Berliner Dom

Berliner Dom Evangelische Citykirche im Zentrum Berlins
(13005)

  „Ein Aktenbündel mit einem besonders interessanten Einschlag eines riesigen Bombensplitters gab ich zur Verwaltung hin...
08/09/2026

„Ein Aktenbündel mit einem besonders interessanten Einschlag eines riesigen Bombensplitters gab ich zur Verwaltung hinunter“, schrieb Dombaumeister Bernhard Hoffmann im März 1941, kurz nachdem die Aktenkammer im Dachgeschoss des Berliner Doms durch einen Luftangriff zerstört worden war. 

Bei dem beschädigten könnte es sich um die Akte Nr. 6904 aus Bestand 1 des Domarchivs handeln. Sie enthält Belege zur Domgeldrechnung der Jahre 1895 bis 1896. Das obere Drittel der Akte ist abgerissen; Dellen und Risse im Papier lassen die Wucht der Druckwelle noch heute deutlich erkennen.

Die Spuren des Zweiten Weltkriegs finden sich im Dom jedoch nicht nur im Archiv. Wer genau hinsieht, entdeckt an der Fassade noch immer – inzwischen größtenteils ausgebesserte – Einschlagslöcher von Granaten und Artilleriegeschossen. Zahlreiche solcher entdeckte der Domarchivar bei der späteren inhaltlichen Erschließung der historischen Unterlagen. Sie sind ungewöhnliche und eindrückliche Zeugnisse der bewegten Geschichte des |s.

06/09/2026

Dompredigerin Christiane Münker
Hannah Schmidt-Ott, Sopran
Dr. Florian Stocker, Orgel

Der „Tag des Friedhofs“, den es seit 2001 deutschlandweit gibt, findet in diesem Jahr auf unserem   I in der Liesenstraß...
03/09/2026

Der „Tag des Friedhofs“, den es seit 2001 deutschlandweit gibt, findet in diesem Jahr auf unserem I in der Liesenstraße 6 statt. Von 11 bis 17 Uhr können die Besuchenden am 13. September ein umfangreiches und abwechslungsreiches Programm erleben.
Für Alt und Jung ist etwas dabei: Ob berührende Musik, Poetry Slam, Getränke und Snacks, interessante Führungen und Vorträge oder der Austausch mit Zeitzeug:innen. Der Domfriedhof war durch seine Lage an der von Sonderregelungen für Angehörige und negative Folgen für die ganze Gemeinde betroffen.
Ebenfalls beteiligte Friedhöfe in der Liesenstraße sind der Französischer Friedhof II, der St.-Hedwig-Friedhof und der Dorotheenstädtische Friedhof II. Schau also auch gern dort vorbei! 

👉 Good to know: Die Angebote am „Tag des Friedhofs“ sind kostenfrei.

Manchmal braucht es gar nicht viel, um der Seele etwas Gutes zu tun: ein Lied, eine vertraute Melodie, andere Menschen u...
01/09/2026

Manchmal braucht es gar nicht viel, um der Seele etwas Gutes zu tun: ein Lied, eine vertraute Melodie, andere Menschen und die Freude am gemeinsamen Singen. Am 3. September, von 19 bis 20.30 Uhr, ist wieder Zeit für „Heilsames Singen“ auf dem Domfriedhof Liesenstraße. Unter der Leitung von Pfarrerin Ingrid Ossig laden wir dazu ein, gemeinsam geistliche, heilsame und Abendlieder zu singen. Dabei geht es nicht darum, besonders schön oder perfekt zu singen. Im Mittelpunkt stehen die Freude am Singen, das gemeinsame Erleben und die wohltuende Wirkung von Musik auf Körper, Geist und Seele.
Komm‘ vorbei, sing‘ mit und lass‘ dich von den Liedern durch den Abend tragen!

Unser   der Woche von Benjamin Neuhaus | Berlin Photographer 📸 Vielen Dank für das Teilen & Taggen!Follow -> Berliner Do...
30/08/2026

Unser der Woche
von
Benjamin Neuhaus | Berlin Photographer 📸

Vielen Dank für das Teilen & Taggen!
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30/08/2026

Pfarrer Prof. Dr. Christoph Sigrist, Predigt | Domprediger Stefan Scholpp, Liturgie
Motettenchor der Berliner Domkantorei | Domkantor Adrian Büttemeier, Leitung
Domorganist Andreas Sieling

  Manchmal beginnt eine kleine Sensation mit einer E-Mail!💥 Fotos einer alten Urkunde, dazu die Nachricht: Das Stück hin...
27/08/2026

Manchmal beginnt eine kleine Sensation mit einer E-Mail!💥 Fotos einer alten Urkunde, dazu die Nachricht: Das Stück hing Jahre lang über der Sofaecke und soll nun dem übergeben werden.

Nach einigen Recherchen wurde klar: Es handelt sich um einen von Kardinal Albrecht von Brandenburg vom 28. Mai 1536 für den Propst und das Stiftskapitel in Cölln an der Spree. Die prachtvolle Urkunde mit ihrem 15 cm großen, hervorragend erhaltenen Siegel steht in engem Zusammenhang mit der Erneuerung des Stifts durch Kurfürst Joachim II. – aus dem später die Oberpfarr- und Domkirche hervorging.
Der Wappenbrief zeigt in seiner Mitte die kunstvoll kolorierte Zeichnung zweier Wappenschilde. Links das Wappen für das Stiftskapitel mit dem Kreuz, Maria Magdalena und Erasmus, denen das Stift gewidmet war, und den Schutzpatronen des Hallenser Stifts, Moritz und Ursula als Wappenhalter. Rechts das Wappen für den Propst mit Kreuz und den Attributen der Erstgenannten.

Die größte Überraschung folgte im Domarchiv: Der historische war bereits in der Zwischenkriegszeit nummeriert worden. Zwischen Nr. 39 und Nr. 41 gab es jedoch eine Lücke. Der jetzt zurückgekehrte Wappenbrief trägt die rote Nummer 40. Wie und warum die Urkunde einst aus dem Domarchiv verschwand, bleibt ein Rätsel.😶‍🌫️

Unser 21. Internationale   am Berliner Dom geht zu Ende. Für zwei Monate ließen weltweit bekannte Organist:innen jeden F...
25/08/2026

Unser 21. Internationale am Berliner Dom geht zu Ende. Für zwei Monate ließen weltweit bekannte Organist:innen jeden Freitagabend unsere berühmte Sauer-Orgel fulminant erklingen.🎶
Traditionell wird der Orgelsommer mit einem beschlossen, auch in diesem Jahr: Am 28. August improvisiert Christoph Schönfelder, Domorganist an der Kathedrale von Sankt Gallen, ab 20 Uhr live zu dem preisgekrönten „Mikrokosmos – Das Volk der Gräser“ (1996). Der Film zeigt die faszinierende Welt der Insekten und anderer Kleinstlebewesen auf einer Wiese. Mit außergewöhnlichen Nahaufnahmen begleitet er ihren Alltag, von Nahrungssuche und Fortpflanzung bis hin zum Kampf ums Überleben.🐛🐞🐜

👉 Das solltest du nicht verpassen!
Tickets kosten 15 Euro / ermäßigt 10 Euro.

23/08/2026

Unser der Woche
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  Dieser Kindersarg aus weißem Carrara-Marmor ist der einzige Sarg aus dem 20. Jahrhundert in der   und gleichzeitig ihr...
20/08/2026

Dieser Kindersarg aus weißem Carrara-Marmor ist der einzige Sarg aus dem 20. Jahrhundert in der und gleichzeitig ihre letzte Bestattung. Victoria Marina Prinzessin von Preußen war das erste Kind des Prinzen Adalbert von Preußen und seiner Frau Adelheid von Sachsen-Meiningen. Dem Kind sollte es an nichts fehlen, weshalb die werdenden Eltern beim Kaiser Wilhelm II. um eine Unterstützung von 6.000 Mark baten. Damit wollten sie die Kinderstube einrichten und Personal einstellen: Neben einer Hebamme, eine Kinderfrau, ein Wiegemädchen, einen Erzieher und einen Diener.

Victoria Marina kam am 4. September 1915 in Wilhelmshaven zur Welt, dem damaligen Standort der Preußischen Marine. Ihr Vater war als Marineoffizier zu Beginn des Ersten Weltkrieges dorthin versetzt worden. Doch noch am selben Tag starb das Mädchen, die Todesursache ist ungewiss.
Ihr Sarg (Nr. 97) fand 1926 seinen Platz im . Bis heute steht er allein in der nach ihrem Vater benannten . Seine Grundform entspricht dem gängigen Sargtypus seit dem 17. Jahrhundert, doch die filigrane Gestaltung des Marmors, für die Bildhauer Friedrich Mayer 73 Tage benötigte, stellt stilistisch eine Besonderheit dar. Auf der Deckplatte findet sich ein reliefartiges Kreuz mit Krone und Blumenranken. Eine davon formt den Buchstaben M. Vermutlich ein Hinweis auf den Namen Marina. Die zarten Rosentriebe können Schönheit, Anmut und Liebe symbolisieren. Weiße Rosen galten bereits in der Antike als Sinnbild für den Tod.

Adresse

Am Lustgarten
Berlin
10178

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