IMSU Aachen

IMSU Aachen Der muslimische Studierendenverein betreibt aktive Hochschularbeit in Aachen. Kontakt: http://www.im

Der muslimische Studentenverein betreibt aktive Hochschularbeit durch Betreuung von Studierenden in Aachen, Veranstaltung von Themenabenden und die Kooperation mit anderen islamischen Hochschulgemeinden bundesweit. Nach der Gründung 1958 hat sich die IMSU zu einem festen Ansprechpartner für die RWTH in Fragen der interkulturellen und interreligiösen Kommunikation etabliert. Heute ist die IMSU ein

fester Bestandteil innerhalb des universitären Lebens und hat viele feste Kooperationspartner, dazu gehört u.a. das International Office der RWTH Aachen und die Stadt Aachen. Die IMSU ist Gründungsmitglied im Rat muslimischer Studierender und Akademiker (RamSA). RamSA ist ein bundesweiter Zusammenschluss von muslimischen Hochschulgemeinden.

MIAAR| Let's talk about Racism! | 30.08 ab 14Uhr | im IZAAssalam Alykum Liebe Geschwister, Wir freuen uns euch mitteilen...
12/08/2020

MIAAR| Let's talk about Racism! | 30.08 ab 14Uhr | im IZA

Assalam Alykum Liebe Geschwister,


Wir freuen uns euch mitteilen zu können, dass die Vorträge, die wir für die 'Internationalen Wochen gegen Rassismus' im Februar geplant hatten, endlich am 30.08. um 14 Uhr im IZA stattfinden werden isA.

Wir werden diese Gelegenheit nutzen, um uns und unsere Initiative nochmal offiziell vorzustellen isA.

Wir starten mit einem geschichts-kritischen Blick auf Rassismus durch einen Vortrag von Bruder Matos Kaumba mit dem Titel „Das 1x1 des Kolonialismus.“ Nach dieser Runde weisst du nicht nur was Kolonialismus ist, sondern kannst ihn geschichtlich einordnen und bis in die heutige Zeit treffsicher entlarven. Außerdem lernst du warum der Kampf gegen Rassismus Zeitverschwendung ist und welche mysteriöse Beziehung zwischen Rassismus und Kolonialismus besteht.

Nach einer kleinen Pause geht es dann weiter mit dem zweiten Vortrag. Diesen hält Schwester Asmaa Amr zum Thema „Respektieren wir uns selbst? Decolonize your mind!“

Hier wird Asmaa islamische und psychologische Impulse zum Thema Rassismus bieten und sich mit einigen Fragen auseinandersetzen, die sich vielleicht viele von uns stellen: Welche Perspektive haben wir auf unsere Geschichte und Gesellschaft? Wollen wir wirklich Europäer sein?

Zum Schluss wird es inshAllah einen Majlis (offenen Austausch) geben, in welchem wir unsere Gedanken und Fragen zu dem Thema besprechen können.


Die Veranstlatung hat eine begrenzte Anzahl an Plätzen, daher bitten wir um eine verbindliche Anmeldung über diesen Link:

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfM4HMoyiRKvG6CwBeSemGQ22kf4FWiv6LDaU_4rffLBJelcA/viewform

Wir freuen uns sehr auf euch und hoffen auf einen bereichernden Austausch.

Vielen Dank
Eure MIAAR (Muslimische Initiative für Aktiven Antirassismus)



(In Koorperation mit IFM, IMSU, Schwarz&Muslim, IJ und Mittwochsitzung)

《Fallen euch weitere Beispiele von strukturellem Rassismus ein?Wo seid ihr strukturellem Rassismus begegnet?》   Der Begr...
09/08/2020

《Fallen euch weitere Beispiele von strukturellem Rassismus ein?
Wo seid ihr strukturellem Rassismus begegnet?》




Der Begriff Struktureller Rassismus bezeichnet Rassismen, die in staatlichen sowie nichtstaatlichen Institutionen, der Wirtschaft, in Gesetzen und gesellschaftlichen Strukturen verankert sind. Mit dem Begriff wird also auf eine strukturelle Ungleichheit im Bildungssystem, auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt, durch polizeiliche Kontrollen (z.B. Racial Profiling) oder in der Politik (politische Repräsentation) hingewiesen. Der institutionelle/strukturelle Rassismus lässt sich auf historische und gesellschaftliche Macht- und Gewaltverhältnisse zurückführen. Demnach kann eine Gruppe nur eine andere als minderwertige „Rasse“ konstruieren und Rassismus betreiben, wenn diese auch die Macht hat diese Konstruktion durchzusetzen. Somit unterscheidet sich diese Art von Rassismus von einzelnen individuellen rassistischen Handlungen, wie zum Beispiel auf der Straße rassistisch beleidigt oder belästigt zu werden. Das Privilegieren weißer Personen und das simultane Unterdrücken und Ungleichbehandeln von als anders rassifizierten (nicht-weiße/Schwarze und People of Color) Menschen erscheint dabei als Norm der Gesellschaft. Strukturellen Rassismus kann man z.B. dann erkennen, wenn BPoC aufgrund ihres Nicht-Weißseins eine Wohnung oder einen Job nicht bekommen, da weiße Menschen in Entscheidungspositionen sitzen und sie ausschließen.

Quellen
Fanon, F., 1952. Schwarze Haut, weiße Masken. Paris: Éditions du Seuil.
Lawrence, K. & Keleher, T., 2004. Structural Racism , s.l.: Racial Equity Tools.
Naguib, T. et al., 2017. Anti-Schwarze-Rassismus, Basel / Winterthur: ZHAW / Universität Basel.
SURJ, 2013. RACISM 101: UNDERSTANDING RACE AND RACISM. [Online]
Available at: https://www.showingupforracialjustice.org/racism-101.html
[Accessed 14 Juli 2020].
Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V, 2012. Institutionalisierter und struktureller Rassismus in Deutschland. Berlin, Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V.
Wa Baile, M. et al., 2019. Racial Profiling. 1 ed. Bielefeld: transcript Verlag.
Weiß, A., 2013. Rassismus wider Willen: Ein anderer Blick auf eine Struktur sozialer Ungleichheit. 2 ed. Duisburg: Springer VS.

IMSU Buchclub | 06.08 um 18Uhr | Gastvortrag Ibrahim Aslandur | Lulu’s CoffeeAssalam Alykum Liebe Geschwister,Nächste Wo...
29/07/2020

IMSU Buchclub | 06.08 um 18Uhr | Gastvortrag Ibrahim Aslandur | Lulu’s Coffee

Assalam Alykum Liebe Geschwister,

Nächste Woche Donnerstag am 06.08 um 18Uhr geht es inshAllah weiter mit der zweiten Sitzung des IMSU Buchclubs.
In der nächsten Sitzung werden wir isA das erste Kapitel zum Thema Schöpfungsgeschichte und Evolutionstheorie besprechen und darauf hin ein Gastvortrag von Bruder Ibrahim Aslandur, ein Theologe aus Karlsruhe hören. Bruder Ibrahim wird uns das Koranische Menschenbild im Zusammenhang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Kosmologie, Anthropologie und Biologie näher bringen isA.
Im Anschluss freuen wir uns auf eine dynamische Diskussionsrunde, in welcher ihr auch die Möglichkeit haben werdet Fragen und Unklarheiten bezüglich der Thematik zu klären.

Für alle, die Interesse an seinem Buch Schöpfungsgeschichte–Einblicke aus Koran und Wissenschaft haben meldet euch gerne per E-Mail bei uns ([email protected]), denn der Referent kann einige Exemplare zum Verkauf mitbringen inshAllah.
Er wird auch ein Exemplar vor Ort verschenken inshAllah.

Es gibt leider nur noch wenige Plätze also meldet euch frühst möglich an.
Wir werden den Vortrag aber auch *live auf unser Facebook Seite (https://www.facebook.com/imsu.aachen/) übertragen also schlatet euch gerne dazu wenn ihr nicht vor Ort dabei sein könnt.

Wir freuen uns auf Euch,

Eure IMSU

>>Wurdest/wirst du als Muslim/in manchmal aufgrund deines Glaubens diskriminiert? Erzähle uns gerne davon, wenn du möcht...
30/06/2020

>>Wurdest/wirst du als Muslim/in manchmal aufgrund deines Glaubens diskriminiert? Erzähle uns gerne davon, wenn du möchtest, und auch, was dir in der Situation geholfen hat bzw. hätte.

>>Hast du schon einmal den Satz gehört „Typisch orientalisch“? (negativ oder positiv gemeint) In welchem Kontext ist das...
28/06/2020

>>Hast du schon einmal den Satz gehört „Typisch orientalisch“? (negativ oder positiv gemeint) In welchem Kontext ist das passiert??

>>Wie versteht ihr die umma heute? Innerhalb eurer nationalen Grenzen?
26/06/2020

>>Wie versteht ihr die umma heute? Innerhalb eurer nationalen Grenzen?

IMSU | Gastvortrag von Sara Larbi-Niazy I Kolumbus und das Kopftuch? | 01.07. um 19 Uhr | via ZoomSalam aleikum liebe Ge...
26/06/2020

IMSU | Gastvortrag von Sara Larbi-Niazy I Kolumbus und das Kopftuch? | 01.07. um 19 Uhr | via Zoom

Salam aleikum liebe Geschwister und FreundInnen der IMSU,

wir freuen uns am 01.07. unsere Schwester Sara Larbi-Niazy bei uns begrüßen zu dürfen. Sara arbeitet bei FAIR International und wird uns in shaa ALLAAH einen spannenden Vortrag mit dem Titel: Kolumbus und das Kopftuch?-über die Konstruktion der 'anderen Frau' aus postkolonialer Sicht halten.

Der Vortrag besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil soll der Antidiskriminierungsverein FAIR international e.V. vorgestellt werden.
Im zweiten Teil des Vortrags soll der Frage nachgegangen werden, welche medialen Repräsentationen von muslimischen Frauen in unserer Gesellschaft dominieren und welche Denkstrukturen und Diskurse hinter diesen Bildern stecken. Zentral dabei ist die Frage, inwiefern kolonialrassistische Narrative den Diskurs in Deutschland um 'die muslimische Frau' bestimmen und was Kolumbus mit alldem zu tun hat.

Der Vortrag ist offen für alle und wir freuen uns auf euch.

Hier finden ihr den Link:
https://us02web.zoom.us/j/89492872698?pwd=dHRWTkxaR2xpUXhydlpBSm51aVJlUT09

Meeting-ID: 894 9287 2698
Passwort: Muslima

Eure IMSU

>>Kanntest du den Begriff „Maafa“ bereits, z.B. aus dem Geschichtsunterricht? „Die Geschichte wird immer von den Herrsch...
25/06/2020

>>Kanntest du den Begriff „Maafa“ bereits, z.B. aus dem Geschichtsunterricht? „Die Geschichte wird immer von den Herrschenden geschrieben“. Was denkst du über diesen Satz?

>>Was denkst du darüber, dass der Begriff „Rasse“ im Grundgesetz steht?
24/06/2020

>>Was denkst du darüber, dass der Begriff „Rasse“ im Grundgesetz steht?

>> Warst du schon einmal in einem Land, das kolonialisiert wurde? Sind dir dort „Überreste“ der Kolonialisierung aufgefa...
23/06/2020

>> Warst du schon einmal in einem Land, das kolonialisiert wurde? Sind dir dort „Überreste“ der Kolonialisierung aufgefallen?

بسم الله الرحمن الرحيم   Als Muslim_innen erleben wir in Deutschland tagtäglich Anfeindungen und Übergriffe. Betroffen s...
22/06/2020

بسم الله الرحمن الرحيم


Als Muslim_innen erleben wir in Deutschland tagtäglich Anfeindungen und Übergriffe. Betroffen sind zudem insbesondere Schwarze Menschen sowie alle, die als nicht der weißen Norm entsprechend gesehen werden. Menschen werden zudem mehrfach diskriminiert - etwa weil sie die Schwarz und Muslim_in sind.
Anti-muslimischer Rassismus ist nur eine Form, in der menschenfeindliches Gedankengut sichtbar wird. Die unterdrückende Machtausübung gegenüber „Minderheiten“ zieht sich durch die Geschichte der westlich-geprägten Welt.
Die Strukturen und Systeme, die uns in Deutschland umgeben, sind gegründet oder durchzogen von rassistischem Denken und Handeln.
Wer übt Macht über wen aus? Wer entscheidet für wen? Wer kann mitgestalten und wer nicht? Wer kann andere definieren, kategorisieren und ausgrenzen?
Die Instrumente dieser Machtausübungen bestehen aus subtilen Fragen wie „Wo kommst du her?“ oder „Sie sprechen aber gut Deutsch.“. Sie werden deutlich in „Ausländer raus!“-Parolen sowie verbalen und körperlichen Angriffen auf Schwarze Menschen und Menschen of Color. Sie offenbaren sich in Leitkulturdebatten, Kopftuchverboten und Racial Profiling.
Und sie entladen ihre ganze Brutalität und Unmenschlichkeit in Morden und Terroranschlägen, wie in Rostock-Lichtenhagen, Solingen, Halle und Hanau.
Dieser persönlicher aber auch strukturelle Rassismus in unserem Land entstammt der gleichen Geschichte, an deren Ende ein weißer Polizist in Minneapolis sein Knie auf den Nacken von George Floyd drückt und ihn damit tötet.
Um Rassismus zu bekämpfen müssen wir ihn in seiner Geschichte und in seinen Ausprägungen verstehen. Wir müssen zudem verstehen wie der geschichtliche Kontext der Kolonialzeit uns teilweise bis heute noch prägt und in den rassistischen Strukturen unserer Gesellschaft weiterlebt.
Niemand wird als Rassist_in geboren. Als Muslim_innen wissen wir, dass Allah (swt) uns in bester Art und Weise und mit Verstand erschaffen hat.
Wir erlernen Rassismus durch unsere Umwelt und müssen uns nun auf den Weg machen ihn wieder zu verlernen.
Aus diesem Grund erklären wir in den nächsten Monaten wöchentlich einen Begriff zum Thema Rassismus - angefangen von Kolonialismus über quranische Begriffe wie „Ummah“ bis hin zur Integrationsdebatte in Deutschland.
Als Aktion im Rahmen der offiziellen Woche gegen antimuslimischen Rassismus erhaltet ihr in den kommenden sieben Tagen jeweils einen Begriff.
Möge Allah (swt) es uns erleichtern, uns in diesem Bereich weiterzubilden und uns dadurch zu besseren Geschwistern und Mitmenschen machen.

بسم الله الرحمن الرحيمDer Prophet ﷺ weist uns darauf hin auf die Erfahrungsform unseres Wissens zu vertrauen “Consult yo...
16/06/2020

بسم الله الرحمن الرحيم

Der Prophet ﷺ weist uns darauf hin auf die Erfahrungsform unseres Wissens zu vertrauen “Consult your heart; righteousness is that which grants ease to the soul and makes the heart tranquil. Wrongdoing is that which troubles the soul and causes uneasiness in the chest, even if people have repeatedly given their legal opinion [in its favor].”

Salam aleikum liebe Freunde,

in den letzten Tagen haben wir auf die Risiken und Probleme des Drogenkonsums aufmerksam gemacht und hoffen dadurch präventiv gegen das Einnehmen von Drogen und Rauschmitteln entgegengewirkt und einigen unserer Mitmenschen geholfen zu haben. Wir möchten uns bei allen Leuten bedanken, die unsere Posts geliked, geteilt und unterstützt haben, um gezielt noch mehr Menschen zu erreichen und auf die Thematik aufmerksam zu machen.

Wir leben heute in individualistisch ausgeprägten Gesellschaften und daher ist es uns als erstes sehr wichtig dagegen zu arbeiten und zu betonen, dass wir eine Gemeinschaft sein sollten und es als unsere Verantwortung sehen sollten unsere Geschwister und Mitmenschen, welche unter einem Drogenproblem leiden, zu unterstützten. Uns ist bewusst das diese Kampagne das Problem nicht lösen wird und daher ist es auch sehr wichtig, dass diese Kampagne eher als ein Katalysator gesehen wird, um sich in Zukunft tiefgründiger mit der Problematik des Drogenkonsums und seine Auswirkungen auf unsere Gesellschaft, auseinanderzusetzen. Wie können wir auf lokaler Ebene zumindest einen Unterschied machen und etwas bewirken? Wir hoffen das jeder der diese Kampagne mitverfolgt hat sich tiefgehend mit dieser Frage beschäftigt und versucht in seinen/ihren Kreisen aktiv zu sein.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Kampagne einen Anfang gesetzt haben und das sich daraus in Zukunft viele nachhaltige und wirkungsvolle Projekte/Aktionen entwickeln, die eine langfristige Veränderung anstreben und darauf hinzielen ein Bewusstsein auf gesellschaftlicher Ebene anzustreben, unseren Individualismus beiseite zulegen und versuchen unsere gesellschaftlichen Schwierigkeiten und Probleme gemeinsam zu lösen!

Al- Ghazali sagte: “Just as you have taken returning to sins as a habit, then also take returning to tawba as a habit, because through tawba you expiate your past sins, and it is very possible that you may have the fortune to die while in a state of tawba.”


Möge ALLAH uns alle rechtleiten und segnen.

Eure IMSU und IJ



Bist du betroffen und suchst Unterstützung? Dann zögere nicht dir Hilfe zu holen!

Web: www.suchthilfe-aachen.de

E-Mail: [email protected]

Tel.: 0241-41356128

Web: https://caritas-aachen.de/angebote/e/herzogstrasse/

Tel: 0241-980920

E-Mail: [email protected]

Web: https://www.dhs.de/informationsmaterial/broschueren-und-faltblaetter.html

Web: https://www.caritas.de/hilfeundberatung/onlineberatung/suchtberatung

Adresse

Professor-Pirlet-Str. 20
Aachen
52074

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von IMSU Aachen erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Teilen