Evangelische Kirchengemeinde Anklam

Evangelische Kirchengemeinde Anklam Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Evangelische Kirchengemeinde Anklam, Evangelische Kirche, Baustraße 33, Anklam.

Solches tut zu meinem Gedächtnis. Vergesst mich nicht, sagt Jesus zu ihnen. Seitdem wächst diese Erinnerung an ihn immer...
09/04/2020

Solches tut zu meinem Gedächtnis. Vergesst mich nicht, sagt Jesus zu ihnen. Seitdem wächst diese Erinnerung an ihn immer wieder neu heraus zwischen allen zubetonierten Gefühlen, zwischen Härte und Leblosigkeit.

Hier, nehmt und esst vom Brot als wäre es ein Stück von mir! Hier, trinkt alle aus dem Becher! So habt ihr mich selbst in euch. Trinkt aus einem Becher. So wie Kinder es tun, Geschwister oder Liebende.

Er sitzt am Tisch mit dem Verräter. Mit den Vorbildlichen. Mit den Ängstlichen. Mit den Ahnungslosen. Er kennt die Realität. Er sieht, was sie nicht sehen, was sie verdrängen, wovor sie die Augen verschließen. Er wird sich nicht wehren, verstecken oder fliehen. Er wird weitergehen. Für sie wird er es tun.
Macht das zu meinem Gedächtnis, sagt er, als sie am Tisch sitzen. Teilt Brot und Wein. Wiederholt, was wir jetzt tun. Immer wieder. Sie verstehen erst viel später, was es bedeutet.

Wir stehen um einen Tisch. Brot wird mir in die Hand gelegt. Einen Becher reicht man mir. Vergiss nicht, dass zwischen den schweren Steinen auf deiner Seele die Gewissheit blüht, dass du IHN erleben wirst. Ich vermisse an diesem Gründonnerstag dieses "Vergissmeinnicht".

Evangelium nach Lukas, 22. Kapitel:
"Und er nahm das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis. Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird!"

Der Hahn ist nicht für das Wetter da. Oder nur am Rande.Er zeigt, woher der Wind weht. Aber zur Wetterbeobachtung bräuch...
09/04/2020

Der Hahn ist nicht für das Wetter da. Oder nur am Rande.
Er zeigt, woher der Wind weht. Aber zur Wetterbeobachtung bräuchte man ihn nicht auf unseren Kirchen. Und wieso ein Hahn? Und nicht eine Taube? Oder ein Pferd?

Bevor der Hahn dreimal kräht, wirst Du abstreiten mein Freund zu sein. So sagt Jesus zu Petrus. Denn der ist ungeheuer überzeugt von sich und seiner Treue. Wo du bist, bin ich auch, Jesus! Niemals lasse ich dich im Stich!
Es geht schneller als du denkst. Du wirst einknicken. Schweigen. Lügen. Ja, die Wahrheit abstreiten. Du wirst Angst bekommen vor den Konsequenzen. Du wirst der Mehrheit gegenüber stehen. Und du wirst nicht wagen, allein dagegen zu halten.

Da oben auf dem Kirchturm. Unser höchster Punkt der Stadt. Häng Dein Fähnchen nicht in den Wind! Denk daran, wie schnell das geht. Vergiss nicht, wie oft Du einknickst, wenn es hart auf hart kommt. Wie oft du sagst: Ich kenne ihn nicht.

Evangelium nach Lukas, 22. Kapitel:
"Da sah ihn eine Magd im Licht sitzen und sah ihn genau an und sprach: Dieser war auch mit ihm. Er aber leugnete und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht. Und nach einer kleinen Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch einer von denen. Petrus aber sprach: Mensch, ich bin's nicht. Und nach einer Weile, etwa nach einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrhaftig, dieser war auch mit ihm; denn er ist auch ein Galiläer. Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, während er noch redete, krähte der Hahn. Und der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich."

In Hohenschönhausen kann man durch eine Klappe sehen. Pritsche, Hocker, Tisch, Linoleum und ein blauer Trainingsanzug. R...
07/04/2020

In Hohenschönhausen kann man durch eine Klappe sehen. Pritsche, Hocker, Tisch, Linoleum und ein blauer Trainingsanzug. Reicht eigentlich, dachte er erst. Aber es reichte nicht.
Hatte der Freund ihn verraten? War er deshalb hier? Was hatten sie gegen ihn in der Hand? Was war aus seiner Frau geworden? Und, mein Gott - die Kinder!
Gefangen und verraten. Niemand spielt mit offenen Karten. Für Geld. Für einen Vorteil. Aus Überzeugung.
Wochenlang allein in der Zelle. Ohne Uhr, ohne Buch, ohne Papier. Nur die Gedanken, die kreisen.
Schließlich kramt er alles hervor, was er jemals auswendig gekonnt hatte. Lieder. Gedichte. Filmzitate. Schließlich das Vaterunser. Er braucht drei Tage, bis er sich an jedes Wort erinnert.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen, denn dein ist das Reich und die Kraft...

Evangelium nach Matthäus, 26. Kapitel
"Danach ging einer der Zwölf, Judas Iskariot, zu den führenden Priestern und sagte: »Was gebt ihr mir, wenn ich dafür sorge, dass ihr Jesus in eure Gewalt bringen könnt?« Sie zahlten ihm dreißig Silberstücke. Von da an suchte er nach einer günstigen Gelegenheit, Jesus an sie zu verraten."

Das Schöne hat einen Platz. Es ist nicht umsonst. Es ist nicht überflüssig. In dieser Karwoche ist es nicht einfach, den...
06/04/2020

Das Schöne hat einen Platz. Es ist nicht umsonst. Es ist nicht überflüssig.
In dieser Karwoche ist es nicht einfach, den Blick für das Schöne zu behalten. Weil der Blick auf das Notwendige, auf das Vernünftige, auf das Wichtige gerade unumgänglich ist.

In der Passionsgeschichte geht es um alles. Und auch um das Schöne. Dafür steht die Geschichte einer Frau, die Matthäus erzählt. Sie tut etwas völlig Unvernünftiges und möglicherweise Unnötiges. Sie tut es aus Hingabe, aus Liebe.
Jesus nimmt das an. Er versteht ihre Absicht. Fast scheint es wie eine stille Übereinkunft. Sie ahnt, dass Jesus in Gefahr ist. Jesus ahnt genauso, wohin sein Weg geht. Da haben beide diesen Moment der Nähe und der Schönheit.

Die Welt hat schon immer gefragt: Lohnt sich das überhaupt?
Das Gegenteil davon ist die wichtige Fähigkeit, noch Momente der Großzügigkeit, des Genusses, der Hingabe erleben zu können.
Es geht nicht ums rücksichtslose Konsumieren oder ums sinnlose Verschleudern. Es geht um den Moment, wo ich begreife wie wunderbar, köstlich, duftend, anrührend, großartig das Leben sein kann. Wie unverfügbar und unberechenbar das Schöne ist. Ich kann vielleicht nicht das Dunkle, Traurige, Ungerechte verschwinden lassen, aber ich kann dem Schönen einen Wert geben.

Evangelium nach Matthäus, 26. Kapitel
"Als nun Jesus in Betanien war im Hause Simons des Aussätzigen, trat zu ihm eine Frau, die hatte ein Alabastergefäß mit kostbarem Salböl und goss es auf sein Haupt, als er zu Tisch saß. Da das die Jünger sahen, wurden sie unwillig und sprachen: Wozu diese Vergeudung? Es hätte teuer verkauft und das Geld den Armen gegeben werden können. Als Jesus das merkte, sprach er zu ihnen: Was bekümmert ihr die Frau? Sie hat ein gutes Werk an mir getan. Denn ihr habt allezeit Arme bei euch, mich aber habt ihr nicht allezeit."

Palmsonntag erzählt die Geschichte von jubelnden Menschen, die Jesus in Jerusalem empfangen. Er geht in die Gefahr. Der ...
05/04/2020

Palmsonntag erzählt die Geschichte von jubelnden Menschen, die Jesus in Jerusalem empfangen. Er geht in die Gefahr. Der Jubel wird sich wandeln in Hass. Er geht trotzdem.
Der Pfarrer Paul Gerhardt dichtete in der Mitte des 17. Jahrhunderts ein Lied dazu. Er hatte den Dreißigjährigen Krieg, Hungerzeiten, Pest- und Pockenepidemien erlebt. Vier seiner fünf Kinder musste er begraben.
Sein Lied deutet den Einzug Jesu in Jerusalem als eine Ankunft bei uns. Er kommt zu uns - trotz all dem!


Wie soll ich dich empfangen
Und wie begegn' ich dir?
O aller Welt Verlangen,
O meiner Seelen Zier!
O Jesu, Jesu, setze
Mir selbst die Fackel bei,
Damit, was dich ergötze,
Mir kund und wissend sei.

Dein Zion streut dir Palmen
Und grüne Zweige hin,
Und ich will dir in Psalmen
Ermuntern meinen Sinn.
Mein Herze soll dir grünen
In stetem Lob und Preis
Und deinem Namen dienen,
So gut es kann und weiß.

Ich lag in schweren Banden,
Du kommst und machst mich los;
Ich stand in Spott und Schanden,
Du kommst und machst mich groß
Und hebst mich hoch zu Ehren
Und schenkst mir großes Gut,
Das sich nicht lässt verzehren,
Wie irdisch Reichtum tut.

Das schreib dir in dein Herze,
Du hochbetrübtes Heer,
Bei denen Gram und Schmerze
Sich häuft je mehr und mehr.
Seid unverzagt, ihr habet
Die Hilfe vor der Tür;
Der eure Herzen labet
Und tröstet, steht allhier.

Am Abend vor Palmsonntag. Die Heilige Woche beginnt. In diesem Jahr werden wir sie ohne Gemeinschaft feiern. Ohne Gottes...
04/04/2020

Am Abend vor Palmsonntag. Die Heilige Woche beginnt. In diesem Jahr werden wir sie ohne Gemeinschaft feiern. Ohne Gottesdienstgemeinde. Ohne Abendmahlsfeier.

Der Palmsonntag hat seinen Namen von der biblischen Geschichte, die zu diesem Tag gehört. Der Anfang vom Ende könnte man sagen. Der erste Akt einer tragischen Erzählung mit unerwartetem Ausgang.
Jesus geht nach Jerusalem. Als Wanderprediger war er bisher unterwegs. Als Mann des Glaubens, der predigt, lehrt und Anhänger um sich sammelt, die ihm folgen. Die erleben nicht nur einen leidenschaftlichen Menschen, sondern einen wahren Gottessohn. Jesus geht zu den Kranken, den Traurigen und Einsamen. Er reicht den Verbrechern und Betrügern die Hand. Er sitzt bei fragwürdigen Gestalten, Nutten, Idioten und Verlierern. Er redet von bedingungsloser Liebe, von Vergebung und von einem himmlischen Vater, der die Arme weit aufmacht für jeden, der ihm vertrauen will.

Das stößt keinesfalls überall auf Begeisterung: “Wie kann so ein kluger Mann das tun? Das ist doch überhaupt nicht zu verstehen. Das hat der doch gar nicht nötig. Das ist eine Unverschämtheit. Sowas macht man nicht…“
Man plant, ihm das Handwerk zu legen. Unbedingt und schnell. Seine Gegner sitzen in der Hauptstadt und genau dorthin geht Jesus. Um Passa zu feiern, das Fest, das an die Freiheit erinnert, an den Mut der Schwachen und die unbändige Kraft des Gottvertrauens.

Die Leute jubeln und begrüßen ihn wie einen König. Palmzweige zum Winken. Bravo! Er aber tut alles, um nicht königlich zu sein. Setzt sich auf einen Esel wie ein Bauer. So hatte es sich Jahrhunderte zuvor der Prophet Sacharja vorgestellt, den Beginn einer neuen Zeit. Wenn Könige auf Eseln reiten, ja dann... Ihr braucht euch nicht zu fürchten davor, sagte Sacharja.
Noch jubeln sie. In Kürze ruft die Menge: „Kreuzige ihn!“
Wir Menschen fürchten nichts so sehr wie Momente, in denen die bekannte Welt auf den Kopf gestellt wird.

Evangelium nach Johannes, Kapitel 12:
Am nächsten Tag hörten die Menschen, die in großer Zahl zum Passafest gekommen waren, dass Jesus auf dem Weg nach Jerusalem war. Mit Palmzweigen in der Hand zogen sie zur Stadt hinaus, um ihn zu empfangen. »Gepriesen sei Gott!«, riefen sie. »Gesegnet sei er, der im Namen des Herrn kommt, der König von Israel!« Jesus ritt auf einem jungen Esel, den er hatte bekommen können. In der Schrift heißt es: »Du brauchst dich nicht zu fürchten, Volk von Zion! Dein König kommt, er reitet auf einem Eselsfohlen.«

01/01/2019
Heute Abend ein wunderbares Konzert in der Kirche Bargischow um 19 Uhr! 🎶🎶🎻🎺🎼🎶❤️🕯🕯🕯💒Die Bauarbeiten am Dach sind beendet...
21/12/2018

Heute Abend ein wunderbares Konzert in der Kirche Bargischow um 19 Uhr! 🎶🎶🎻🎺🎼🎶❤️🕯🕯🕯💒
Die Bauarbeiten am Dach sind beendet, das wollen wir feiern. Lassen Sie sich einstimmen auf das Weihnachtsfest mit stimmungsvoller Musik durch Instrumentalisten und den Chor der St. Marien Kantorei Anklam. Der Eintritt ist frei!!

Und wann kann man am Heiligabend in Anklam in die Kirche gehen? - Oft!14:30 Uhr Kreuzkirche mit Krippenspiel16:00 Uhr St...
20/12/2018

Und wann kann man am Heiligabend in Anklam in die Kirche gehen? - Oft!
14:30 Uhr Kreuzkirche mit Krippenspiel
16:00 Uhr St. Marien mit Chor und Bläsern
17:30 Uhr Kreuzkirche
22:00 Uhr St. Marien
Und auf unseren Dörfern:
14:00 Uhr Pelsin
14:00 Uhr Gellendin
15:00 Uhr Lüskow
15:30 Uhr Bargischow (Achtung, Druckfehler im Gemeindebrief!)
16:00 Uhr Alt Teterin mit Krippenspiel

Adresse

Baustraße 33
Anklam
17389

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 12:00
Dienstag 09:00 - 12:00
Freitag 09:00 - 12:00

Telefon

03971210276

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Evangelische Kirchengemeinde Anklam erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen