Evangelisch-methodistische Kirche Schweiz

Evangelisch-methodistische Kirche Schweiz Seit rund 175 Jahren gehört die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) zur Schweizer Kirchenlandschaft. Aus Liebe gemeinsam handeln 🤍

Die EMK ist eine Freikirche und Teil der United Methodist Church. Die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) in der Schweiz gehört seit rund 150 Jahren zur Schweizer Kirchenlandschaft. Sie umfasst heute rund 120 Gemeinden mit rund 13'000 Mitgliedern und Freunden. Ihre Anfänge gehen auf die beiden anglikanischen Pfarrer John und Charles Wesley zurück, die im 18. Jahrhundert in England lebten. Der

Begriff „methodistisch“ war ursprünglich ein Spottname für die hoch strukturierte Lebensweise eines Studentenkreises an der Universität Oxford, dem damals auch die Brüder Wesley angehörten. Massgebende Grundlage für das Leben und den Dienst der EMK ist das Evangelium der Bibel.Methodistische Verkündigung zielt auf Veränderung im persönlichen Leben und in der Gesellschaft. Die EMK ist als schweizweiter Verein eingetragen und beschäftigt 115 Angestellte. Die rund 13'000 Mitglieder und Freunde tragen die Ausgaben ihrer Gemeinden und der Gesamtkirche vollumfänglich mit Spenden.

«Albanien steht nicht zum Verkauf!»Albanien, das «Land der Adler», ist stark von Migrationsbewegungen betroffen. Viele M...
30/07/2026

«Albanien steht nicht zum Verkauf!»

Albanien, das «Land der Adler», ist stark von Migrationsbewegungen betroffen. Viele Menschen ziehen von den Dörfern in die Städte, oder sie verlassen ihre Heimat gleich ganz, weil sie anderswo eine bessere Zukunft zu finden glauben.

In der albanischen Hauptstadt Tirana finden seit Anfang Juni jeden Tag grosse Proteste statt. Ausgelöst wurden sie durch ein geplantes Luxus-Tourismusprojekt in einem unter Naturschutz stehenden Gebiet – in einem Gebiet, das von Flamingos als Brutplatz genutzt wird, weshalb die Bezeichnung «Flamingo-Revolution» entstanden ist. Die Proteste sind mittlerweile zu regierungskritischen Demonstrationen geworden, welche sich für Transparenz und gegen die grassierende Korruption, gegen den Verkauf öffentlicher Gebiete an ausländische Investoren sowie gegen die Regierung des gegenwärtigen Ministerpräsidenten im Allgemeinen richten.

Auch die methodistische Kirche in Albanien ist von Migration betroffen, von steigenden Preisen, die ihr viel abverlangen, und von Folgen der Korruption. Aber – wie auch die Teilnehmenden an den Protesten – setzt sie sich für eine Zukunft ein, in der ganz unterschiedliche Menschen einen Platz finden. Mit vier urbanen Gemeinden (Tirana, Durrës, Pogradec und Elbasan) sowie einer Gemeinde in den Mokra-Bergen (Buzahishtë) ist die Kirche zahlenmässig zwar nicht von einer überwältigenden Grösse, wächst jedoch stetig.



Foto: Gemeinsam unterwegs in Albanien (v.l.n.r.): Alfros Hyko, Florian Çela, Jean Nausner, Wilfried Nausner, Urs Schweizer, Përparim Kasmollari, Gjergj Lushka, Amadeo Çela.

«Plötzlich haben die Namen aus dem Chat ein Gesicht»Beim Live-Pod­cast des «Zweifel­club» in Wädens­wil dis­kutier­ten d...
28/07/2026

«Plötzlich haben die Namen aus dem Chat ein Gesicht»

Beim Live-Pod­cast des «Zweifel­club» in Wädens­wil dis­kutier­ten die Hosts und das Pub­likum über Poli­tik und rote Linien.

Der Abend stand unter dem Titel «Politpalaver – Zwischen Bürokratie, Bonzen, Bierdeckel und Bibel». Besonders intensiv wurde über die Frage diskutiert, wie lange man im Gespräch mit Menschen bleibt, deren Positionen man als problematisch empfindet. «Wo ist die rote Linie?», lautete eine zentrale Frage des Abends.

Als besonders eindrücklich und wichtig schildern die Podcast-Hosts die Begegnungen während und nach dem Event. «Es war mega schön, Leute zu treffen, mit denen wir sonst nur über Social Media verbunden sind».



Foto: Mode­ratorin Sarah Staub mit den Hosts des «Zweifel­club», Eve, Dani und K**i (v.l.n.r.), beim «Polit­pala­ver» in der Rosen­berg­kapelle.

«Ich glaub, mir sötted starte.» - «Neii, mir höred doch uf.»Am Sonn­tag, 12. Juli, feierte das EMK Young Züri Oberland i...
27/07/2026

«Ich glaub, mir sötted starte.» - «Neii, mir höred doch uf.»

Am Sonn­tag, 12. Juli, feierte das EMK Young Züri Oberland in der metho­dis­tischen Kirche Uster ein Abschiedsfest. Rund 70 Teil­nehmer:innen kamen zu­sam­men, um das Projekt nach knapp sie­ben Ja­hren wür­dig zu be­enden.

Im Schatten der Kapellenmauer in Uster und unter festlich geschmückten Partyzelten empfing das Kernteam ab 16 Uhr die ersten Gäste. Ein Glacevélo, eine Bar und ein reichhaltiges Buffet luden zum Verweilen ein. Überall bildeten sich Gruppen, die sich an besondere Momente erinnerten und teilten, was das Angebot im eigenen Leben bewirkt hatte. Gegen Abend wanderte die Gemeinschaft vom sommerlichen Vorplatz in den Kirchsaal, wo der Abschlussgottesdienst stattfand.

Das EMK Young Züri Oberland war für viele ein Ort der Heimat – ein Raum, in dem angefangene Zeilen geteilt und weitergeschrieben wurden. Ursprünglich begann das Projekt 2018 als Idee «Vision Uster». Junge Menschen aus der Region entwickelten ein Angebot für die «Generation Worship» und kirchlich Suchende. Nach intensiven Gesprächen, auch mit «EMK Young Schweiz», startete das Projekt im August 2019 unter seinem heutigen Namen. Im März 2026 wurde klar: Das Projekt könnte ab Sommer aufgrund personeller Veränderungen nicht mehr in der gewohnten Qualität fortgeführt werden.

Mit dem «Abschlussfäscht» endet das Angebot, doch das Wertvolle lebt weiter. Einige Impulse werden bereits in der methodistischen Kirche Uster weiterentwickelt.



Foto: Die an­gefan­genen Zei­len weiter­schreiben: die Teil­nehmer:innen konnten einen Buch­staben mit­nehmen.

«You are the church now, and you are the church of the future»(Ihr seid jetzt die Kirche, und ihr seid die Kirche der Zu...
21/07/2026

«You are the church now, and you are the church of the future»
(Ihr seid jetzt die Kirche, und ihr seid die Kirche der Zukunft.)

Anfang Juli kamen in Dublin rund 600 junge Methodist:innen, Bischöf:innen und Verantwortliche aus der weltweiten United Methodist Church zur Global Young People's Convocation zusammen. Im Zentrum standen die Lern- und Lebensgemeinschaft mit Jesus, Beziehungen über kulturelle Grenzen hinweg und die Frage, wie junge Menschen die Kirche heute mitprägen können.

Das Treffen in Dublin war ein inspirierender Ort für junge Methodist:innen und zugleich ein Spiegel dafür, wo die weltweite United Methodist Church noch Lernbedarf hat. Die Begegnungen, Gebete und Gespräche zeigten, wie viel Kraft in einer jungen Generation steckt, die sich als Teil einer grösseren, verbundenen Kirche versteht. Gleichzeitig bleibt der Auftrag, diese weltweite Gemeinschaft glaubwürdig international zu leben – nicht nur in der Sprache, sondern auch in der Zusammensetzung, Wahrnehmung und Gestaltung ihrer Tagungen.

United Methodist News

Foto: Junge Teilnehmer:innen beim morgendlichen Lobpreis; Quelle: Rev. M. Scott Hughes, Discipleship Ministries / UM News

Ansturm auf methodistische Kälte-Oase in Wien:Um die heissen Sommertage für Anwohner:innen und wohnungslose Menschen ert...
17/07/2026

Ansturm auf methodistische Kälte-Oase in Wien:

Um die heissen Sommertage für Anwohner:innen und wohnungslose Menschen erträglicher zu machen, öffnet ein ehrenamtliches Team einmal im Monat das kühle Kirchengebäude im Stadtteil Rudolfsheim-Fünfhaus für Besucherinnen und Besucher. Es gibt frisches Obst, gekühlte Getränke, Kaffee, Spiele und Raum zum Ausruhen.

Die Kälteoase ist das Gegenstück der sogenannten «Wärmestube», die im Winter stattfindet und neben Speisen auch heisser Tee und warme Kleidung verteilt werden. Beide Angebote stossen auf Anklang, zeigen aber auch eine bedenkliche Entwicklung auf. Laut den Organisator:innen ist zu beobachten, dass die Zahl der Armutsbetroffenen steigt. Der Stadtteil Rudolfsheim-Fünfhaus, der 15. Wiener Gemeindebezirk, gilt als einer der am dichtesten besiedelten und einkommensschwächsten Stadtteile Wiens.

Bei der erstmaligen Durchführung der Kälteoase tauchten 59 Personen auf. Gestemmt wird das Projekt von Ehrenamtlichen, die Caritas Österreich unterstützt sie dabei.

EmK Wien-Fünfhaus


Fotos: Das EMK-Gebäude an der Sechshauserstrasse / Die Projektleiterin Jutta Dietl mit dem Flyer des Angebots

«Geht etwas schief, stehen wir am Ende mit tausend hungrigen Mäulern da.»In zwei Wochen ist das diesjährige Schweizertre...
16/07/2026

«Geht etwas schief, stehen wir am Ende mit tausend hungrigen Mäulern da.»

In zwei Wochen ist das diesjährige Schweizertreffen der Jungschar bereits in vollem Gange. Erwartet werden täglich rund 1200 Personen, die sich in Brittnau (AG) treffen. Das Küchenteam gibt Einblick, wie sie eine solche Aufgabe stemmen und was es zu beachten gibt.

Die Tage in der Lagerküche sind lang. Sie beginnen um vier oder fünf Uhr morgens mit der Vorbereitung des Frühstücks. Kakao und Tee warten darauf, dass sich jemand ihrer annimmt. Noch während das Frühstücksteam arbeitet, startet die Schicht des Zmittagsteams. Das Essen muss um 11 Uhr bereitstehen, damit es rechtzeitig bei den Teilnehmer:innen ankommt. Als letztes arbeitet die Znacht-Schicht, darauf folgen drei Stunden Putzen und Waschen bis in die Nacht.

Die Schwierigkeit ist, passende Rezepte für solch eine Menge an Menschen zu finden. Dazu kommt, dass für Kinder andere Portionengrössen berechnet werden müssen, als für Erwachsene.
Insgesamt werden im Lager Riesenmengen an Lebensmitteln verkocht. Für eine Wanderung sind 860 Cervelats vorgesehen, der Rüeblisalat besteht aus 159 kg Karotten und 85 kg Peperoni landen im Chili con Carne.

Das Kernteam besteht aus etwa 15 Fachleuten aus Gastronomie, Hotellerie, Service oder Confiserie. Dazu kommen rund 40 Helferinnen und Helfer, die bei einfachen Arbeiten zur Hand gehen werden.

Jungschar EMK

Foto: Das Küchenteam am Schweizertreffen 2016

100'000 Menschenleben positiv beeinflussen?Anfangs Juli trafen sich rund 20 Personen bei den Methodist:innen in Zürich 4...
15/07/2026

100'000 Menschenleben positiv beeinflussen?

Anfangs Juli trafen sich rund 20 Personen bei den Methodist:innen in Zürich 4 mit Ökonom und Philosoph Dominic Roser zu einem Vortrag mit anschliessender Diskussionsrunde. Anlass war sein neues Buch, in dem er die Vision vertritt, so viele Menschenleben wie möglich positiv zu beeinflussen.

Roser forderte das Publikum heraus, gängige Vorstellungen von Nächstenliebe infrage zu stellen und über den Tellerrand hinaus zu blicken. Er forderte dazu auf, beim Helfen dieselbe Sorgfalt wie beim Kauf eines Produkts walten zu lassen und diskutierte sogar, ob ein gut bezahlter Beruf sinnvoller sein kann, um mehr spenden zu können.

Es war ein spannender Abend mit vielen interessanten Gesprächen. Das Buch ist übrigens im Buchhandel erhältlich: «All The Lives You Can Change: Effective Altruism for Christians» 📖

Vor einer guten Woche feierte die methodistische Regenbogenkirche einen letzten Gottesdienst in Wollishofen. Das Abschie...
14/07/2026

Vor einer guten Woche feierte die methodistische Regenbogenkirche einen letzten Gottesdienst in Wollishofen. Das Abschiedswochenende war ein voller Erfolg: zahlreich strömten Besucher:innen in die Wesleykapelle, darunter aktuelle Mitglieder, ehemalige Weggefährt:innen und Freund:innen der Kirche. ⛪️

Die Geschichte der Regenbogenkircheemk ist hier jedoch nicht zu Ende: Die Umzugskartons werden gepackt und im August starten die Angebote dann in Zürich Oerlikon. 📦🏳️‍🌈🏳️‍⚧️

Nah gut sechs Jahren in Wollishofen hat sich die Regenbogenkirche als Safe Space für queere Personen etabliert. Das Ziel des Leitungsteams ist, für Menschen Platz zu schaffen, die in anderen Kirchen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ausgegrenzt werden. Die Angebote sollen ermöglichen, den Glauben und die Beziehung zu Gott gemeinsam zu leben und zu entdecken. ✝️❤️



Bilder: Gesammelte Wünsche für die Zukunft der Regenbogenkirche / Pfarrerin Nicole Becher bestärkte, sich auch in der Ungewissheit des Kommenden begleitet zu wissen, was sich im gemeinsamen Faden, mit dem alle sich verknüpften, symbolisch sichtbar wurde.

«Wir müssen für die Heilung beten, aber wir müssen auch aus Respekt vor dem Leben, das Gott uns geschenkt hat, den Ratsc...
13/07/2026

«Wir müssen für die Heilung beten, aber wir müssen auch aus Respekt vor dem Leben, das Gott uns geschenkt hat, den Ratschlägen der Gesundheitsfachleute strikt folgen.»

Die United Methodist Church verstärkt ihr Engagement gegen den Ebola-Ausbruch in der DR Kongo durch Aufklärung und medizinische Unterstützung. Seit dem Ausbruch im Mai dieses Jahres organisieren Methodist:innen Aufklärungskampagnen, medizinische Versorgung und praktische Massnahmen zur Prävention.

Bischof Antoine Kalema Tambwe betont, dass Glaube und Wissenschaft Hand in Hand gehen müssen, um Leben zu schützen und Stigmatisierung zu bekämpfen. Die Kirche hat eine wichtige Rolle in der Bekämpfung des Virus: kirchliche Leitungspersonen fungieren als Vertrauenspersonen in einer von Krankheit, Krieg, Angst und Desinformation geprägten Situation.

Région Episcopale du Congo Est: United Methodist Church RDcongo

Bild: Dr. Damas Lushima, metho­dis­tischer Gesund­heits­koor­dinator im Os­ten der DR Kongo. steht vor dem Ebola-Be­hand­lungs­zentrum im Rwam­para General Re­ferral Hospital in Bunia.

Die Diakonie Bethanien wechselt von der Rechtsform eines Vereins zu einer eigenständigen Stiftung, wie die Einrichtung i...
13/07/2026

Die Diakonie Bethanien wechselt von der Rechtsform eines Vereins zu einer eigenständigen Stiftung, wie die Einrichtung in einer Medienmitteilung Ende Juni schreibt.

Die Stiftung mit Standort in Zürich Altstetten wurde 1911 von methodistischen Diakonissen gegründet. Ihr Einsatz für Menschen in Notlagen – unabhängig von Herkunft, Religion oder Weltanschauung – prägt die Arbeit bis heute. Über die Jahrzehnte ist daraus eine vielseitige Organisation mit unterschiedlichen Betrieben und Angeboten gewachsen, getragen von rund 400 Mitarbeiter:innen. Zum Angebot gehören zwei Alters- und Pflegeheime, fünf Kindertagesstätten, zwei Kind-Eltern-Institutionen, die sozialtherapeutische Wohninstitution TheWo Bethanien sowie das Placid Hotel Zurich mit Quartierrestaurant.

Der Ende 2025 beschlossene Veränderungsschritt soll das diakonische Wirken langfristig absichern und für künftige Generationen stärken.



Bild: Die Mitglieder des Stiftungsrats und der Direktor der Stiftung Diakonie Bethanien

Adresse

Badenerstrasse 69
Zürich
8026

Öffnungszeiten

Montag 09:00 - 17:00
Dienstag 09:00 - 17:00
Mittwoch 09:00 - 17:00
Donnerstag 09:00 - 17:00
Freitag 09:00 - 17:00

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