16/07/2026
Wenn das Leben stürmisch wird und das Wunder, das wir uns so sehnlichst wünschen, einfach ausbleibt, bricht oft alles in uns zusammen. Unser Blick verengt sich auf den Schmerz direkt vor uns. Wir fühlen uns allein, missverstanden und leer.
Wie halten wir an der Hoffnung fest, wenn um uns herum alles wankt?
Manchmal hilft es, den Blick ganz bewusst neu auszurichten. Nicht, um den Schmerz wegzulächeln, sondern um wieder atmen zu können. In der letzten Predigt haben wir uns drei Perspektiven angeschaut, die genau das tun:
1. Schau zurück.
Wenn dir der Nebel im Hier und Jetzt die Sicht nimmt, dreh dich um. Erinnere dich aktiv an das, was du mit Gott schon erlebt hast. An die kleinen und großen Wunder auf deinem Weg. Die Vergangenheit ist der Beweis für Gottes Treue im Heute. Er war damals gut – er ist es auch jetzt.
2. Schau über deinen Tellerrand.
Wenn dein eigener Glaube müde wird, darfst du dich an den Glauben anderer dranhängen. Geh in den ehrlichen Austausch. Frag jemanden, der selbst Schweres durchmacht: „Was hält dich an Gott fest? Was bewahrt dich vor dem Zerbrechen?“ Und dann: Hör einfach nur zu.
3. Schau nach oben.
Nach oben schauen bedeutet nicht, fromme Phrasen zu dreschen. Es bedeutet, Gott die ungeschminkte Wahrheit hinzuschmeißen. Schrei ihm deine Zweifel, deine Wut und dein „Wozu?!“ entgegen. Er braucht keine perfekten Gebete. Er will dein echtes Herz. Er hält deine Fragen aus.
Wo musst du heute ganz bewusst hinschauen? Zurück, über den Tellerrand oder nach oben? 👇
📚 Die Medien-Tipps aus der Predigt zum Vertiefen:
Apostelgeschichte (Wie hält Paulus trotz allem am Glauben fest?)
Gott braucht Dich nicht – Esther Maria Magnis
Steh auf Mensch – Samuel Koch
Meine REAL LIFE Story – Philipp Mickenbecker
Podcast „Mensch Gott“ (ERF)