Evangelische Militärseelsorge

Evangelische Militärseelsorge Die Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr ermöglicht kirchliche Angebote und seelsorgliche Betreuu

"Wir gehören zum Herrn" steht im Wappen in lateinischer Sprache: "Domini Sumus." Dieser Sinnspruch schmückt die Dienststellen, Bücher und sogar die Schulterklappen der Angehörigen der Militärseelsorge. "Wir gehören zum Herrn", damit ist nicht der Dienstherr Bundesrepublik gemeint, sondern Gott, der Herr der Welt. Etwa sechzig Prozent der deutschen Soldatinnen und Soldaten gehören einer christliche

n Kirche an. Und die Bundesrepublik hat sich auf die Fahnen geschrieben, dass in ihrer Bundeswehr jeder seinem Glauben entsprechend leben und "nach seiner Façon selig werden" kann.

Du siehst mich Asheville, North Carolina. Wir sind zu Fuß auf dem Weg in die Innenstadt und freuen uns auf die schöne Ci...
14/06/2026

Du siehst mich

Asheville, North Carolina. Wir sind zu Fuß auf dem Weg in die Innenstadt und freuen uns auf die schöne City, auf Museen und Kultur. Vor uns geht ein Mann mit einem Rollator. Er ist abgerissen, riecht unangenehm und wir überholen ihn schnell. Nach einigen Metern ruft er uns, kaum hörbar, hinterher: »Do you have a Dollar? I need a bus ticket.« Wir laufen noch ein paar Meter weiter, schweigend. Und dann dreht sich meine Frau plötzlich um und geht direkt auf den Mann zu. Ich folge ihr und als wir vor ihm stehen, riechen wir seine Fahne. Während ich in meiner Hosentasche nach ein paar Dollar suche, sehe ich auf seiner Wollmütze »U.S Marine Corps.«

Ich frage ihn, wie er heißt, wo er herkommt und ob er bei den Marines gedient hat. Plötzlich hellt sich sein Gesicht auf. Er zeigt seine schlechten Zähne und beginnt zu erzählen: dass er »Operation Desert Storm« mitgemacht hat und dass er viele Jahre bei den Marines diente – und stolz darauf sei. Jetzt muss er irgendwie schauen, wie er durchkommt – wie so viele Veteranen in den USA. Ich gebe ihm ein paar meiner Dollar und sage: »Thank you for your service – and God bless you.« Die Freude ist ihm ins Gesicht geschrieben.

Als wir unseren Weg fortsetzen sehe ich die glücklichen Augen des Mannes noch vor mir. Aber mir geht auch durch den Kopf, warum wir nicht sofort angehalten haben, warum es dem Mann offenbar an Fürsorge fehlt. Und ich denke, wie oft ich mich anders verhalte, mich nicht umdrehe und mir keine Zeit nehme? Nur für einen Moment.

MATTHIAS ROGG

📸: Walter Linkmann, Berlin

Unter dem Motto „Wehrdienst im Wandel: Betreuung neu denken.“ diskutierten im Haus der Evangelischen Militärseelsorge Ge...
09/06/2026

Unter dem Motto „Wehrdienst im Wandel: Betreuung neu denken.“ diskutierten im Haus der Evangelischen Militärseelsorge Generalstabsoberarzt Dr. Ralf Hoffmann (Befehlshaber ZSanDStBw und Vorstandsvorsitzender der .soldatenbetreuung), , Militärdekanin Claudia Brunnmeier-Müller, Kapitän zur See Stephan Küttler (Referatsleiter SK III 5 Betreuung und Fürsorge) sowie Oberst i.G. Andreas Nehring (Referatsleiter J1 OpFüKdoBw) unter der Moderation von Julia Weigelt () über die Herausforderung und neue Anforderungen an das Betreuungs- und Fürsorgeangebot der Bundeswehr im Zuge des geplanten Aufwuchses. Dabei standen Fragen, wie sich die Anforderungen an eine zeitgemäße Betreuung junger Rekruten in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat und was benötigt wird, die Bundeswehr als modernen Arbeitgeber attraktiv zu gestalten.

📸: Dieter Hollinde

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Dein Licht Gott, es ist zum Weinen. Und hier ein guter Ort für Tränen. Menschen kommen und entzünden ein Licht. Im Licht...
07/06/2026

Dein Licht

Gott, es ist zum Weinen. Und hier ein guter Ort für Tränen. Menschen kommen und entzünden ein Licht. Im Licht eine Botschaft an dich oder eine Bitte: Segen, Linderung, Heilung; ein Mensch, dir ans Herz gelegt; Freude, Erleichterung, Dankbarkeit; Hoffnung, Loslassen, Geduld, Vertrauen; Angst, Wut, Zorn, Verzweiflung, Trauer; oft fließen Tränen hier an diesem Ort. Tränen sind dir nicht fremd. Zutiefst menschlich erleben wir dich. Voller Mitgefühl. Voll im Gefühl. Ergrimmt, erregt und traurig. Du schämst dich deiner Tränen nicht, wenn du mitten unter den um Lazarus Trauernden stehst. Du bist das Licht der Welt, sagst du uns zu. Deine Tränen führen dich an Lazarus’ Grab. Dein Licht leuchtet und erweckt Lazarus zum Leben. Auf dich setzen Menschen ihre Hoffnung, wenn sie an dem guten Ort der Tränen in der Kapelle des Bundeswehrzentralkrankenhauses ein Licht entzünden. Dein Licht leuchtet. Du trocknest alle Tränen. Am Ende siegt das Leben.

CLAUDIA BRUNNMEIER-MÜLLER

📸: Klaus-Dieter Zunke, Gifhorn

Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdisch...
31/05/2026

Denkt an die Gefangenen, als wäret ihr mitgefangen; denkt an die Misshandelten, denn auch ihr lebt noch in eurem irdischen Leib!
HEBRÄER 13,3 – MONATSSPRUCH JUNI

Menschen sind gefangen: Gefangen in einer Sucht, gefangen in einer Beziehung, gefangen in einer schwierigen Entscheidung, in der es kein »richtig« und kein »falsch« zu geben scheint. Gefangen in einem Gefängnis aus realen Steinen, gefoltert – von solchen Menschen weiß auch der Autor des Hebräerbriefes. Gefangene fragen sich: Wie komme ich hier raus? Welcher Weg führt in die Freiheit? Der Weg aus Bedrängnis, aus unguten Verhaltens- und Beziehungsmustern, aus der Not … Allein mit einer großen Herausforderung klarzukommen, ist schwer. Gemeinsam geht es leichter. Wir werden aufgefordert, an diese Menschen zu denken. Sie zu begleiten, ein Stück des Weges zusammen zu gehen. Gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
Denn dann wird das Schwere leichter. Neues Land rückt in Sicht. Fesseln dürfen fallen. In der Militärseelsorge erfahren Menschen Begleitung und Hilfe. Jesus Christus spricht uns frei von allem, was unser Herz schwer macht, uns lähmt und gefangen nimmt. In ihm, in Gott, begegnet uns das Unbegrenzte. Gott nimmt uns Menschen liebevoll an, in all unserer Begrenztheit: in der Bruchstück-haftigkeit, in den Fragmenten und Puzzleteilen, die das eigene Leben ausmachen.
Gott dürfen wir uns anvertrauen, jeden Tag. Er hat die Macht, uns von der Gefangenschaft in die Freiheit zu führen.

KATARINA FREISLEDER

Die Evangelische Militärseelsorge taucht regelmäßig in den Medien auf. Ab sofort gibt es regelmäßig einen Überblick eini...
29/05/2026

Die Evangelische Militärseelsorge taucht regelmäßig in den Medien auf. Ab sofort gibt es regelmäßig einen Überblick einiger der wichtigsten Berichte und Interviews über die Militärseelsorge bzw. Militärbischof Dr. Bernhard Felmberg.

Die Presse-Highlights im Mai finden Sie beim Swipen durch den Post. Viel Spaß bei der Lektüre 🗞️
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Die  blickte am 19.05. am Rande der Visitation von  Dr. Bernhard Felmberg bei der .milseelsorge.koelnl auf die aktuelle ...
28/05/2026

Die blickte am 19.05. am Rande der Visitation von Dr. Bernhard Felmberg bei der .milseelsorge.koelnl auf die aktuelle Lage der Evangelischen Militärseelsorge.

Im Pressegespäch machte Militärbischof Dr. Felmberg die besondere Rolle der Seelsorge im militärischen Alltag deutlich und gab einen Blick in die Zukunft der Militärseelsorge angesichts der angespannten sicherheitspolitischen Lage und den geplanten personellen Ausbau der Bundeswehr.
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Geduldsfäden zum Mitnehmen Seit März 2024 gibt es im Innenhof der St. Stephanus Militärkirchengemeinde »Geduldsfäden zum...
24/05/2026

Geduldsfäden zum Mitnehmen

Seit März 2024 gibt es im Innenhof der St. Stephanus Militärkirchengemeinde »Geduldsfäden zum Mitnehmen«. Schon am ersten Tag waren alle mühselig in die Löcher geknüpften Bänder »vergriffen« – offensichtlich hatten die Hortkinder nach ihrem anstrengenden Schultag jede Menge Geduldsfäden nötig. Aber als Rückmeldung erhielten wir auch Fotos vom Inneren eines Dienstkraftfahrzeugs mit einem Geduldsfaden.

Dazu kam ein Bild der verstopften Autobahn und der Kommentar: »Habe diesen Geduldsfaden jetzt sehr nötig.« Geduld zu haben, bedeutet »aushalten können«. Und das ist gar nicht so leicht. Geduld brauchen wir überall: in Wartezimmern, im Straßenverkehr, in Gesprächen, im Aushalten von ungünstigen Lebenslagen. Und dann ist die Geduld plötzlich zu Ende. Er ist mürbe geworden, dünner. Der Geduldsfaden wird reißen und muss ersetzt werden. Wer hat nicht schon einmal das Stoßgebet gesprochen: »Herr, schenke mir Geduld – aber bitte sofort!« Manchmal fehlt uns der Mut einzugestehen, dass unsere Aushaltefähigkeit zu Ende ist.

Dann kann diese Erkenntnis befreiend sein: »Mir ist jetzt der Geduldsfaden gerissen. Ich brauche einen neuen!«

CHRISTIAN SELL

Wir wünschen gesegnete Pfingsten! 🕊️        neubiberg .milpfarramtulm .de .rostock .milseelszweibruecken
24/05/2026

Wir wünschen gesegnete Pfingsten! 🕊️


neubiberg .milpfarramtulm .de .rostock .milseelszweibruecken

24/05/2026

Impuls zu Pfingsten

„Als sie mit dem Gebet fertig waren, wurden sie alle vom Heiligen Geist erfüllt und verkündeten das Wort Gottes mit Freimut“
(Apostelgeschichte 4,23-31)
de

Im Kölner Stadt-Anzeiger  spricht Militärbischof Dr. Bernhard Felmberg über die Wertschätzung der Militärseelsorge, Krie...
22/05/2026

Im Kölner Stadt-Anzeiger spricht Militärbischof Dr. Bernhard Felmberg über die Wertschätzung der Militärseelsorge, Kriegszenarien und den neuen Wehrdienst.

🔗 Den Link zum vollständigen Interview finden Sie in unserer Story!

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