Ev. Kirchenkreis Vlotho

Ev. Kirchenkreis Vlotho Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Ev. Kirchenkreis Vlotho, Religiöse Gemeinschaft, Lennéstraße 3, Bad Oeynhausen.

Der Evangelische Kirchenkreis Vlotho ist eine lebendige Gemeinschaft von sechs Kirchengemeinden mit zurzeit gut 46.000 Gemeindegliedern in den Städten Vlotho, Bad Oeynhausen, Löhne und Porta Westfalica.

06/09/2026

Die Zeitgefährten sind ab jetzt mobil mit einem Tandem-Fahrrad unterwegs 🚲
Hast du auch Lust auf ein erfüllendes Ehrenamt? Die Basisschulungen für den Besuchsdienst starten wieder ab dem 24. September - einmal im Monat, Donnerstagsabend. Alle Infos und die Anmeldung gibt‘s bei [email protected]!

„Senkrechtstarterinnen der internationalen Chormusikszene“LYYRA zu Gast in Bad Oeynhausen / Kartenverkauf ab 31. AugustA...
27/08/2026

„Senkrechtstarterinnen der internationalen Chormusikszene“
LYYRA zu Gast in Bad Oeynhausen / Kartenverkauf ab 31. August

Am 22. September 2026 ist das junge Frauenvokalensemble LYYRA aus den USA zu Gast in der Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen. Der Karten-Vorverkauf für das Konzert beginnt am 31. August 2026 im Emmaus-Gemeindebüro und der Tourist-Info/Haus des Gastes in Bad Oeynhausen sowie online unter: freundeskreis-kirchenmusik.ticket.io/

Mit dem Programm „When the Earth Stands Still“ lädt das großartige neue Frauenvokalensemble LYYRA zu einer faszinierenden musikalischen Reise durch die Jahrhunderte – u.a. mit Werken von William Byrd, Johann Sebastian Bach und Samuel Barber über Songs von Lennon-McCartney und Stevie Wonder bis hin zu aktuellen Hits von Billie Eilish. LYYRA ist ein Ensemble der 'VOCES8 Foundation', in dessen Klang sich samtige Wärme mit funkelnder Brillanz verbindet und das mit breiter Klangfülle und beeindruckendem Stimmumfang vielfältige Werke aus Klassik, Jazz, Pop und Folk interpretiert. LYYRA gab sein Debüt im Jahr 2024 mit Auftritten in den Vereinigten Staaten, aber schon im nächsten Jahr folgten die ersten Europatourneen mit Konzerten und Festivalbeiträgen in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Die jungen Sängerinnen gelten als „Senkrechtstarterinnen der internationalen Chormusikszene“ und sind als solche zum Beispiel unmittelbar nach dem Konzert bei uns Gäste des großen Chormusikfestivals „chor.com“ in Leipzig. Neben ihren Konzerten engagieren sie sich leidenschaftlich für Musikvermittlung und das VOCES8-Programm „Music Education For All“. Der Name LYYRA geht übrigens auf das Sternbild Lyra zurück, das die legendäre Leier des Orpheus darstellt und für Musik, Harmonie und die Weite des Nachthimmels steht ...

Eintritt ist 20,00 € - für Schülerinnen, Auszubildende, Studierende, Menschen mit Schwerbehinderungen, sowie "Empfängerinnen staatlicher Grundsicherung" ermäßigt 15,00 €. Das Konzert beginnt um 19.00 Uhr. Sofern dann noch Karten verfügbar sind, öffnet die Abendkasse um 18.00 Uhr – der Einlass beginnt um 18.30 Uhr.

Urlaub ohne Koffer Zuhause in der Heimat: Eine Woche voller gemeinsamer Erlebnisse, Entdeckungen in der Umgebung, lecker...
11/08/2026

Urlaub ohne Koffer Zuhause in der Heimat: Eine Woche voller gemeinsamer Erlebnisse, Entdeckungen in der Umgebung, leckerem Essen, Singen und Austausch in Porta Westfalica-Holzhausen. Aus der Idee von Pfarrerin Katharina Kenter-Töns und Karin Tasche von der Fachstelle "Seelsorge im Alter" ist ein praktischer Urlaub in der Heimat geworden.

Liebevoll gedeckte Tische und bequeme Sessel für den Plausch oder die Mittagsruhe standen im Gemeindehaus und der Kirche bereit. Ob für Morgengymnastik, Mittagsschlaf, eine Lesung, die Kirchenführung oder der Brunch-Gottesdienst zum Abschluss. Die kleine Küche im Gemeindehaus war Ort des Geschehens für eine großartige Versorgung der 24-köpfigen Urlauberschar. Gisela Jedrzejek, Marianne Kollmeier und Susanne Neubert sorgten schon bei der Ankunft am Morgen für wunderbaren Kaffeeduft im Gemeindehaus.

Das Programm war ziemlich bunt: Mensch-Ärgere-Dich-Extrem, Kartenspiel und Liedernachmittag und die Holzhauser Windmühle in Betrieb. Ein besonderes Highlight: Der Besuch der Ilser Webstube. Eine der Damen erzählte, wie sie heute in ihrem Garten Lein anbaut, und welche Arbeiten notwendig sind, um daraus Fasern zu gewinnen, die zu Garn gesponnen auf dem Webstuhl zu Tüchern gewebt werden. Die Urlaubstruppe konnte alle Arbeitsschritte betrachten, anfassen und die Produkte der Webstube begutachten. Viele verschiedene Webstühle und Spinnräder gab es zu entdecken und danach hatte das Team der Webstube noch Kaffee und leckeren selbstgebackenen Kuchen serviert. "Die Webstube in Ilse ist unbedingt einen Besuch wert!", sagt Karin Tasche von der Fachstelle "Seelsorge im Alter".

Zum Abschluss der Urlaubswoche gab es noch eine Schifffahrt auf Weser und dem Mittellandkanal - inklusive Weserschleuse in Minden. Der Urlaub ohne Koffer war ein voller Erfolg, so Karin Tasche: "Telefonnummern wurden ausgetauscht, Verabredungen getroffen und Rezepte und Produkte aus dem eigenen Garten getauscht – eine Gemeinschaft entstand, deren Kontakte sicherlich weitertragen."

Fast 100.000 Euro für Brot für die Welt aus dem Kirchenkreis Vlotho: Danke für alle Spenden! In ganz Westfalen sind 2025...
02/08/2026

Fast 100.000 Euro für Brot für die Welt aus dem Kirchenkreis Vlotho: Danke für alle Spenden! In ganz Westfalen sind 2025 rund 5,63 Millionen Euro zusammengekommen, fast eine Million Euro mehr als im Jahr zuvor. Auch aus dem traditionell spendenfreudigen Kirchenkreis Vlotho kam wieder eine fast sechsstellige Summe zusammen: Mit 97.884 Euro aus Spenden und Kollekten liegt die Unterstützung für Brot für die Welt im Kirchenkreis verlässlich hoch.

„Menschen darin zu unterstützen, dass sie mit Knowhow und Anschubfinanzierung ihre Lebenssituation verbessern können, ist zutiefst sinnvoll“, betont Superintendentin Dorothea Goudefroy. „Ein großer Dank gilt allen Spenderinnen und Spendern, die mit großen oder kleinen Beträgen Geld dafür gegeben haben.“ Ebenso erfreulich sei die Zahl der Kollekten, die in Gottesdiensten, bei Trauungen oder Beerdigungen gesammelt wurden. Jeder Cent sei ein Zeichen der Hoffnung.

Insgesamt standen dem Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen und Freikirchen in Deutschland für seine Arbeit 341,7 Millionen Euro zur Verfügung. Brot für die Welt hat im vergangenen Jahr weltweit rund 3.000 Projekte gefördert. Regionale Schwerpunkte waren wieder Afrika und Asien.

Rund 89,8 Prozent der verwendeten Mittel, 293,9 Millionen Euro, hat Brot für die Welt für die Programmarbeit ausgegeben, in deren Fokus Ernährungssicherung und Armutsbekämpfung lagen. Für Werbe- und Verwaltungsaufgaben wurden rund 10,2 Prozent eingesetzt. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) bewertet den Anteil der Werbe- und Verwaltungsausgaben an den Gesamtausgaben als angemessen.

Brot für die Welt setzt sich als Nichtregierungsorganisation und Werk der evangelischen Kirchen für globale Gerechtigkeit, Frieden und Bildung sowie gegen Hunger und Armut ein. Gemeinsam mit mehr als 1.600 Partnerorganisationen ermöglicht Brot für die Welt in 77 Ländern, dass benachteiligte Menschen ihre Lebenssituation aus eigener Kraft nachhaltig verbessern.

📸 Foto: Hermann Bredehorst/Brot für die Welt

„Wir brauchen die Ungeduld junger Menschen“: Katrin Eckelmann erklärt die neue Jugendarbeit im Ev. Kirchenkreis Vlotho.E...
31/07/2026

„Wir brauchen die Ungeduld junger Menschen“: Katrin Eckelmann erklärt die neue Jugendarbeit im Ev. Kirchenkreis Vlotho.

Eine neue Jugendvertretung, neue Konzepte und eine „rollierende Kinder- und Jugendkirche“: Das Jugendreferat im Ev. Kirchenkreis Vlotho markiert eine kleine Zeitenwende in der Kinder- und Jugendarbeit. In der Einbindung junger Menschen und in der Zusammenarbeit mit den Gemeinden werden neue Wege gegangen. Der Clou dabei: Mindestens zwei Drittel der Entscheiderinnen und Entscheider werden unter 27 sein. Es wird Ernst gemacht mit echter Jugendbeteiligung, sagt die Leiterin des Jugendreferats, Katrin Eckelmann.

Nicht nur der Kirchenkreis, die ganze Landeskirche denkt die Jugendarbeit neu. Junge Menschen sollen nicht nur Zielgruppe sein, sondern mitentscheiden. Mit dem Kinder- und Jugendvertretungs-Gesetz von 2025 löst die Landeskirche dieses Versprechen ein, glaubt Katrin Eckelmann. Sie selbst hat, zusammen mit David Stade und Annemarie Coring, dem Kirchenkreis Vlotho eine laute Stimme in der Entwicklung des Gesetzes gegeben.

Und tatsächlich geht es weit über das hinaus, was jungen Menschen in anderen Zusammenhängen an Mitbestimmung zugestanden wird. Im Kern geht es um neue Vertretungsformen, um kirchliche Jugendarbeit „selbst zu organisieren, gemeinschaftlich zu gestalten und mitzuverantworten.“ Zwei Drittel der Vertretungen müssen auch tatsächlich jung sein - im kirchlichen Sprachgebrauch: jünger als 27 Jahre. Das ist für Katrin Eckelmann der radikale Wechsel: Früher waren Jugendliche in mehrheitlich älteren Gremien per Quote mitrepräsentiert. Jetzt wird das Verhältnis auf den Kopf gestellt. „Wir brauchen aber die Ungeduld junger Menschen“, sagt die Leiterin des Jugendreferats. „Und wenn man Jugendliche begeistern will, muss man ihnen Verantwortung geben.“

Radikaler noch: Sie vertreten nicht nur die Interessen junger Menschen. Sie haben auch unmittelbaren Einfluss auf das, was in der Kinder- und Jugendarbeit tatsächlich geschieht. Denn sie haben die Hand am Portemonnaie: die Jugendvertretungen entscheiden, zusammen mit der Kirchenkreisleitung, über die Mittel aus der Kirchensteuer und über die öffentlichen Mittel, die an die Jugendverbände fließen.

Wie wird aus politischen Entwürfen gelebte Praxis?

Im Ev. Kirchenkreis Vlotho wurden im letzten Jahr als Teil des Zukunftsprozesses in vielen Arbeitsbereichen große Veränderungen eingeführt, teils mit schmerzhaften Einsparungen. Dem Jugendreferat wurde der Auftrag gegeben, die Kinder- und Jugendarbeit einmal komplett neu zu denken. Für die jungen Menschen im Kirchenkreis und die Hauptamtlichen im Jugendreferat eine perfekte Gelegenheit, die Ideen der Landeskirche mit Leben zu füllen. „Das kam zur rechten Zeit, da wir schon immer geplant hatten, unsere Konzeption nach den Gemeindevereinigungen der letzten Jahre zu überarbeiten“, erklärt Katrin Eckelmann.

Schon im Herbst wurde die Kinder- und Jugendvertretung offiziell gegründet. Die Teilnehmenden beim Gründungsevent gaben sich einen elfköpfigen Leitungskreis und wählten Annika Heldt und Isabel Arendt zu ihren Sprecherinnen. Das war aber nur der erste wichtige Schritt in einem Jahr voller Arbeit. Nach Klausurtagungen und vielen Gesprächen ging es im neuen Jahr an die genauen Inhalte der neuen Konzeption und bis zur Synode im Sommer wurde weiter daran gefeilt.

Wie verändert sich die Kinder- und Jugendarbeit im Kirchenkreis?

Die neue Konzeption, die von beiden Sprecherinnen auf der Sommersynode vorgestellt wurde, sieht einige radikale Änderungen vor. Bewährtes bleibt erhalten: Schulungen für Ehrenamtliche, Ferienangebote und Freizeiten, das KonfiCamp und die Fortbildungen und Schutzkonzepte, damit Jugendarbeit sicher und geschützt stattfinden kann.

Neu sind die jährlichen Zielvereinbarungen: Einmal im Jahr setzt man sich in den Gemeinden zusammen, mit den Pfarrteams, Jugendpresbyterinnen und -presbytern und zwei Hauptamtlichen aus dem Jugendreferat, um gemeinsam Schwerpunkte festzulegen. Auch hier wird Beteiligung wieder großgeschrieben: Wieder müssen zwei Drittel der Entscheiderinnen und Entscheider unter 27 sein. „Junge Stimmen entscheiden“, sagt Katrin Eckelmann mit hörbaren Stolz.

Und dann die „Kreuzwege“: Für viele Teilnehmende auf der Synode war dies die überraschendste Innovation. Für je zwei Monate soll die „rollierende Kinder- und Jugendkirche“ in die Gastgeber-Gemeinde kommen und eine Kirche übernehmen. Was das vor Ort bedeutet, wurde bewusst offen gehalten, denn das sollen Kinder, Jugendliche und junge Menschen dort selbst bestimmen. Die Ideen reichen von Kirchenkino oder -disco zu neuen Gottesdienstformaten, Mitmachaktionen, Nachhaltigkeitsprojekten oder auch Blockeinheiten für Konfirmandinnen und Konfirmanden.

Die „Kreuzwege“ sollen aber kein abgeschlossenes Biotop für die Jugend sein. „Kinder und Jugendliche sind nicht die Kirche von morgen – sie sind Kirche heute“ steht als Eingangssatz in der neuen Konzeption. Und so sollen die „Kreuzwege“ auch ins laufende Gemeindeleben ausstrahlen. „Es wird keine Pausetaste für das Gemeindeleben gedrückt“, erklärt Katrin Eckelmann.

Wann gehen die Kreuzwege los? Noch ist keine Gastgebergemeinde für den Start ausgemacht. Nach den Sommerferien wird der Leitungskreis an die Arbeit gehen. Ab dem 1. Januar wird dann aus der neuen Konzeption praktische Arbeit, und die Kreuzwege können Fahrt aufnehmen.

Eine neue Konzeption, neue Beteiligungsformen, Gremienarbeit: Es gab viel zu tun für das Jugendreferat und die Sprecherinnen der Jugend im Kirchenkreis, und das nicht nur auf lokaler Ebene. Anfang März ging es für sie auf die Jugendburg Gemen zur Vollversammlung der westfälischen Jugendvertretungen, um zu erleben, wie es in anderen Kirchenkreisen läuft. Für Isabel Arendt war das Zusammenkommen „ganz wichtig, weil hier die Zukunft von Kirche entsteht.“ Die Sprecherin der Vlothoer Jugendvertretung freute sich über die Chance, das mitzugestalten: „Unsere Stimme zählt.“

Gut gelaunter Gospel: Das ist das Versprechen des traditionellen Sommerkonzerts des Vlothoer Gospelchors Good News. Trot...
25/07/2026

Gut gelaunter Gospel: Das ist das Versprechen des traditionellen Sommerkonzerts des Vlothoer Gospelchors Good News. Trotz des krankheitsbedingten Ausfalls des Mindener Jazzkünstlers Pit Witt glänzten auch in diesem Jahr der Chor und die Instrumentalisten, in der gewohnt guten Besetzung mit Kantorin Līga Auguste an den Tasten, Hagen Heinicke am Schlagzeug und Katja Panina am Bass.

Eine kleine Premiere gab den Sängerinnen und Sängern eine kurze Pause: Detlef Müller an der Gitarre und Marion Wiebesiek am Akkordeon, in Vlotho besser bekannt als Duo „Acoustic made“, brachten ein Medley klassischer Gospelmelodien von „Swing low“ bis „He’s got the whole world in his hands“. Passend zum amerikanischen Nationalfeiertag, dem 4. Juli, erinnerte das „Glory, glory, hallelujah“ an die positiven Seiten des amerikanischen Experiments. Spontan stieg das Publikum bei jedem Stück mit ein und verdiente sich Lob von Chorleiterin Līga Auguste, die die Anwesenden gleich einlud, dranzubleiben „gerne mittwochs, 19.30 Uhr“, zu den Proben von Good News.

Aus Coldplays 2005er Hit „Fix you“ kam das für den Gospelabend passende Motiv vom heilenden Licht. Und mit „Fix you“ ließen die 15 Sängerinnen und drei Sänger, darunter Jacob Gimbel mit seinen charaktervollen Soloeinsätzen, das Konzert mit stimmigen Coldplay-Tönen enden, nachdem sie das Publikum erst mit ihrer Version von Katrina and the Waves’ „Walking on sunshine“ auf Arbeitstemperatur gebracht hatten. Für die verdienten Standing Ovations dankten die Musiker dem Publikum mit einem abschließenden „Over the rainbow“, bevor es in den Vlothoer Abend entlassen wurde.

„Man kann nicht mit schlechter Laune hüpfen“, glaubt Bastian Basse. Und genau deshalb ging es beim Mitmach-Konzert „Hoff...
23/07/2026

„Man kann nicht mit schlechter Laune hüpfen“, glaubt Bastian Basse. Und genau deshalb ging es beim Mitmach-Konzert „Hoffnung kommt von Hüpfen“ des Liederpfarrers um gute Laune, Optimismus und Begeisterung. In der Auferstehungskirche wurde das Konzert zum Mittelpunkt eines Nachmittags voller Spaß und Bewegung.

Schon eine Weile hatte der Ev. Kirchenkreis Vlotho darauf gehofft, den Liederpfarrer nach Bad Oeynhausen zu holen. Ihn einzuladen war die Idee von Gemeindepädagogin Ingrid Wilmsmeier und vom Team von „Kirche Kunterbunt“ und „Kirche mit Kindern“. Möglich wurde es dann endlich durch eine großzügige Spende vom „Café im Foyer“, dem beliebten Treffpunkt im Vorraum der Auferstehungskirche. Karin Tasche vom Kirchenkreis hatte in ihrer kurzen Begrüßung den Menschen gedankt, die den Tag möglich gemacht hatten, einschließlich des Café-Teams und der vielen Helferinnen und Helfer im Hintergrund.

Schon bald hatte sich der Altarraum der Auferstehungskirche neben dem Liederpfarrer gefüllt: Getreu der Idee des Mitmach-Konzerts waren erst ein Mädchen und dann gleich vier der jungen Konzertbesucher mit auf die Bühne gekommen. Sie begleiteten Bastian Basse bei Songs wie „Ich bin stark“ und „Der Daumen reckt sich hoch und lacht“ mit viel körperlichem Einsatz. Bastian Basse ließ seine Lieder an den Tasten und mit der von seinen jungen Fans begeistert aufgenommenen Melodica ruhig bis rockig klingen.

Seine Konzerte seien ein wenig „versteckte Gottesdienste“, hatte der Liederpfarrer im Gespräch vor dem Konzert verraten. Musik sei seine Form der Verkündigung. Aber für ihn gehe es nicht darum, Kinder nur als Zukunft der Kirche zu sehen. Als „Gegenwartsmensch“ möchte er die Menschen im Hier und Heute ansprechen, Kinder als Kinder und Jung und Alt zugleich. „Auch wenn man körperlich nicht mehr hüpfen kann, kann man mit dem Herz hüpfen“, hatte er vor dem Konzert gesagt, und die vielen aktiv mitmachenden Erwachsenen im Publikum gaben ihm recht: „Was für Kinder gut ist, ist für Erwachsene nicht schlecht.“

21/07/2026

Am 8. Juli 2026 verstarb Pfarrer i.R. Karl-Ernst Kuhlo kurz vor seinem 84. Geburtstag in Bad Oeynhausen.

Karl-Ernst Kuhlo wurde am 11. Juli 1942 in Rehme geboren. Er entstammte einer traditionsreichen Theologenfamilie, die den Kirchenkreis und ganz Ostwestfalen seit dem 19. Jahrhundert geprägt hat: Sein Urgroßvater Eduard Kuhlo und Großonkel Johannes Kuhlo waren maßgeblich an der Gründung und Verbreitung der Posaunenchorbewegung beteiligt. Er hat die Tradition seiner Familie, besonders in seinem Engagement für die Blasmusik (an Flügelhorn und Trompete), als Pfarrer und in seinem Privatleben weitergeführt.

Nach dem Abitur am Immanuel-Kant-Gymnasium 1963 brachte das Studium der Theologie Karl-Ernst Kuhlo über Bethel und Heidelberg nach Berlin. Dort lernte er seine spätere Frau Regine Hohberg kennen und begann seinen Dienst mit dem Vikariat, der Ordination am 30. Januar 1972 und seiner ersten Gemeindepfarrstelle. An der Lutherkirche am Bülowbogen, der heutigen American Church Berlin, diente er den Gemeindegliedern in Berlin-Schöneberg, bis er 1981 den Weg zurück in seine Bad Oeynhausener Heimat fand.

Am 1. November 1981 wurde Karl-Ernst Kuhlo als Pfarrer auf der zweiten Pfarrstelle der Kirchengemeinde Eidinghausen, mit Verantwortung für den städtisch geprägten Südbezirk der Gemeinde, eingeführt. Er blieb seiner Gemeinde 19 Jahre bis zu seinem Ruhestand am 1. September 2000 treu. Ein besonderes Anliegen war ihm die Jugend- und Konfirmanden-Arbeit und das lebendige Feiern von Gottesdiensten wie dem in seiner Zeit entstandenen „Gottesdienst aller Generationen“. Auch dem CVJM blieb Karl-Ernst Kuhlo über fast sieben Jahrzehnte verbunden.

Im Ruhestand beteiligte sich Karl-Ernst Kuhlo bis ins hohe Alter weiter aktiv in der Posaunen- und Chormusik und unterstützte das vielfältige Engagement seiner Frau Regine in der Gemeinde.

Karl-Ernst Kuhlo wird im Gedächtnis des Ev. Kirchenkreises Vlotho bleiben. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau und der Familie. Mit ihnen setzen wir unsere Hoffnung auf die Auferstehung der Toten.

Wiedersehen nach der Seniorenreise ins Allgäu im Mai: Unter Leitung von Karin Tasche hat sich die Reisegruppe im Umweltz...
18/07/2026

Wiedersehen nach der Seniorenreise ins Allgäu im Mai: Unter Leitung von Karin Tasche hat sich die Reisegruppe im Umweltzentrum Heerser Mühle in Bad Salzuflen getroffen, um an die gute Gemeinschaft, die während der Reise entstanden war anzuschließen und sie erneut zu genießen.

Mit Hartmut Prüßner vom Team der Heerser Mühle ging es auf einen Erkundungsgang auf das etwa 30 ha große Gelände. Menschen jeden Alters können sich hier mit verschiedenen Themen der Natur beschäftigen. Unter anderem gab es einen Schmetterlingsgarten zu bestaunen oder im Riech- und Schmeckgarten einiges zu kosten.
Nach der Geländeführung gab's noch leckerem Kuchen und Getränke im Mühlencafé. Unter dem schützenden Blätterdach war Zeit zum Erzählen, Singen und um in Reiseerinnerungen zu schwelgen.

Entspannt in den Ruhestand: Für Pfarrer Uwe Rosner geht's in einen neuen Lebensabschnitt. Viele Jahre hat er im Kirchenk...
15/07/2026

Entspannt in den Ruhestand: Für Pfarrer Uwe Rosner geht's in einen neuen Lebensabschnitt. Viele Jahre hat er im Kirchenkreis gewirkt. Als Seelsorger an den Kliniken Bad Oexen und Porta Westfalica und als Mitglied im Kreissynodalvorstand. Superintendentin Dorothea Goudefroy war beim Gottesdienst und dem anschließenden Grillen in Volmerdingsen dabei. Danke Uwe für alles und nur das Beste für den (Un-)Ruhestand!

Adresse

Lennéstraße 3
Bad Oeynhausen
32545

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Dienstag 08:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Mittwoch 08:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Freitag 08:00 - 12:00

Telefon

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