Jüdische Gemeinde zu Berlin KdöR

Jüdische Gemeinde zu Berlin KdöR Jüdisches Berlin Ausgabe 285 / Juni 2026
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Die Jüdische Gemeinde zu Berlin (JGzB) ist nicht nur die größte jüdische Gemeinde Deutschlands, sondern stellt auch europaweit eine einzigartige Einheitsgemeinde von orthodoxen, liberalen und reformorientierten Juden dar. Sie zählt heute wieder über 10.000 Mitglieder, zwei Drittel davon Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion. Die Gemeinde betreibt acht Synagogen, Grundschule und Gymnasium, Kind

ergarten, Alten- und Pflegeheim, Volkshochschule, zahlreiche Klubs und Projekte und beschäftigt rund 315 Mitarbeiter. Die Jüdische Gemeinde hat die Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, d.h. sie genießt die gleichen steuerlichen und sonstigen Privilegien wie die christlichen Kirchen in Deutschland. Seit 1994 sind die Beziehungen zwischen der Jüdischen Gemeinde und dem Land Berlin in einem Staatsvertrag geregelt. Die JGzB wird nach außen hin vertreten durch die Repräsentantenversammlung (RV) und dem daraus gewählten Vorstand. Der fünfköpfige Vorstand wiederum wählt die oder den Vorstandsvorsitzende(n) und die oder den Stellvertreter. Seit März 2012 wird die Gemeinde von ihrem Vorsitzenden Dr. Gideon Joffe geführt. Die RV wird alle vier Jahre von den Gemeindemitgliedern, gewählt und besteht aus 21 ehrenamtlichen Repräsentanten. Vorsitzender der RV ist seit Januar 2019 Phillip Feidel Zu den Aufgaben der Repräsentantenversammlung zählen unter anderem die Wahl des Vorstands, der Ausschüsse sowie der Delegierten der Gemeinde im Zentralrat der Juden in Deutschland und zur Zentralwohlfahrtstelle (ZWSt). Die RV beschließt jährlich den Wirtschaftsplan für die Gemeinde und gibt die Richtlinien vor, nach denen die Gemeinde zu führen ist. Die Gemeinde unterhält zahlreiche Ausschüsse, die die Arbeit der RV durch Beschlussempfehlungen unterstützen. Die Ausschüsse sind: Finanzausschuss, Haupt-, Rechts- und Personalausschuss, Integrationsausschuss, Jugend- und Erziehungsausschuss, Kulturausschuss, Kultusausschuss, Schulausschuss und der Sozialausschuss. Die JGzB gehört dem Zentralrat der Juden in Deutschland an, in dem 23 Landesverbände mit insgesamt 108 jüdischen Gemeinden und ihren ca. 105.000 Mitgliedern organisiert sind.

16/06/2026

Diesen Sonntag (21. Juni) feiern wir bei freiem Eintritt von 11 bis 21 Uhr das 5. Koschere Street Food Festival im Hof der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße 28–31. Ein volles Programm für Groß und Klein mit koscheren Spezialitäten aus aller Welt, Live-Jazz, Akrobatik, Zaubershow, Tanz, Springburg, Streichelzoo, ALBA-Basketball-Parcours und vielem mehr, sowie erstmals auch einem Aussichtsturm.

Schabbat Schalom!Mit dem Beginn des Schabbats kehrt für einen Moment Ruhe ein – Zeit zum Innehalten, für Familie, Gemein...
12/06/2026

Schabbat Schalom!
Mit dem Beginn des Schabbats kehrt für einen Moment Ruhe ein – Zeit zum Innehalten, für Familie, Gemeinschaft und neue Kraft für die kommende Woche.
Wir wünschen allen Gemeindemitgliedern und ihren Familien einen friedlichen, gesegneten Schabbat.
🕯️ Schabbat-Beginn: Freitag, 21:11 Uhr
🕯️ Schabbat-Ende: Samstag, 22:49 Uhr
Die G'ttesdienstzeiten unserer Synagogen findet ihr in den Bildern.
Schabbat Schalom! שבת שלום ✨

Schabbat Schalom! Der Schabbat lädt dazu ein, für einen Moment innezuhalten, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen...
05/06/2026

Schabbat Schalom!
Der Schabbat lädt dazu ein, für einen Moment innezuhalten, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen und neue Kraft für die kommende Woche zu schöpfen.
Wir wünschen Ihnen einen friedlichen und gesegneten Schabbat.

03/06/2026

Einen Vorgeschmack im wahrsten Sinne des Wortes auf die Jüdischen Kulturtage im November bietet bei freiem Eintritt das Koschere Street Food Festival am 21. Juni von 11 bis 21 Uhr im Hof der Neuen Synagoge. Zwischen kulinarischen Spezialitäten aus aller Welt, lebendiger Atmosphäre, Kinderspaß, Kultur und koscheren Köstlichkeiten wird die Oranienburger Straße zum Treffpunkt für alle, die jüdische Kultur mit allen Sinnen erleben möchten.

01/06/2026

📖 Die neue Ausgabe von jüdisches berlin ist erschienen.
In der Juni-Ausgabe erwartet Sie unter anderem:
• Das 5. Koschere Streetfood Festival • 40 Jahre Heinz-Galinski-Grundschule • Platz 2 für das Jugendzentrum Olam bei der Jewrovision • Der Israel-Tag 2026 • Aktuelle Entwicklungen rund um Bildung, Kultur und Gemeindeleben in Berlin
Das komplette Magazin können Sie jetzt als E-Paper online lesen.
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Schabbat Schalom Es ist endlich wieder soweit: an diesem Schabbat feiern wir wieder unseren Familienschabbat!Das Program...
29/05/2026

Schabbat Schalom

Es ist endlich wieder soweit: an diesem Schabbat feiern wir wieder unseren Familienschabbat!

Das Programm für die Kinder mit unseren UpJ Madrichim beginnt um 17:30h!

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien Schabbat Schalom
Ihr
Rabbiner Jonah Sievers

Am 26. Mai besuchten Vertreterinnen der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen aus den Berliner SPD-Landes- und...
27/05/2026

Am 26. Mai besuchten Vertreterinnen der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen aus den Berliner SPD-Landes- und Kreisvorständen zu einem Begegnungs- und Diskussionsabend die Jüdische Gemeinde zu Berlin. Begrüßt wurden die Teilnehmerinnen von den Vorstandsmitgliedern Hannelore Altmann, Sozial- und Integrationsdezernentin der Gemeinde, und Kulturdezernentin Sara Nachama, sowie der Direktorin der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum, Dr. Anja Siegemund. Nach einer Führung durch die ständige Ausstellung des Museums fand der gemeinsame Austausch im historischen Repräsentantensaal der Gemeinde statt. Im Zentrum des Gesprächs stand das jüdische Leben in Deutschland und Berlin, wobei der Fokus auf die Rolle der Frau im Judentum und weibliche Perspektiven in der Gemeinde gelegt wurde. Initiiert wurde das Treffen von Abgeordnetenhausmitglied Alexander Freier-Winterwerb.

Chag Schawuot Sameach 🌾🕊️Schawuot erinnert an die Offenbarung der Tora am Berg Sinai und wird traditionell auch als Fest...
21/05/2026

Chag Schawuot Sameach 🌾🕊️
Schawuot erinnert an die Offenbarung der Tora am Berg Sinai und wird traditionell auch als Fest der Erstlingsfrüchte gefeiert.
Zu Schawuot gehören Blumen, gemeinsames Lernen – und natürlich Milchgerichte und Käsekuchen.
Mehr über die Bedeutung dieses Feiertags sowie alle G’ttesdienste zu Schawuot findet ihr in unserem aktuellen Magazin »Jüdisches Berlin« und über den Link in unserer Bio.
Wir wünschen euch und euren Familien ein friedliches und schönes Schawuot ✨

2197 antisemitische Vorfälle in Berlin im Jahr 2025.Die heute vorgestellten Zahlen des RIAS-Berichts machen deutlich, wi...
20/05/2026

2197 antisemitische Vorfälle in Berlin im Jahr 2025.

Die heute vorgestellten Zahlen des RIAS-Berichts machen deutlich, wie präsent Antisemitismus weiterhin in unserer Stadt ist. Besonders israelbezogener Antisemitismus prägt zunehmend den Alltag vieler Jüdinnen und Juden in Berlin.

Sigmount Königsberg, Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, betonte bei der Vorstellung des Berichts:
„Vermehrt wird von ‚Zionisten‘ gesprochen, aber Juden sind gemeint.“

Jüdisches Leben muss sichtbar, frei und sicher möglich sein. Dafür braucht es klare Haltung, Konsequenz und gesellschaftliche Verantwortung.

Die vollständige Pressemitteilung von RIAS Berlin findet ihr hier:

RIAS Pressemitteilung 2025https://report-antisemitism.de/documents/2026-05-20_rias-be_Antisemitische-Vorfaelle-Berlin-2025.pdf

Adresse

Oranienburger Straße 28 – 31
Berlin
10117

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 18:00
Dienstag 08:00 - 18:00
Mittwoch 08:00 - 18:00
Donnerstag 08:00 - 18:00
Freitag 08:00 - 15:00

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