𝕮𝖔𝖓𝖋𝖗𝖆𝖙𝖊𝖗𝖓𝖎𝖙𝖆𝖘 𝕾𝖆𝖓𝖈𝖙𝖎 𝕭𝖊𝖓𝖊𝖉𝖎𝖈𝖙𝖎

𝕮𝖔𝖓𝖋𝖗𝖆𝖙𝖊𝖗𝖓𝖎𝖙𝖆𝖘 𝕾𝖆𝖓𝖈𝖙𝖎 𝕭𝖊𝖓𝖊𝖉𝖎𝖈𝖙𝖎 We are a Benedictine Confraternity. Wir sind eine Benediktinische Confraternität.

Hl. Franz von Sales der westliche Tagesheilige.gefeiert am 24. JanuarBischof von Genf, Ordensgründer, Kirchenlehrer* 21....
23/01/2026

Hl. Franz von Sales der westliche Tagesheilige.

gefeiert am 24. Januar

Bischof von Genf, Ordensgründer, Kirchenlehrer

* 21. August 1567 bei Annecy in Savoyen in Frankreich
† 28. Dezember 1622 in Lyon in Frankreich

Franz, auf dem Schloss Sales in Savoyen 1567 geboren, studierte in Paris und Padua. 1594 wurde er Priester. Er missionierte unter großen Anstrengungen und mit Erfolg bei den Kalvinisten südlich des Genfer Sees. 1602 wurde er Bischof von Genf mit dem Sitz in Annecy. Er war ein unermüdlicher Seelsorger und Prediger, ein Lehrer des geistlichen Lebens durch Wort und Schrift. Seine berühmtesten Werke sind „Philothea“ und „Theotimus“; man kann sie auch heute noch mit Nutzen lesen. Zusammen mit der hl. Johanna Franziska von Chantal gründete er den Orden von der Heimsuchung Mariens, die „Salesianerinnen“ (die Genossenschaft der Salesianer wurde vom hl. Johannes Bosco gegründet). Er starb 1622 in Lyon, wurde 1665 heilig gesprochen, 1877 zum Kirchenlehrer ernannt. Er ist Patron der katholischen Presse, der Journalisten und der Schriftsteller, außerdem auch Patron der Gehörlosen, da er, sehr ungewöhnlich für seine Zeit, einen gehörlosen Jungen geistig und geistlich gefördert und gebildet hatte.



„Zu viel und zu wenig nachsichtig sein, beides ist gefehlt. Er ist für uns Menschen hart, die Mitte zu halten; doch wenn ich fehle, will ich lieber durch die große Milde als durch zu große Strenge fehlen.“

„So sehr verlangen wir manchmal, Engel zu werden, dass wir vergessen, gute Menschen zu sein.“

„Ich will keine absonderliche, unruhige, traurige und verdrossene Frömmigkeit, sondern eine milde, sanfte, angenehme und friedliche, mir einem Wort: eine freie und fröhliche Frömmigkeit, die liebenswürdig ist vor Gott und den Menschen.“

(Franz von Sales)

Die Laudes für Samstag den 24. Januar.² O Gott, komm mir zu Hilfe.³ Herr, eile mir zu helfen.Ehre sei dem Vater und dem ...
23/01/2026

Die Laudes für Samstag den 24. Januar.

² O Gott, komm mir zu Hilfe.
³ Herr, eile mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit und in Ewigkeit. Amen.

Halleluja.

HYMNUS
Du Wort, das der Vater spricht,
behältst deine Gottheit nicht
als Beute und Raub,
du springst in den Staub:
Du Leben, du Licht
wirst Mensch, der zerbricht,
da fließen die lebenspendenden Wasser
des Heils.
Halleluja.

Herr, gib uns zu trinken davon.
Dein Wort ist nicht irgendein Ton.
Es dringt in uns ein
wie Feuer, wie Wein:
Wer glaubt, der hat schon
das Leben im Sohn,
dem Urquell der lebenspendenden Wasser
des Heils.
Halleluja.

Du Wort des Herrn bist ein Schwert,
das Sehne und Mark durchfährt
und Wahrheit heißt
und Macht ist und Geist,
das ewig währt
und uns verklärt
in der Kraft der lebenspendenden Wasser
des Heils.
Halleluja.

PSALMODIE
Ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verschmähen.

Ps 51 (50),3-21

Wasche ab meine Schuld

Erneuert euren Geist und Sinn und zieht den neuen Menschen an! (Eph 4,23.24)

Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld, *
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!

Wasch meine Schuld von mir ab *
und mach mich rein von meiner Sünde!

Denn ich erkenne meine bösen Taten, *
meine Sünde steht mir immer vor Augen.

Gegen dich allein habe ich gesündigt, *
ich habe getan, was dir missfällt.

So behältst du recht mit deinem Urteil, *
rein stehst du da als Richter.

Denn ich bin in Schuld geboren; *
in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.

Lauterer Sinn im Verborgenen gefällt dir, *
im Geheimen lehrst du mich Weisheit.

Entsündige mich mit Ysop, dann werde ich rein; *
wasche mich, dann werde ich weißer als Schnee.

Sättige mich mit Entzücken und Freude! *
Jubeln sollen die Glieder, die du zerschlagen hast.

Verbirg dein Gesicht vor meinen Sünden; *
tilge all meine Frevel!

Erschaffe mir, Gott, ein reines Herz *
und gib mir einen neuen, beständigen Geist!

Verwirf mich nicht von deinem Angesicht *
und nimm deinen heiligen Geist nicht von mir!

Mach mich wieder froh mit deinem Heil; *
mit einem willigen Geist rüste mich aus!

Dann lehre ich Abtrünnige deine Wege, *
und die Sünder kehren um zu dir.

Befrei mich von Blutschuld, Herr, du Gott meines Heiles, *
dann wird meine Zunge jubeln über deine Gerechtigkeit.

Herr, öffne mir die Lippen, *
und mein Mund wird deinen Ruhm verkünden.

Schlachtopfer willst du nicht, ich würde sie dir geben; *
an Brandopfern hast du kein Gefallen.

Das Opfer, das Gott gefällt, ist ein zerknirschter Geist, *
ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verschmähen.

In deiner Huld tu Gutes an Zion; *
bau die Mauern Jerusalems wieder auf!

Dann hast du Freude an rechten Opfern, †
an Brandopfern und Ganzopfern, *
dann opfert man Stiere auf deinem Altar.



Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verschmähen.



Auch wenn du zürnst, Herr, denk an dein Erbarmen.

Hab 3,2-4.13a.15-19

Gottes Gericht über die Feinde seines Volkes

Richtet euch auf und fasst Mut; denn eure Erlösung ist nahe. (Lk 21,28)

Herr, ich höre die Kunde, *
ich sehe, Herr, was du früher getan hast.

Lass es in diesen Jahren wieder geschehen, *
offenbare es in diesen Jahren!

Auch wenn du zürnst, *
denk an dein Erbarmen!

Gott kommt von Teman her, *
der Heilige kommt vom Gebirge Paran.

Seine Hoheit überstrahlt den Himmel, *
sein Ruhm erfüllt die Erde.

Er leuchtet wie das Licht der Sonne, †
ein Kranz von Strahlen umgibt ihn, *
in ihnen verbirgt sich seine Macht.

Du ziehst aus, um dein Volk zu retten, *
um deinem Gesalbten zu helfen.

Du bahnst mit deinen Rossen den Weg durch das Meer, *
durch das gewaltig schäumende Wasser.

Ich zitterte am ganzen Leib, als ich es hörte, *
ich vernahm den Lärm, und ich schrie.

Fäulnis befällt meine Glieder, *
und es wanken meine Schritte.

Doch in Ruhe erwarte ich den Tag der Not, *
der dem Volk bevorsteht, das über uns herfällt.

Zwar blüht der Feigenbaum nicht, *
an den Reben ist nichts zu ernten,

der Ölbaum bringt keinen Ertrag, *
die Kornfelder tragen keine Frucht;

im Pferch sind keine Schafe, *
im Stall steht kein Rind mehr.

Dennoch will ich jubeln über den Herrn *
und mich freuen über Gott, meinen Retter.

Gott, der Herr, ist meine Kraft. †
Er macht meine Füße schnell wie die Füße der Hirsche *
und lässt mich schreiten auf den Höhen.



Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Auch wenn du zürnst, Herr, denk an dein Erbarmen.



Jerusalem, preise den Herrn; Zion, lobsinge deinem Gott!

Ps 147,12-20

Gottes Fürsorge für seine Stadt

Komm! Ich will dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes. (Offb 21,9)

(Jerusalem, preise den Herrn, *
lobsinge, Zion, deinem Gott!)

Denn er hat die Riegel deiner Tore festgemacht, *
die Kinder in deiner Mitte gesegnet;

er verschafft deinen Grenzen Frieden *
und sättigt dich mit bestem Weizen.

Er sendet sein Wort zur Erde, *
rasch eilt sein Befehl dahin.

Er spendet Schnee wie Wolle, *
streut den Reif aus wie Asche.

Eis wirft er herab in Brocken, *
vor seiner Kälte erstarren die Wasser.

Er sendet sein Wort aus, und sie schmelzen, *
er lässt den Wind wehen, dann rieseln die Wasser.

Er verkündet Jakob sein Wort, *
Israel seine Gesetze und Rechte.

An keinem andern Volk hat er so gehandelt, *
keinem sonst seine Rechte verkündet.



Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Jerusalem, preise den Herrn; Zion, lobsinge deinem Gott!

KURZLESUNG
Eph 2,13-16
Jetzt seid ihr, die ihr einst in der Ferne wart, durch Christus Jesus, nämlich durch sein Blut, in die Nähe gekommen.

Denn er ist unser Friede. Er vereinigte die beiden Teile (Juden und Heiden) und riss durch sein Sterben die trennende Wand der Feindschaft nieder.

Er hob das Gesetz mit seinen Geboten und Forderungen auf, um die zwei in seiner Person zu dem einen neuen Menschen zu machen. Er stiftete Frieden

und versöhnte die beiden durch das Kreuz mit Gott in einem einzigen Leib. Er hat in seiner Person die Feindschaft getötet.

RESPONSORIUM
³ Ich rufe zu Gott, dem Höchsten, * zu Gott, der mir beisteht. -³
² Er sendet mir Hilfe vom Himmel; zu ihm flüchte ich. * Zu Gott, der mir beisteht.
Ehre sei dem Vater. -³

BENEDICTUS
Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes hat uns besucht das aufstrahlende Licht aus der Höhe.



Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels! *
Denn er hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;

er hat uns einen starken Retter erweckt *
im Hause seines Knechtes David.

So hat er verheißen von alters her *
durch den Mund seiner heiligen Propheten.

Er hat uns errettet vor unsern Feinden *
und aus der Hand aller, die uns hassen;

er hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet †
und an seinen heiligen Bund gedacht, *

an den Eid, den er unserm Vater Abraham geschworen hat;

er hat uns geschenkt, dass wir, aus Feindeshand befreit, †
ihm furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit *

vor seinem Angesicht all unsre Tage.

Und du, Kind, wirst Prophet des Höchsten heißen; †
denn du wirst dem Herrn vorangehn *
und ihm den Weg bereiten.

Du wirst sein Volk mit der Erfahrung des Heils beschenken *
in der Vergebung der Sünden.

Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes *
wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,

um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes, *
und unsre Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes hat uns besucht das aufstrahlende Licht aus der Höhe.

BITTEN
Gepriesen sei Christus, der uns mit seinem kostbaren Blut erkauft hat. Zu ihm lasst uns beten:

³ Lamm Gottes, erbarme dich unser.

Als du am Kreuze hingst, floss Blut und Wasser aus deiner Seite;
- wasche uns rein von unseren Sünden.

Du hast den Neuen Bund in deinem Blut gestiftet;
- gib, dass wir dir die Treue halten.

Durch dein Kreuz hast du die ganze Welt erlöst;
- gib, dass wir in allen Dingen deine Spur erkennen.

Du hast uns den Anfang dieses Tages geschenkt;
- stärke uns auf dem Weg deiner Nachfolge.

(Bitten in besonderen Anliegen)

Lasst uns beten, wie der Herr uns gelehrt hat:

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe,
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.



Allmächtiger Gott, wir bringen dir unser Morgenlob dar. Gib, dass unser Lied einst sich vollende im Chor deiner Heiligen. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

² Der Herr segne uns. Er bewahre uns vor Unheil und führe uns zum ewigen Leben.
³ Amen.

Die Liste der Benediktiner Klöster in Italien.Heute: Abtei Sant’AntimoAbtei bei Montalcino, Toskana, Italien.Die Abtei S...
22/01/2026

Die Liste der Benediktiner Klöster in Italien.

Heute:

Abtei Sant’Antimo
Abtei bei Montalcino, Toskana, Italien.

Die Abtei Sant’Antimo ist eine Abtei und Kanonie der Prämonstratenser-Chorherren. Sie liegt etwa 1 km nördlich von Castelnuovo dell’Abate (Ortsteil von Montalcino) und rund zehn Kilometer südlich vom Hauptort Montalcino in der toskanischen Provinz Siena.

Die Abtei wurde von Benediktinern bereits im 8. Jahrhundert gegründet – der Legende nach auf Initiative von Karl dem Großen aus Dank vor Errettung vor der Pest – und in den folgenden Jahrhunderten stetig erweitert.

1118 wurde mit dem Bau der jetzigen Kirche begonnen. Ein Jahr zuvor hatte ein gewaltiges Erdbeben in ganz Norditalien zahlreiche Gebäude zerstört, die anschließend auf den alten Grundmauern erneuert wurden. Bei den Kirchen hatten sich zuweilen die Apsis und die Krypta erhalten.

Das Kloster gewann rasch an Einfluss. Vom 10. bis zum 12. Jahrhundert wurde das Gebiet Montalcinos bis zur Maremma von den Äbten des Klosters regiert. Als Landesherren und zugleich kaiserliche Beamte trieben sie auch die Steuern ein, doch trotz dieses anfänglichen Wohlstands und der gewaltigen Ausgaben für den Bau wurde Sant’Antimo nie so groß wie andere karolingische Klöster.

Der Niedergang begann mit dem erwachenden Machtstreben Sienas, das im Jahr 1212 Montalcino an sich riss.[1] Im Laufe der folgenden Jahrzehnte schrumpfte der Besitz des Klosters auf ein Fünftel zusammen. Die Kirche wurde in der Folgezeit nie ganz fertiggestellt, da der aufwendige Bau wahrscheinlich die finanziellen Möglichkeiten der Abtei überstieg. Ein Anzeichen für den Niedergang ist unter anderem die unvollendet gebliebene Fassade.

Ausschlaggebend für den sinkenden Einfluss waren zudem geänderte religiöse Vorstellungen. Zu Lasten der Benediktiner erstarkten die damals neuen Orden der Franziskaner und Dominikaner, deren Klöster nicht in der Einsamkeit, sondern an den Rändern der Städte errichtet wurden, um dem Verkündigungsauftrag gerecht werden zu können. Der benediktinische Wunsch, der Regel des ora et labora in Abgeschiedenheit folgen zu können, wurde in den Hintergrund gedrängt.

Das an die Kirche angeschlossene Benediktinerkloster wurde 1462 aufgehoben. Erst 1979 mit Augustiner-Chorherren, die dem Vorbild der Prämonstratenser folgten, aus Frankreich wiederbesiedelt, ist das Kloster heute ein beliebter Treffpunkt für Pfadfinder vor allem aus Italien und Frankreich. Seit kurzem ist Sant’Antimo eine Kanonie des Ordens der Prämonstratenser-Chorherren.

Die mächtige, aus Travertin errichtete Kirche ist in ihrer Architektur den Klöstern in Burgund näher als den Bauwerken der Toskana oder Norditaliens. An vielen Stellen kann man französische Vorbilder erkennen. Der Chorumgang mit seinem Kranz von Kapellen sowie die abgeschiedene Lage zeugen zum Beispiel vom Einfluss des berühmten französischen Klosters Cluny. Zu erwähnen ist auch die frappierend ähnliche Kirche von Vignory in der Champagne.

Obwohl Sant’Antimo nur kurz nach der letzten Kirche in Cluny (1088) errichtet wurde, ist von der dortigen Pracht hier allerdings wenig zu finden. Stattdessen herrscht eine schon fast zisterziensisch anmutende Schlichtheit vor. Auffallend sind ferner einige lombardische Elemente – deutlich erkennbar am Turm, aber auch im Inneren, wo Pilaster die Wände gliedern und ein Querhaus fehlt.

Das schmale Hauptschiff beeindruckt durch seine Höhe von 20 Metern. Die Steilheit des Innenraumes und der Stützenwechsel im Dreierrhythmus sind in der Toskana ungewöhnlich. Ebenfalls äußerst ungewöhnlich für italienische Verhältnisse ist das Emporengeschoss über den Arkaden. Italienische Kirchen aus dieser Zeit haben über den Arkaden keine Öffnungen, sondern eine breite Wandfläche, auf die Fresken oder Mosaike angebracht werden konnten.

Die Apsiskapelle zeigt ebenfalls Gliederungsformen aus Nordeuropa mit den vorgesetzten kräftigen Halbsäulen auf hohen Sockeln und mit den Konsolsteinen in Form von Tierköpfen.

Die Kapitelle der Säulen des Hauptschiffs sind mit Ornamenten verziert. Abweichend geartet ist das berühmte Kapitell der zweiten Säule rechts mit dem Motiv Daniel in der Löwengrube. Es wird dem Meister von Cabestany, einem Bildhauer aus dem französischen Languedoc, zugeschrieben. Diese Darstellung des Daniel in der Löwengrube war im christlichen Mittelalter auf Kapitellen außerordentlich häufig und veranschaulicht gewöhnlich die Macht des Glaubens gegen scheinbar übermächtige Gegner.

Das Hauptportal stammt aus der Zeit um 1250. Ursprünglich war ein Doppelportal geplant, die andere Hälfte wurde aber für die Kirche Santa Maria Assunta in San Quirico d’Orcia verwendet. Ein Kapitell aus der Fassadenseite zeigt, wie schon der Türsturz in San Quirico d’Orcia, ein Motiv, das eher der deutschen oder französischen Romanik angehört. Der Türsturz zeigt eine symmetrische Anordnung von Mischwesen mit einem Adlerkopf und einem Löwenkörper. Auf den seitlich anschließenden Bildfeldern finden sich ebenfalls Fabelwesen (vgl. San Quirico d’Orcia) – eine Mischung aus Schlange mit Flügeln und einem Krokodil- oder Hundekopf. Auch die Seitenstreifen zeigen Dekorationen, die auf deutsche Vorbilder verweisen. Besonders dekorativ ist das Seitenportal der Südseite, das zu beiden Seiten und im Türsturz jeweils unterschiedliche Formen zeigt.

Rechts des Chorraums befindet sich die sog. Karolingische Kapelle, eines der wenigen Überbleibsel aus der Gründerzeit (8. Jahrhundert), von außen deutlich erkennbar am grob behauenen Stein.

Am Campanile befindet sich das bedeutendste Außenrelief von Sant’Antimo, die „Madonna mit den Evangelisten“ aus dem beginnenden 12. Jahrhundert, eine archaisch-strenge Komposition aus einer Zeit, als in Nordeuropa die große Phase der Kathedralplastik bereits begonnen hatte – beispielsweise mit dem Königsportal von Chartres um 1145.

Nach der Abtei Sant'Antimo ist ein Wein benannt, der 1996 als Sant‘Antimo DOC klassifiziert wurde. Unter dieser Bezeichnung werden alle Rot- und Weißweine der lokalen Winzer vermarktet, die jedoch nicht nur aus der Umgebung der Abtei, sondern mit wenigen Ausschlüssen aus dem gesamten Gemeindegebiet von Montalcino stammen.

Das Tagesgebet für Freitag den 23. Januar 2026. Gott, du willst,dass alle Menschen gerettet werdenund zur Erkenntnis de...
22/01/2026

Das Tagesgebet für Freitag den 23. Januar 2026.

Gott, du willst,dass alle Menschen gerettet werden
und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Sende Arbeiter in deine Ernte,
damit sie der ganzen Schöpfung
das Evangelium verkünden.
Sammle dein Volk durch das Wort des Lebens
und stärke es durch die Kraft des Sakramentes,
damit es auf dem Weg des Heiles voranschreitet.
Darum bitten wir durch Jesus Christus. (MB 1047

Liebe Schwestern Brüder Freunde und Bekannte, kommt morgen gut in das Wochenende 😊🙏.

Die Tageslesungen für Freitag den 23. Januar 2026.Lesung1 Sam 24,3-21Ich will nicht die Hand an meinen Herrn legen; denn...
22/01/2026

Die Tageslesungen für Freitag den 23. Januar 2026.

Lesung
1 Sam 24,3-21
Ich will nicht die Hand an meinen Herrn legen; denn er ist der Gesalbte des HERRN

In jenen Tagen
nahm Saul dreitausend Mann,
ausgesuchte Leute aus ganz Israel,
und zog aus,
um David und seine Männer
bei den Steinbock-Felsen zu suchen.

Auf seinem Weg kam er zu einigen Schafhürden.
Dort war eine Höhle.
Saul ging hinein, um seine Notdurft zu verrichten.
David aber und seine Männer saßen hinten in der Höhle.

Da sagten die Männer zu David:
Das ist der Tag, von dem der HERR zu dir gesagt hat:
Sieh her, ich gebe deinen Feind in deine Hand
und du kannst mit ihm machen, was dir richtig erscheint.
Da stand David auf
und schnitt heimlich einen Zipfel von Sauls Mantel ab.

Hinterher aber schlug David das Gewissen,
weil er einen Zipfel vom Mantel Sauls abgeschnitten hatte.

Er sagte zu seinen Männern:
Der HERR bewahre mich davor,
meinem Gebieter, dem Gesalbten des HERRN, so etwas anzutun
und Hand an ihn zu legen;
denn er ist der Gesalbte des HERRN.

Und David fuhr seine Leute mit scharfen Worten an
und ließ nicht zu, dass sie sich an Saul vergriffen.

Als Saul die Höhle verlassen hatte und seinen Weg fortsetzte,

stand auch David auf,
verließ die Höhle
und rief Saul nach: Mein Herr und König!
Als Saul sich umblickte,
verneigte sich David bis zur Erde und warf sich nieder.

Dann sagte David zu Saul:
Warum hörst du auf die Worte von Leuten,
die sagen: Gib Acht,
David will dein Verderben?

Doch heute kannst du mit eigenen Augen sehen,
dass der HERR dich heute in der Höhle
in meine Hand gegeben hat.
Man hat mir gesagt, ich solle dich töten;
aber ich habe dich geschont.
Ich sagte: Ich will nicht die Hand an meinen Herrn legen;
denn er ist der Gesalbte des HERRN.

Sieh her, mein Vater!
Hier, der Zipfel deines Mantels ist in meiner Hand.
Wenn ich einen Zipfel deines Mantels abgeschnitten
und dich nicht getötet habe,
dann kannst du erkennen und einsehen,
dass ich weder Bosheit noch Aufruhr im Sinn habe
und dass ich mich nicht gegen dich versündigt habe;
du aber stellst mir nach, um mir das Leben zu nehmen.

Der HERR soll zwischen mir und dir entscheiden.
Der HERR soll mich an dir rächen;
aber meine Hand wird dich nicht anrühren,

wie das alte Sprichwort sagt: Von den Frevlern geht Frevel aus;
aber meine Hand soll dich nicht anrühren.

Hinter wem zieht der König von Israel her?
Wem jagst du nach?
Einem toten Hund, einem einzigen Floh!

Der HERR soll unser Richter sein
und zwischen mir und dir entscheiden.
Er blicke her,
er soll meinen Rechtsstreit führen
und mir dir gegenüber Recht verschaffen.

Als David das zu Saul gesagt hatte,
antwortete Saul: Ist das nicht deine Stimme, mein Sohn David?
Und Saul begann laut zu weinen

und sagte zu David: Du bist gerechter als ich;
denn du hast mir Gutes erwiesen,
während ich böse an dir gehandelt habe.

Du hast heute bewiesen, dass du gut an mir gehandelt hast;
obwohl der HERR mich in deine Hand gegeben hatte,
hast du mich nicht getötet.

Wenn jemand auf seinen Feind trifft,
lässt er ihn dann im Guten seinen Weg weiterziehen?
Der HERR möge dir mit Gutem vergelten,
was du mir heute getan hast!

Jetzt weiß ich, dass du König werden wirst
und dass das Königtum in deiner Hand Bestand haben wird.

Antwortpsalm
Ps 57 (56),2.3-4.6 u. 11 (R: 2a)
Kv Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig! - Kv



Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig, *
denn ich habe mich bei dir geborgen,
im Schatten deiner Flügel will ich mich bergen, *
bis das Unheil vorübergeht. - (Kv)

Ich rufe zu Gott, dem Höchsten, *
zu Gott, der mir beisteht.

Er sende vom Himmel und rette mich, /
es höhnte, der mir nachstellt. *
Gott sende seine Huld und seine Treue. - (Kv)

Erhebe dich über den Himmel, Gott! *
Deine Herrlichkeit sei über der ganzen Erde!

Deine Liebe reicht, so weit der Himmel ist, *
deine Treue, so weit die Wolken ziehn. - Kv

Evangelium
Mk 3,13-19
Er rief die zu sich, die er selbst wollte

In jener Zeit
stieg Jesus auf einen Berg
und rief die zu sich, die er selbst wollte,
und sie kamen zu ihm.

Und er setzte zwölf ein,
damit sie mit ihm seien und damit er sie aussende,
zu verkünden

und mit Vollmacht Dämonen auszutreiben.

Die Zwölf, die er einsetzte, waren:
Petrus - diesen Beinamen gab er dem Simon -,

Jakobus, der Sohn des Zebedäus,
und Johannes, der Bruder des Jakobus
- ihnen gab er den Beinamen Boanérges,
das heißt Donnersöhne -,

dazu Andréas, Philíppus, Bartholomäus,
Matthäus, Thomas,
Jakobus, der Sohn des Alphäus,
Thaddäus, Simon Kananäus

und Judas Iskáriot, der ihn dann ausgeliefert hat.

Hl. Emerentiana die westliche Tagesheilige.gefeiert am 23. JanuarMärtyrerin† um 304 (?) in RomPatronin der Schwangeren, ...
22/01/2026

Hl. Emerentiana die westliche Tagesheilige.

gefeiert am 23. Januar

Märtyrerin

† um 304 (?) in Rom

Patronin der Schwangeren, gegen Magenleiden und Koliken

Sel. Nikolaus Gross der westliche Tagesheilige.gefeiert am 23. JanuarGewerkschaftssekretär, Journalist, Märtyrer* 30. Se...
22/01/2026

Sel. Nikolaus Gross der westliche Tagesheilige.

gefeiert am 23. Januar

Gewerkschaftssekretär, Journalist, Märtyrer
* 30. September 1898 in Niederwenigern an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen
† 23. (?) Januar 1945 in Berlin-Plötzens
Gewerkschaftssekretär, Journalist, Märtyrer

* 30. September 1898 in Niederwenigern an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen
† 23. (?) Januar 1945 in Berlin-Plötzensee

Nikolaus Groß wurde am 30. September 1898 als Sohn eines Zechenschmiedes in Niederwenigern – nahe der Stadt Essen – geboren. Nach seiner Schulzeit war er zunächst in einem Blechwalzwerk tätig. Als Schlepper, später als Hauer, arbeitete er dann fünf Jahre lang “unter Tage” in einer Kohlengrube.

In seiner knappen Freizeit war er um intensive Weiterbildung bemüht. 1917 trat er dem Gewerkverein christlicher Bergarbeiter bei, wurde 1918 Mitglied der Zentrumspartei und schloss sich 1919 dem Antonius-Knappenverein (KAB) Niederwenigern an. Schon mit 22 Jahren wurde er Jugendsekretär in der christlichen Bergarbeitergewerkschaft, bereits ein Jahr später Hilfsredakteur der Zeitung “Bergknappe”. Seine weitere Gewerkschaftstätigkeit führte ihn nach Waldenburg in Schlesien und über Zwickau wieder zurück an die Ruhr nach Bottrop.

In der Zwischenzeit hatte er Elisabeth Koch aus Niederwenigern geheiratet, die ihm im Verlauf einer glücklichen Ehe sieben Kinder schenkte. Seine Familie liebte er über alles und war ein vorbildlicher Vater in seiner Verantwortung für die Erziehung und die Vermittlung des Glaubens. In seinem Büchlein “Sieben um einen Tisch” schreibt er: “Die tiefen Sorgen kreisen unablässig um die Sieben, aus denen tüchtige, aufrechte und seelenstarke Menschen werden sollen.” Bei seiner ganzen Familienliebe kennt Groß keinen Rückzug in die Familienidylle. Er bleibt wach für die großen gesellschaftlichen Probleme gerade auch in der Verantwortung für die Familie. Arbeit und gesellschaftliche Verpflichtungen sind für ihn der Ort, an dem er seinen christlichen Auftrag verwirklicht. In seiner 1943 verfassten Glaubenslehre schreibt er: “Die meisten großen Leistungen entstehen aus der täglichen Pflichterfüllung in den kleinen Dingen des Alltags. Dabei gilt unsere besondere Liebe immer den Armen und Kranken”.

Zu Beginn des Jahres 1927 wurde Groß Hilfsredakteur bei der Westdeutschen Arbeiterzeitung, dem Organ der Katholischen Arbeiter-Bewegung (KAB), und schon bald ihr Chefredakteur. In dieser Funktion vermittelte er den katholischen Arbeitern Orientierung in vielen Fragen der Gesellschaft und der Arbeitswelt. Dabei wurde immer wieder deutlich, dass für ihn die politischen Herausforderungen einen sittlichen Anspruch enthalten und dass die sozialen Aufgaben ohne geistliche Bemühungen nicht zu lösen waren. Der Redakteur wurde zu einem Boten, der auch hier seinen Glauben bezeugt.

Als Nikolaus Groß 1929 in seiner Eigenschaft als Chefredakteur ins Kölner Ketteler-Haus einzog, hatte er sich bereits ein klares Urteil über den heraufziehenden Nationalsozialismus gebildet. Ausgehend von der Leitidee Bischof Kettelers, dass eine Reform der Zustände in der Gesellschaft nur durch eine Reform der Gesinnung erreicht werden kann, sah er in den Erfolgen der Nationalsozialisten in der Gesellschaft “politische Unreife” und “mangelnde Urteilsfähigkeit”. Schon damals betitelte er die N***s als “Todfeinde des heutigen Staates”. Als Redakteur des KAB-Organs schrieb er am 14. September 1930: “Wir lehnen als katholische Arbeiter den Nationalsozialismus nicht nur aus politischen und wirtschaftlichen Gründen, sondern entscheidend auch aus unserer religiösen und kulturellen Haltung entschieden und eindeutig ab.”

Schon einige Monate nach Hi**ers Machtergreifung 1933 nannte der Führer der Deutschen Arbeiterfront die Westdeutsche Arbeiterzeitung der KAB “staatsfeindlich”. Groß versuchte in der Folgezeit, die Zeitung vor der Vernichtung zu bewahren, ohne inhaltliche Zugeständnisse zu machen. Er verstand es fortan, “zwischen den Zeilen” zu schreiben, so dass Eingeweihte es verstanden. Im November 1938 erfolgte das endgültige Verbot der inzwischen in “Kettelerwacht” umbenannten Arbeiterzeitung.

Nikolaus Groß, der seine Qualifikation sehr hart hatte erarbeiten müssen, war kein großer Redner. Doch er sprach eindringlich, warmherzig und mit Überzeugungskraft. Dass Nikolaus Groß sich dem Widerstand in Deutschland anschloss, erwuchs aus seiner katholischen Glaubensüberzeugung. Für ihn galt, “dass man Gott mehr gehorchen muss als den Menschen”. “Wenn von uns etwas verlangt wird, was gegen Gott oder den Glauben geht, dann dürfen wir nicht nur, sondern müssen den Gehorsam (gegen Menschen) ablehnen”, schrieb Nikolaus Groß 1943. Ihm wurde immer deutlicher, dass dieser Zustand in Deutschland unter dem Hi**er-Regime erreicht war.

Die gemeinsamen Überlegungen hielt Groß in zwei Aufzeichnungen fest, die später der Gestapo in die Hände fielen. Sie führten mit zu seiner Verurteilung. Ab 1940 musste er Verhöre und Hausdurchsuchungen über sich ergehen lassen. Nach dem Verbot der Verbandszeitung gab er eine Reihe von Kleinschriften heraus, die helfen sollten, Glaubens- und Wertebewusstsein bei den Arbeitern zu stärken. Für Groß war das Vertrauen auf Gott das Fundament seines Lebens.

Nach dem fehlgeschlagenen Attentat gegen Hi**er am 20. Juli 1944 überschlugen sich die Ereignisse. Groß, der an der Vorbereitung und Ausführung selbst nicht beteiligt war, wurde am 12. August 1944 gegen Mittag in seiner Wohnung verhaftet und zunächst in Gefängnis Ravensbrück und dann ins Zuchthaus nach Berlin-Tegel gebracht. Seine Frau Elisabeth kam zweimal nach Berlin, um ihn zu besuchen. Sie berichtete über deutliche Folterspuren an seinen Händen und Armen. Seine Briefe aus dem Gefängnis bezeugen eindrucksvoll, dass für Nikolaus Groß das beständige Gebet der Kraftquell in seiner schwierigen und am Ende aussichtslosen Lage war. In fast jedem Brief bat er seine Frau und seine Kinder um das beständige Gebet, wie er selbst auch Tag für Tag für seine Familie betete.

Am 15. Januar 1945 erging das Todesurteil. Seine Leiche wurde verbrannt und die Asche über die Rieselfelder verstreut. Am 7. Oktober 2001 wurde Nikolaus Groß durch Papst Johannes Paul II. selig gesprochen.

Das Invitatorium für Freitag den 23. Januar 2026.² Herr, öffne meine Lippen.³ Damit mein Mund dein Lob verkünde.PsalmDer...
22/01/2026

Das Invitatorium für Freitag den 23. Januar 2026.

² Herr, öffne meine Lippen.
³ Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Psalm
Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

Ps 95,1-11

Aufruf zum Lob des Herrn

Ermahnt einander jeden Tag, solange es noch heißt: Heute! (Hebr 3,13)

Kommt, lasst uns jubeln vor dem Herrn *
und zujauchzen dem Fels unsres Heiles!

Lasst uns mit Lob seinem Angesicht nahen, *
vor ihm jauchzen mit Liedern!



Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

Denn der Herr ist ein großer Gott, *
ein großer König über allen Göttern.

In seiner Hand sind die Tiefen der Erde, *
sein sind die Gipfel der Berge.

Sein ist das Meer, das er gemacht hat, *
das trockene Land, das seine Hände gebildet.



Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

Kommt, lasst uns niederfallen, uns vor ihm verneigen, *
lasst uns niederknien vor dem Herrn, unserm Schöpfer!

Denn er ist unser Gott, †
wir sind das Volk seiner Weide, *
die Herde, von seiner Hand geführt.



Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

Ach, würdet ihr doch heute auf seine Stimme hören! †
«Verhärtet euer Herz nicht wie in Meríba, *
wie in der Wüste am Tag von Massa!

Dort haben eure Väter mich versucht, *
sie haben mich auf die Probe gestellt und hatten doch mein Tun gesehen.»


Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

Vierzig Jahre war mir dies Geschlecht zuwider †
und ich sagte: Sie sind ein Volk, dessen Herz in die Irre geht; *
denn meine Wege kennen sie nicht.

Darum habe ich in meinem Zorn geschworen: *
Sie sollen nicht kommen in das Land meiner Ruhe.»



Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn *
und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit *
und in Ewigkeit. Amen.



Der Herr ist gütig; dankt ihm, preist seinen Namen!

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Straße Des Friedens 91
Auerbach/Vogtland
08209

Telefon

+4937441844227

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