Pfarrbezirk Bendorf - Rund um St. Medard

Pfarrbezirk Bendorf - Rund um St. Medard Die ehemalige Pfarrei St. Medard - Bendorf ist am 01.01.2026 im Rahmen der Reform des Bistums Trier in der Pfarrei Bendorf - St. Elisabeth aufgegangen. Medard.

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen rund um den Ort der ehemaligen Pfarrei St. Die Medarduskirche

Ein Besucher, der zum ersten Mal in Bendorf weilt und den Gebäudekomplex rund um den Kirchturm sieht, käme nicht auf den Gedanken, dass es sich hierbei um die Gotteshäuser von zwei verschiedenen Religionsgemeinschaften handeln könnte. Und doch stehen hier die evangelische und die katholische

Kirche Wand an Wand beide Glaubensgemeinschaften benutzen zum Läuten dieselben Glocken, die wie der Kirchturm im Besitz der Stadt Bendorf sind. Diese eigenartige und wohl auch einmalige Tatsache hat natürlich ihre Geschichte. Die älteste bekannte Urkunde, in der in Bendorf eine Kirche erwähnt wird, stammt aus dem Jahre 1204. Hier ist die Rede von dem Bau einer Kirche in Bendorf und der Loslösung von der Mutterkirche in Engers. Doch lebten schon vor dieser Zeit Christen in Bendorf, die wohl ein Gotteshaus besaßen. Das Verbindungsstück zwischen jetziger evangelischer (der ehemaligen Medarduskirche) und katholischer Kirche, das sogenannte Reichardsmünster, war beim Bau der Kirche im Jahre 1204 eine Ruine und wurde zum Teil in den neuen Baukörper mit einbezogen. Nach Fertigstellung der Kirche wurde es dann etwa 1234 fertig gebaut. Nach welchem Plan die ehemalige Kirche errichtet wurde, ist nicht bekannt. Es war jedenfalls zu dem vorhandenen Südturm ein zweiter auf der Nordseite geplant, der auch bis zum ersten Stockwerk errichtet war und bis zum 31. Dezember 1944 der evangelischen Gemeinde als Sakristei diente. Im Jahre 1561 schloss sich der Graf von Sayn der Reformation an. Nach vielen Wirrungen gelangte die lutherische Gemeinde im Westfälischen Frieden in den Besitz der großen Kirche, während den Katholiken das angrenzende Reichardsmünster zugesprochen wurde. Dieses kleine Gotteshaus reichte der katholischen Gemeinde nicht aus. Zu dieser Zeit lebten in Bendorf zwölf evangelische und 100 katholische Familien. Im Jahre 1790 wurde das Reichardsmünster durch einen Anbau erweitert. Die Mauer zwischen den beiden Türmchen wurde herausgebrochen und der Gottesdienstraum um den Bereich des jetzigen Mittelschiffes vergrößert. Doch auch diese im Jahre 1793 eingeweihte Kirche war bald wieder zu klein. Die aufblühende Industrie lockte viele Menschen nach Bendorf. Auch der Einzug einer Decke für ein sogenanntes Mannhaus, die jetzige Orgelbühne, schaffte kaum Abhilfe. So wurde im Jahre 1864 unter dem damaligen Pastor Dr. Karl Fries mit dem Ausbau der jetzigen Kirche begonnen. Unter dem bekannten Baumeister Nebel aus Koblenz entstanden zuerst ein neues Querschiff und der Chorraum, anschließend das Mittel- und die Seitenschiffe. Am 5. Mai 1872 wurde die heutige Medarduskirche konsekriert. Das Grab von Pastor Karl Fries befindet sich an der Ostseite der Kirche, zur Hauptstraße hin. Im zweiten Weltkrieg wurde die Kirche beschädigt. Das Mauerwerk blieb jedoch stehen. Unter Pastor Leo Capitain wurde die Kirche nach und nach renoviert. Eine Restaurierung der Fenster war nicht möglich. Durch Stiftungen wurden die neuen Fenster finanziert. Die Fenster der Seitenschiffe stellen Begebenheiten aus dem Leben des hl. Medardus dar. Die Fenster der Querschiffe zeigen Motive aus dem Neuen, die der Apsis Motive aus dem Alten Testament. Die evangelische Kirche wurde im zweiten Weltkrieg zu einem großen Teil zerbombt (31.12.1944). Die Kirche wurde abgebrochen und Anfang der 50er Jahre die heutige erbaut. Lediglich der Ostchor mit dem Chorbild der alten Kirche und dem Sakramentshäuschen und die Taufkapelle an der Wand zum Reichardsmünster (unter der Orgelbühne der kath. Kirche) wurden mit in den Neubau einbezogen. Nach dem 2. Vatikanischen Konzil wurde der Chorraum völlig neu gestaltet. Der alte Hochaltar wurde abgebrochen und der gesamte Altarraum um eine Stufe höher gelegt sowie weiter in die Gemeinde vorgezogen. Der neue Altar aus Tischplatten und Säulchen der neugotischen Seitenaltäre wurde in den Kirchenraum hineingerückt und in der Achse der beiden Querhäuser platziert. Das Mitte der 1950-iger Jahre von den Laacher Werkstätten gemalte Chorbild mit dem thronenden Christus und den 12 Aposteln wurde entfernt. Das alte Altarkreuz wurde in die Mitte des nüchtern weiß gestrichenen Chorraums gehängt. Eine weitere umfangreiche Renovierung und Sanierung der Pfarrkirche begann 1995 und setzt sich bis heute fort. 1995 wurde eine neue Heizung eingebaut. 1997 bis 2000 erfolgte eine umfassende Außenrenovierung in mehreren Bauabschnitten. Die zur Hauptstraße hin gelegene kleine Eingangshalle wurde abgerissen, um den Bereich vor dem Osteingang besser zu gestalten. Es folgten Ausbesserungen und Reparaturen des maroden Mauerwerks und des Kirchendaches. Das Querhaus und der Chorraum erhielten dabei ein neues Schieferdach. Nach Beendigung der Außensanierung wurde die Innensanierung in Angriff genommen. Da die finanziellen Möglichkeiten der Kirchengemeinde durch die bereits erfolgten Maßnahmen und weitere Baumaßnahmen am Kindergarten und am Pfarrhaus weitgehend erschöpft waren, wurde der Förderkreis St. Medard Bendorf gegründet, um die für die Sanierung und Renovierung des Kircheninnern notwendigen Finanzmittel zu erschließen. Auch die Innensanierung wurde in mehreren Bauabschnitten ausgeführt. Um die Apsis wieder in ihren früheren Zustand zurückzuführen und damit die ursprüngliche Gliederung wiederherzustellen, wurde im Rahmen der um die Jahrtausendwende begonnenen Innensanierung der Kirche die in den 1950-er Jahren erfolgte flächenbündige Aufmauerung zwischen den Lisenen im Chorraum wieder entfernt. Hierbei fand man 2003 die gut erhaltenen Nazarener-Malereien, die um 1900 entstanden sind. Diese Malereien wurden zwischenzeitlich restauriert und sind heute in der Apsis zu sehen. Auch die Ausmalung des Hauptkirchenraumes ist zwischenzeitlich abgeschlossen. Die Gemeinde konnte die restaurierte Kirche Ostern 2008 in einem feierlichen Gottesdienst wieder beziehen. Während der länger andauernden Baumaßnahmen hatten uns die evangelischen Glaubensbrüder – wie schon häufiger zuvor – freundlicherweise ihre Kirche für die Gottesdienste zur Verfügung gestellt. Die Arbeiten in der Kirche sind aber noch nicht vollständig beendet., aktuell stehen die Restauration des Reichardsmünsters und der Seitenaltäre an:

Reichardsmünster (ältester Teil unserer Kirche)

Die Tafeln zum Gedenken an die Verstorbenen der beiden Weltkriege haben einen neuen, würdigen Platz an der Außenseite unserer Kirche zum Kirchplatz hin gefunden. Der übergroße Altar im Reichardsmünster, der nicht zum Charakter der Kapelle passte, wurde abgebaut und für eine spätere andere Verwendung ausgelagert. Teilweise wurden unter dem Putz der Kapelle Fragmente alter Malereien, die wohl noch aus der Bauzeit stammen, gefunden. Hier werden weitere Untersuchungen stattfinden und Überlegungen mit der kirchlichen Denkmalbehörde erfolgen, wie diese Malereien gesichert und erhalten werden können. Feuchtigkeitsschäden werden behoben und teilweise wird neuer Putz aufgebracht. Seitenaltäre
Neue Sandsteinsockel für die Seitenaltäre wurden erstellt, die während der Innenrenovierung ausgelagerten Seitenaltäre wurden gegen den Holzwurmbefall thermisch behandelt und konnten mit Hilfe einiger freiwilliger Helfer wieder aufgebaut werden, so dass nun mit der Restauration begonnen werden kann. Die Umgestaltung des Altarraumes, in der die liturgischen Orte einen neuen würdigen Rahmen erhalten sollen, wird dann die nächste Aufgabe sein.

94. Marktmusik zum AbendläutenMusik für Stimme und Orgel – Geschwisterduo lädt zu klangvoller Zeitreise ein(AN) Am Freit...
28/05/2026

94. Marktmusik zum Abendläuten

Musik für Stimme und Orgel – Geschwisterduo lädt zu klangvoller Zeitreise ein

(AN) Am Freitag, 3. Juli 2026, verwandelt sich die Medardus-Kirche in Bendorf ab 19:00 Uhr erneut in einen besonderen Konzertort. Unter dem Titel „Musik für Stimme und Orgel“ gestalten die Altistin Cornelia Langhals und ihr Bruder, Organist Ulrich Krupp, ein facettenreiches Programm zwischen geistlicher Tiefe und musikalischer Virtuosität. Ein Abend, der nicht nur klanglich, sondern auch durch die besondere Verbindung der beiden Künstler geprägt ist. Wenn Altstimme und „Königin der Instrumente“ aufeinandertreffen, entsteht ein eigener musikalischer Raum. Im Rahmen der Marktmusik steht das Zusammenspiel von Gesang und Orgel im Mittelpunkt – mal fein abgestimmt begleitend, mal kraftvoll solistisch.
Cornelia Langhals, aus Bendorf stammend und u. a. durch Engagements an der Staatsoper Mainz sowie zahlreiche Auftritte in der Region bekannt, trifft dabei auf ihren Bruder Ulrich Krupp. Er wirkt unter anderem als Assistent und regelmäßiger Organist am Hohen Dom zu Trier und ist zudem als Orchesterleiter tätig. Das Programm spannt einen Bogen durch die englische Chor- und Orgeltradition. Den Auftakt bildet John Rutters (*1945) energiegeladenes Orgelwerk Celebration. Es folgen zwei berührende Stücke von Bob Chilcott (*1955) – This day und Be thou my vision –, die mit lyrischer Klarheit und emotionaler Tiefe überzeugen. Für einen kontemplativen Höhepunkt sorgt George Thalben-Balls (1896–1987) berühmte Elegy für Orgel.
Neben der musikalischen Qualität lebt der Abend besonders von der vertrauten künstlerischen Zusammenarbeit der beiden Geschwister. Ihr eingespieltes Zusammenspiel verleiht den Werken zusätzliche Intensität und eine spürbare emotionale Nähe. Ein Konzertabend, der gleichermaßen Liebhaber geistlicher Musik wie neugierige Zuhörer anspricht und ein besonderes Klangerlebnis in der Medardus-Kirche verspricht.
Der Eintritt ist wie immer frei.
Foto: R.Heyen/C.Langhals

Hiermit teilen wir Ihnen das Ergebnis der Verwaltungsratswahl der Pfarrei St.  Elisabeth mit. Allen Gewöhlten herzliche ...
13/05/2026

Hiermit teilen wir Ihnen das Ergebnis der Verwaltungsratswahl der Pfarrei St. Elisabeth mit.
Allen Gewöhlten herzliche Glückwünsche!

Die neue Pfarrei St. Elisabeth lädt herzlich zu ihrem ersten gemeinsamen Pfarrfest rund um St. Marien in Weitersburg ein...
24/04/2026

Die neue Pfarrei St. Elisabeth lädt herzlich zu ihrem ersten gemeinsamen Pfarrfest rund um St. Marien in Weitersburg ein.
Anlass ist ein bedeutender Schritt: Zum 1. Januar 2026 haben sich die bisherigen Pfarreien St. Medard, St. Marien, Clemens-Maria Hofbauer und Maria Himmelfahrt zu einer neuen, lebendigen Einheit zusammengeschlossen. Das Motto des Festes trifft es also genau auf den Punkt: „Alles Wirkliche im Leben ist Begegnung“. Mit der Fusion wächst nicht nur die Gemeinschaft zusammen – auch das traditionsreiche Pfarrfest wird künftig gemeinsam gefeiert und an den verschiedenen Kirchstandorten miteinander verbunden. Den feierlichen Auftakt am Donnerstag, 04.Juni 2026 bildet der Festgottesdienst anlässlich des Fronleichnamsfestes. Im Anschluss startet das bunte Pfarrfest rund um St. Marien. Die Mitglieder des neuen Pfarrgemeinderates laden im Namen der gesamten Pfarrei alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie Interessierte – ob groß oder klein – herzlich ein, diesen besonderen Tag mitzuerleben und miteinander ins Gespräch zu kommen. Für eine bequeme Anreise wird ein Shuttle-Service nach Weitersburg eingerichtet. Bitte beachten Sie hierzu die entsprechenden Hinweise und Aushänge in den Kirchen der Pfarrei. Die Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit bester Unterhaltung, kulinarischen Angeboten, erfrischenden Getränken sowie zahlreichen Aktionen für Jung und Alt. Ein liebevoll gestaltetes Kinderprogramm sorgt zusätzlich für Spaß und Abwechslung bei den jüngsten Gästen. Ziel des Festes ist es, Gemeinschaft zu stärken, Begegnung zu fördern und das neue Miteinander mit Leben zu füllen.

93. Marktmusik zum Abendläuten in Bendorf: Ein musikalisches Plädoyer für den Frieden(AN) Unter dem Leitwort „Der Friede...
11/04/2026

93. Marktmusik zum Abendläuten in Bendorf:
Ein musikalisches Plädoyer für den Frieden

(AN) Unter dem Leitwort „Der Friede sei mit euch!“ lädt die kath. Kirchengemeinde Bendorf am Freitag, den 8. Mai 2026, 19:00 Uhr, zur Marktmusik zum Abendläuten ein. Die Veranstaltung verbindet geistliche Impulse diesmal mit eindrucksvoller Orgelmusik und stellt den Wunsch nach Frieden in den Mittelpunkt – ein Thema, das aktueller kaum sein könnte. Vor dem Hintergrund des ersten Jahrestages der Wahl von Papst Leo XIV. sowie des Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 81 Jahren richtet sich der Blick auf die Bedeutung von Frieden in Vergangenheit und Gegenwart. Die Musik des Abends greift diesen Gedanken auf und interpretiert ihn auf vielfältige Weise. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke des ehemaligen Berliner Domorganisten Joseph Ahrens, dessen Variationen über den Choral „Verleih uns Frieden gnädiglich“ die Erfahrungen von Krieg und Zerstörung widerspiegeln. Auch Bachs Choralbearbeitung „Nun danket alle Gott“ erklingt als musikalisches Zeichen des Dankes und der Hoffnung. Mit Blick auf den Marienmonat Mai wird zudem eine meditative Komposition aus der 4. Orgelsymphonie von Andreas Willscher zu hören sein.Den Abschluss bildet das eindrucksvolle „Pièce héroique“ von César Franck, das in seiner musikalischen Entwicklung von kämpferischen Klängen hin zu einem friedvollen Hymnus führt. Ein besonderer Höhepunkt des Abends ist die Rückkehr des ehemaligen Kantors der Gemeinde, Gisbert Wüst, der über 36 Jahre hinweg das musikalische Leben vor Ort geprägt hat und nun an seine frühere Wirkungsstätte zurückkehrt und den Abend an der Orgel gestalten wird. Die Marktmusik zum Abendläuten lädt alle Interessierten ein, innezuhalten, zuzuhören und gemeinsam ein Zeichen für Frieden und Miteinander zu setzen. Eintritt frei.

Viele Gläubige folgen dem Kreuzweg von St. Elisabeth zur Abtei Sayn(AN)Am frühen Morgen des Karfreitags versammelten sic...
03/04/2026

Viele Gläubige folgen dem Kreuzweg von St. Elisabeth zur Abtei Sayn

(AN)Am frühen Morgen des Karfreitags versammelten sich zahlreiche Gläubige in der Medardus-Kirche, um gemeinsam den traditionellen Kreuzweg der Pfarrei St. Elisabeth zu begehen. Viele Menschen fühlten sich eingeladen, den besonderen Weg unter dem diesjährigen Leitgedanken „Wer trägt heute das Kreuz?“ mitzugehen. In mehreren Stationen, die bewusst in die Gegenwart übertragen wurden, wurde deutlich, dass das Kreuz nicht nur ein Symbol der Vergangenheit ist. Vielmehr steht es für die Sorgen und Ängste, die Menschen heute tragen – oft unsichtbar und im Verborgenen. Szenische Darstellungen machten erfahrbar, wie schnell Menschen urteilen, wegsehen oder Teil von Ungerechtigkeit werden können. Der Weg führte die Gläubigen durch die Straßen Bendorfs bis hin zur Abtei Sayn. Besonders eindrücklich waren die Darstellungen von Ausgrenzung, Machtmissbrauch und vorschnellen Verurteilungen – Themen, die viele Teilnehmende sichtlich bewegten. Zugleich wurde von zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die moderne und lebensnahe Gestaltung des Kreuzwegs ausdrücklich begrüßt. Gleichzeitig setzte der Kreuzweg auch Zeichen der Hoffnung. In Momenten der Stille und Begegnung wurde erfahrbar, dass Mitgefühl, Vergebung und gegenseitige Unterstützung Wege aus der Dunkelheit eröffnen können. Die Teilnehmenden wurden ermutigt, nicht nur Zuschauer zu bleiben, sondern im Alltag Verantwortung zu übernehmen und für Wahrheit und Menschlichkeit einzustehen. Am Ende stand die Erkenntnis, dass jeder Mensch sowohl Lasten trägt als auch Verantwortung für den Umgang miteinander hat. Mit dem gemeinsamen Gebet des „Vater unser“ wurde der Kreuzweg beschlossen – als bewusste Entscheidung, den eingeschlagenen Weg im Alltag weiterzugehen. Der Kreuzweg hat damit auch in diesem Jahr ein starkes Zeichen gesetzt: für Gemeinschaft, für Mitgefühl – und für die Frage, die über den Karfreitag hinaus nachwirkt: Wer trägt heute das Kreuz?

Foto: Barbara Friedhofen
Text: Andreas Nies

Karfreitag, 03.04.2026 - KreuzwegBereits seit einigen Jahren begeben sich Christinnen und Christen der ehemaligen Pfarre...
03/04/2026

Karfreitag, 03.04.2026 - Kreuzweg

Bereits seit einigen Jahren begeben sich Christinnen und Christen der ehemaligen Pfarrei Gemeinschaft Bendorf an Karfreitag auf den Kreuzweg und erinnern so an den letzten Weg Jesu, den zu seiner Kreuzugung.
In diesem Jahr begaben wir uns von der Pfarrkirche St. Medard - Bendorf zur Abtei Sayn. Bei Stationen u. a. am Obelisk im Bendorf Stadtpark, in der Sayner Straße und an der Hein‘s Mühle sangen und beteten die Gläubigen und gedachten so Jesu Leidensweg.
Auf den Abschluss in der Abteikirche folgte noch ein gemeinsanws Frühstück im Sayner Pfarrheim.
Ein Dankeschön gilt Andreas Nies für die Vorbereitung der Texte, Gebete und Lieder, siwie den Sayner Helferinnen für die das leckere Frühstück!

Liebe Mitglieder der Pfarrei Bendorf St. Elisabeth,unsere Gemeinde lebt vom Mitmachen – und jetzt haben Sie die Chance, ...
19/03/2026

Liebe Mitglieder der Pfarrei Bendorf St. Elisabeth,
unsere Gemeinde lebt vom Mitmachen – und jetzt haben Sie die Chance, die Weichen für unsere Zukunft zu stellen!

Für die anstehende Wahl des Verwaltungsrates suchen wir engagierte Menschen, die Verantwortung übernehmen und die wirtschaftlichen Geschicke unserer Pfarrei mitgestalten möchten.

Wie können Sie helfen?
Schlagen Sie jemanden vor: Kennen Sie jemanden, der Organisationstalent oder einen Blick für Finanzen hat?
Alle wichtigen Details zum Ablauf finden Sie auf dem beigefügten Plakat und im Informationsschreiben. Nutzen Sie für Ihre Vorschläge einfach das angehängte Formblatt und beachten Sie die darin genannten Abgabefristen.

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge!

Herzliche Grüße
Konstantin Schmengler
Vorsitzender Wahlausschuss Verwaltungsrat
im Namen des Wahlausschusses

Stehender Applaus für Caro Trischler – Marktmusik zum Abendläuten begeistert in St. Medard(AN) Großer Zuspruch für die M...
07/03/2026

Stehender Applaus für Caro Trischler – Marktmusik zum Abendläuten begeistert in St. Medard

(AN) Großer Zuspruch für die Marktmusik zum Abendläuten: Am Freitagabend war die Kirche St. Medard sehr gut besucht. Viele Zuhörerinnen und Zuhörer waren gekommen, um den musikalischen Abendimpuls mitzuerleben. Am Ende dankte das Publikum der Künstlerin mit langanhaltendem, stehendem Applaus.
Mit dem Glockengeläut um 19 Uhr begann die halbstündige geistliche Andacht, in der Musik, kurze Gedanken und Momente der Stille miteinander verbunden wurden. Genau diese Mischung prägt das Format: Die Marktmusik versteht sich weniger als klassisches Konzert, sondern als musikalisch gestalteter geistlicher Impuls – eine Einladung, am Ende der Woche für einen Moment innezuhalten.
Zu Gast war die Sängerin und Songwriterin Caro Trischler, deren Musik sich zwischen Jazz, Soul, Folk und brasilianischen Einflüssen bewegt. Mit ihrer klaren Stimme und großer musikalischer Sensibilität schuf sie eine dichte und zugleich ruhige Atmosphäre, die den Kirchenraum auf besondere Weise erfüllte.
Im Programm standen unter anderem mehrere Eigenkompositionen der Künstlerin, darunter “Neither Here Nor There”, “Overcoming’s Overdue” und “Nuvens de Açúcar”. Ergänzt wurde der Abend durch bekannte Stücke wie Bob Dylans “The Times They Are A-Changin’” sowie das brasilianische Friedenslied “A Paz” von Gilberto Gil. Zwischen den Liedern setzten kurze geistliche Impulse Akzente und verbanden sich mit der Musik zu einer stimmungsvollen Stunde.
Viele Besucherinnen und Besucher nahmen diese Einladung zum Zuhören und Innehalten dankbar an. Der große Zuspruch zeigt, dass sich die Marktmusik zum Abendläuten inzwischen als feste Größe in der Bendorfer Kulturszene etabliert hat – ohne dabei ihren geistlichen Charakter zu verlieren. Musik, Gebet und kurze Gedanken bilden weiterhin den Kern dieses besonderen Formats.
Die nächste Marktmusik zum Abendläuten findet am 08.Mai 2026 um 19:00 statt unter dem Motto: „Der Friede sei mit euch“ – Gisbert Wüst wird Werke von Bach, Franck, Ahrens und Willscher präsentieren.

Foto: Anke Moog

„Wer trägt das Kreuz heute?“ – Kreuzweg 2026 der Pfarrei St. Elisabeth(AN)Am Karfreitag, dem 3. April 2026, lädt die Pfa...
03/03/2026

„Wer trägt das Kreuz heute?“ – Kreuzweg 2026 der Pfarrei St. Elisabeth

(AN)Am Karfreitag, dem 3. April 2026, lädt die Pfarrei St. Elisabeth zu einem besonderen Kreuzweg unter dem Motto „Wer trägt das Kreuz heute?“ ein.
Start ist um 7:00 Uhr an der Pfarrkirche St. Medard in Bendorf, der Weg führt über mehrere Stationen bis zur Abteikirche Maria Himmelfahrt in Sayn.
Der Kreuzweg bietet die Gelegenheit, den Tag bewusst zu beginnen, für einen Moment innezuhalten und sich auf den Karfreitag einzustimmen.An den Stationen werden kurze Texte, Gedanken und Impulse angeboten, die zum Nachdenken anregen und die Erfahrung des Weges unterstützen. Dabei geht es nicht um richtig oder falsch, sondern darum, den eigenen Blick auf das Leben zu richten, die persönliche Situation wahrzunehmen und gemeinsam unterwegs zu sein. Wer möchte, kann die Impulse für sich nutzen oder einfach den Weg in Ruhe gehen.Alle Interessierten, egal welchen Alters, sind eingeladen, diesen Morgen mitzuerleben. Nach der Wegandacht gibt es ein gemeinsames Frühstück, das Gelegenheit für Austausch und Begegnung bietet und den Morgen in entspannter Atmosphäre ausklingen lässt.
Der Kreuzweg der Pfarrei St. Elisabeth verbindet persönliche Besinnung mit Gemeinschaft. Er schafft einen klaren, ruhigen Rahmen für den Karfreitag, gibt Zeit, kurz abzuschalten, den eigenen Weg zu betrachten und den Tag bewusst zu beginnen – ohne Druck, aber mit der Möglichkeit, den Morgen als einen Moment der Klarheit und Ruhe zu erleben.

Unsere Sternsinger waren am 5.1.2026 auch im Bendorfer Rathsus zu Gast!(Quelle: Kleeblatt Nr. 1/2 vom 09. Januar 2026)
09/01/2026

Unsere Sternsinger waren am 5.1.2026 auch im Bendorfer Rathsus zu Gast!
(Quelle: Kleeblatt Nr. 1/2 vom 09. Januar 2026)

Adresse

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Bendorf
56170

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14:30 - 17:30
Dienstag 10:00 - 12:00
Donnerstag 10:00 - 12:00
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Telefon

0 26 22 / 31 63

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