08/01/2024
‼️Konstituierende Sitzung der 20. Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin am 11. Januar um 20 Uhr im Jüdischen Gemeindehaus in der Fasanenstraße‼️
Bitte lesen und teilen!
Nur durch Zufall sahen Mitglieder des Bündnisses Tikkun Berlin auf der Website der Jüdischen Gemeinde zu Berlin (JGzB) eine kleine Notiz, dass am 11. Januar 2024 um 20 Uhr im Gemeindehaus in der Fasanenstraße 79/80 kurzfristig die „konstituierende Sitzung“ der 20. Repräsentantenversammlung (RV) der JGzB stattfinden soll. Damit ist klar: Joffe und seine illegal aufgestellte Repräsentanz versuchen die unter bewusster Missachtung mehrerer rechtskräftiger Durchführungsverbote des unabhängigen und übergeordneten Gerichts beim Zentralrat der Juden in Deutschland und damit rechtswidrig durchgeführte Wahl zu legitimieren.
Wir stehen zu unserer Auffassung, dass diese Wahl illegal war und halten das geplante Treffen nicht für eine Sitzung der RV im Sinne der Gemeindesatzung. Joffe möchte erneut Fakten schaffen und er soll dabei nicht unbeobachtet bleiben. Die Sitzung ist satzungsgemäß gemeindeöffentlich.
Machen Sie von Ihrem Recht Gebrauch und nehmen Sie am Donnerstag, den 11. Januar um 20:00 Uhr an der Sitzung teil! Zeigen Sie, dass die Gemeinde nicht nur aus Joffe und seiner Gefolgschaft besteht, sondern dass es Gemeindemitglieder gibt, die ihre Meinung und Kritik äußern, weil ihnen etwas an der JGzB liegt.
Wir vermuten, dass ein Großteil der Mitglieder nichts von der Sitzung erfahren wird, denn die Notiz wurde – wie auch schon andere Ankündigungen rund um die illegal durchgeführte Wahl zur 20. RV der JGzB – ausschließlich in deutscher Sprache auf der Website veröffentlicht. Ferner sucht man auch in der Januar-Ausgabe der gemeindeinternen monatlichen Publikation „Jüdisches Berlin“ einen Hinweis auf den Termin vergebens. Gleiches gilt für den Facebook-Kanal der JGzB, der zuletzt intensiv für die Kommunikation der Anliegen von Joffe genutzt wurde.
Wenn Joffe sich am 11. Januar von seiner illegal aufgestellten Repräsentanz erneut zum Vorsitzenden ernennen lassen wird, tritt die neue Satzung vom 07. Dezember 2021 in Kraft. Damit erlangt Joffe unter anderem das Anrecht auf eine lebenslange monatliche Versorgung, die ihm zusätzlich zu seiner gesetzlichen Rente von der JGzB, also von unseren Geldern, ausgezahlt wird. Darüber hinaus zielt die Satzung darauf ab, demokratische Strukturen abzuschaffen, um Teilhabe am Gemeindeleben zu verhindern. Denn engagierte und zum Wohl der gesamten Gemeinde kritisch denkende Mitglieder passen nicht in das Regime Joffe.
Diese neue, in weiten Teilen rechtswidrige, auf Partikularinteressen Joffes und seiner Gefolgschaft zugeschnittene Satzung und die daraus entstehenden negativen Folgen für das jüdische Gemeindeleben in Berlin zu verhindern, ist eines der Ziele von Tikkun Berlin. Unterstützen Sie uns dabei und protestieren Sie am 11. Januar durch Ihre Anwesenheit gegen die illegale Wahl!
Am Israel Chai!
Tikkun Berlin Chai!
Tikkun Berlin. Eine jüdische Gemeinde zu Berlin für alle.
Für eine jüdische Gemeinde zu Berlin für alle.