn Jesu ein paar Blinde und Aussätzige geheilt und den Rest seines Lebens Playstation gespielt und daneben ein bisschen gepredigt hätte. Mir ist es eigentlich sehr unangenehm, dass sich Jesus für mich so geopfert hat.“

„Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld / der Welt und ihrer Kinder“. Einer nimmt Leiden auf sich, damit ich nicht für meine Schuld, mein Versagen verantwortlich gemacht werden muss. Einer nimmt mir das ab. Für mich ist es von diesem Gedanken nicht weit zu einem anderen Gedanken: Dass das, was gerade in der Ukraine geschieht, auch so etwas sein könnte wie ein stellvertretendes Leiden. Aber nicht irgendwann einmal in der Geschichte, sondern heute, live und jeden Abend in den Nachrichten zu sehen. Ein Land und seine Menschen leiden für uns unter einem Krieg, der über ihr Land gekommen ist, der ihre Gegenwart zerstört und ihre Zukunft. Sie leiden auch unter unserer Schuld, unserem politischen Versagen, unter den falschen Einschätzungen und dem unerträglichen Gerede deren, die auch nach vier Jahren erbarmungslosem Krieg noch glauben, es hätte irgendeinen Sinn, mit Putin zu verhandeln. Der muss wohl einer von diesen Menschen sein, die die Finsternis mehr lieben als das Licht und dessen Werke böse sind (Joh 3,19). Niemand von uns kann den Menschen in der Ukraine ihre Leiden abnehmen. Es ist doch nicht auszuhalten: Zu wissen, dass sie, die heute für uns singen, noch heute dorthin zurückmüssen.

Ich denke an Paul Gerhardt, an den Fünfzehnjährigen, dem ein Krieg seine Zukunft zu zerstören droht. Er konnte etwas anfangen mit dem Gedanken, dass Jesus das alles auch kennt, das Leiden, das Sterben, die Ohnmacht. Er erzählt davon in seinem Passionslied, in seinem Leidenslied. Er verwandelt es in Sprache und er tut es in der festen Absicht, das alles auf direkt auf sich selbst zu beziehen: „Das soll und will ich mir zu nutz / zu allen Zeiten machen“.
Weil Paul Gerhardt das mit dem stellvertretenden Leiden ernst nimmt, bekommt er das Gefühl, nicht bloß auf sich gestellt zu sein und nicht allein in seinem Leiden. Das nützt ihm etwas für sein eigenes Leben. Und wenn wir es ihm nachmachen, verstehen wir vielleicht besser, wie das alles gleichzeitig sein kann und wie man aushalten kann, dass dies alles gleichzeitig ist. Weil Gott in Jesus bei allem dabei ist. Weil es auch heute und hier so ist, mit Euch, den ungefähr Fünfzehnjährigen aus Kyjiw: „Im Streite soll es sein mein Schutz / in Traurigkeit mein Lachen (…) in Durst soll‘s sein mein Wasserquell / in Einsamkeit mein Sprachgesell / zu Haus und auch auf Reisen“ (EG 83,6)

Im Jahr 2026 jährt sich der Todestag Paul Gerhardts zum 350. Mal,. Aus diesem Anlass findet in der Gedächtniskirche eine...
27/02/2026

Im Jahr 2026 jährt sich der Todestag Paul Gerhardts zum 350. Mal,. Aus diesem Anlass findet in der Gedächtniskirche eine Predigtreihe zu seinen Liedern statt. Am 1. März steht das Passionslied „Ein Lämmlein geht und trägt die Schuld der Welt“ (EG 83) im Mittelpunkt.

Einen besonderen Akzent bekommt dieser Gottesdienst durch den Besuch von zwei Jugendchören aus der ukrainischen Hauptstadt Kyiv,
die rund um den Jahrestag des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine zu Besuch in Berlin sind.

Im Anschluss an den Gottesdienst geben die Chöre ein kurzes Konzert und danach lädt die Gedächtniskirche zum Kirchencafé ein.

Pfarrerin Kathrin Oxen
Knabenchor Dzvinochok und Mädchenchor Vognyk, Kyiv
Leitung: Olena Solovej und Ruben Tolmachov
Sebastian Heindl, Orgel

(Foto: Auftritt der Chöre am 24.2.2026 im Berliner Dom)

Vier Jahre Krieg in der Ukraine.Heute Abend erinnern wir daran.Gedenken mit der ukrainischen Gemeinde „Neue Generation“,...
24/02/2026

Vier Jahre Krieg in der Ukraine.
Heute Abend erinnern wir daran.
Gedenken mit der ukrainischen Gemeinde „Neue Generation“, Musik von Walentin Silwestrow und mit Pfarrerin Kathrin Oxen und Pastor Sergej Witmer.
18 Uhr in der Gedächtniskirche.

Herzliche Einladung zum Auftakt der Passionsandachten am Aschermittwoch, 18. Februar 2026 um 18 Uhr in der Gedächtniskir...
17/02/2026

Herzliche Einladung zum Auftakt der Passionsandachten am Aschermittwoch, 18. Februar 2026 um 18 Uhr in der Gedächtniskirche mit Austeilung des Aschekreuzes.

Mit dem Aschermittwoch beginnt die Passionszeit. Eine Zeit der Besinnung, der Umkehr – und in diesem Jahr ganz besonders: eine Zeit der Mitmenschlichkeit.

Die evangelische Aktion „7 Wochen Ohne“ lädt ein, Alltagsroutinen zu hinterfragen und neue Wege zu entdecken. Das Motto 2025 lautet: „Mit Gefühl! Sieben Wochen ohne Härte“.

Es geht um einen liebevollen Blick auf andere – und auf sich selbst. Wie fühlt sich ein Leben an, das nicht von Härte, sondern von Mitgefühl geprägt ist? Was macht uns verletzlich – und gleichzeitig stark?

Die Fastenzeit ist tief in der christlichen Tradition verwurzelt. 40 Tage lang erinnern wir uns an den Weg Jesu durch Leiden und Sterben bis zur Auferstehung.
Ein Symbol dieser Zeit ist die Asche – sie steht für Vergänglichkeit, aber auch für Reinigung und Neuanfang.

Adresse

Breitscheidplatz
Berlin
10789

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:00
Dienstag 10:00 - 18:00
Mittwoch 10:00 - 18:00
Donnerstag 10:00 - 18:00
Freitag 10:00 - 18:00
Samstag 10:00 - 18:00
Sonntag 10:00 - 18:00

Telefon

+49302185023

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