Ev. Kirchenkreis Vlotho

Ev. Kirchenkreis Vlotho Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Ev. Kirchenkreis Vlotho, Religiöse Gemeinschaft, Lennéstraße 3, Bad Oeynhausen.

Der Evangelische Kirchenkreis Vlotho ist eine lebendige Gemeinschaft von sechs Kirchengemeinden mit zurzeit gut 46.000 Gemeindegliedern in den Städten Vlotho, Bad Oeynhausen, Löhne und Porta Westfalica.

Der Bürgermeister der Stadt Bad Oeynhausen, Lars Bökenkröger, war zu Gast im Büro von Superintendentin Dorothea Goudefro...
20/05/2026

Der Bürgermeister der Stadt Bad Oeynhausen, Lars Bökenkröger, war zu Gast im Büro von Superintendentin Dorothea Goudefroy im Haus der Kirche. Das Gespräch war gut, vertrauensvoll und es entstand manche Idee für die Zukunft. „Danke für den guten Austausch“ sagt Dorothea Goudefroy.

12/05/2026

Erste Hilfe am Kind: Wir zeigen euch, wie's geht! Jetzt anmelden für den Workshop der Ev. Erwachsenenbildung.

Schulung für Leitungen und weitere Mitarbeitende von Eltern-Kind-Gruppen, interessierte Eltern und Großeltern.

Während der Schulung werden alle alltagsnahen Situationen/Notfälle wie z. B. Fieber, Fieberkrampf, Vergiftungen, Stürze, Verbrennungen und Herz-Lungen-Wiederbelebung im Austausch besprochen und praktische Übungen an Puppen durchgeführt. Fragen zu allen Themen sind stets willkommen.

Kosten: 10,00 € pro Person,
inkl. Getränken und einem kleinen Imbiss

Referentin:
Angelique Schlabeck, Rettungsassistentin

Anmeldung bis 13. Mai 2026 bei der Ev. Erwachsenenbildung:
Bianca Krumme
Tel.: 0571 83744-58
E-Mail: [email protected]

Dieser Vorfall schockiert ganz Deutschland: Glocken und Stromkabel an der Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhaus...
11/05/2026

Dieser Vorfall schockiert ganz Deutschland: Glocken und Stromkabel an der Auferstehungskirche am Kurpark in Bad Oeynhausen sabotiert.

Die Auferstehungskirche am Kurpark Bad Oeynhausen ist erneut Ziel schwerer Sachbeschädigung geworden. Nachdem zunächst das Geländer am Aufgang zur Kirche beschädigt und vor wenigen Tagen ein dort installierter Defibrillator entwendet worden war, kam nun ein weiterer gravierender Vorfall hinzu.

Vor einigen Tagen stellte Küsterin Miriam Atilla fest, dass mehrere Glocken der Kirche nicht mehr ordnungsgemäß funktionierten. Daraufhin wurde eine Fachwerkstatt mit der Überprüfung der Glockenanlage beauftragt. Bei der Inspektion machte der Monteur eine alarmierende Entdeckung: Offenbar waren Unbekannte in den Glockenturm eingedrungen und hatten dort gezielt erhebliche Schäden verursacht.

Lebensgefahr für Monteure

So wurden zwei aktive, unter Spannung stehende Starkstromleitungen durchgesägt – ein Umstand, der für den mit den Arbeiten betrauten Monteur unmittelbar lebensgefährlich war. Darüber hinaus waren die schweren Klöppel zweier Glocken jeweils zur Hälfte angesägt worden. Nach Einschätzung der Fachleute hätte dies schwerwiegende Folgen haben können. Wären die Glocken in Betrieb gegangen, hätten die beschädigten Klöppel abbrechen und erhebliche Schäden verursachen können. Im schlimmsten Fall wären sogar Personen gefährdet worden, wenn Teile aus dem Glockenturm geschleudert worden wären.

Große kriminelle Energie

Pfarrerin Theodora Beer spricht von einer gezielten und offenbar gut vorbereiteten Aktion: „Die Täter müssen Werkzeug mitgebracht haben und wussten offensichtlich genau, was sie taten. Bereits das Durchtrennen der Starkstromleitungen war lebensgefährlich. Dass zudem die Klöppel manipuliert wurden, zeigt, dass hier mit großer krimineller Energie vorgegangen wurde.“

Besonders irritierend sei, dass die Täter in der Glockenkammer sogar einen sorgfältig vorbereiteten Hinweiszettel hinterlassen hätten, der auf die angeblich defekten Glocken aufmerksam machen sollte. Dies deute darauf hin, dass die Tat geplant gewesen sei und mögliche Folgen bewusst in Kauf genommen wurden.

Die Verantwortlichen der Kirchengemeinde zeigen sich erschüttert. „So etwas haben wir in dieser Form noch nicht erlebt“, heißt es aus der Gemeinde. Über mögliche Hintergründe oder Motive könne derzeit nur spekuliert werden.

Bitte um Unterstützung

Die Schäden werden voraussichtlich erhebliche Kosten verursachen, deren genaue Höhe derzeit noch nicht absehbar ist. Die Gemeinde bittet deshalb bereits jetzt um Unterstützung. Spenden für den Erhalt der Kirche sind über die Homepage der Gemeinde unter dem Stichwort „Erhalt Auferstehungskirche“ sowie über das Spendenterminal im Foyer der Kirche möglich.

Es war eine erfolgreiche Premiere: Zum ersten gemeinsamen Geburtstagskaffee der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde waren 28 Teil...
05/05/2026

Es war eine erfolgreiche Premiere: Zum ersten gemeinsamen Geburtstagskaffee der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde waren 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Dietrich-Bonhoeffer-Haus gekommen. Mit musikalischer Begleitung durch Kreiskantor József Opicz, gemeinsamen Gesang und einer Andacht erwartete sie ein kurzweiliger Nachmittag, den Pfarrer Michael Brandt kurz und knapp zusammenfasste: Etwas zum Genießen, etwas zum Nachdenken, viel zu Plaudern „und dann sind wir noch im Hellen zuhause.“

Gemeinsame Geburtstagsfeiern hat es in der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde und in ihren Bezirken bereits vorher gegeben. Nun sollte es die erste gemeinsame Feier der ganzen Gemeinde werden. Zur Premiere eingeladen waren alle Gemeindeglieder, die von Januar bis März 80 oder älter geworden sind, und tatsächlich waren sie zahlreich erschienen. Mit Pfarrerin Theodora Beer, Gemeindepädagogin Ingrid Wilmsmeier, Michael Brandt und mit der tatkräftigen Unterstützung von Margit Sundermeier und Miriam Attila erlebten sie einen angenehmen Nachmittag im Bonhoeffer-Haus.

Der Besuch zuhause, auch jenseits hoher Geburtstage, wird in Zeiten größerer Gemeinden und kleiner Pfarrteams zu einer komplexeren, aber immer noch wichtigen Aufgabe. Sie wird in den Gemeinden des Ev. Kirchenkreises Vlotho nicht zuletzt tatkräftig durch die Besuchsdienste in den Gemeinden und die Zeitgefährten der Arbeitsstelle „Seelsorge im Alter“ getragen. Den Gedankengang hinter der gemeinsamen Feier erklärte Michael Brandt: „Es ist schön, wenn wir oder jemand aus der Gemeinde sie zu ihrem Geburtstag zuhause besuchen. Aber so wie heute sehen sie und wir uns alle gegenseitig.“ Noch knapper fassten es viele der ankommenden Jubilare zur Begrüßung: „So sieht man sich wieder.“

Abendmahl „mit ohne“: Ab sofort inklusiver ohne Gluten und Alkohol in der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde Bad Oeynhausen. Die...
03/05/2026

Abendmahl „mit ohne“: Ab sofort inklusiver ohne Gluten und Alkohol in der Ev. Emmaus-Kirchengemeinde Bad Oeynhausen.

Die Oblaten, die jetzt genutzt werden, kommen ganz ohne Gluten aus. Ein Segen für alle Menschen, die an Zöliakie leiden oder aus anderen Gründen auf Gluten verzichten, erklärt Theodora Beer. Zusammen mit dem alkoholfreien Traubensaft wird das Abendmahl in der Kurstadtgemeinde so inklusiver. „Alle sind eingeladen“, sagt die Bad Oeynhausener Pfarrerin, „und alle können darauf vertrauen, dass sie mitgedacht sind.“

Ganz neu ist die Idee nicht in der Kurstadt, gibt Theodora Beer zu. In manchen Gemeindebezirken gab es bereits glutenfreie Oblaten und Traubensaft statt Wein im Abendmahlskelch. Auch andere Gemeinden bieten dies bereits seit einer Weile an. In Eidinghausen sind glutenfreie Oblaten Standard; andernorts, so in Löhne-Gohfeld, können sie angefragt werden. Neu in der Emmaus-Gemeinde ist seit dem 1. April, dass jetzt in allen Gottesdiensten und an sämtlichen Standorten ausschließlich glutenfreie Oblaten genutzt werden.

Gluten kann schon in sehr geringen Dosen schädlich sein. Deshalb musste auch beim Wechsel sehr genau gearbeitet werden. „Wir haben auch alles gereinigt und das, was nicht gereinigt werden konnte, abgegeben“, beschreibt Küsterin Miriam Attila. „Selbst kleinste Mengen Gluten können bei Menschen, die an einer echten Zöliakie leiden, zu ernsten Reaktionen führen“, erklärt Pfarrerin Theodora Beer. Wie manche ihrer Bekannten ist sie selbst betroffen und konnte bisher an manchem Abendmahl nicht teilnehmen.

Ähnlich verhält es sich mit der Nutzung von Traubensaft statt Wein: Alle getauften Menschen sind eingeladen, am Abendmahl teilzuhaben, unabhängig von ihrem Alter oder davon, ob sie keinen Alkohol trinken möchten oder dürfen. Gab es Bedenken oder Beschwerden, da nicht zuletzt in der Liturgie selbst von Wein gesprochen wird? Nein, die Reaktionen seien sogar eher positiv gewesen, berichtet Pfarrerin Beer. Es sei die ausdrückliche Empfehlung der Evangelischen Kirche, damit Gemeinschaft im Abendmahl für alle erfahrbar wird.

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Erlöserkirche in Bad Oeynhausen ist Superintendent i.R. Andreas Huneke nach 15 ...
01/05/2026

Mit einem festlichen Gottesdienst in der Erlöserkirche in Bad Oeynhausen ist Superintendent i.R. Andreas Huneke nach 15 Jahren als Vorsitzender des Stiftungsrats der Diakonischen Stiftung Wittekindshof feierlich entpflichtet worden. Gleichzeitig wurde Superintendent Dr. Olaf Reinmuth aus dem Kirchenkreis Herford als neuer Vorsitzender offiziell in sein Amt eingeführt. Die Einführung und Entpflichtung nahm Präses Dr. Adelheid Ruck-Schröder, leitende Theologin der Evangelischen Kirche von Westfalen, persönlich vor. Für die Präses war es der erste Besuch im Wittekindshof seit ihrem Amtsantritt im vergangenen Jahr. Sie nutzte die Gelegenheit, die Stiftung kennenzulernen und mit Mitarbeitenden, Klientinnen und Klienten ins Gespräch zu kommen.

In ihrer Ansprache würdigte Adelheid Ruck-Schröder das Wirken von Andreas Huneke als „einen reformerisch denkenden Mann, der den Wittekindshof mit großem Engagement geprägt hat“. Unter seiner Leitung habe der Stiftungsrat die Transformation der diakonischen Einrichtung entscheidend begleitet. „Andreas Huneke hat seine Expertise als Diakonie-Manager eingebracht und gemeinsam mit dem Stiftungsrat eine neue Organisationsstruktur auf den Weg gebracht.“ Unter seinem Vorsitz habe die Stiftung das Leitbild mit breiter Beteiligung der Mitarbeitenden eingeführt, das dezentrale Wohnen aufgebaut und die Zusammenarbeit im Stiftungsrat gestärkt. Auch in Krisenzeiten wie der Corona-Pandemie oder während des Ermittlungsverfahrens habe Huneke sich den Herausforderungen gestellt und Verantwortung übernommen. „Er hat sein Amt mit Engagement und Herzblut erfüllt und eine Grundlage geschaffen, dass der Wittekindshof sich weiterentwickeln kann“, sagte die Präses. Pfarrer Marian Zachow, Theologischer Vorstand des Wittekindshofs, dankte Andreas Huneke für sein Wirken und seine Haltung in herausfordernden Jahren. „Sie haben den Vorstand stets mit Klarheit, Vertrauen und Weitblick begleitet. Ihre Bereitschaft, Entwicklungen anzustoßen und Verantwortung zu übernehmen, hat die Stiftung nachhaltig geprägt“, sagte Marian Zachow.

Nach der Entpflichtung übernahm Adelheid Ruck-Schröder die Einführung von Dr. Olaf Reinmuth, der seit 2020 Superintendent des Kirchenkreises Herford ist. Sie beschrieb ihn als „hervorragenden theologischen Kopf, der Kirche und Diakonie strategisch denkt und sich den Fragen der Zeit mit großer Ernsthaftigkeit stellt“. Olaf Reinmuth sei kein Unbekannter im Wittekindshof, betonte sie, denn er habe bereits an der Diakonenschule unterrichtet und die Arbeit der Stiftung über viele Jahre begleitet.

Im Anschluss an den Gottesdienst lud der Wittekindshof zu einem Empfang in die Kapelle ein. Familien, Freund*innen, Wegbegleiter*innen, befreundete Gemeindeglieder und viele mehr waren gekommen, um Andreas Huneke und Olaf Reinmuth zu würdigen. Darunter auch die Superintendentin des Kirchenkreises Vlotho, Dorothea Goudefroy. Sie betonte in ihrem Grußwort nicht nur die geografische Nähe des Kirchenkreises und des Wittekindshofs, sondern auch die Verbundenheit durch gemeinsame Veranstaltungen, Begegnungen und letztendlich auch den Superintendenten: „Der Wittekindshof erlebt nun einen Übergang. Andreas, ich wünsche dir Gottes Segen beim Lassen, und Olaf, dir wünsche ich Gottes Segen beim Anpacken.“

Auch Christina Hackfort, Klient*innenvertreterin im Wittekindshof Gronau, erinnerte daran, wie wichtig Gleichberechtigung und gegenseitiger Respekt sind. „Mir ist wichtig, dass alle ernst genommen werden und die Hilfe bekommen, die sie brauchen. Und dass Frauen den Mut haben, den Mund aufzumachen“, sagte Christina Hackfort. An ihre Worte knüpfte Dr. Olaf Reinmuth in seinem Dank an. Er bedankte sich ausdrücklich bei der Gronauerin. „Begegnung auf Augenhöhe ist das Herzstück unseres gemeinsamen Handelns. Der Vorstand und ich werden uns das hinter die Ohren schreiben und Ihre Worte immer wieder in Erinnerung rufen. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe und auf die Zusammenarbeit mit dem Stiftungsrat und dem Vorstand.“

Ein Höhepunkt des Empfangs war die Verleihung des Goldenen Kronenkreuzes der Diakonie an Andreas Huneke. Die Auszeichnung wurde ihm für sein jahrzehntelanges Engagement in Kirche und Diakonie verliehen. Die Laudatio hielt Kerstin Hensel, Vorständin des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Vlotho. „Für dich war Diakonie kein ‚Kann‘, sondern ein ‚Muss‘. Du hast sie als unverzichtbaren Teil der Kirche verstanden. Für dich war Diakonie kein Anhängsel der Kirche, sondern ihr Herzstück. Die Zusammenarbeit mit Dir war nie schwer – im Gegenteil. Sie war geprägt von Offenheit, Klarheit und einer guten Portion Humor. Du warst ein verlässlicher Anwalt der Diakonie. Ich danke dir!“, sagte Kerstin Hensel.

Andreas Huneke zeigte sich tief bewegt über die Auszeichnung. „Ich bin sehr gerührt angesichts dieser Ehre und der Freundlichkeit, die mir heute entgegengebracht wurde. Mein Dank gilt allen, die in den vergangenen Jahren mit mir Verantwortung getragen haben – dem Stiftungsrat, dem Kuratorium und dem Vorstand. Ein Vorsitzender ist nichts ohne Menschen, die mit ihm gemeinsam arbeiten und Entwicklungen voranbringen. Wenn ich zurückgucke auf die letzten 15 Jahre, sehe ich Entwicklung. Es war mir eine Ehre und Freude, daran mitzuwirken. Ich wünsche allen weiterhin fröhliches Voranschreiten. Guckt auf Augenhöhe, was zu tun ist“, schloss Andreas Huneke.

Nur eine Gitarre und eine Handvoll Gedichte mit auf den ersten Blick banalen Titeln wie „Frühling“: Das waren die Zutate...
29/04/2026

Nur eine Gitarre und eine Handvoll Gedichte mit auf den ersten Blick banalen Titeln wie „Frühling“: Das waren die Zutaten für eine musikalische Reise in die Bukowina der Vorkriegszeit und das Leben der jungen jüdischen Dichterin Selma Meerbaum-Eisinger (1924 - 1942). Bei ihrem Auftritt in der Auferstehungskirche in Dehme begeisterte die Dresdnerin Ursula Kurze ihr Publikum.

Ursula Kurze konnte bereits mehrere, oft deutsch-jüdische Dichter in musikalischen Lesungen in der Region, in der Synagoge Herford und der reformierten Kirche St. Johannis in Vlotho vorstellen. Nur mit ihrer Stimme und virtuosem Gitarrenspiel ließ sie jetzt Meerbaum-Eisinger in Dehme aufleben. Die Dresdnerin hatte Selma Meerbaum-Eisinger schon vor der Wende entdeckt und früh angefangen, Gedichte der in der DDR verpönten Dichterin bei den Friedensdekaden vorzutragen. Der Abend in Dehme zeigte ihren tiefen persönlichen Bezug: „Sie ist mir wie eine Schwester geworden“, gibt Kurze zu.

Über anderthalb Stunden begleiteten die Anwesenden Leben und Werk von Meerbaum-Eisinger. Es war eine eindrucksvolle Einleitung, aber nicht ausreichend selbst für das kleine Oeuvre einer Dichterin, die mehr Bekanntheit verdient. Pfarrerin Katja Jochum hatte zur Einleitung gestanden, dass sie den Namen auch erst habe lernen müssen. Nicht nur sie verlies das Konzert mit neuen Interesse an der jungen Frau aus Czernowitz.

Das Konzert wurde von der Kirchengemeinde Eidinghausen-Dehme mit der Ev. Erwachsenenbildung, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und dem Arbeitskreis Juden und Christen im Kirchenkreis Vlotho ausgerichtet. Statt Eintritt bat Pfarrer Wilfried Reuter um Spenden für den Wiederaufbau des 2022 von der Hamas angegriffenen Kibbutz Nir Oz.

Neue Ehrenamtliche für den Besuchsdienst in den Kirchengemeinden, im Krankenhaus, im HDZ und als Zeitgefährtinnen oder i...
23/04/2026

Neue Ehrenamtliche für den Besuchsdienst in den Kirchengemeinden, im Krankenhaus, im HDZ und als Zeitgefährtinnen oder in Pflegeeinrichtungen im Kirchenkreis.

Sie freuen sich über die abgeschlossene Basisschulung (von links): Karin Tasche, Gesina Prothmann, Christiane Klocke-Strunk, Ulrike Kuhlmann-Stade, Dora Diring, Ricarda Minz, Judith Mohme, Denis Kulich und Elsie Joy dela Cruz. Die Runde am Ende bei leckeren Antipasti dient auch zum Austausch über die verschiedenen Besuchsdienstgruppen im Kirchenkreis, in denen sich die Absolventen ehrenamtlich engagieren möchten. Alle haben sich für die Mitarbeit entschieden. Gottes Segen für Euren Dienst!

Die Kirchenpost ist da! In diesen Tagen finden die ersten jungen Menschen im Kirchenkreis besondere Post in ihren Briefk...
21/04/2026

Die Kirchenpost ist da! In diesen Tagen finden die ersten jungen Menschen im Kirchenkreis besondere Post in ihren Briefkästen: Mit den beiden ersten Ausgaben der „Kirchenpost“ startet ein Pilotprojekt der evangelischen Kirche, um ein neues Gespräch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu beginnen. Insgesamt 14 Kirchenkreise in ganz Westfalen, darunter der Ev. Kirchenkreis Vlotho, stehen hinter dem Projekt „Kirchenpost“.

Post für alle jungen Menschen zwischen 12 und 31: die Jahrgänge wurden bewusst gewählt. Es sind die Jahre, in denen junge Menschen einen Bezug zur Kirche aufbauen - oder verlieren. Viele junge Menschen werden durch den frühen Kontakt mit der Kirche geprägt, finden Freundschaften und Gemeinschaft, engagieren sich auch später ehrenamtlich oder entscheiden sich für eine Karriere in kirchlichen oder diakonischen Berufen.

Gleichzeitig finden fast ein Drittel der Kirchenaustritte vor dem 31. Lebensjahr statt. Oft ist der Grund der Verlust des Bezugs zum kirchlichen Leben, der in Konfirmationsunterricht, in CVJM oder Jungschar, in der Jugendarbeit oder auf Freizeiten aufgebaut wurde.

Der Gedanke hinter der Kirchenpost ist, diese Beziehung aufrechtzuerhalten und zu stärken. Regelmäßig reicht die Kirchenpost daher allen Gemeindeglieder zwischen dem 12. und 31. Lebensjahr die Hand. Jede Ausgabe der Kirchenpost bringt den Empfängerinnen und Empfängern Themen aus dem vielfältigen Angebot der Kirche näher, die für ihr Alter und ihre Interessen passend sind.

Das Projekt setzt dafür auf eine Methode, die auf den ersten Blick überraschend wirkt: Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden per Post angesprochen, also „old school“ auf Papier und per Briefkasten. Ziel der Initiative ist es, junge Menschen auf eine persönliche und kreative Weise zu erreichen. Unter dem Einfluss von Smartphones und Social Media ist physische Post selten geworden. Statistisch gesehen nehmen daher junge Menschen Post, die ausdrücklich an sie persönlich adressiert ist und die sie direkt in den Händen halten, bewusster und intensiver wahr.

Bei der Kirchenpost handelt es sich um sogenannte „Selfmailer“ – kreativ gestaltete, personalisierte Briefbögen, die ohne Kuvert auskommen und durch ihre Gestaltung sofort ins Auge fallen. Die Erfahrungen aus Süddeutschland, wo das Modell bereits erfolgreich läuft, sind beeindruckend: 90 Prozent der Befragten bewerteten die Kirchenpost dort mit „gut“ oder besser.

Trotz des analogen Formats bleibt der Bezug zur Lebenswelt der Zielgruppe gewahrt. Jeder Brief enthält themenbezogene QR-Codes, die direkt auf eine spezielle Webseite führen (www.kirchenpost-westfalen.de). Die Kirchenpost bildet also eine Brücke zur digitalen Welt, in der kirchliche Angebote für junge Leute zu entdecken sind wie zum Beispiel Jugendfreizeiten und Praktikum-Plätze; auch gratuliert die Kirche ihren Mitgliedern per Kirchenpost zum 18. Geburtstag und es gibt einen Gruß zum Valentinstag für Menschen, die im Jahr zuvor geheiratet haben.

Die Initiative Kirchenpost ist zunächst als Pilotprojekt auf drei Jahre angelegt. Daran beteiligt sind die Kirchenkreise Bielefeld, Bochum, Dortmund, Hattingen-Witten, Herford, Lübbecke, Lüdenscheid-Plettenberg, Minden, Münster, Paderborn, Schwelm, Siegen-Wittgenstein, Steinfurt-Coesfeld-Borken und Vlotho. Insgesamt sollen pro Jahr rund 150.000 Kirchenpost-Briefe verschickt werden.

Einmal im Jahr kommt im Ev. Kirchenkreis Vlotho eine Gruppe Ehrenamtlicher zusammen, die einander nicht oft begegnen, ab...
19/04/2026

Einmal im Jahr kommt im Ev. Kirchenkreis Vlotho eine Gruppe Ehrenamtlicher zusammen, die einander nicht oft begegnen, aber die eine gemeinsame Leidenschaft teilen: Die Mitarbeit in den Besuchsdiensten. Für den diesjährigen Besuchsdiensttag hatten Karin Tasche von der Arbeitsstelle „Seelsorge im Alter“ und Gemeindepädagogin Ingrid Wilmsmeier einen besonderen Gast gefunden: Elisabeth Glücks, Pädagogin und Heilpraktikerin aus Petershagen.

Zusammen erforschten die fünfzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Gemeindehaus auf der Lohe das Thema des Tages: „Ich bin ein Geschenk - Von Mensch zu Mensch“. Die Idee des Schenkens ist den Anwesenden nicht fremd. In den Besuchsdiensten der Gemeinden, im Krankenhaus, im Herz- und Diabeteszentrum und in den Rehaeinrichtungen oder als Teil des Zeitgefährten-Teams um Karin Tasche schenken die Ehrenamtlichen jeden Tag ein Stück ihrer Zeit ihren Mitmenschen.

Um die Geisteshaltung dahinter ging es beim Besuchsdiensttag. „Was heißt das für mich - Ich bin ein Geschenk?“, erklärt Karin Tasche die Fragen, mit denen sich die Ehrenamtlichen beschäftigten: „Kann ich dem zustimmen, oder ist mir der Gedanke fremd?“ Gemeinsam mit Elisabeth Glücks konnten die Teilnehmenden solchen Fragen nachgehen. Die Gastrednerin setzt sich nach jahrelanger Arbeit im Hospizdienst jetzt im Netzwerk „dankbar leben“ mit Dankbarkeit als Lebenshaltung auseinander und konnte den Besuchsdienstlern wichtige Impulse mitgeben. Trotz der intensiven Gespräche blieb in den vier Stunden auf der Lohe noch genug Zeit für geselligen Austausch und etwas gemeinsame Zeit unter Gleichgesinnten.

Adresse

Lennéstraße 3
Bad Oeynhausen
32545

Öffnungszeiten

Montag 08:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Dienstag 08:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Mittwoch 08:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Donnerstag 08:00 - 12:00
14:00 - 16:00
Freitag 08:00 - 12:00

Telefon

+49573118050

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Ev. Kirchenkreis Vlotho erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Die Kultstätte Kontaktieren

Nachricht an Ev. Kirchenkreis Vlotho senden:

Teilen