Katholische Pfarrei St. Peter und Paul Zürich

Katholische Pfarrei St. Peter und Paul Zürich Die älteste katholische Pfarrei Zürichs präsentiert sich als erste Zürcher Kirchgemeinde
auf Facebook Nach der St. Peter und Paul.

Nach der Reformation Huldrych Zwinglis dauerte es beinahe dreihundert Jahre, bis in der Stadt Zürich wieder eine katholische Messe gelesen wurde. Dank der Katholikinnen und Katholiken selbst, den politischen Behörden und den wachsenden Freiheiten im 19. Jahrhundert bildete sich ab 1807 eine rasch wachsende katholische Gemeinde. Anna-Kapelle konnte die wachsende Gemeinde 1844 in die grössere August

inerkirche wechseln. Als 1873 die Mehrheit der stimmberechtigten Katholiken gegen das päpstliche Unfehlbarkeitsdogma stimmte, kam es zur Kirchenspaltung. Die «romtreuen» Katholikinnen und Katoliken bauten im damals noch selbständigen Aussersihl 1874 eine Notkirche: die «Armeleute-Kirche» St. In den darauf folgenden gut 80 Jahren entwickelten sich von der Mutterkirche St. Peter und Paul aus – parallel zur wachsenden Stadt Zürich – die verschiedenen Pfarreien der Stadt, beginnend mit der Liebfrauenkirche, welche ab 1893 für das rechte Limmatufer eingerichtet wurde.

Adresse

Werdstrasse 63
Zürich
8004

Öffnungszeiten

Montag 06:00 - 19:00
Dienstag 06:00 - 19:00
Mittwoch 06:00 - 19:00
Donnerstag 06:00 - 19:00
Freitag 06:00 - 19:00
Samstag 08:00 - 19:00
Sonntag 08:00 - 19:00

Telefon

044 241 22 20

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Eine kurze Baugeschichte

Nach der Spaltung der katholischen Kirchgemeinde Zürich im Juni 1873 wurde in weniger als einem Jahr und mit bescheidenen finanziellen Mitteln im Zürcher Vorort Aussersihl eine neue Kirche im neugotischen Stil gebaut. Bei der Einweihung am 2. August 1874 fehlten im einfachen Saalbau noch Bänke, Kanzel, Altaraufbauten und Taufstein. Mittels Spenden kamen in den folgenden Jahren weitere Einrichtungsgegenstände dazu (1885 der Hochaltar, 1891 eine Orgel).

Die wachsende katholische Kirchgemeinde liess einerseits den Ruf nach einer Erweiterung des Kirchenbaus und andererseits nach einer Teilung der Kirchgemeinde wachsen. Mit der Trennung von 1893 in die Pfarreien St. Peter und Paul und Liebfrauen war der Weg frei für eine Erweiterung. Die Architekten Chiodera (er entwarf auch Synagoge der Israelitischen Cultusgemeinde an der Löwenstrasse) und Tschudi verlängerten 1895/1896 die Kirche und schlossen sie mit einer Turmfront ab. In der ein dreischiffiges Kircheninneres vortäuschenden Schaufassade mit dem sechzig Meter hohen Turm spiegelte sich auch das gewachsene Selbstbewusstsein der Zürcher Katholikinnen und Katholiken.