Inssan e.V.

Inssan e.V. Selbstorganisation von Muslim*innen für Muslim*innen gegen Rassismus

Neutralitätsgesetz Berlin: Lehrerinnen dürfen mit Kopftuch unterrichten!Nach jahrelangem Kampf gegen das Kopftuchverbot ...
29/03/2023

Neutralitätsgesetz Berlin: Lehrerinnen dürfen mit Kopftuch unterrichten!

Nach jahrelangem Kampf gegen das Kopftuchverbot für Lehrerinnen ist das Land Berlin von seiner Entscheidung abgerückt - nach einer weiteren gerichtlichen Niederlage. Zuletzt hat sich das Bundesverfassungsgericht der Verfassungsbeschwerde des Landes Berlin gegen das Urteil des Bundesarbeitsgerichts, in dem um das sogenannte Neutralitätsgesetz ging, nicht zur Entscheidung angenommen.
Das Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2020 hat somit bestand: Berlin darf Musliminnen nicht pauschal das Kopftuch in Schulen verbieten.

Inssan e.V. hat als Vorreiter zahlreiche Klagen und gerichtliche Verfahren von kopftuchtragenden Lehrerinnen begleitet, Klagende unterstützt und parallel dazu öffentlichen Druck ausgeübt. Für uns ist diese Entscheidung besonders bedeutsam, da wir als Beratungsstelle das Leid und den Kampf jeder einzelnen Betroffenen, die sich an uns gewandt hat, begleitet haben.
Es ist ein wichtiger Meilenstein für uns als Verein und ein großer Erfolg für alle muslimischen Lehrerinnen in Berlin! Nun steht kopftuchtragenden Lehrerinnen, die ihren Schwerpunkt aufgrund von diesem unfairen Hindernis ändern und auf Berufsschulen wechseln mussten und angehenden Lehrerinnen, die um einen Arbeitsplatz bangen mussten, nichts mehr im Weg.

Wir haben Neuigkeiten!Die Sommerpause ist vorbei und wir sind wieder voll am Start 🎉 Und haben Neuigkeiten:das neue Proj...
02/09/2022

Wir haben Neuigkeiten!

Die Sommerpause ist vorbei und wir sind wieder voll am Start 🎉

Und haben Neuigkeiten:
das neue Projekt "Menschen in Bewegung" (MiB) läuft nun an 🚴🏼‍♀️, wir haben drei neue Mitarbeiter*innen bei Inssan 👩🏽‍🤝‍👨🏻, unsere Meldekampagne gegen Antimuslimischen Rassismus läuft auf Hochtouren, weil noch 4 Monate bis Jahresende 📈 und das ASMA Projekt veröffentlich demnächst die nächste Veranstaltung für das Leadership-Programm🏅

Ihr habt Diskriminierung erfahren oder beobachtet? Meldet unter www.inssan.de/Meldung

Und bleibt dran ✊🏽
Euer Inssan e.V. Team

Kopftuchtragende schwangere Muslima wird im Bus wegen ihrem Kopftuch angegriffen und verletzt.Ein 20-jähriger Mann belei...
04/08/2022

Kopftuchtragende schwangere Muslima wird im Bus wegen ihrem Kopftuch angegriffen und verletzt.

Ein 20-jähriger Mann beleidigt die junge Frau zunächst verbal, folgt ihr dann, als sie sich entfernt und spuckt sie an, schlägt sie auf den Oberkörper und in den Bauch und versucht, ihr das Kopftuch herunterzuziehen.Weitere Passanten schreiten ein, bis der Täter von der Polizei gefasst wird.
Dieser Angriff schockiert sehr, doch ist er leider kein Einzelfall. Tagtäglich erleben Muslim*innen Hass in all seinen Formen.

Wir machen Islamfeindlichkeit sichtbar und dokumentieren Diskriminierung, Beleidigungen und Gewalt an und gegen Menschen muslimischen Glaubens.

Antimuslimischen Rassismus melden unter:
www.inssan.de/Meldung

01. Juli - Tag gegen Antimuslimischen RassismusWir gedenken heute und jeden Tag Marwa Al-Sherbini.Der Hass gegen ihre Re...
01/07/2022

01. Juli - Tag gegen Antimuslimischen Rassismus

Wir gedenken heute und jeden Tag
Marwa Al-Sherbini.
Der Hass gegen ihre Religion hat sie ihr Leben gekostet. In einem Gerichtssaal wurde sie während der Verhandlung druch den Angeklagten ermordet.

Jeden Tag erleben Muslim*innen in allen Lebensbereichen Hass, Gewalt und Diskriminierung in Deutschland - aufgrund ihres Glaubens.

→ Anbei die Pressemitteilung anlässlich der bundesweiten Aktionswoche gegen Antimuslimischen Rassismus

https://www.claim-allianz.de/presse/pressemitteilung-bundesweite-aktionswoche-gegen-antimuslimischen-rassismus-fordert-eine-klare-haltung-und-ein-entschlossenes-handeln/

01/07/2022

Am 1. Juli 2009 wurde Marwa El-Sherbini brutal in einem deutschen Gerichtssaal in Dresden ermordet. Der Angeklagte Alex W. tötet die im dritten Monat schwangere Marwa El-Sherbini vor den Augen ihres dreijährigen Sohnes und der Justiz mit 18 Messerstichen. Ihr Ehemann, der ihr zur Hilfe eilte, wird ebenfalls vom Täter mit 16 Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Ein Polizist hielt ihn für den Täter, schoss auf ihn und verletzte ihn am Bein. Marwa El-Sherbini war im Gerichtssaal, weil sie gegen ihren späteren Mörder aussagte. Er hatte sie ein Jahr zuvor auf einem Spielplatz als „Terroristin“ und „Islamistin“ beschimpft und ihren Sohn bedroht. Im Prozess gegen ihren Mörder benennt die Staatsanwaltschaft erstmals antimuslimischen Rassismus als zentrales Tatmotiv. Sherbinis Todestag, der 1. Juli ist deshalb auch der Tag gegen antimuslimischen Rassismus. In Gedenken an Marwa El-Sherbini, einer mutigen Frau, die sich ihre Würde und demokratischen Rechte nicht hat nehmen lassen. Wir stehen alle in der Pflicht uns dafür einzusetzen, das genau diese Rechte ausnahmslos für Alle in diesem Land gelten.

Zum Abschied an Prof. Barbara John als Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin haben auch wir ...
23/06/2022

Zum Abschied an Prof. Barbara John als Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin haben auch wir zu dem Portraitbuch, herausgegeben vom Verband selbst, einen Beitrag leisten können.
Wir danken Prof. Barbara John für die Willensstärke und den unermüdlichen Kampf, den wir gemeinsam geführt haben.

Unser Danke und unsere Wertschätzung in einigen Worten:
"Innovativ, beharrlich und unbeirrbar

Im Herbst 2020 feierten wir mit Prof. Barbara John das zehnjährige Bestehen der Antidiskriminierungsarbreit von Inssan e.V. Die Anlauf- und Beratungsstelle „Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit“ setzt sich für mehr Gleichbehandlung und Teilhabe und gegen Diskriminierung von Muslim*innen ein. Prof. John betonte in ihrer Rede: „Wenn ich die Antidiskriminierungsarbeit von Inssan in drei Begriffen zusammen fassen sollte, dann würde ich sagen: „1. innovativ, 2. beharrlich und 3. unbeirrbar. Das sind Eigenschaften, die in dieser Kombination selten zu finden sind. Diskriminierung macht etwas, und zwar nicht nur mit den Leuten, die schräg angeguckt werden oder denen man sagt: , Dich wollen wir hier nicht' oder ,Nur wenn du so bist wie wir, wollen wir dich! Es macht auch etwas mit den Diskriminierenden. Auch die Diskriminierenden erleben eine neue Freiheit, wenn sie aufhören, andere Menschen kleinzumachen oder ihnen in irgendeiner Weise hezutreten. Und dass Sie das jeden Tag beobachten, das ist gut, und ich kann nur alle bitten zu sagen: Berichtet es! Sagt es! Wir brauchen diese Stimmen!"

Jetzt gibt Prof. Barbara John den Vorstandsvorsitz des Paritätischen Berlin ab. Wir möchten ihr für ihre Mut machenden Worte danken und erwidern: Wenn wir das Wirken von Prof. Barbara John zusammenfassen, dann sagen wir: Sie war und ist 1. innovativ, 2. beharrlich und 3. unbeirrbar."

Zeynep Çetin, Projektleitung Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit (ein Projekt von Inssan e.V.)

Wir sind über das Bündnis   am Freitag, 26.06. bei der Kundgebung gegen Antimuslimischen Rassismus um 16 Uhr am Kottbuss...
23/06/2022

Wir sind über das Bündnis am Freitag, 26.06. bei der Kundgebung gegen Antimuslimischen Rassismus um 16 Uhr am Kottbusser Damm mit einem Redebeitrag vertreten.

Seid dabei und lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen Islamhass setzen!

Diesen Freitag beginnt die Aktionswoche gegen antimuslimischen Rassismus - in Berlin plant Aufstehen gegen Rassismus daher am 24. Juni eine Kundgebung, unter anderem mit CLAIM Allianz, Elif Eralp, DIE LINKE Friedrichshain Kreuzberg, LA RED, Deutsche Islam Akademie.

📆 24. Juni 2022
🕓 16 Uhr
📍Kottbusser Damm / Reichenberger Straße (🚇 Kottbusser Tor)

Menschenfeindliche Denk- und Verhaltensweisen haben in unserer Mitte nichts verloren. Gemeinsam und entschlossen treten wir ihnen entgegen ✊🏾✊🏽✊🏼

Denn gegen Rassismus sein allein reicht nicht aus. Wer Rassismus wirksam bekämpfen und die Werte einer offenen und toleranten Gesellschaft schützen will, muss hinsehen, zuhören, sich solidarisieren und laut werden.

📢Kein Platz für Rassismus und rechte Hetze!📢

Unsere Empowerment Workshops gegen Antimuslimschen Rassismus
22/06/2022

Unsere Empowerment Workshops gegen Antimuslimschen Rassismus

Wir empowern Muslime gegen Antimuslimischen Rassismus ✊🏽

Hast du Diskriminierung aufgrund deines Muslim-seins erfahren? Oder erlebt, wie jemand aus deinem Umkreis benachteiligt, gar beleidigt oder verletzt worden? Du fühlst dich machtlos und weißt nicht, wie du mit struktureller Diskriminierung umgehen sollst? Oder hast eine schlimme Erfahrung gemacht, die dich immer wieder beschäftigt?

Wir helfen dir: Durch unsere Empowerment- und Sensibilierungs Workshops zeigen wir Dir, wie du reagieren kannst, welche Handlungsmöglichkeiten und Rechte hast, wie du andere stärken und dich einsetzen kannst - vor allem aber, wie du selbst stark und selbstbewusst sein kannst!
Unsere geschulten und qualifizierten Trainer*innen vermitteln unter anderem wichtige Inhalte und unterstützen Dich dabei, einen Weg zur Selbstbefähigung zu finden und über Antimuslimischen Rassismus in Deutschland ins Gespräch zu kommen.

Für die Anmeldung brauchen wir deinen Kontakt, einen ungefährem Zeitraum für den Workshop und die Gruppe oder den Verein, den du anmeldest
oder
als Privatperson: deine Daten für eine organisationsunabhängigen Workshop, den wir eigens organisieren, wenn über 10 Personen zusammengekommen sind.

Anmeldung unter: [email protected]
Bei konkreten Fragen zu Inhalten oder Formaten kannst du uns gerne auch hier kontaktieren.

Netzwerk gegen Diskriminierung und Islamfeindlichkeit
Ein Projekt von Inssan e.V.

PRESSEMITTEILUNG ADVD Berlin, den 16.06.22Herzlichen Glückwunsch, Ferda Ataman! Zum Vorschlag der Bundesregierung von Fe...
17/06/2022

PRESSEMITTEILUNG ADVD

Berlin, den 16.06.22
Herzlichen Glückwunsch, Ferda Ataman! Zum Vorschlag der Bundesregierung von Ferda Ataman als erste Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung

Das Kabinett hat dem Bundestag Ferda Ataman als Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung vorgeschlagen. Der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) begrüßt diese Nominierung und gratuliert der Publizistin. Mit diesem Neustart sind viele Hoffnungen und Erwartungen verbunden für einen Aufbruch in der Antidiskriminierungspolitik.
Mit der Neugestaltung des Besetzungsverfahrens und nun zügigen Umsetzung durch die Nominierung kommt Bewegung in die Antidiskriminierungsstelle des Bundes. Mit Ferda Ataman ist dem Bundestag eine Person für die seit 2018 unbesetzte Leitung der ADS vorgeschlagen worden, die sich bereits seit vielen Jahren mit starker Stimme für mehr Vielfalt und gegen Diskriminierung einsetzt. Durch ihre zahlreichen Aktivitäten und Engagement hat sie auch unter Beweis gestellt, dass sie nicht nur über Diversity und Antidiskriminierung sprechen, sondern auch tatkräftig umsetzen kann.

Mit diesem Neustart sind viele Hoffnungen und Erwartungen verbunden für einen Aufbruch in der Antidiskriminierungspolitik. Jetzt muss es darum gehen, das – wie im Koalitionsvertrag angekündigt – Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz zu reformieren und eine flächendeckende Beratungsstruktur für Betroffene von Diskriminierung aufzubauen.

Pressekontakt: B**h Tran, +49 176 45717292, [email protected]

Der Antidiskriminierungsverband Deutschland (advd) ist ein Dachverband unabhängiger Antidiskriminierungsberatungsstellen. Seine Mitgliedsorganisationen verfügen über langjährige Erfahrungen in der Antidiskriminierungsarbeit mit Schwerpunkt auf der Beratung und dem Empowerment von Betroffenen von Diskriminierung.

www.antidiskriminierung.org
[email protected]

++ Stellen­aus­schreibung Claim ++Wir haben zum 01.08.2022 zwei neue Stellen zu besetzen:Projektmanager*in Outreach (m/w...
14/06/2022

++ Stellen­aus­schreibung Claim ++

Wir haben zum 01.08.2022 zwei neue Stellen zu besetzen:

Projektmanager*in Outreach (m/w/d) im Bereich antimuslimischer Rassismus (30 Wochenstunden) und

Projektreferent*in mit Trainingserfahrung (m/w/d) im Bereich antimuslimischer Rassismus (20 Wochenstunden)

Bewerbung per Mail bis zum 28.06.2022 an Jessica Bajinski: [email protected]

CLAIM klärt in einer starken Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit auf, unterstützt und vernetzt Akteure und schafft so effektive Strukturen.

Du willst gegen Antimuslimischen Rassismus wirken? Melde hier islamfeindliche Handlungen und Äußerungen, um Sichtbarkeit...
14/06/2022

Du willst gegen Antimuslimischen Rassismus wirken? Melde hier islamfeindliche Handlungen und Äußerungen, um Sichtbarkeit zu schaffen und die Dunkelziffer von Antimuslimischen Rassismus im alltäglichen Leben zu erhellen!

In wenigen Minuten eine Meldung einreichen:
www.inssan.de/Meldung

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Berlin
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Dienstag 10:00 - 15:00
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