24/12/2019
Ein Festtagsgruss und ein Wort des Abschieds des Reformationsbeauftragten. - «Die Evangelisch-reformierte Landeskirche des Kantons Zürich besteht aufgrund des Wortes Gottes, das im Evangelium von Jesus Christus Gestalt gefunden hat» – Das ist Artikel 2 der Kirchenordnung der Zürcher Landeskirche, unserer Verfassung also. Klingt er nicht fast passend, etwas weihnächtlich? Und der zweite Teil sogar verheissungsvoll: «Sie führt die von Huldrych Zwingli und Heinrich Bullinger begonnene Reformation weiter.» Unsere Kirche hat Grund, daran haben wir uns in den letzten vier Jahren Jubiläum erinnert. Nun endet nicht nur das Jahr, auch das Zürcher Jubiläum ist wie viele gute Dinge (mit über 200 realisierten Projekten!) zu Ende gegangen; die Reformation aber geht weiter!
Mit diesem, vielleicht auch an die permanente Aufgabe mahnenden, aber hoffnungsvollen Artikel verabschiedet sich das Jubiläumsteam der Zürcher Landeskirche, dem ich sehr zu Dank verpflichtet bin (Abteilung Lebenswelten: Stefan Grotefeld, Luca Zacchei, Béatrice Berner und ich) von Ihnen. Diese Facebook-Seite wird künftig von der Abteilung Kommunikation verantwortet und vorläufig noch gepflegt.
Wir danken für Ihr Interesse, wünschen Ihnen schöne Festtage, alles Gute und verabschieden uns mit einem Artikel aus der NZZ, der zum Weiterdenken anregen mag: Wie reformiert ist die Schweiz denn nun eigentlich noch? Auf Wieder-Reformieren! Ihr Michael Mente
Schweizer sind fleissig, nüchtern, bescheiden – und damit legitime Erben Zwinglis und Calvins. Oder sind das nur Klischees? Sachkundige aus Politik, Kirche und Wissenschaft sind uneins darüber, wie stark die Reformation das Land wirklich geprägt hat.