Synagoge Oranienburger Straße

Synagoge Oranienburger Straße Oranienburger Strasse Synagogue is one of eight synagogues of Jüdische Gemeinde zu Berlin K.d.ö.R., and one of its two egalitarian synagogues.

We are affiliated with the Conservative | Masorti movement. Our services are mostly held in Hebrew.

Religiöser Pluralismus und Religionsfreiheit für nichtorthodoxes Judentum stehen in Israel auf dem Spiel. Informiert euc...
23/02/2026

Religiöser Pluralismus und Religionsfreiheit für nichtorthodoxes Judentum stehen in Israel auf dem Spiel. Informiert euch!

07/11/2025

Einladung zum interreligiösen Gesprächsabend:

60 Jahre “No Religion is an Island”

Am 11. November 2025 um 19 Uhr heißen wir Sie herzlich willkommen zu einem Abend über die jüdisch-christliche Zusammenarbeit und das Wirken von Rabbiner Abraham Joshua Heschel.

Es wird Kurzvorträge geben von:
Pfarrerin Dr. Silke Radosh-Hinder, Superintendentin im Evangelischen Kirchenkreis Stadtmitte
Rabbiner Samuel Vingron, Rabbiner bei Hillel Deutschland e.V..

Sowie im Anschluss eine Publikumsdiskussion

Termin: 11. November 2025 um 19 Uhr

Ort: Synagoge Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

Wir bitten um Anmeldung bis zum 10.11.2025 unter: [email protected]

Was können wir gesellschaftlichen Problemen wie Polarisierung, der Entmenschlichung von Anderen und dem Rückgang gesellschaftlicher Normen und Werte entgegen setzen? Diese Frage beschäftigte bereits Rabbiner Abraham Joshua Heschel in seiner Rede „No Religion is an Island“. Im Kontext der Annäherung zwischen dem Judentum und der katholischen Kirche gilt Heschels Rede als visionär. Nun jährt sie sich zum sechzigsten Mal. Die Fragen und Probleme, die Heschel aufgreift, haben nichts von ihrer Relevanz verloren. Wie können jüdische und katholische Gemeinden zusammenarbeiten, um gemeinsam gesellschaftliche Herausforderungen anzugehen? Welche Rolle spielt das Fundament der Bibel und der Propheten dabei? Was sind die Schwierigkeiten und das Potential der jüdisch-christlichen Zusammenarbeit? Wie können uns Heschels Wirken und seine Rede heute in einer Zeit inspirieren, in der der interreligiöse Dialog vor neuen Herausforderungen steht?

Diesen Fragen widmen wir uns am 11.11.2025 um 19:00 Uhr bei einem gemeinsamen Abend mit Dr. Silke Radosh-Hinder und Rabbiner Samuel Vingron.

Wir freuen uns auf Sie!

27/10/2025
In Dankbarkeit und mit Hoffnung! In Gedanken bei den Familien der Geiseln, möge ihr Warten bald zu Ende sein und ihre Li...
09/10/2025

In Dankbarkeit und mit Hoffnung! In Gedanken bei den Familien der Geiseln, möge ihr Warten bald zu Ende sein und ihre Lieben nach Hause kommen!

Chag Sameach! Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten zu Sukkot, Schmini Azeret und Simchat Tora.Zu allen Sukkot-Gotte...
06/10/2025

Chag Sameach!
Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten zu Sukkot, Schmini Azeret und Simchat Tora.
Zu allen Sukkot-Gottesdiensten gibt es anschließend Kiddusch und Essen in unserer Sukka.
An das Massaker der Hamas vom 7. Oktober werden wir am jüdischen Datum, an Schmini Azeret morgen, also am Dienstag, 14. im Jiskor erinnern.
Mögen die Geiseln frei kommen, der Krieg zu Ende gehen und Sukkot wirklich "Sman Simchatejnu" eine Zeit der Freude für uns alle sein!.

Sukkaschmücken: Heute um 16.00 Uhr

Erster Abend Maariw: Heute um 18:00 Uhr
Schacharit Dienstag, 7. Okt. 10:00 Uhr
SCHABBAT CHOL HAMOED
Erew Schabbat Freitag, 10. Okt. 19:00 Uhr
Schacharit Samstag, 11. Okt. 10:00 Uhr
HOSCHANA RABBA: Montag, 13.10. 10.00 Uhr

Erew Schemini Atzeret - Kein Gottesdienst in unserer Synagoge
Schacharit mit Jiskor und Gedenken an das Massaker vom 7. Oktober Dienstag 14. Okt. 10:00 Uhr
Simchat Tora
Maariw mit Hakkafot Dienstag, 14. Okt. 18:30 Uhr
Schacharit mit Hakkafot Mittwoch, 15. Okt. 10:00 Uhr

Feiert mit uns Pride Schabbat, diesen Freitag um 19 Uhr. Join us to celebrate Pride Shabbat, thisFriday at 7 pm!Picture:...
24/07/2025

Feiert mit uns Pride Schabbat, diesen Freitag um 19 Uhr.
Join us to celebrate Pride Shabbat, thisFriday at 7 pm!
Picture: the subway station next to the German parliament.

Ein wunderbarer Text über queere Räume und Antisemitismus. Und am 25. Juli um 19 Uhr feiern wir Pride Schabbat zusammen ...
07/07/2025

Ein wunderbarer Text über queere Räume und Antisemitismus. Und am 25. Juli um 19 Uhr feiern wir Pride Schabbat zusammen mit Keshet Deutschland !

+++ CSDs sind keine Bühne für Antisemitismus +++
Warum wir aufpassen müssen, wer unsere Kämpfe vereinnahmt

Der CSD ist unser Tag.
Unsere Straße. Unser Raum.
Wir feiern, wir kämpfen, wir gedenken. Und wir machen sichtbar, was in dieser Gesellschaft oft unsichtbar bleibt: queeres Leben in all seinen Farben und Widersprüchen. Doch in den letzten Jahren beobachten viele von uns mit wachsender Irritation, wie CSDs in Deutschland von außenpolitischen Botschaften überlagert werden – vor allem von palästinensisch-solidarischen Gruppen mit teils offen anti-israelischen Inhalten. Und das wirft Fragen auf, die wir als Community nicht länger ignorieren sollten.

Was hat Palästina mit dem CSD zu tun?

Die queere Bewegung ist intersektional – das heißt, sie erkennt an, dass Diskriminierung viele Gesichter hat.
Rassismus, Homophobie, Transfeindlichkeit, Antisemitismus – das alles hängt zusammen. Deshalb ist es grundsätzlich richtig, auch auf andere Ungerechtigkeiten zu schauen.

Aber: Wenn queere Demos von außen als Bühne genutzt werden, um gegen Israel zu protestieren – teils mit radikalen Parolen wie „From the river to the sea“ –, dann geht es längst nicht mehr um queere Rechte.
Dann werden queere Räume zweckentfremdet – und im schlimmsten Fall gespalten.

Gegen Doppelmoral und Schweigen

Es ist kein Geheimnis: In Gaza und anderen Teilen der arabischen Welt leben queere Menschen in ständiger Angst. Homosexualität ist dort tabu, oft strafbar. Coming-out kann das Leben kosten. Gleichzeitig erleben wir hier, wie palästinensische Gruppen auf unseren Demos auftreten – ohne je anzuerkennen, wie queere Menschen in ihren eigenen Herkunftsgesellschaften unterdrückt werden.
Das ist nicht Solidarität – das ist Doppelmoral.

Und was ist mit uns?

Mit queeren Jüd:innen, mit queeren Israelis, mit queeren Menschen, die sich mit Israel verbunden fühlen? Viele von ihnen fühlen sich aus unseren eigenen Räumen ausgeschlossen. Weil sie nicht „die richtige“ politische Haltung haben. Weil sie Angst haben, offen zu sagen, dass sie für Israels Existenzrecht einstehen. Das kann nicht unser Verständnis von Community sein.

CSD ist kein Schlachtfeld

CSDs sind Orte der Sichtbarkeit. Wir zeigen uns, wir feiern uns, wir kämpfen für ein Leben ohne Angst. Sie sind nicht dafür da, außenpolitische Konflikte auszutragen. Vor allem nicht, wenn sie in anti-israelische oder antisemitische Narrative kippen.

Das bedeutet nicht, dass wir unkritisch sein müssen. Kritik an der israelischen Regierung ist legitim – wie an jeder anderen Regierung auch.
Aber wenn diese Kritik mit antisemitischen Slogans, Verschwörungserzählungen oder einseitigen Schuldzuweisungen vermischt wird, dann überschreiten wir eine rote Linie.

Solidarität braucht Ehrlichkeit

Wahre Solidarität heißt: Wir stehen füreinander ein – auch dann, wenn es unbequem wird. Wir hören queeren Palästinenser:innen zu, die unter Islamismus und Homophobie leiden. Wir hören jüdischen Qu**rs zu, die Angst haben, mit ihrer Kippa auf unseren Demos zu stehen. Und wir benennen klar, wenn queere Räume missbraucht werden, um andere auszuschließen.

Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Bewegung in politische Lager gespalten wird. Nicht entlang ethnischer, religiöser oder geopolitischer Linien. Unsere Stärke war immer, dass wir zusammengehalten haben – in all unserer Unterschiedlichkeit.

Ein Aufruf an uns selbst

Wir als queere Community müssen wachsam bleiben. Offen, aber nicht naiv. Inklusiv, aber nicht beliebig. Politisch, aber nicht vereinnahmbar.

Wenn du auf einem CSD Parolen hörst, die nichts mit queerer Befreiung zu tun haben – dann sag was. Wenn du merkst, dass Menschen ausgegrenzt werden, weil sie Jüd:innen sind oder sich nicht dem Mainstream anschließen – dann steh für sie ein. Wenn du merkst, dass Solidarität plötzlich nur noch in eine Richtung geht – dann frag nach, wem sie eigentlich nützt.

Denn am Ende geht es um unsere Räume. Unsere Kämpfe. Unsere Geschichten.

Lasst uns sie nicht aus der Hand geben.

Radio QueerLive
Die Redaktion

02/07/2025

Adresse

Oranienburger Straße 28
Berlin
10117

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