St.Maximilian Kolbe

St.Maximilian Kolbe Beachten Sie bitte zu den Gottesdienstzeiten auch den Pfarrbrief bzw. die Vermeldungen. Sie können uns auch im Messenger anschreiben.

20/02/2023
19/01/2023
Zur heiligen Weihnacht von Adolf KolpingEs strebte aus der Nacht des LebensDie Menschheit stets nach Glück und Licht,Doc...
24/12/2022

Zur heiligen Weihnacht von Adolf Kolping
Es strebte aus der Nacht des Lebens
Die Menschheit stets nach Glück und Licht,
Doch suchte sie den Weg vergebens
Jahrtausende und fand ihn nicht.

Da liess den Friedensgruss erschallen
Durch Engelsmund das Christuskind,
Es bot den wahren Frieden allen,
Die eines guten Willens sind.

Es nahm auf sich der Menschheit Bürde
Und gab des reinen Herzens Glück,
Es gab dem Weibe seine Würde,
Dem Sklaven gab es sie zurück.

O, lasst uns dieses Kindlein preisen,
Das uns versöhnte mit dem Grab,
Das uns das grosse Ziel der Weisen,
Den Frieden und die Wahrheit, gab.

Ihr Mütter, eilt im Geist zur Krippe,
In der das Kindlein Jesu lag,
Und betet nicht bloss mit der Lippe,
Nein, mit dem Herzen betet nach:

„O Jesu, segne mein Bestreben
Für meine Kinder, dass ich sie,
Die Du für Dich mir hast gegeben,
Für Deinen Himmel auch erzieh’!

Lass mich sie lehren, Dir zu dienen,
Steh Du mir auch, Maria, bei,
Damit ein jedes unter ihnen
Dem Kinde Jesu ähnlich sei!“

Heil euch, ihr Mütter, Heil am Tage
Der Rechenschaft, wenn jede dann
Auf ihres Richters ernste Frage
Mit frohem Herzen sagen kann:

„Die Kinder, Herr, die ich geboren,
Ich führte sie zum Heil, zum Glück,
Ich habe keines Dir verloren,
Ich geb’ sie Dir, mein Gott, zurück!“

(Adolf Kolping)

Wir wünschen allen ein gesegnetes Weihnachtsfest

Kolpingfamilie St. Maximilian Kolbe

Ich freue mich, wenn du und Sie im nächsten Jahr wieder mit dabei sind, sei es als Leser*innen oder Verfasser*innen.

Sophie Dziaszyk

MorgensternMorgenstern der finstern Nacht, der die Welt voll Freuden macht, Jesu mein,komm herein,leucht in meines Herze...
22/12/2022

Morgenstern

Morgenstern der finstern Nacht, der die Welt voll Freuden macht, Jesu mein,
komm herein,
leucht in meines Herzens Schrein.
Schau, dein Himmel ist in mir, er begehrt dich, seine Zier. Säume nicht,
o mein Licht,
komm, komm, eh der Tag an- bricht.
Deines Glanzes Herrlichkeit übertrifft die Sonne weit; du allein,
Jesu mein,
bist, was tausend Sonnen sein.

Du erleuchtest alles gar, was jetzt ist und kommt und war; voller Pracht wird die Nacht, weil dein Glanz sie angelacht.
Deinem freudenreichen Strahl wird gedienet überall; schönster Stern, weit und fern ehrt man dich als Gott den Herrn.
Ei nun, güldnes Seelenlicht, komm herein und säume nicht. Komm herein, Jesu mein, leucht in meines Herzens Schrein

Bild: Christiane Raabe
In: Pfarrbriefservice.de

Jeden Wintermorgenkreuze ich den Wegfrierender Wartendervor der Wärmestube.Es ist eine stetig wachsendeGesellschaft der ...
21/12/2022

Jeden Wintermorgen
kreuze ich den Weg
frierender Wartender
vor der Wärmestube.

Es ist eine stetig wachsende
Gesellschaft der Abgehängten
und Abhängigen
von Wärmestuben und Tafeln,
von der Restwärme unserer Gesellschaft.

Hier ist der Ort,
an dem die Kälte
abgeschüttelt werden kann,
eiskalte Hände und Zehen auftauen,
wo sich Herzenstüren
langsam quietschend öffnen.

Die Augen tränen vor der Tür
und glänzen dahinter.
Müde, steife Glieder strecken sich
einen Moment lang
in so etwas wie Behaglichkeit aus.

Heute trete auch ich ein,
denn ich hab da mal 'ne Frage:

„Gibt es hier auch
Wärme- und Energiequellen für alle?
So für die ganze Gesellschaft?“

Die schlittert nämlich
von einer zur nächsten Krise:
der neue kalte Krieg,
Pandemie und Klima,
um nur die Offensichtlichen zu nennen.

Krisen,
die Fragen aufwerfen,
Geldbörsen leeren,
die bei manchen Menschen
die Herzen mit Angst
und die Köpfe mit Panik füllen.
Krisen als Auslöser,
den Verstand zu verwirren
den Respekt zu vergessen
und den Ton verrohen zu lassen.

Wir sind am Ende angelangt
mit Wärme und mit unseren Energien.

Die Wärmestubenmitarbeiterin
schaut mich treuherzig an:
„Ich kann Ihnen gerne einen
Kaffee machen.
Hier rücken alle zusammen,
da wird es Ihnen im Nu warm.
Da gehen Sie dann mit einer Wärme hinaus,
da denken Sie,
die reicht für die ganze Welt.“

Ich quetsche mich
zwischen die auftauenden,
dampfenden Leiber
und mache sie weit auf,
meine innere Wärmestube.

Miriam Falkenberg, In: Pfarrbriefservice.de

Bild: Wunibald Wörle
In: Pfarrbriefservice.de

Woran erkennt man die Christen? Eine junge Mutter erzählte mir einmal, was sie erlebt hatte, als sie mit ihrer kleinen T...
20/12/2022

Woran erkennt man die Christen?

Eine junge Mutter erzählte mir einmal, was sie erlebt hatte, als sie mit ihrer kleinen Tochter durch die Altstadt spazierte. Das Kind blieb vor dem Fenster einer Gaststätte stehen und betrachtete freudig eine holzgeschnitzte Figur, die dort stand. Zu sehen war ein dicker Mönch, mit Bierkrug in der Hand und mit einem breiten Lachen im runden Gesicht. Das Mädchen fragte seine Mutter: „Ist das Jesus?“ Als die Mutter dies belustigt verneinte, sagte die Kleine voll Überzeugung „Dann muss es ein Freund von Jesus sein?“ „Aber wie kommst du denn darauf?“, fragte die Mutter, darauf ihre Tochter: „Na, er lacht so fröhlich!“

Herrlich, ein kleines Kind identifiziert einen Freund von Jesus am fröhlichen Lachen! Ich frage mich, woran sind wir als Freunde Jesu, als Jünger des Herrn zu erkennen? Nun, gut, Priester und Ordensleute sind in der Regel an ihrer Kleidung zu identifizieren, aber wie oft bin auch ich schon mit finsterer Mine und ohne den Anflug eines Lächelns durch die Stadt gegangen. Der Philosoph und einer der leidenschaftlichsten Bekämpfer des Christentums, Friedrich Nietzsche, schrieb in seinem „Also sprach Zarathustra, die denkwürdigen Zeilen „Bessere Lieder müssten sie mir singen, dass ich an ihren Erlöser glauben lerne: erlöster müssten mir seine Jünger aussehen!“. Das Christentum im protestantischen Pfarrhaus, in dem er aufwuchs, die Lieder bei seiner Konfirmation und das christliche Leben im Internat in Pforta haben Nietzsche offenbar nicht überzeugen können.Ich bezweifle, dass es bessere Musik und fröhlichere Gesichter damals wie heute geschafft hätten. Musik ist wohl immer der Mode und dem persönlichen Geschmack unterworfen und ständig erlöst, fröhlich aussehen - wer schafft das schon? Kann es überhaupt ein Anspruch an die Freunde Jesu sein, ständig ein Lächeln aufzusetzen? Immer gute Mine zu machen? Und schließlich gibt es doch auch viele gut gelaunte Nichtchristen. Woran soll man die Freunde Jesu also erkennen?
Jesus Christus gibt darauf selbst die Antwort, wenn er im Johannesevangelium sagt: „Ein neues Gebot gebe ich euch: Liebt einander! Wie ich euch geliebt habe, so sollt auch ihr einander lieben.

Früher in Krippenspielen, war es immer die Herbergssuche, die mich faszinierte. Maria und Joseph klopften an viele Türen...
19/12/2022

Früher in Krippenspielen, war es immer die Herbergssuche, die mich faszinierte.
Maria und Joseph klopften an viele Türen, doch wussten sie nicht was sie erwarten wird, hinter den Türen, wird es einen Ruheplatz geben für die hochschwangere Maria?
Auch wir wissen nicht, was hinter den Türen in unserer wunderschönen Stadt Berlin passiert.
Während Corona ist im Jahr 2020 die Zahl der Betroffenen von häuslicher Gewalt um 20%(Weisser Ring) gestiegen, vermutlich gibt es da auch noch eine höhere Dunkelziffer. Betroffene sind ALLE Frauen, Männer und Kinder.
Seien wir aufmerksam, in dieser schönen Zeit und beten wir gemeinsam, dass sich Menschen mutig aus der Situation heraus befreien können und das gerade die Kinder einen Raum finden können, wo sie Schutz und Halt erfahren können.

Sophie Dziaszyk

Denn Gott urteilt nicht wie die Menschen. Der Mensch sieht nur das Äußere, Gott aber sieht das Herz.“ 1. Samuel 16,7bEs ...
18/12/2022

Denn Gott urteilt nicht wie die Menschen. Der Mensch sieht nur das Äußere, Gott aber sieht das Herz.“ 1. Samuel 16,7b

Es ist Zeit, das Schöne im Hässlichen zu suchen, es ist Zeit zu jubeln.

Vielleicht kannst du heute jubeln, weil dein Favorit gewinnt?

Vielleicht wird heute die Welt etwas gerechter,
Homophobie und Benachteiligung schwinden,
vielleicht läuft das Weihnachtsfest dieses Jahr in Frieden ab, die Lage in der Ukraine entspannt sich, an Corona ist nicht mehr zu denken, es liegt Schnee, aber vielleicht ist das alles auch nur einen Traum, wir können aber bei uns selber anfangen, dass die Welt gerechter wird und uns auf ein würdiges Weihnachtsfest vorbereiten.

Sophie Dziaszyk

Bild: Michael Wittenbruch
In: Pfarrbriefservice.de

https://youtu.be/Bn2BfjkBpLwWann habe ich mich das letzte mal so richtig gewundert? Eine ungewöhnliche Erkenntnis gemach...
17/12/2022

https://youtu.be/Bn2BfjkBpLw

Wann habe ich mich das letzte mal so richtig gewundert?

Eine ungewöhnliche Erkenntnis gemacht?

Wann wurde ich das letzte mal überrascht?

Bin ich überhaupt offen genug, überrascht werden zu können?

Mache ich die Augen auf!

Sophie Dziaszyk

Wo wohnt Gott? Gott will in keinem Haus wohnen. Das Volk Israel und ihr König David waren bereit, ihm einen Tempel zu ba...
16/12/2022

Wo wohnt Gott?

Gott will in keinem Haus wohnen. Das Volk Israel und ihr König David waren bereit, ihm einen Tempel zu bauen, aber Gott lehnt es ab. Er will keinen Bau aus Steinen und Holz. Wie könnte er, der die Felsen und Bäume erschaffen hat, darin wohnen?

Gott bevorzugt einen anderen Weg: Er will bei den Menschen wohnen. Er wird selbst Mensch in Jesus Christus. Deshalb spricht Jesus von sich als dem Tempel Gottes: „Reißt diesen Tempel nieder, und ich werde ihn in drei Tagen wieder auf erbauen.“ - und er meint damit nicht den Tempel aus Steinen, sondern sich selbst.

Aber Gottes Weg, sich ein Haus zu bauen mitten unter uns geht noch weiter: Er nimmt sogar Wohnung in uns. Wir sind sein lebendiger Tempel, „Tempel des Heiligen Geistes“ sagt Paulus. Bei jeder Beerdigung sprechen wir über den Verstorbenen: „Dein Leib war Tempel des Heiligen Geistes- der Herr schenke Dir ewige Freude»“

Gott hat Dich bereitet und Wohnung in Dirgenommen. Vielleicht ist es Dir das gar nicht mehr so ganz bewusst, was mit Dir in der Taufe geschehen ist. Wir sind alle zum Tempel Gottes geworden.

So hat Gott auch Maria bereitet, um dort zum ersten Mal zum Nächsten der Menschen zu werden. Bevor er aber Mensch wurde und Maria erfüllte, trat der Engel bei ihr ein und bat Maria um ihre Zustimmung. „Mir geschehe, wie Du es gesagt hast.“ - das war das erlösend2e Wort des Menschen.

Eine Rolle im KrippenspielEin Krippenspiel soll aufgeführt werden, und ich darf mir eine Rolle aussuchen. Sie übrigens a...
15/12/2022

Eine Rolle im Krippenspiel

Ein Krippenspiel soll aufgeführt werden, und ich darf mir eine Rolle aussuchen. Sie übrigens auch.

Die des Christkindes, also des Gottessohnes, ist schon vergeben, und zwar an die Babypuppe von Annalena.

Die Rolle des Wirtes ist schwer vermittelbar – wer will schon der Buhmann sein?

Ochse und Esel werden außen vorgelassen, weil die in der Bibel, also in der Urgeschichte von Weihnachten gar nicht vorkommen. Aber um diese Rollen reißt sich ohnehin keiner.

Dann doch lieber einer aus der himmlischen Heerschar, die den erschreckten Hirten auf dem Feld die Angst nimmt und nur Gutes zu verkünden hat?

Oder ein Hirte? Der kommt bescheiden rüber, hat aber nichts zu sagen.

Eins von den Schafen? Das wird mächtig warm unter der Wolle.

Bleiben eigentlich nur noch Maria und Josef. Für Maria fehlt mir (inzwischen) das jugendliche Alter und für Josef der Bart.

Wenn ich es mir recht überlege, möchte ich in gar keine Rolle schlüpfen. Sondern einfach nur die sein, die ich bin.

Und angesichts dessen, was dort passiert, einfach nur staunend. Beschenkt. Und unendlich dankbar. Mit einem Lied auf den Lippen die unglaubliche Botschaft von Weihnachten weitertragend.

Andrea Wilke, In: Pfarrbriefservice.de

Kommt vorbei, am Sonntag um 10.30 Uhr nach dem Gottesdienst, dürfen groß und klein an der Probe des Krippenspiel teilnehmen

Adresse

Maulbeerallee 15
Berlin
13593

Öffnungszeiten

Samstag 17:00 - 19:00
Sonntag 08:15 - 10:00

Telefon

+49303632055

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